63 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
63 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
63 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr viel Druck, wenig Toleranz für Fehler oder Verzug. Teils wie Konkurrenz Kampf zwischen den Abteilungen.
Image nach außen gut, nach innen naja
Kein Home-Office, selbst wenn vorher angekündigt
Keine Angebot für Schulungen oder Weiterbildung. Hierarchie sehr flach, bedeutet aber auch keine wirklichen Aufstiegschancen.
Im Vergleich zu IG Metall bzw. dem Marktdurchschnitt lächerlich, trotz lokal bedingter geringeren Unterhaltskosten nicht gerechtfertigt. Gibt kein 13.tes Gehalt.
Preis>sozial/Umwelt
Die Kollegen sind super, allerdings ein ständiger Wechsel an Personal
Gibt's kaum, die meisten verlassen das Unternehmen vor dem erreichen einen höheren Alters
Versprechungen werden nicht gehalten, Weiterbildung und Schulungen kaum möglich, Anerkennung nicht vorhanden
Umgang mit Kollegen top, Strukturen aber schlecht organisiert, Räumlichkeiten sehr eng besetzt: gute Noise-Canceling-Kopfhörer empfohlen, Privathandy muss dienstlich genutzt werden
Gehlatsunterschiede zwischen Geschlechtern sehr deutlich
Solange man fahrradbegeistert ist, machen die Produkte und damit die Aufgaben Spaß, aber Vorsicht wenn gedacht wird man könne während der Arbeitszeit etwas testen.
Dass meine Zeit dort vorbei ist. Wenn ich wirklich absolut angestrengt nach etwas Positivem suchen müsste, dann ist es die wertvolle Erkenntnis, wie ein guter Arbeitgeber definitiv nicht aussehen sollte. Diesen Ort nicht mehr betreten zu müssen, ist mit Abstand das positivste das mir einfällt
Einfach alles. Es gibt an diesem Betrieb nicht einen einzigen Aspekt, den man positiv hervorheben könnte. Jede einzelne Kategorie dieser Bewertung spricht für sich. Dieser Arbeitgeber ist eine reine Zumutung.
- Hören Sie auf, eine familiäre Wohlfühlatmosphäre vorzutäuschen, wenn hintenrum eiskalt aussortiert wird
- Bei Milliardenumsätzen ist die unterdurchschnittliche Bezahlung derjenigen, die die Arbeit tatsächlich machen, schlicht beschämend. Zahlen Sie faire Löhne und erfassen/vergüten - --- Schaffen Sie den Kontrollwahn (wie die Schleusen) ab. Vertrauen steigert die Motivation, totale Überwachung zerstört sie.
Behandeln Sie Zeitarbeiter nicht wie austauschbare Nummern, sondern wie gleichwertige Teammitglieder und nicht als reines, billiges Verschleißmaterial
Die Atmosphäre im Unternehmen ist von einem tief sitzenden, fast schon systemischen Misstrauen geprägt. Bestes Beispiel dafür ist die High-Tech-Sicherheitsschleuse: Statt einer Willkommenskultur erwartet einen hier täglich eine Kontrollprozedur wie an der Sicherheitskontrolle eines Flughafens, inklusive regelmäßiger Durchsuchungen. Wer ein Arbeitsumfeld sucht, das auf Vertrauen, Respekt und Wertschätzung basiert, wird hier bitter enttäuscht. Man fühlt sich nicht wie ein geschätzter Mitarbeiter, sondern wie ein potenzielles Sicherheitsrisiko.
Man muss fair bleiben: Die Produkte, die hier hergestellt werden, sind gar nicht schlecht. Aber das Image als Arbeitgeber? Ein absolutes Desaster. In der gesamten Branche und auch hier im regionalen Umkreis weiß praktisch jeder, unter welchen Bedingungen die Belegschaft hier teilweise verheizt wird. Der extrem schlechte Ruf eilt diesem Unternehmen völlig zurecht voraus. Als Kunde mag die Marke funktionieren, als Arbeitnehmer ist diese Firma das Schlimmste, was einem auf dem Arbeitsmarkt passieren kann.
