7 von 30 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Geben auch totalen Anfängern eine Chance (wenn das mal gut ist für Anfänger).
Home office steht zwar im Vertrag, wird aber nicht gelebt. Reisezeit keine Arbeitszeit. Weiterbildungszeit bzw. Vorbereitung keine Arbeitszeit.
Geschäftsführung und Manager müssen dringend in sozialer Kompetenz geschult werden. Nur die lange Unternehmenszugehörigkeit befähigt nicht zur Führungskraft. Den neuen Mitarbeitern nicht beibringen das Unternehmen bei kununu zu hypen. Nach den ersten Wochen und Monaten sieht alles noch rosig aus.
Ich empfand die Fluktuation als hoch, das spricht für sich und erklärt im Prinzip alles.
Nicht wenige haben sich vom Unternehmen verabschiedet (muss nur mal bei Xing nach Ex Mitarbeitern recherchiert werden), das beantwortet auch einiges zur Work-Life-Balance.
Vorbereitung auf Weiterbildung (Zertifizierung die im Prinzip jeder mal macht) erfolgte in der Freizeit und wurde nicht als Arbeitszeit angerecht. Aufstieg von manch Führungskräften fand ich nicht nachvollziehbar.
Ich empfand einige Mitarbeiter als Link, besonders die mit hohen Karriereambitionen.
Gibt es kaum
Einigen Geschäftsführern würde ich nicht trauen.
Eher unter dem Durchschnitt was andere SAP Beratungen zahlen.
Eher Standard SAP
Weniger neue Studenten einstellen und stattdessen die Studenten fördern, die schon da sind.
Dann klappt es auch eher, dass intellektuell fähige Studenten erhalten bleiben und nicht kündigen.
Beraterzertifizierungen schon während des Studiums. Damit könntet ihr fähige Studenten binden.
Schlüsselkarte auch für Studenten.
Unter Kollegen habe ich das Arbeitsklima zum Großteil positiv empfunden.
conogy bezeichnet sich selbst als einer das "führende Unternehmensberatung für SAP Business Intelligence in Deutschland". So steht es jedenfalls in meinem Arbeitszeugnis. Das ist aber überzogen. conogy ist nur ein Beratungsunternehmen für SAP BI unter vielen anderen. Ansonsten ist conogy eher unbekannt.
Für Schulungen wird viel Material gedruckt, was am Ende doch weggeschmissen wird.
Man kann bei conogy als Student Abschlussarbeiten schreiben. Offizielle Beraterzertifikate kann man als Wertstudent aber nicht schon während des Studiums machen - hier merkt man dann doch, dass man als Student "weniger Wert" ist.
In der Beratung kommen und gehen Menschen. Aufgrund der schnellen Wechsel war ein Zusammenhalt nur mittelfristig gegeben. Positiv zu bewerten sind dafür die Mitarbeiterfrühstücke, wo man mal alle Kollegen wieder zu Gesicht bekommt - allerdings viel zu selten.
Trotzdem: besser als in anderen Beratungen
Kommt auf die Persönlichkeit des Vorgesetzten drauf an. Manche haben sich unnötig "aufgeblasen", bei anderen Stand das Sachargument im Vordergrund, so wie es auch sein sollte.
conogy hat Notebooks von Lenovo, das ist ordentlich. Die Arbeitsplätze im Berliner Büro könnten einheitlich mit soliderer Technik ausgestattet sein.
Als Student wird man abends auch "rausgeworfen", weil man keine Schlüsselkarte hat. Hidden agenda: man vertraut Studenten nicht und honoriert es auch nicht, wenn ein Student mal länger machen will.
Ich wurde öfter mit neuen Themen betraut, die auf mich zukünftig zukommen könnten, die allerdings dann doch versandeten. Ich denke aber, dass solche Umstände in der Beratung "normal" sind.
Als Student kann man im Allgemeinen nicht viel Gehalt erwarten. Allerdings bieten andere Beratungen mehr als conogy, auch schon für Studenten.
Studenten wurden in alle Mitarbeiter-Aktivitäten einbezogen. Das ist nicht selbstverständlich, es gibt Unternehmen, wo das nicht der Fall ist.
Als Student kann man erste Erfahrungen mit diversen SAP-BI-Technologien machen, das ist gut.
