Ein kleines, überschaubares Unternehmen was auch mal negative Bewertungen Anwaltlich in Frage stellt…….
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zusammenfassend: NICHTS!
Nachdem ich nun diese Bewertung zum 4. Mal anpassen musste, wird meine Meinung zu diesem Unternehmen nicht besser, im Gegenteil. ICH KANN DIESES UNTERNEHMEN NIEMANDEM EMPFEHLEN!!!!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- ALLES!!!!!!
- Umgang mit Kritik
- Das diese Bewertung nicht akzeptiert wird und ständig durch Anwälte angezweifelt wird.
- Die gesamte Struktur!
- Arbeitsweisen
- Prozesse
- Aus Vorgesetzte Führungskräfte machen (Coaching)
Verbesserungsvorschläge
- an Prozessen weiter arbeiten (Change Management)
- Sich externe Unterstützung holen um - falls noch nicht geschehen - Prozesse zu optimieren
- Paper Work reduzieren. Ihr habt ein ERP - System, nutzt doch einfach die Möglichkeiten die es hat
- Diese Bewertung akzeptieren
- Aufhören, diese Bewertung ständig via Anwalt oder Kanzlei anzuzweifeln! Sie wird dadurch nicht besser.
Arbeitsatmosphäre
September 2025 und ich muss, 6 Jahre nach dem Glück, dieses Unternehmen verlassen zu haben, erneut diese Bewertung anpassen! Nach so vielen Jahren erhalte ich von Kununu erneut via E-Mail die Info, dass ich diese Bewertung überarbeiten soll, da angeblich meine Darstellungen nicht korrekt sind. Ernsthaft jetzt? Habt ihr es noch nicht überwunden? Wir können dieses Spielchen immer so weiter spielen, es wird dadurch aber nicht besser und empfehlen werde ich persönlich dieses Unternehmen auch dann nicht!!!!!
Ich versuche an dieser Stelle, die Dinge zu benennen, die mir aufgefallen sind. Leider ist es gerade etwas schwierig, weil meine Bewertung ständig durch Anwälte angezweifelt wird. Nun denn: Für mich war die Arbeitsatmosphäre im Vertrieb - jetzt nochmal mit einer anderen Brille betrachtet - sehr schwierig. Ich kam mir immer vor wie eine Auszubildende, eine Bittstellerin, die - so meine Wahrnehmung - alles erfragen musste. Ich war vom Head Knowledge der Kollegen abhängig, obwohl ein ERP System zur Verfügung stand! Dadurch wird man in eine Corsage gesteckt, die mir persönlich zu klein war. Ich denke so kann man es benennen! UNTERFORDERUNG auf allen Ebenen! Anstrengend!
Image
Auch nach 3, 5 oder 10 Jahren werde ich diese Bewertung nicht so umformulieren können, dass es für euch besser wird. Das Gegenteil wird der Fall sein. Nachdem was ich gerade bzgl. Meiner Bewertung hier erlebe..... Den Rest könnt ihr euch denken. Ständig muss ich diese Bewertung ändern. Das lässt tief blicken
Work-Life-Balance
Für mich war es total ok!
Ich glaube seinerzeit gab es kein Homeoffice, mittlerweile schon??? Müsste erfragt werden. Für mich persönlich bedeutet dieser Begriff - ich richte die Arbeit nach meinem Leben aus - nicht umgekehrt. 2 Tage die Woche HO ist für mich nicht State of the Art. Heute bin ich in Vollzeit, 40 Std. + beschäftigt, arbeite 100% Remote, oder fahre auch mal ins Büro, zum Kunden, oder, oder. Je nachdem wie es für mich und meinem AG am Besten passt. Mal arbeite ich am späten Abend, mal fange ich früh an und dann gibt es auch die Situation, wo ich am WE arbeite..... Meine Prozesse: 100% Digital.
Karriere/Weiterbildung
Karriere: Das müsste sich ganz genau angeschaut werden. Natürlich auch der Größe des Unternehmens geschuldet.