Ich konnte die Auswirkungen am eigenen Leib kaum spüren. Was ich jedoch mitbekommen habe, spricht Bände: Stress ist hier der Normalzustand und Überstunden stehen an der Tagesordnung. Besonders bitter: Nach dem, was man im Kollegenkreis hört, werden diese Überstunden weder wertgeschätzt noch fair ausgezahlt – sie scheinen schlichtweg vorauszusetzen zu sein und im Sande zu verlaufen. Freizeit und Erholung haben hier keinen hohen Stellenwert.
Aufstiegschancen oder berufliche Weiterentwicklung sind praktisch nicht vorhanden. Bevor man überhaupt die Chance hat, sich zu beweisen oder etwas zu erreichen, greift das interne Rotationsprinzip und man wird aussortiert. Besonders als Zeitarbeiter wird man hier als reines Verschleißmaterial angesehen, eine langfristige Perspektive oder gar eine faire Übernahmechance sucht man vergeblich. Karriere macht hier nur die Fluktuation.
Das Gehalt passt sich nahtlos dem schlechten Ruf des Hauses an: absolut unterdurchschnittlich für den permanenten Stress und die extremen Anforderungen. Dass für diesen Hungerlohn kaum noch Einheimische arbeiten wollen, überrascht niemanden. Einziger Pluspunkt: Durch die extrem hohe Quote an internationalen Kollegen lernt man während der stressigen Schichten gratis drei neue Sprachen. Wer also unterbezahlt werden und gleichzeitig sein Vokabular erweitern möchte, ist hier goldrichtig!
Ein Trauerspiel. Die schiere Menge an täglich entsorgten Teilen ist kaum zu glauben. Im Kollegenkreis hört man die skurrilsten Begründungen dafür – unter anderem, dass lieber weggeworfen wird, als Dinge dem Markt zuzuführen, damit bloß kein Mitbewerber davon profitiert. Wenn an diesen internen Stimmen auch nur ein Funken Wahrheit dran ist, ist das ökologisch und moralisch absolut bedenklich. Mein persönlicher Eindruck vor Ort war jedenfalls: Tonne auf, Augen zu und durch.
Der Zusammenhalt ist eine reine Lotterie. Man arbeitet hier entweder mit großartigen Menschen zusammen, mit denen man gerne das Leid teilt, oder mit den unkollegialsten Charakteren, die mir je im Berufsleben begegnet sind. Das toxische Umfeld, das die Führungsebene schafft, färbt leider auch massiv auf das Miteinander ab. Missgunst und Ellenbogenmentalität sind bei einigen Kollegen an der Tagesordnung, was die ohnehin schwere Arbeit noch unerträglicher macht.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist schlichtweg eine Katastrophe. Man bekommt ins Gesicht gelächelt, während hinter dem eigenen Rücken bereits der Abschied vorbereitet wird. Konfliktfähigkeit ist ein Fremdwort: Lieber wird feige geschwiegen, anstatt Probleme offen und respektvoll anzusprechen. Wer ein ehrliches und loyales Führungsverhalten erwartet, ist hier komplett verloren. Dieses toxische und manipulative Verhalten der Chefetage ist der Hauptgrund für den miserablen Ruf dieses Betriebs.
Die Bedingungen vor Ort lassen sich in drei Worten zusammenfassen: Stress, Stress und nochmals Stress. Man schuftet hier in klassischer, monotoner Fließbandarbeit. Hinzu kommt eine mangelhafte Infrastruktur: Im Sommer heizt sich die Halle unerträglich auf und wird zur Sauna. Da es am Arbeitsplatz keinerlei Kühlschränke gibt, ist man darauf angewiesen, den ganzen Tag pisswarme Getränke zu trinken. Fürsorgepflicht und ein gesundes Arbeitsumfeld sehen definitiv anders aus.
Eine Kommunikation auf Augenhöhe existiert schlichtweg nicht. Anstatt Probleme offen anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wird hier eine Kultur des beharrlichen Schweigens gepflegt. Unangenehmen Gesprächen oder kritischen Themen wird vonseiten der Führungskräfte konsequent aus dem Weg gegangen. Konstruktives Feedback? Fehlanzeige. Man wird lieber ignoriert, als dass man sich einer ehrlichen Diskussion stellt. Professionelle Kommunikation sieht anders aus.
Welche Gleichberechtigung? Wer hier als normaler Angestellter schon nicht geschätzt wird, hat als Zeitarbeiter den ultimativen „Jackpot“ gezogen – im absolut schlechtesten Sinne. Die Hierarchien und die unterschiedliche Behandlung sind extrem spürbar. Es ist beschämend, wie hier mit Menschen je nach Vertragsart umgegangen wird. Von Fairness oder moderner Gleichberechtigung hat man in diesem Betrieb anscheinend noch nie etwas gehört.