Als Werkstudent habe ich am Ende allerdings nur so "dahingewurschtelt", weil ich nichts mehr zu tun bekam und eigene Projektvorschläge ignoriert wurden oder zumindest keine Rückmeldung kam, das ist schlecht.
freundliche Kollegen und offene Führungskräfte
Verbesserung während des Bewerbungsprozesses (mehr Informationen)
Insbesondere junge Kollegen profitieren von der Unternehmensstruktur. Anders als bei größeren Beratungsunternehmen bietet sich ihnen eine relativ schnelle Aufstiegschance zum Senior Consultant und nach entsprechender Betriebszugehörigkeit und Leistungsbereitschaft auch auf höhere Positionen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, in vielen Bereichen einschlägige Erfahrungen zu sammeln und sich damit ein umfassendes Portfolio zu erarbeiten.
Regelmäßige interne Schulungen sorgen für den nötigen Know-how Austausch. Junge Kollegen erarbeiten brandneue Themen und Tools und stellen sie ausgewählten Kreisen vor. Gelegentlich geben Mitarbeiter aus der erweiterten Führungsebene ihre fundierten Erfahrungen in Workshops und Schulungen weiter. Auffällig ist, dass seitens der sonst recht stark in Mikromanagement (häufig bezogen auf nahezu banale Angelegenheiten) involvierten Geschäftsführung selten inhaltliche Beiträge zur Weiterbildung geleistet werden.
Wie in vielen Berliner Unternehmen üblich, werden Getränke kostenlos zur Verfügung gestellt. Quartalsweise wird ein opulentes Mitarbeiterfrühstück durchgeführt, das die sonst in Kundenbetriebe verteilten Kollegen relativ ungezwungen zusammenbringt und als Plattform für kontinuierliche Information durch die Geschäftsführung dient.
Jährlich findet ein Sommer-Event statt, das sich über ein ganzes Wochenende streckt. Die gesamte Belegschaft reist freitagmorgens gemeinsam ab und verbringt zusammen zwei Tage und Nächte. In ausgelassener Atmosphäre werden, neben der Vorstellung von News aus der Geschäftsführung Team-Building Maßnahmen durchgeführt. Auch hier ist wieder auffällig, dass sich aus der beachtlichen Anzahl von 5 Geschäftsführern (auf ca. 50 Mitarbeiter) häufig nur einer an diesen Maßnahmen beteiligt. Das ist deshalb bemerkenswert, da sich die Geschäftsführung augenscheinlich immer um ein freundschaftliches, beinahe familiäres Miteinander bemüht. Diese Bemühungen beschränken sich jenseits der hehren Absichten oft auf befremdlich wirkende, mechanische Umarmungen zur täglichen Begrüßung aller Kollegen untereinander.
In persönlichen Ausnahme- bzw. Extremsituationen zeigt sich dieser freundschaftliche Ansatz noch am Besten. Die Geschäftsführung begegnet individuellen Fällen mit großem Verständnis, Mitgefühl und Entgegenkommen. Wer im Arbeitsalltag jedoch auf dergleichen hofft, wird häufig enttäuscht. Es wird eine Art „latente Feindseligkeit“ geschürt. Zwischen den Zeilen wird aus der Geschäftsführung nicht nur eine Rivalität erzeugt, vielmehr wird vermittelt, dass Kollegen, deren Leistungen auch nur im Ansatz beanstandbar sein könnten, auch „nach Oben“ zu melden sind. Offen angesprochen werden diese Ansätze nicht nur dementiert, man droht jenen, die diesen angeblich ungewünschten Praktiken folgen, mit harten Konsequenzen.
Gegenseitige Unterstützung ist oft nur inoffiziell möglich. Mit dem Ansatz „Arbeit nur bei freigeschalteter Kostenstelle – alles andere ist F wie Freizeit“ liegt nahe, dass sich mit einer Aufgabe nur jene befassen dürfen, die für eine Aufgabe vorgesehen sind (soweit sachlich auch nachvollziehbar). Wird die Unterstützung eines nicht beteiligten Kollegen benötigt, so ist das unbürokratisch nicht möglich. Theoretisch müsste erst eine Genehmigung beantragt werden, bei der der eigentlich beauftragte Kollege nahezu bloßgestellt wird, weil er die ihm anvertraute Aufgabe nicht eigenständig bewältigen kann. Wer sich kollegial gibt und den Kollegen mit seiner Zeit ohne Freigabe spontan unterstützt, überschreitet bereits eine klar kommunizierte Grenze.
