Der erste gute Eindruck täuscht leider
Gut am Arbeitgeber finde ich
Netter Umgang untereinander und ein relativ neues, modernes Büro, gute Bezahlung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Überhöhtes Anspruchsdenken, Überbewertung „christlicher Werte“, teilweise mangelhafte Hygienestandards, u.a. massive Missachtung der Corona-Regeln
Verbesserungsvorschläge
Weniger ist manchmal doch mehr. Der ständige Wunsch nach Feedback und eine gewisse Überorganisation können einen gesunden Workflow auch behindern.
Arbeitsatmosphäre
An sich gut, allerdings kann so ein Großraumbüro auch anstrengend sein. Die Kollegen waren stets hilfsbereit und nett.
Christliche Werte werden hier überdurchschnittlich groß geschrieben, das sollte man wissen, denn dadurch können durchaus Reibungspunkte entstehen.
Image
Hier ist meiner Meinung nach noch Luft nach oben. Die Präsentation des Unternehmens nach außen ist geschickt und lässt es größer erscheinen, als es tatsächlich ist. Die Mitarbeiter dort scheinen aber zufrieden.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten und HomeOffice sind möglich.
Karriere/Weiterbildung
Aufstieg ist wohl möglich, allerdings wird man über seine tatsächliche Position irreführend bei der Einstellung informiert. Diesen Status sollte ich mir nämlich im Nachhinein erst erarbeiten, obwohl das anders im Bewerbungsgespräch kommuniziert wurde.
Gehalt/Benefits
Gehalt angemessen bis sehr gut, pünktliche Zahlung, Sozialleistungen werden geboten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier kann ich auch wenig sagen, zumindest gibt es Mülltrennung.
Kollegenzusammenhalt
Fast alle sind zugänglich und nett, man versteht sich dort schon als Team.
Umgang mit älteren Kollegen
Hierzu kann ich wenig sagen, Wertschätzung der Mitarbeiter ist aber vorhanden.
Vorgesetztenverhalten
Die Ansprüche gerade an neue Mitarbeiter sind extrem hoch und fordernd. Ein Lob (irgendwas müsste sich doch da finden) statt nur (teilweiser unberechtigter) Kritik im ersten Feedback-Gespräch würde nicht schaden. Insgesamt überambitioniert und wenig Erfahrung im sensiblen Umgang mit Angestellten.
Arbeitsbedingungen
PC etc. zwar auf dem neuesten Stand, leider kein höhenverstellbarer Schreibtisch und zeitweise recht lautes Großraumbüro. Trotz Corona wurde so gut wie nicht gelüftet. Desinfektion und Masken werden zwar gestellt,wurden vom Personal allerdings weitestgehend ignoriert. WC-Reinigung einmal pro Woche ist in Pandemie-Zeiten und auch so ein bisschen wenig, wie ich finde.
Kaffee und Wasser gibt es immerhin gratis, ein expliziter Pausenraum ist nicht vorhanden.
Kommunikation
Die Kommunikation intern ist durchaus gut und freundlich, war für meinen Geschmack aber schon eine Spur zu viel, man kann auch einfach mal machen und muss nicht alles endlos in unzähligen Meetings zerreden. Und, braucht es wirklich jeden Monat ein Feedback-Gespräch?
Gleichberechtigung
Naja... Aufstiegschancen wohl schon, wobei dort generell in diesem Bereich merkwürdige Ansichten vorherrschen. So ist zum Beispiel der Tee-Küchendienst reine Frauensache. (Siehe christliche Werte oben…)
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind anspruchsvoll und spannend, leider fehlte mir als Innenarchitektin oft der kreative Anteil.