Von interessanten Aufgaben kann hier leider keine Rede sein. Die Tätigkeiten sind extrem eintönig und wiederholen sich Tag für Tag ohne jede Abwechslung. Raum für eigene Ideen, Kreativität oder persönliche Weiterentwicklung sucht man vergeblich. Wer geistige Unterforderung und tägliche Routine im negativsten Sinne sucht, wird hier fündig.
- Kantine mit Bezuschussung
- Firmenfeiern
- Kollegenzusammenhalt
- Intrigen
- Kommunikation
- Überheblichkeit gegenüber Arbeitnehmern
- Offene Kommunikation
- Wertschätzung der Mitarbeiter
- Aufhören mit Spielchen
- Aufhören rechtliche Grauzonen auszunutzen (Vergütung, Überstunden)
- Teamleitern nicht die Überstunden streichen
Von Wertschätzung kann man hier leider nur träumen. Kollegen die sich einsetzen werden als selbstverständlich hingenommen. Fairness gibt es nicht. Leute werden gegeneinander ausgespielt und leider werden immer die falschen und faulen bevorzugt, was oft zu Unmut führt.
Als Fahrradmarke aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnisses gut. Als Arbeitgeber ist der Ruf in der Region mittelmäßig.
Gleitzeit und unkomplizierte Beantragung von Urlaub. Bei Home-office ist man leider wieder grundlos zurückgerudert.
Wenig Perspektive.
Für die Region und die Branche okay, ist aber sehr unterschiedlich. Betriebliche Altervorsorge gibt es <30€ Zuzahlung. Mittarbeiterrad einmal im Jahr. Für ein Unternehmen das Milliarden an Umsätzen generiert und den Gründer bald zum Milliardär macht eindeutig nicht angemessen.
Nach außen Greenwashing. In Wahrheit: massive Verschwendung von Ressourcen und fehlende Mülltrennung.
Man findet hier Freunde und aufgrund der jungen Belegschaft gibt es immer Möglichkeiten zum gemeinsamen Sport oder andere Aktivitäten.
Nichts zu beanstanden.
Vorgesetzte entscheiden meistens zu Gunsten der Firma um dem Firmengründer zu gefallen. Wie es den Angestellen damit geht ist egal, Hauptsache der Oberste ist zufrieden. Bücken und Beugen ist hier leider normal.
Schöne Büros und Kantine.
Katastrophal. Keine offene Kommunikation. Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und unter Druck gesetzt ohne dass es Sinn macht oder jemanden weiterbringt.
Family first.
Die Möglichkeiten sind aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage des Unternehmens da. Leider wird kein Wert auf Innovation gelegt. Design und Preis steht über allem, zu Lasten der Qualität und auch der Motivation der Mitarbeiter.
Die Kollegen sind ausgezeichnet, viele davon jung und motiviert. Die Fahrradbranche ist an sich ein spannendes Segment, in dem man mit vielen tollen Produkten arbeitet.
So reizvoll die Fahrradbranche auch sein mag – die Realität bei Cube macht die Arbeit zur Belastung. Ständige Kontrolle, Misstrauen und die Angst, das Handy auch nur in die Hand zu nehmen, prägen den Alltag. Dieses Verhalten ist inakzeptabel. Sowohl für reguläre Mitarbeiter als auch für Führungskräfte gilt: von dieser Firma sollte man besser die Finger lassen.
Die Arbeitsatmosphäre ist alles andere als positiv. Wer zum ‚inneren Kreis‘ gehört, genießt zahlreiche Vorteile. Positiv hervorzuheben ist jedoch der Kollegenzusammenhalt, der wirklich hervorragend ist.
Das Image der Marke Cube ist nach außen hin nach wie vor hervorragend, und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Räder ist kaum zu übertreffen – günstiger als die Konkurrenz bei meist hochwertigeren Komponenten. In der Region selbst ist jedoch spürbar, dass das Standing der Marke nachlässt. Viele Kollegen tragen privat kaum noch Firmenbekleidung, um nicht aufzufallen, und möchten möglichst nicht öffentlich als Cube-Mitarbeiter erkannt werden.
