Schlechte Erfahrung
What I like about the employer
Die Firma übernimmt 50 % der Leasingrate für den Dienstwagen. Sämtliche Betriebskosten, wie Kraftstoff und Wartung, werden ebenfalls vom Arbeitgeber getragen. Eine private Nutzung des Fahrzeugs ist gestattet, zudem besteht freie Fahrzeugwahl.
Suggestions for improvement
Manches sollte in der Vergangenheit bleiben. Man darf Probleme nicht aus falscher Loyalität ignorieren, nur weil jemand schon lange dabei ist. Und wie man sich im System zurechtfindet – das kann schließlich jeder lernen.
Working atmosphere
Die Stimmung ist ziemlich angespannt. Alle trinken zwar zusammen Kaffee, aber jeder lästert über den anderen. Da eine Person schon sehr lange dort arbeitet, raten einem die Kollegen, ihre unhöfliche Art einfach hinzunehmen – frei nach dem Motto: 'So ist sie halt.' Dabei werden leider auch persönliche Grenzen missachtet, da sich die Person ungefiltert zu privaten Angelegenheiten äußert, was vom Management toleriert wird.
Communication
Die Kommunikationskultur war für mich eine sehr negative Erfahrung. Anstatt Probleme direkt und professionell anzusprechen, wird der Umweg über Dritte (z. B. Sekretariat/Administration) gesucht, um Mitarbeiter unter Druck zu setzen. Ein offener Dialog auf Augenhöhe findet kaum statt. Ich habe es mehrfach erlebt, dass bei sachlichen Rückfragen gar nicht erst reagiert haben, sondern einfach schweigend weiterarbeiteten.
Collegiality
Es gibt eine klare Bevorzugung bestimmter "Lieblingsmitarbeiter". Diese Gruppe wird spürbar anders behandelt als der Rest der Belegschaft, was ein toxisches Klima fördert und den Zusammenhalt schwächt. Wer nicht zu diesem inneren Kreis gehört, wird eher als Außenseiter behandelt.
Work-Life Balance
Als ich dort anfing, war das Erste, was mir die Kollegen sagten: 'Geh bloß nicht um 5 Uhr nach Hause!' Wer um 5 Uhr geht, fliegt raus. Nur wer bis 9 Uhr bleibt, darf bleiben

