concludis GmbH gibt's ja nicht mehr, wir sind jetzt Perbility Gruppe
Arbeitsatmosphäre
Natürlich ist nicht immer alles perfekt, aber seit der Übernahme durch die Perbility GmbH hat sich vieles deutlich verbessert – Schritt für Schritt. Durch regelmäßige Workshops vor Ort sind wir als Team zusammengewachsen – vom “Marienhof” zur echten Einheit. Besonders in unserer Abteilung hat sich die Arbeitsatmosphäre im Jahr 2025 spürbar verbessert. Trotz der vielen Aufgaben und Herausforderungen haben wir gemeinsam Spaß an der Arbeit – ob im Büro oder im Homeoffice – und arbeiten sehr gerne für das Unternehmen.
Kommunikation
Wir nutzen Microsoft Teams als zentrales Kommunikationstool. Die strukturierten Meetings im Scrum-Prozess – wie das Daily Meeting – laufen sehr gut, sodass wir stets auf dem aktuellen Stand sind. Montags gibt es ein gemeinsames Frühstück sowie ein Weekly-Meeting. Auch wenn diese Formate nicht immer inhaltlich relevant für alle sind, bieten sie die Möglichkeit, sich proaktiv zu informieren, Fragen zu stellen und Neuigkeiten aus dem Unternehmen zu erfahren. Im Concludis-Weekly werden außerdem regelmäßig Updates aus verschiedenen Abteilungen geteilt.
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleginnen und Kollegen, die regelmäßig da sind, halten – bis auf wenige Ausnahmen – gut zusammen. Nach meiner Einschätzung verstehen wir uns insgesamt ziemlich gut und arbeiten respektvoll und kollegial miteinander.
Work-Life-Balance
Durch flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, auch im Homeoffice zu arbeiten, lässt sich Beruf und Privatleben gut miteinander vereinbaren. Urlaub kann in der Regel problemlos und spontan genommen werden. Auch auf familiäre Belange wird Rücksicht genommen, und es herrscht kein Gruppenzwang, ständig erreichbar zu sein. Am wichtigsten sind die Ergebnisse – und genau die liefert man umso lieber in einem Umfeld mit dieser ausgeglichenen Work-Life-Balance.
Vorgesetztenverhalten
Da unser Vorgesetzter nicht vor Ort ist, war es anfangs nicht ganz einfach, den richtigen Draht zu finden – insbesondere im Vergleich zur früheren Struktur, in der es nur eine zentrale Ansprechperson für alles gab. Wir sind inzwischen Teil einer größeren Unternehmensgruppe mit über 200 Mitarbeitenden, was die direkte Erreichbarkeit manchmal etwas erschwert. Dennoch klappt die Kommunikation über Microsoft Teams gut, und bei persönlichen Besuchen wie Workshops oder Strategietagen ist der Austausch ebenfalls sehr angenehm. Auch wenn Entscheidungen oder Problemlösungen nicht immer so schnell erfolgen wie früher, werden Anliegen ernst genommen und letztlich gelöst. Die Zusammenarbeit mit dem Vorgesetzten ist insgesamt positiv und von gegenseitigem Verständnis geprägt.
Interessante Aufgaben
Ich bin in meinem Bereich sehr zufrieden mit den Aufgaben. Wir entwickeln ein spannendes System nach Scrum – strukturiert, organisiert und professionell – mit Kolleginnen und Kollegen, die wirklich Ahnung haben. Es macht mir großen Spaß, Teil dieses Prozesses zu sein.
Parallel dazu modernisieren wir das Concludis-Produkt – ein System, an dem ich seit mittlerweile neun Jahren mitarbeite. Anfangs herrschte viel Chaos, aber mittlerweile ist deutlich mehr Ordnung und Struktur reingekommen. Es ist einfach schön zu sehen, wie sich das System weiterentwickelt: weniger Fehler, durchdachte Features, moderne User Interfaces – und das alles mit dem Ziel, unseren Kunden die Nutzung von Concludis noch einfacher und angenehmer zu machen.
Gleichberechtigung
Meiner Erfahrung nach werden alle Mitarbeitenden unabhängig von Geschlecht oder familiärem Hintergrund gleich behandelt. Teilzeit-Modelle und Wiedereinstiege nach Elternzeit werden unterstützt und nicht benachteiligt. Die Leistung zählt – nicht das Geschlecht oder die Lebenssituation.
