46 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
46 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
46 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Absage nach dem ersten Gespräch kam nach über 3 Wochen ohne Status zwischendurch. Das Gespräch war ok, auch wenn sich die Anforderungen dann doch etwas anders darstellten als in der Stellenausschreibung niedergeschrieben. Recruiting und Fachabteilung waren Gesprächspartner, wobei der Anteil Recruiting gering war. Vorschlag: meldet euch zeitnaher!
ein selbst gewähltes Thema präsentieren + fachbezogene Aufgabe
cronn wirbt als mittelständisches Unternehmen mit offener Unternehmenskultur und hoher Mitarbeiterzufriedenheit. Ich war vor meiner Bewerbung sogar regelrecht begeistert vom Unternehmen – unter anderem durch Inhalte, die ich online über cronn gelesen und in einem Podcast mit dem Geschäftsführer gehört hatte. Umso enttäuschender war dann die Erfahrung im Bewerbungsprozess.
Trotz einer Bewerbung mit nahezu vollständiger Übereinstimmung zum Anforderungsprofil (inkl. zusätzlicher Qualifikationen und mehrjähriger, relevanter Werkstudentenerfahrung) erhielt ich bereits nach weniger als drei Werktagen eine Absage – in Form einer knappen Standardmail ohne jegliche Begründung.
Auf telefonische Nachfrage beim HR-Team wurde mir freundlich und klar zugesichert, dass ich eine Rückmeldung mit konkreten Gründen vom zuständigen Fachteam erhalten würde. Zwei Tage später kam zwar eine Antwort – jedoch erneut vom HR-Team. Statt wie angekündigt einer nachvollziehbaren Rückmeldung erhielt ich nur den allgemeinen Hinweis auf eine vierstellige Zahl an Bewerbungen und begrenzte Kapazitäten im HR-Bereich, um individuellen Rückmeldungen gerecht zu werden.
Gerade das hat mich zusätzlich irritiert: Wenn die Nachfrage nach individuellen Ablehnungsgründen im Unternehmen tatsächlich so stark zugenommen hat, wie in der E-Mail beschrieben, müsste das HR-Team selbst wissen, dass solche Rückmeldungen aus Kapazitätsgründen grundsätzlich nicht erfolgen – und dies entsprechend auch nicht zusagen. Warum dann eine so deutliche Ankündigung?
Gerade vor dem Hintergrund, dass mir so schnell abgesagt wurde, wirkte der Verweis auf sehr hohe Bewerberzahlen zudem widersprüchlich. Außerdem hätte ich gar keine ausführliche Begründung erwartet – ein einzelner, kurzer Anhaltspunkt (z. B. zur Passung, Gehaltsvorstellung oder sonstigen Gründen) in zwei Sätzen hätte völlig ausgereicht, um die Entscheidung nachvollziehbarer zu machen. Leider wurde in der E-Mail rein gar nichts kommuniziert, was mir auch nur ansatzweise geholfen hätte, die Absage inhaltlich einzuordnen.
Ich hatte mit einer Absage gerechnet – das ist im aktuellen Bewerbermarkt absolut verständlich. Was mich jedoch wirklich irritiert hat, war der Mangel an Transparenz. Für Bewerber*innen ist es frustrierend, keinerlei Hinweise zu erhalten: Lag es an der Qualifikation? Dem Anschreiben? Dem Fit zur Unternehmenskultur? Oder war schlicht ein anderer Bewerber besser geeignet? Ohne solche Informationen ist es kaum möglich, die eigene Bewerbung weiterzuentwickeln oder zu entscheiden, ob eine erneute Bewerbung bei cronn überhaupt sinnvoll wäre – oder ob es grundsätzlich nicht passt.
Anmerkung: Ich schreibe normalerweise keine Bewertungen über Bewerbungsprozesse – Absagen gehören dazu und sind für mich nichts Ungewöhnliches. In diesem Fall hat mich aber die Art und Weise der Kommunikation so negativ überrascht, dass ich meine Erfahrung teilen möchte. Eine derart intransparente und distanzierte Rückmeldung habe ich in dieser Form bisher bei keinem anderen Unternehmen erlebt.
Ich selbst lege großen Wert auf authentische kununu-Bewertungen und achte bei der Wahl eines Arbeitgebers sehr auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Gerade deshalb finde ich es wichtig, meine Erfahrungen im Bewerbungsprozess offen zu teilen – auch im Sinne anderer Interessierter, die möglicherweise ähnliche Erfahrungen machen werden. Transparenz ist in beide Richtungen wichtig – nicht nur gegenüber internen Mitarbeitenden, sondern auch gegenüber potenziellen zukünftigen.
Gerade im Vergleich zum sehr positiven Außenbild von cronn war diese Erfahrung leider ernüchternd. Selbst große Konzerne mit deutlich höheren Bewerbungszahlen handhaben solche Prozesse oft transparenter und bewerberfreundlicher.
Zum aktuellen Zeitpunkt keine. Ich habe mich in jedem Moment des Bewerbungsprozesses sehr wohl und über den Status ausreichend informiert gefühlt.
Ich fand das Gespräch nicht wertschätzend mir als Person gegenüber und dass ich mir Mühe gegeben habe mich zu bewerben.
Das Bewerbungsgespräch hat mit dem Satz begonnen "Wir haben sehr viele Bewerbungen erhalten und ich habe keine Zeit mit jedem ein zweites Gespräch zu führen, also wundern Sie sich nicht, wenn Sie keines erhalten."
Ich hatte zwei Gesprächspartner. Die eine Gesprächspartnerin war sehr freundlich und hat mir die Stelle gut beschrieben und war sehr interessiert an mir als Person. Die Fragen haben primär auf meine bisherigen Berufserfahrungen abgezielt.
Der zweite Gesprächspartner hat mir keine einzige Frage gestellt. Meinte am Anfang nur, dass er keine Lust auf viele Zweitgespräche hätte und hat mich am Ende nach meinem derzeitigen Gehalt gefragt. Nach meiner Antwort meinte er, dass ihm Preis/Leistung in einem Kandidaten wichtig ist und dass ich mich schlecht selbst einschätze. Wortwörtlich.
Ein Tipp an dieser Stelle: "Unser Budget für die Stelle ist niedriger angesetzt oder das passt nicht in unsere Gehaltsstruktur" sind freundlichere und passendere Antworten in einer solchen Situation. Kein Grund persönlich zu werden. Zumal ich mein tatsächliches Gehalt genannt habe.
Ich finde das extrem unfreundlich und ich hatte am Ende das Gefühl mich bei ihm zu entschuldigen, dass ich mich auf die Stelle beworben habe.
Die Rückmeldung muss wohl im Spam gelandet sein, denn ich habe sie nicht gelesen.
Danke. Nie wieder.
Keine - so sollten Bewerbungsgespräche sein
Es ist absurd, Berufseinsteiger nach JAVA-Arbeitsmethoden zu fragen. Vielleicht verwenden Sie eine bessere Testmethode für Absolventen. Wenn es nicht geklappt, senden Sie eine Absage und seien Sie nicht unhöflich.
So verdient kununu Geld.