Selbst wenn Mitarbeiter durch beachtliches Engagement und einen beachtlichen Mehraufwand zu herausragenden Leistungen bzw. Ergebnissen kommen, gibt es nicht selten (gelegentlich auch öffentliche) Rüffel, wenn sie dabei die sehr kleinlichen Grenzen der Kostenstellen ausreizen und überschreiten. Möglichkeiten, einen Mitarbeiter in seine Schranken zu weisen, werden nur allzu gern wahrgenommen, selbst wenn sein Einsatz zu sehr guten Ergebnissen geführt hat.
Bemerkenswert ist, dass trotz dieser Lage dennoch Freundschaften zwischen einigen Kollegen entstehen und der Umgang (manchmal mit einer Art Galgenhumor belegt) allen Widrigkeiten trotzt und es auch fröhliche Momente gibt. Im Team werden die oft kontraproduktiven Ansätze der Mitarbeitermotivation und -führung quasi belächelt und man versucht aus der Lage das Beste zu machen.
Es zeigt sich aber deutlich, dass der Spagat zwischen Freundschaftlichkeit und Professionalität nicht ohne weiteres gelingt. Die weiblichen Kolleginnen müssen oft Andeutungen und „Späßen“ begegnen, die nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten. Das Recht auf solche „Späße“ nehmen sich insbesondere die Herren aus der Geschäftsführung, vermutlich vor dem Hintergrund der vermeintlichen Freundschaftlichkeit. Möglicherweise wäre es sinnvoll, neben den fachlichen Schulungen auch solche zur Mitarbeiterführung in Erwägung zu ziehen. Dabei würden sie vielleicht auch feststellen, dass es keine Schande ist, ein Unternehmen ohne flache Hierarchien zu sein. Es sich bloß auf die Fahne zu schreiben ist einerseits nicht ausreichend und gibt andererseits nicht den Freibrief zu grenzwertigem Verhalten.
FAZIT:
Wer ein dickes Fell hat und bereit ist, über das ein oder andere hinwegzusehen, hat hier sicher die Möglichkeit, sich eine gesicherte Position zu erarbeiten. Fleiß und Können werden durchaus wahrgenommen, wenn auch nicht unbedingt offen gewürdigt.
Das es ein kleines Unternehmen ist, in dem man schnell viel Verantwortung übernehmen kann. Zudem ist das kollegiale Verhältnis sehr positiv
Durch das kollegiale Verhältnis leidet leider manchmal die offene Kommunikation. Zudem ist das Einstellungsverfahren optimierter.
Bessere Ausbildung der Führungskräfte im Hinblick der Mitarbeiterführung. Klarere Zuständigkeiten im Einstellungsverfahren.
Die Verkehrsanbindung durch öffentliche Verkehrsmittel zur CONOGY GmbH ist innerhalb Berlins sehr gut.
Es wurde sehr viel Wert auf die Inneneinrichtung des Büros gelegt. Top: IKEA Markus Bürostühle.
Zu meiner CONOGY-Historie:
Mein Arbeitsvertrag (Consultant) wurde Ende Januar 2014 mit dem Arbeitsbeginn zum 1. Juli 2014 geschlossen.
Am 03. Juni 2014 wurde ich per E-Mail zum dreitägigen Mitarbeiter-Sommerevent nach Polen eingeladen, zu dem ich erfreut zugesagt hatte, um meine zukünftigen Kollegen kennenzulernen.
Am 23. Juni 2014 wurde mir durch einen Mitarbeiter der CONOGY GmbH telefonisch mitgeteilt, dass mein Arbeitsvertrag leider aufgelöst werden müsse, da die CONOGY GmbH zum aktuellen Zeitpunkt keine Mitarbeiter einstellen könne.
Die schriftliche Kündigung (ohne Begründung) erhielt ich dann am 24. Juni 2014 zum Stichtag 08.07.2014.