Weiterbildung: Da war ich zu kurz da!
Gehalt/Benefits
Meiner Meinung nach passte es nicht im Vergleich zu anderen Chemie Unternehmen. Auch da: Gut recherchieren und Gehaltsbenchmarks nutzen. Man darf natürlich nicht verkennen; es ist ein kleines, mittelständisches Unternehmen! Einfach selbst recherchieren und prüfen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Chemie
Kollegenzusammenhalt
Das kann ich tatsächlich nicht gut beurteilen, dafür war ich zu kurz da. Ich weiß wohl, dass sie gemeinsam was unternommen haben. Was ich aber auch gespürt habe, dass auffällig viel gelästert wurde. Anstrengend!
Umgang mit älteren Kollegen
Oberflächlich betrachtet sind sie nett!
Vorgesetztenverhalten
Ich fand meinen Vorgesetzten und die Führungsebenen total nett, das war auch nicht mein Problem. Mein Problem war nicht die menschliche-, sondern die professionelle Komponente. Es fand schnell auf meine Initiative hin ein Feedback Gespräch statt. Für mich war schnell klar: Das ist nicht das Unternehmen, wo ich arbeiten möchte! Weshalb ich es Anderen auch nicht empfehlen kann und werde. Es ist aber mein Blick und mein Anspruch.
Dem Anschein nach wurde dann auch mit den Kollegen gesprochen. Der Output wurde mir aber nicht mitgeteilt! Ergebnis: Größere Spaltung!
Arbeitsbedingungen
Die wöchentliche Massage war super.
Dafür waren die Büros viel zu klein. Ich glaube mittlerweile hat sich etwas getan!
Dennoch: Ich kann dieses Unternehmen niemandem empfehlen! Wie auch, wenn ich bereits nach 2 Monaten die Flucht ergriffen habe@
Kommunikation
Für meinen Geschmack viel zu viel aber für mich wenig substantiell. Viel wurde per E-Mail gesendet unabhängig davon, ob man selbst involviert oder Aktien in dem Thema hatte oder nicht. Einfach mal alles rein kippen. Ich fand es viel zu viel, zu viel.
Dafür habe ich persönlich - vielleicht der kurzen Zeit geschuldet, die ich da war - kein Team Meeting erlebt. Auch etwas wie "All Employee Call" ist mir nicht bekannt. Vielleicht gibt es das, ich weiß es leider nicht.
Gleichberechtigung
Einfach mal die Frage stellen, wie viele Frauen eine Führungsposition bekleiden.
Interessante Aufgaben
Nein! Für mich war es unerträglich schlimm. Aus diesem Grunde hatte ich bereits nach 2 Monaten meine Kündigung verlangt. Die Tätigkeiten an sich recht simpel, aber meiner Meinung zu analaog, wenig digital. Mein Arbeitsalltag in Kürze: Da ich noch keine fest definierten Aufgabenbereiche hatte, musste ich täglich erfragen, was ich machen und wo ich unterstützen konnte. Ich kam mir vor, wie eine Bittstellerin. Die Arbeitsabläufe, hatte ich in dieser Form so vorher noch nie erlebt, auch 1997 nicht, waren meiner Meinung nicht effizient. Sie haben ein ERP im "Einsatz". Dennoch waren die Prozesse für meinen Geschmack nicht effizient genug. Ob das heute noch so ist, müsste erfragt werden. Das System, was seinerzeit im Einsatz war, hätte meiner Meinung nach besser gepflegt werden müssen, um einen höheren Grad an Effizienz und Effektivität zu erreichen. Stammdaten, mein Eindruck, standen im System nicht immer performant zur Verfügung, sondern mussten oft erfragt und/oder Preise neu kalkuliert werden. GLD? Die Prozesse entsprachen nicht meinem Anspruch. Ob sie sich weiterentwickelt haben, müsste erfragt werden!


