Für mich der bisher schlimmste Arbeitsplatz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass Bewertungen auf dieser Plattform nicht als konstruktive Kritik angenommen werden, um Missstände in der Agentur auszumerzen, sondern Arbeitnehmende ihre Bewertung wieder und wieder anpassen müssen, damit die tatsächliche Stimmung der (Ex-)Arbeitnehmenden in der Agentur nicht transparent wird.
Verbesserungsvorschläge
Eine nachhaltige Verbesserung wäre aus meiner Sicht nur durch einen grundlegenden Kulturwandel möglich. Dazu gehören eine vertrauensbasierte Führung, mehr Wertschätzung für die Mitarbeitenden sowie die Bereitschaft, fachliche Kompetenz und Eigenverantwortung stärker anzuerkennen. Darüber hinaus sollten Projektprozesse klar strukturiert, Briefings transparenter gestaltet und Verantwortlichkeiten eindeutig definiert werden, um unnötigen Zeitdruck und wiederkehrende Fehler zu vermeiden.
Ebenso wichtig ist eine offene Feedbackkultur, in der unterschiedliche fachliche Meinungen respektvoll diskutiert werden können. Entscheidungen sollten nachvollziehbar getroffen und konsequent umgesetzt werden, statt kurzfristig aus nicht nachvollziehbaren Gründen geändert zu werden. Zudem sollten die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ernst genommen werden. Eine Unternehmenskultur, die auf Vertrauen, Respekt und Professionalität basiert, würde sowohl die Motivation der Mitarbeitenden als auch die Qualität der Zusammenarbeit deutlich verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Während meiner Zeit im Unternehmen hatte ich häufig das Gefühl, dass ich mich in keinem vertrauensvolles und wertschätzendem Arbeitsumfeld befinde.
Image
Aus meiner Sicht wird vor allem viel in die Außenwirkung investiert. Das Unternehmensimage scheint einen deutlich höheren Stellenwert zu haben als die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, die Optimierung interner Prozesse oder eine nachhaltige Weiterentwicklung der Agentur.
Work-Life-Balance
Durch sehr starre Homeoffice-Regelungen und ansonsten wenig Flexibilität in Sachen Arbeits- oder Pausenzeiten kaum vorhanden. Für die Branche in Sachen Work-Life-Balance aus meiner Sicht sehr altmodisch - wenn nicht sogar rückschrittlich.
Kollegenzusammenhalt
Der einzige Punkt, der wirklich positiv hervorzuheben ist, ist der Zusammenhalt der Kolleg*innen. Aus meiner Sicht, hätte die Agentur schon lange keinen Bestand mehr, würde es diesen Zusammenhalt und ein paar wenige Teammitglieder, die sich wirklich reinhängen, nicht geben.
Vorgesetztenverhalten
Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden ist im Arbeitsalltag kaum spürbar.
Arbeitsbedingungen
Ich hatte persönlich den Eindruck, dass Verbesserungsvorschläge zu den Arbeitsbedingungen im Arbeitsalltag nur eine untergeordnete Rolle spielten. Dadurch entstand bei mir das Gefühl, dass entsprechende Anliegen nicht die gewünschte Aufmerksamkeit erhielten.
Kommunikation
Projekt- und Kampagnenprozesse sind häufig unstrukturiert. Unklare Briefings und mangelnde Transparenz führen regelmäßig zu Zeitdruck und es fällt schwer, Deadlines ohne erhöhten Arbeitseinsatz einhalten zu können.
Wiederkehrende organisatorische Schwächen, interne Prozesse wurden nicht hinterfragt oder angepasst.
Gleichberechtigung
Ich habe die Zusammenarbeit stellenweise so wahrgenommen, dass sie nicht immer auf Augenhöhe stattgefunden.
Interessante Aufgaben
Nach meiner Erfahrung war die Aufgabenvielfalt eher begrenzt. Aufgrund des aus meiner Sicht überschaubaren Kundenstamms und weil ich während meiner Zeit dort nur wenige neue Projekte oder Kunden wahrgenommen habe, wiederholten sich viele Aufgaben und boten nur wenig Abwechslung.