Am 27. Juni 2014 wurde ich von einer anderen Mitarbeiterin der CONOGY GmbH dann wiederum per E-Mail gebeten, eine 10minütige Selbstpräsentation für die Firmenfeier in Polen vorzubereiten.
Summa summarum - die CONOGY GmbH hat sich mir gegenüber weder als verlässlicher Arbeitgeber, noch als intern gut organisiertes Unternehmen präsentiert. Das in Stellenausschreibungen geforderte "starke persönliche Engagement" sowie "hervorragende Kommunikationsfähigkeiten" scheint von der Geschäftsführung her zwar gefordert aber nicht gelebt zu werden.
Aus meiner Sicht ist die CONOGY GmbH daher als Arbeitgeber nicht zu empfehlen.
Personalbedarf exakt ermitteln:
Einem zukünftigen Arbeitnehmer erst eine Woche vor Arbeitsantritt zu kündigen, wirft kein gutes Licht auf das Unternehmen und verursacht Kosten, da sein Gehalt anteilig gezahlt werden muss.
Verbesserung der internen Kommunikation:
In einem kleinen Unternehmen sollte es möglich sein, alle Kollegen über Kündigungen zu informieren. Dies kann peinliche Momente ersparen.
Falls die Geschäftsführung persönlich neue Mitarbeiter einstellt, sollte der Geschäftsführung meines Erachtens nach auch daran gelegen sein, Mitarbeiter persönlich über deren Kündigung zu informieren. (Bei vier Geschäftsführern und weniger als 100 Angestellten erscheint der Arbeitsaufwand überschaubar.)
Gute Verkehrsanbindung
Bringt man nicht so schnell wie möglich Ergebnisse, kann man ganz ganz schnell wieder raus sein. Gespielte Wohlfühlatmosphäre, Politik, hinterhältige MitarbeiterInnen.
Quatscht nicht so viel, sondern führt standardisierte Prozesse ein, macht die Aufgabenverteilung transparenter und weniger chaotisch, schult den Vertrieb (außer die große Nummer heraushängen lasse und gerade mal am System anmelden können, reicht nicht aus).
Die Arbeit ist stressig. In Unternehmen zu arbeiten wo die Manager und Chefs eine Tür weiter sitzen, geht es meist chaotisch zu.
Bevor man anfängt zu arbeiten und einen Arbeitsvertrag unterschreibt, erzählen die einem Märchen, Hauptsache man unterschreibt. Von wegen wenig bis gar keine Reiserei, flexible Arbeitszeiten etc.
Freizeit ist schlecht, wenn in den Abendstunden. Der Job ist allgegenwärtig, das zählt.
Schwaches Gehalt, kleine Firma.
Ich muss sagen, es gibt schon einige hinterhältige KollegenInnen, die hinter dem Rücken Politik betreiben und andere schlecht reden. Zudem fehlt es vielen einfach an der Sozialkompetenz. Sich täglich bei der Begrüßung umarmen reicht einfach nicht aus um eine Wohlfühlatmosphäre herzustellen. Einige sitzen auch nur lange bis in die Abendstunden herum um Präsenz zu zeigen, obwohl der Tag bereits gelaufen ist.
Welche älteren Mitarbeiter? Da sitzen viele Studenten und Absolventen.
Die Chefs sind natürlich am Vertrieb interessiert, wie sollte es in einem stark vertriebsorientierten Unternehmen auch anders sein. Buckelt der Angestellte und bringt Umsatz, ist man gerne gesehen (und kann nach einem Wechsel sogar wiederkommen). Die Manager sind auf durchschnittlichem Niveau, da fehlt es an Kommunikation und Abstimmung. Viele Manager bilden sich auf Ihren Titel etwas ein und verhalten sich als wären sie dadurch eine große Nummer.
Die Räume sehen gut aus, Hardware auch, aber im Sommer viel zu heiss im Großraumbüro. Dazu kommt die Lautstärke, viel zu laut.
Es gibt zwar regelmäßige Besprechungen, aber wozu? Nur mal über Ergebnisse informieren und irgendwelche Infomails herumschicken ist schwach.
Eigene Aufteilungen sind kaum möglich. Die Arbeits-/ Aufgabenaufteilung wird von jemandem unternommen, der ziemlich planlos wirkt. Leider zum Nachteil der Mitarbeiter.