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Cube 
Bikes
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Als Marke TOP - Als Arbeitgeber FLOP

2,1
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Waldershof gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen sind ausgezeichnet, viele davon jung und motiviert. Die Fahrradbranche ist an sich ein spannendes Segment, in dem man mit vielen tollen Produkten arbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So reizvoll die Fahrradbranche auch sein mag – die Realität bei Cube macht die Arbeit zur Belastung. Ständige Kontrolle, Misstrauen und die Angst, das Handy auch nur in die Hand zu nehmen, prägen den Alltag. Dieses Verhalten ist inakzeptabel. Sowohl für reguläre Mitarbeiter als auch für Führungskräfte gilt: von dieser Firma sollte man besser die Finger lassen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist alles andere als positiv. Wer zum ‚inneren Kreis‘ gehört, genießt zahlreiche Vorteile. Positiv hervorzuheben ist jedoch der Kollegenzusammenhalt, der wirklich hervorragend ist.

Kommunikation

Die Abteilungsmeetings, die in der Regel wöchentlich stattfinden, dienen überwiegend dazu, zusätzlichen Leistungsdruck aufzubauen. Wertschätzung oder positives Feedback sind kaum vorhanden. Stattdessen wird – selbst bei bereits sehr guter Arbeit – stetig mehr Leistung verlangt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist zwar sehr gut, entsteht jedoch vor allem deshalb, weil praktisch kein vertrauensvolles oder funktionierendes Verhältnis zu den Vorgesetzten besteht.

Work-Life-Balance

Urlaubsanträge werden in der Regel problemlos genehmigt. Allerdings wurde das Homeoffice-Kontingent auf nur sehr wenige Tage pro Jahr reduziert, und für Teamleiter wurde diese Möglichkeit vollständig gestrichen. Obwohl die Region ideal zum Fahrradfahren ist, stellt das Unternehmen keinerlei Fahrräder zur Verfügung. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Firma den Bezug zum eigenen Produkt eher blockiert. Entsprechend ist es auch problemlos möglich, mit Fahrrädern anderer Marken zur Arbeit zu kommen – was ich durchaus fragwürdig finde.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist inakzeptabel und lässt jegliches professionelles Führungsverständnis vermissen. Probleme werden konsequent ignoriert oder mit bewusst vagen, vertröstenden Aussagen abgewiesen. Darüber hinaus überwachen die Vorgesetzten penibel jede Minute der Mittagspause sowie die exakten Zeiten, zu denen Mitarbeiter das Gebäude betreten. Kontrolle steht offensichtlich über allem. Intern wird dieses Misstrauensregime sogar offen damit gerechtfertigt, dass man den Mitarbeitern grundsätzlich nicht trauen könne – ein Führungsstil, der dem Arbeitsklima massiv schadet.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben unterscheiden sich zwar zwischen den Abteilungen, doch echter Spielraum für eigene Ideen existiert praktisch nicht. Regelmäßig werden wenige Minuten vor Feierabend umfangreiche Arbeitslisten versendet, die angeblich sofort erledigt werden müssen. Dieses Vorgehen wirkt weniger wie organisatorische Notwendigkeit, sondern vielmehr wie ein bewusst eingesetztes Mittel, um Mitarbeiter zu Mehrarbeit zu drängen.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung existiert de facto nicht. Es herrscht eine klare Zweiklassengesellschaft zwischen Führungskräften und regulären Mitarbeitern. Wer nicht zum ‚inneren Kreis‘ gehört, wird spürbar benachteiligt und anders behandelt – ein systemisches Problem, das das Arbeitsklima massiv belastet.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie schon angemerkt, ist das Miteinander unter den Kollegen ausgesprochen positiv.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräume sind sehr ansprechend eingerichtet, mit stilvoller Holz- und Glasoptik. Auch die Kantine sowie der Showroom, der als Aufenthaltsraum genutzt werden kann, sind modern und geschmackvoll gestaltet. Die EDV-Ausstattung entspricht ebenfalls einem sehr hohen Standard.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit ist quasi nicht vorhanden. Es entstehen enorme Mengen an Müll, der ohne jegliche Trennung vollständig im Restmüll landet. Für ein Unternehmen, das sich nach außen hin als Vertreter der E-Mobilität positioniert, ist dieses Verhalten äußerst fragwürdig.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt weit unter dem Durschnitt in der Region – geradezu skandalös, wenn man berücksichtigt, welche immensen Gewinne das Unternehmen Jahr für Jahr einstreicht. Diese Diskrepanz zwischen Profit und Vergütung ist schlicht inakzeptabel.
Es gibt weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld. Einmal im Jahr besteht die Möglichkeit, über den Fachhändler ein Fahrrad vergünstigt zu erwerben; der gewährte Rabatt muss jedoch nachträglich versteuert werden, sodass der tatsächliche Mehrwert begrenzt ist. Zusätzlich bietet die Firma Mitarbeitern in der Verwaltung einmal jährlich eine Reise nach Ägypten an. Dafür muss jedoch regulärer Urlaub genommen werden, und es muss sichergestellt sein, dass die Arbeitsabläufe zu 100 % aufrechterhalten werden. Daher können nicht alle Mitarbeiter einer Abteilung gleichzeitig von diesem Benefit profitieren.

Image

Das Image der Marke Cube ist nach außen hin nach wie vor hervorragend, und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Räder ist kaum zu übertreffen – günstiger als die Konkurrenz bei meist hochwertigeren Komponenten. In der Region selbst ist jedoch spürbar, dass das Standing der Marke nachlässt. Viele Kollegen tragen privat kaum noch Firmenbekleidung, um nicht aufzufallen, und möchten möglichst nicht öffentlich als Cube-Mitarbeiter erkannt werden.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten, auch durch Weiterbildungen, sind weitestgehend nicht vorhanden. Erfolg hängt hier in erster Linie davon ab, sich bei den Vorgesetzten gut zu positionieren, statt von Leistung oder Qualifikation zu profitieren.

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