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Bewertung

Doppelmoral, Inkompetenz und reine Vetternwirtschaft

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei CTDI Solutions Karlsruhe in Karlsruhe gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Völlig inkompetente Führungskräfte, denen jegliche Qualifikation für Mitarbeiterführung fehlt. Meine Vorgesetzte hatte lediglich eine abgeschlossene Ausbildung als Buchhalterin, führte sich jedoch auf, als hätte sie in Harvard studiert. Zudem gab es immer wieder Kommunikationsprobleme, da es einer Führungskraft in Deutschland eigentlich nicht an den entsprechenden Deutschkenntnissen fehlen sollte.

Doppelmoral ist in diesem Unternehmen an der Tagesordnung: Was dem einen erlaubt ist, wird dem anderen strengstens verboten. Ein geschätzter Mitarbeiter darf erst um 10 Uhr kommen, während andere pünktlich um 8 Uhr da sein müssen. Bevorzugte Angestellte können ohne triftigen Grund tagelang im Homeoffice bleiben, während andere ab dem ersten Tag ein Attest vorlegen müssen. Selbst Haustiere sind Ansichtssache: Ein loyaler Kollege darf seinen Hund den ganzen Tag ins Büro bringen, während es einem anderen verwehrt wird, seinen Hund nur kurz morgens mitzubringen, bevor er zum Tierarzt muss. Doppelmoral ist praktisch das Synonym für diese Firma.

Verbesserungsvorschläge

Das obere Management sollte endlich genau hinsehen, was auf der Ebene der mittleren Führungskräfte passiert. Einige Vorgesetzte führen sich hier wie kleine Könige auf und tun absolut, was sie wollen. Es werden willkürliche Bedingungen für Beförderungen erfunden oder Anmeldungen zu Weiterbildungen „ganz zufällig“ vergessen.

Besonders gravierend: Beim Jahresgespräch, das eigentlich der gemeinsamen Entwicklungsplanung dienen sollte, wurden im Protokoll einfach die Wünsche der Führungskräfte festgehalten und nicht das, was der Mitarbeiter tatsächlich gesagt hat. Schlimmer noch: Man wurde gezwungen, das Dokument zu unterschreiben, ohne es vorher überhaupt lesen zu dürfen

Karriere/Weiterbildung

arriere zu machen ist hier so gut wie unmöglich. Selbst wenn man kompetent ist und hervorragende Arbeit leistet, wird man nicht befördert – stattdessen wird jemand vorgezogen, der dem Management gegenüber einfach nur loyal ist. Es war sehr skurril zu beobachten, dass für eine Position, die zwingend Deutschkenntnisse erforderte, eine Person eingestellt wurde, die kein einziges Wort Deutsch spricht – einfach nur aus Loyalität zur Führungskraft.

Anfragen nach Weiterbildungen werden in 99 % der Fälle abgelehnt mit der Begründung, es ergebe keinen Sinn. Alternativ wird man zwar angemeldet, die Anfragen werden dann aber „plötzlich vergessen“. In meinem Fall wurde die Bitte um Weiterbildung schlichtweg komplett ignoriert

Gehalt/Benefits

Durchschnittsgehalt, nicht mehr

Vorgesetztenverhalten

Eine direkte Interaktion mit der Führungskraft gab es so gut wie gar nicht. Probleme wurden nicht gelöst, sondern lediglich ins Lächerliche gezogen, und es wurden kaum Lösungen angeboten. Zudem gab es keinerlei klare Handlungsanweisungen oder Abläufe, und die Vorgesetzte wusste in den allermeisten Fällen selbst nicht, was zu tun war

Gleichberechtigung

Von Gleichberechtigung kann hier absolut keine Rede sein. Drei Personen können exakt dieselbe Arbeit verrichten, doch eine davon verdient deutlich mehr – nur weil sie gut mit der Führungskraft befreundet ist oder mit dem Argument „er war zuerst da“. Die Arbeitsbedingungen sind extrem ungerecht: Manche können den ganzen Tag Raucherpausen machen und auf Instagram unterwegs sein und bekommen trotzdem deutlich mehr als diejenigen, die tatsächlich arbeiten


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christina Becht, HR Business Partner
Christina BechtHR Business Partner

Guten Tag,

Vielen Dank für Ihr Feedback als Ex-Angestellte/r. Wir nehmen kritische Rückmeldungen grundsätzlich ernst. Einige der geschilderten Punkte erscheinen jedoch teilweise widersprüchlich. So werden einerseits wiederkehrende Kommunikationsprobleme beschrieben, andererseits soll es kaum direkte Interaktion mit der Führungskraft gegeben haben.

Auch die erhobenen Vorwürfe einer systematischen Ungleichbehandlung können wir aus unserer Sicht nicht bestätigen. Entsprechende Themen wurden weder gegenüber dem Betriebsrat noch gegenüber dem zuständigen Branch Management adressiert. Bedauerlicherweise vermittelt die Bewertung daher in Teilen den Eindruck, dass persönliche Enttäuschung die Darstellung beeinflusst haben könnte.

Wir bedauern, wenn die Zusammenarbeit so wahrgenommen wurde, und wünschen für den weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Vielen Dank & viele Grüße,
CTDI GmbH, Human Resources

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.