Umgang mit älteren Kollegen
Das Unternehmen geht respektvoll mit älteren und langjährigen Mitarbeitenden um. Kürzlich wurde z. B. ein Kollege im Support-Team eingestellt, der nicht mehr ganz am Anfang seiner Karriere steht – Altersgrenzen spielen bei Neueinstellungen also keine erkennbare Rolle. Kolleginnen und Kollegen mit 10 Jahren Betriebszugehörigkeit werden bei Firmenevents offiziell geehrt und erhalten sogar Sonderurlaub. Insgesamt gilt: Wer engagiert arbeitet, wird unabhängig vom Alter geschätzt – bei Concludis läuft das fair und unkompliziert.
Arbeitsbedingungen
Die technischen Arbeitsmittel sind auf dem aktuellen Stand. Die Systeme laufen stabil, und bei technischen Problemen erhält man schnell Unterstützung durch die SysOps-Abteilung. Der Großraumbereich ist modern, gut belüftet und mit bodentiefen Fenstern ausgestattet.
In den Büros der Entwickler-, Finanz- und Projektmanagement-Teams stehen zudem ergonomische Möbel wie höhenverstellbare Tische zur Verfügung, was das Arbeiten dort deutlich angenehmer macht.
Insgesamt sind die Arbeitsbedingungen jedoch solide – mit etwas Verbesserungspotenzial bei Licht und Raumgestaltung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt einige sinnvolle Maßnahmen im Bereich Umweltbewusstsein: Mülltrennung wird umgesetzt, im Büro werden energiesparende LED-Lampen verwendet, und die Arbeitsweise ist weitgehend papierlos – wer druckt heutzutage noch? Durch die Förderung von Homeoffice (mindestens zwei Tage pro Woche, für weiter entfernt Wohnende sogar drei) wird der Pendelverkehr reduziert. Einige Kolleginnen und Kollegen kommen regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit – seit dem Umzug nach Deutz ist das für mich persönlich leider nicht mehr möglich.
Ein übergeordnetes Umwelt- oder Sozialkonzept ist mir bisher nicht bekannt, aber im Alltag wird auf Nachhaltigkeit geachtet – zumindest im Rahmen der Möglichkeiten.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird stets pünktlich ausgezahlt. Seit der Übernahme durch Perbility gibt es einmal im Jahr eine prozentuale Gehaltserhöhung für alle – etwas, das ich in dieser Form bisher bei keinem anderen Arbeitgeber erlebt habe.
Zusätzlich bietet das Unternehmen über das „Bylliard“-Programm verschiedene Sozialleistungen wie Zuschüsse zum ÖPNV, Essensgeld und Jobrad an.
Ein persönliches Highlight für mich: Als Benefit gibt es regelmäßig Tickets für Heimspiele der Kölner Haie – ein tolles Extra, das ich sehr schätze.
Insgesamt ist das Gehaltspaket fair und wird durch attraktive Zusatzangebote sinnvoll ergänzt.
Image
Meiner Erfahrung nach deckt sich das externe Image der Firma weitgehend mit dem internen Eindruck. Es wird offen kommuniziert, und viele Mitarbeitende sprechen auch außerhalb des Unternehmens positiv über ihre Arbeit hier. Natürlich ist nicht alles perfekt, aber man bemüht sich spürbar um Weiterentwicklung und Transparenz. Ich selbst identifiziere mich mit der Firma und finde, dass das öffentliche Bild durchaus der Realität entspricht.
Karriere/Weiterbildung
In unserer Abteilung (IT) wurde bisher keine konkrete Weiterbildung organisiert – weder vor noch nach der Übernahme durch Perbility. Allerdings weiß ich aus anderen Bereichen, z. B. dem Design-Team, dass das Unternehmen grundsätzlich offen für Weiterbildungsmaßnahmen ist und diese auch unterstützt.
Wir haben intern bereits darüber gesprochen, passende Formate auszuwählen – es scheitert bisher eher an der Zeit. Aufgrund der hohen Auslastung und der vergleichsweise kleinen Teamgröße ist es schwer, während der Arbeitszeit Freiräume für Schulungen zu schaffen. Das macht es verständlicherweise auch für den Arbeitgeber herausfordernd, entsprechende Angebote unterzubringen.
Dennoch bin ich überzeugt, dass Weiterbildungen – z. B. in Form von 2–3-tägigen Seminaren oder Kursen – problemlos möglich wären, sobald konkrete Vorschläge auf dem Tisch liegen.
Ich vergebe 4 Sterne, weil bisher noch nichts stattgefunden hat – aber die Voraussetzungen sind da, und ich sehe gute Chancen auf Entwicklungsmöglichkeiten.