Es ist wichtig, dass der Chef dich mag.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kolleg/innen, auf die man sich wirklich verlassen kann, sind Gold wert. Es arbeiten auch tolle Leute da, die leider zu oft verheizt werden. Außerdem dickes Lob an den Werkverkauf im Musterraum.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die bevorzugte Behandlung bestimmter Kollegen. Das Mikromanagement vom Chef ist peinlich genau. Das Geläster im Flurfunk ist gefährlich - man muss immer aufpassen, was man zu wem sagt. Weihnachtsgeld erst nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit ist ein großes Minus!
Verbesserungsvorschläge
Modernisieren. Das Jahr 1825 verlassen und mal zuhören, was die Leute wollen. Und bitte, Schluss mit der bevorzugten Behandlung von Chef's Freundes- und Bekanntenkreis.
Arbeitsatmosphäre
Man weiß schnell, an wen man sich halten sollte. Es gibt gute Kolleg/innen, aber auch zu viele, die aufwärts schleimen und hinter dem Rücken lästern.
Image
Die internen Probleme scheinen langsam nach außen zu treten. "Ehr' das Alte, wag' das Neue" wird nur zur ersten Hälfte gelebt.
Work-Life-Balance
Unflexible Zeiten, kein Home Office, Urlaub über 2 Wochen muss der Geschäftsführer persönlich absegnen.
Karriere/Weiterbildung
Wenn der Chef einen mag, kann man tun und lassen, was man will und bekommt alles in den Weg gelegt. Wenn man nicht Teil dieses elitären Kreis ist, kann zusehen, wie man vorankommt.
Gehalt/Benefits
Qualytrain war top. Ansonsten mittelmäßiges Gehalt und nicht viel mehr. Eine Art Mitarbeiterkantine im Outlet wäre super. Aber dann mehr, als die überteuerten Suppen und Brötchenhälften. Da arbeitet ein starkes Team, das viel Besseres auf dem Kasten hat!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Mülltrennung. Den zweiten Stern gibt es für den Versuch, umweltfreundlich zu verpacken.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt tolle Kolleg/innen. Aber davon leider zu wenige. Die Lieblinge vom Chef machen alles für den eigenen Vorteil.
Umgang mit älteren Kollegen
Die "alte Garde" genießt den Respekt vom Chef. Die neue Generation wird nicht für voll genommen.
Vorgesetztenverhalten
Wenn der Chef einen mag, ist alles entspannt. Wenn nicht, läuft man auf Eierschalen. Kein Wohlbefinden und Mikromanagement pur.
Arbeitsbedingungen
Kein Stemleln. Es werden Überstunden vorausgesetzt. Kein Homeoffice. Man muss in der Personalabteilung fest angeben, wann man arbeitet.
Kommunikation
Kaum existent. Interne Kommunikation gibt es gar nicht. Man erfährt kaum, was der eigene Arbeitgeber macht.
Gleichberechtigung
Frauen werden wenig ernst genommen. Die gleichen Ideen werden von Männern deutlich mehr respektiert. Kam genau so vor. Mehrmals.
Interessante Aufgaben
Gibt es kaum. Und selbst wenn, muss alles in dutzenden Abstimmungsrunden mit dem Chef persönlich abgeklärt werden. So wird jede Aufgabe unnötig verkompliziert und anstrengend. Das Lob geht in jedem Fall an Chef's Lieblinge.