Urlaubsanträge werden in der Regel problemlos genehmigt. Allerdings wurde das Homeoffice-Kontingent auf nur sehr wenige Tage pro Jahr reduziert, und für Teamleiter wurde diese Möglichkeit vollständig gestrichen. Obwohl die Region ideal zum Fahrradfahren ist, stellt das Unternehmen keinerlei Fahrräder zur Verfügung. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Firma den Bezug zum eigenen Produkt eher blockiert. Entsprechend ist es auch problemlos möglich, mit Fahrrädern anderer Marken zur Arbeit zu kommen – was ich durchaus fragwürdig finde.
Aufstiegsmöglichkeiten, auch durch Weiterbildungen, sind weitestgehend nicht vorhanden. Erfolg hängt hier in erster Linie davon ab, sich bei den Vorgesetzten gut zu positionieren, statt von Leistung oder Qualifikation zu profitieren.
Das Gehalt liegt weit unter dem Durschnitt in der Region – geradezu skandalös, wenn man berücksichtigt, welche immensen Gewinne das Unternehmen Jahr für Jahr einstreicht. Diese Diskrepanz zwischen Profit und Vergütung ist schlicht inakzeptabel.
Es gibt weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld. Einmal im Jahr besteht die Möglichkeit, über den Fachhändler ein Fahrrad vergünstigt zu erwerben; der gewährte Rabatt muss jedoch nachträglich versteuert werden, sodass der tatsächliche Mehrwert begrenzt ist. Zusätzlich bietet die Firma Mitarbeitern in der Verwaltung einmal jährlich eine Reise nach Ägypten an. Dafür muss jedoch regulärer Urlaub genommen werden, und es muss sichergestellt sein, dass die Arbeitsabläufe zu 100 % aufrechterhalten werden. Daher können nicht alle Mitarbeiter einer Abteilung gleichzeitig von diesem Benefit profitieren.
Nachhaltigkeit ist quasi nicht vorhanden. Es entstehen enorme Mengen an Müll, der ohne jegliche Trennung vollständig im Restmüll landet. Für ein Unternehmen, das sich nach außen hin als Vertreter der E-Mobilität positioniert, ist dieses Verhalten äußerst fragwürdig.
Der Kollegenzusammenhalt ist zwar sehr gut, entsteht jedoch vor allem deshalb, weil praktisch kein vertrauensvolles oder funktionierendes Verhältnis zu den Vorgesetzten besteht.
Wie schon angemerkt, ist das Miteinander unter den Kollegen ausgesprochen positiv.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist inakzeptabel und lässt jegliches professionelles Führungsverständnis vermissen. Probleme werden konsequent ignoriert oder mit bewusst vagen, vertröstenden Aussagen abgewiesen. Darüber hinaus überwachen die Vorgesetzten penibel jede Minute der Mittagspause sowie die exakten Zeiten, zu denen Mitarbeiter das Gebäude betreten. Kontrolle steht offensichtlich über allem. Intern wird dieses Misstrauensregime sogar offen damit gerechtfertigt, dass man den Mitarbeitern grundsätzlich nicht trauen könne – ein Führungsstil, der dem Arbeitsklima massiv schadet.
Die Büroräume sind sehr ansprechend eingerichtet, mit stilvoller Holz- und Glasoptik. Auch die Kantine sowie der Showroom, der als Aufenthaltsraum genutzt werden kann, sind modern und geschmackvoll gestaltet. Die EDV-Ausstattung entspricht ebenfalls einem sehr hohen Standard.
Die Abteilungsmeetings, die in der Regel wöchentlich stattfinden, dienen überwiegend dazu, zusätzlichen Leistungsdruck aufzubauen. Wertschätzung oder positives Feedback sind kaum vorhanden. Stattdessen wird – selbst bei bereits sehr guter Arbeit – stetig mehr Leistung verlangt.
Gleichberechtigung existiert de facto nicht. Es herrscht eine klare Zweiklassengesellschaft zwischen Führungskräften und regulären Mitarbeitern. Wer nicht zum ‚inneren Kreis‘ gehört, wird spürbar benachteiligt und anders behandelt – ein systemisches Problem, das das Arbeitsklima massiv belastet.
