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Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist mäßig. Man hat das Gefühl, dass im Team versucht wird den Vorgesetzten aus dem Weg zu gehen. Viele haben nicht das Gefühl, dass die Vorgesetzten auf ihrer Seite stehen. Deswegen entsteht ein wenig ein Gefühl, dass man gegen die Vorgesetzten arbeitet. Es herrscht auch eher ein Gefühl der Abneigung und Angst gegenüber den Vorgesetzten.
Work-Life-Balance
Man wird eigentlich nie dazu gebracht länger zu bleiben. Home-Office ist nur mit voriger Anfrage ein mal die Woche erlaubt. Und an Freitagen überhaupt nicht erlaubt. So lautet die offizielle Richtlinie. So streng wird das auch durchgesetzt. Ich kenne es auch von anderen Arbeitgebern besser gelöst. Es gibt oft keinen Grund unbedingt ins Büro zu kommen, wenn man z.B. sowieso eigene Aufgaben zu erledigen hat, die kein direktes Gespräch mit anderen Kollegen erfordern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt keine Mülltrennung. Ansonsten gibt es keine Bestreben für Umwelt oder Soziales.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine internen Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Leute.
Kollegenzusammenhalt
Kollegen, die am selben Strang ziehen, halten gut zusammen. Die meisten Kollegen sind sehr hilfsbereich und nett. Man hilft einander und gibt acht.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten gehen auf deine Bedürfnisse ein, aber nur solange es ihnen im Moment passt oder ihnen zu Gunsten liegt. Man wird sehr oft gemicromanaged, ständig werden Anforderungen von Aufgaben geändert (nachdem man sie erledigt hat), viele Dinge laufen sehr unstrukturiert ab und man bekommt passiv aggressive Gefühle mit. Ich kann nicht sagen, dass ich mich wertgeschätzt gefühlt habe.
Arbeitsbedingungen
Die Tische und Stühle sind veraltet. Es gibt kaum Höhenverstellbare Tische und die Stühle sind auch nicht gerade bequem für 8h. Die Klimaanlage/Heizung funktioniert aber. Es gibt viel zu wenig Arbeitsplätze an manchen Tagen. Vieles der eigenen Software, die verwendet werden sind komplett veraltet und unzuverlässig.
Kommunikation
Die Kommunikation ist in Ordnung. Es gibt nicht wirklich was zu bemängeln. Aber in Sachen Effizienz könnte man nachbessern, indem man nicht andere fragt, ob sie etwas bei jemand anderem nachfragen können.
Gehalt/Benefits
Das Einkommen bewegt sich gerade so über dem Mindestlohn, was im Vergleich zu den Festangestellten nicht gerade so viel ist. Es reicht noch so zum leben. Benefits gibt es eigentlich bis auf Obstkorb, 8% im Shop und dem Jobticket keine Nennenswerten.
Gleichberechtigung
Die Geschlechteraufteilung ist sehr ausgewogen, junge Leute sind meistens nur Praktikanten oder Werkstudenten.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabenpensum ist völlig in Ordnung. Einfluss auf die Ausgestaltung der Aufgaben hat man kaum, da vieles einen festen Ablauf hat. Sehr viele langweilige Aufgaben, die man Praktikanten übernehmen lässt finde ich nicht allzu schlimm.