Die Aufgaben unterscheiden sich zwar zwischen den Abteilungen, doch echter Spielraum für eigene Ideen existiert praktisch nicht. Regelmäßig werden wenige Minuten vor Feierabend umfangreiche Arbeitslisten versendet, die angeblich sofort erledigt werden müssen. Dieses Vorgehen wirkt weniger wie organisatorische Notwendigkeit, sondern vielmehr wie ein bewusst eingesetztes Mittel, um Mitarbeiter zu Mehrarbeit zu drängen.
Kollegen, Events, Kantine, Mitarbeiterrabatte
Unprofessionelle und unstrukturierte Arbeitsweise, Kommunikation, Hierarchie, fehlende Wertschätzung, fehlende Perspektiven.
Entscheidungen oft nicht nachvollziehbar und unlogisch. Wertschätzung nicht vorhanden. Einsatz wird nicht belohnt. Vitamin B und Schleimerei sind der Weg zum Erfolg.
Gut in der Fahrradbranche, als Arbeitgeber in der Region zunehmend schlechter.
Mobiles arbeiten wird nun halbiert, was für einige Kollegen von weiter weg nicht schön ist. Gleitzeit für normale Angestellte. Für Teamleiter werden Überstunden einfach gestrichen, auch wenn diese weit unterhalb der Bemessungsgrenze bezahlt werden. Rechtlich auf jeden Fall fragwürdig.
Nicht vorhanden.
Für die Gegend und die Branche okay. Neue Mitarbeiter werden gut bezahlt, Leute die länger dabei sind haben kaum eine Perspektive auf Gehaltsentwicklung.
Keine Mülltrennung. Verpackungsmüll ohne Ende. Alles ist Restmüll.
Das passt. Junge Kollegen mit viel Begeisterung für gemeinsame Aktivitäten und Freizeit.
Gut.
Keine Wertschätzung.
Schöne Büros und Kantine.
Kommunikation seitens der Geschäftsführung nur per Mail. Man wird hier meistens einfach nur voll vollendete Tatsachen gestellt. Es gibt keinen Diskurs. Jeder möchte es nur dem Häuptling rechtmachen.
Family first. Schleimerei wird belohnt.
Keine eigentliche Forschung und Entwicklung. Design und technisches Projektmanagment, plus Kopiermaschinerie.
...
Ein Unternehmen steht und fällt mit seinen Mitarbeitenden – doch genau diesen Blick scheint man hier verloren zu haben. Es braucht dringend eine echte Einarbeitungsphase, in der neue Kolleg:innen nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern ernst genommen und unterstützt werden.
Leistung muss fair entlohnt werden, Verantwortung darf nicht blind verteilt werden – und die oben genannten Punkte gehören aufgearbeitet, nicht ignoriert. Wer langfristig gute Arbeit will, muss dafür sorgen, dass Menschen gern zur Arbeit kommen – und nicht mit Bauchschmerzen.
Wenn Bauchschmerzen Teil des Arbeitsalltags sind: Wenn du mit einem unguten Gefühl zur Arbeit gehen willst, dann bist du hier genau richtig. Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Führungskräften, die sich kaum bis gar nicht für ihre Mitarbeitenden interessieren. Teamleiter verfolgen eine „Do or Die“-Mentalität, in der Druck mehr zählt als Menschlichkeit. Kolleg:innen nutzen lieber das Flüstern hinter dem Rücken als den offenen Dialog – Hauptsache, die eigenen Beziehungen nach oben stimmen.
Image – gutes Produkt, zweifelhafter Ruf als Arbeitgeber: Die Produkte – insbesondere die Bikes – genießen zu Recht ein gutes Image. Qualität und Markenpräsenz stimmen, und darauf wird auch intern viel Wert gelegt.
Das Unternehmen selbst hingegen hat als Arbeitgeber ein ganz anderes Standing. Intern wie extern gilt es für viele eher als Zwischenstation, nicht als langfristige Perspektive. Wer bleibt, gehört zur Minderheit – die meisten sehen den Job als Übergang und planen frühzeitig den Absprung.
Ein gutes Produkt allein macht eben noch kein gutes Unternehmen.
Work-Life-Balance – nur auf dem Papier vorhanden:
Das Unternehmen bietet Gleitzeit – was theoretisch großartig klingt. In der Praxis bleibt davon jedoch wenig übrig. Die Arbeitslast ist hoch, die Deadlines oft unrealistisch knapp. Dadurch entsteht ein permanenter Druck, der echte Flexibilität unmöglich macht.
Statt einer ausgewogenen Balance zwischen Arbeit und Privatleben entsteht das Gefühl, ständig hinterherzulaufen – egal, wie gut man sich organisiert. Gleitzeit wird so zum reinen Feigenblatt, das die eigentlichen strukturellen Probleme nicht kaschieren kann.
Karriere & Weiterbildung – nicht unter diesen Bedingungen: Karriereentwicklung oder Weiterbildung sind in der Theorie vielleicht vorhanden, in der Praxis aber schlicht nicht möglich. Die Arbeitsauslastung – sowohl körperlich als auch mental – lässt dafür weder Raum noch Energie.
Gehalt und Sozialleistungen – in keinem Verhältnis zur Leistung: Das Gehalt steht in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung – weder inhaltlich noch mengenmäßig. Für eine Firma, die nachweislich enorme Umsätze macht, ist das, was man als Mitarbeitende:r erhält, schlichtweg lächerlich.
Umwelt- und Sozialbewusstsein – nur wenn’s sich rechnet: Nach außen wird gern ein grünes und soziales Image gepflegt, intern sieht die Realität anders aus. Nachhaltigkeit oder soziales Engagement werden nur dann verfolgt, wenn es wirtschaftlich einen Vorteil bringt.
Kollegenzusammenhalt – nur solange es keine „Connections“ gibt: Ein echter Zusammenhalt unter Kolleg:innen ist nur dann möglich, wenn ihr zur gleichen Zeit startet und keiner von euch Beziehungen zur Führungsebene hat. In solchen Fällen kann sich durchaus ein unterstützendes Miteinander entwickeln.
Sobald jedoch einzelne anfangen, „Connections“ zu pflegen oder sich Vorteile durch Nähe zu Führungskräften versprechen, kippt die Stimmung. Es entsteht eine „Watch Your Back“-Mentalität, in der Misstrauen, Lästereien und Konkurrenzdenken überwiegen. Offenheit und Teamgeist bleiben dabei schnell auf der Strecke.
Dazu kann ich aus eigener Erfahrung keine Aussage treffen.
Vorgesetztenverhalten – Führung nur dem Titel nach: Wer nicht Teil der Führungsebene ist, zählt hier wenig bis gar nichts. Wertschätzung? Nicht vorhanden. Auf Augenhöhe kommunizieren? Fehlanzeige.
Statt echter Leadership herrscht hier ein hierarchisches Denken, das Mitarbeitende klein hält. Man wird in verantwortungsvolle Positionen gedrängt – ohne vorher die nötige Unterstützung, das Wissen oder die Ressourcen erhalten zu haben. Fehler sind dann vorprogrammiert, werden aber ausschließlich den Mitarbeitenden angelastet.
Das Verhalten der Führungskräfte ist nicht von Vertrauen oder Förderung geprägt, sondern von Desinteresse, Machtgehabe und der ständigen Suche nach Schuldigen.
Arbeitsbedingungen – permanenter Druck durch Unsicherheit: Die Arbeitsbedingungen sind stark von Druck und Unsicherheit geprägt. Befristete Arbeitsverträge werden gezielt genutzt, um Mitarbeitende gefügig zu halten – mit dem unausgesprochenen Signal: „Wenn du nicht funktionierst, bist du weg.“
Dieser Druck ist allgegenwärtig. Statt Vertrauen oder langfristiger Perspektiven herrscht ständige Anspannung. Es geht nicht darum, gute Arbeit zu leisten, sondern darum, keine Fehler zu machen – aus Angst vor Vertragsende oder Konsequenzen.
Ein Klima, in dem man kaum durchatmen kann, geschweige denn sich weiterentwickeln
Kommunikation – einseitig und destruktiv: Kommunikation findet hier fast ausschließlich dann statt, wenn man etwas falsch gemacht hat – und das passiert zwangsläufig, weil man faktisch nichts richtig machen kann. Eine strukturierte Einarbeitung? Fehlanzeige.
Zusammenhänge, Produkte, interne Abläufe – all das musst du dir selbst zusammensuchen. Fragen stellen wird nicht als Lernbereitschaft verstanden, sondern als Schwäche. Und wenn dann etwas schiefläuft, weil dir das grundlegende Verständnis fehlt, wirst du nicht unterstützt – du wirst ausgelacht.
Ein Umfeld, in dem Fehler nicht als Chance zur Verbesserung, sondern als Anlass zur Bloßstellung genutzt werden.
Gleichberechtigung – sekundär, wenn Beziehungen entscheiden: Gleichberechtigung wird hier nicht durch Leistung oder Einsatz bestimmt, sondern durch zwei Dinge: Betriebszugehörigkeit und Beziehungen zur Führungsebene.
Wer lange genug dabei ist oder über die richtigen „Connections“ verfügt, wird bevorzugt behandelt – unabhängig von Kompetenz, Engagement oder Fairness. Neue Mitarbeitende oder jene ohne internes Netzwerk haben es deutlich schwerer, gehört, gesehen oder ernst genommen zu werden.
Leistung allein reicht hier nicht – was zählt, ist, wer dich kennt.
Interessante Aufgaben – ja, aber für drei Personen gleichzeitig: So schockierend es klingen mag: Ich habe meine Arbeit gern gemacht. Sie war fachlich interessant, aber schlichtweg zu viel – genug für drei Vollzeitstellen. Was anfangs als Bürojob ausgeschrieben war, entwickelte sich zunehmend zu einem Aufgabenmix, bei dem man nur noch den Kopf schütteln konnte.
Neben administrativen Tätigkeiten war ich regelmäßig im Lager eingesetzt – beim Kommissionieren, Einlagern und anderen Aufgaben, die nichts mit meiner eigentlichen Rolle zu tun hatten. Weder nachvollziehbar begründet noch entsprechend eingeplant – einfach gemacht.
Eine klare Aufgabenverteilung oder Rollendefinition? Nicht vorhanden.
Das versucht wird dem Arbeitnehmer so viel Freiheit wie möglich zu bieten und eine Freundliche und Respektvolle Umgebung zu schaffen.
Homeoffice Tage könnten mehr sein, sind aber trotzdem gut
Flexibel mit Urlaub und Arbeitszeiten.
Gehalt
Mehr Interesse an Mitarbeitern, die sich in der zweiten Klasse der Zweiklassengesellschaft befinden.
Ist in Ordnung. Schwankt manchmal.
Hier ist die Firma sehr gut. Homeoffice möglich, sowie spontaner Urlaub oder Flexibilität bzgl. Privater Termine
Firma kommt auf keinen freiwillig zu und bietet in dieser Form etwas an. Für Weiterbildungen ist man selbst verantwortlich und wenn man diese anstrebt und an denen teilnimmt, wird es leider nicht wertgeschätzt.
Sehr Gut, obwohl teilweise die Leute hinter dem Rücken über andere Reden.
Die Vorgesetzten könnten mehr Interesse an Ihren untergeordneten Mitarbeitern zeigen.
Kommunikation ist absolute Katastrophe in dieser Firma. Teilweise antworten die Leute gar nicht auf ihre Mails oder gehen nicht an deren Telefon.
Gehalt ist ein absolutes Desaster. Kein Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld. Absolut unter dem Durchschnitt in der Region, obwohl einer der größten Arbeitgeber in der Region.
Es werden flache Hierarchien vorgegaukelt. Obwohl es eine eindeutige Zwei-Klassen-Gesellschaft ist. Entweder befindet man sich oben oder unten. Betriebsrat wäre hier hilfreich, den es auch nicht gibt.
Aufgaben sind sehr abwechslungsreich in der Hochsaison.
Eigenverantwortung.
Ansonsten bleibt nicht viel gutes.
Alles ändern! Man könnte wenigstens die schlechten Verhältnisse, die isolierte Lage, die mangelnden Chancen monetär versuchen auszugleichen.
Die Atmosphäre unter den jungen Kollegen ist gut. Mit den Führungskräften: unter aller Kanone
Unerwartet gut!
Was für eine Balance? Work-Work?
What u see is what you get, Nachverhandeln auch nach Jahren ist nicht!
Einsteigergehalt mit 19 Jahren Berufserfahrung
Sobald die neue Richtlinie kommt, wird Cube aus den Latschen kippen und alles aufholen müssen.
Unter den einzelnen Designern herrscht guter Zusammenhalt (man hat einen gemeinsamen Feind), geprägt von Hilfsbereitschaft und guter Zusammenarbeit.
Ältere sind meist gleich die Vorgesetzten, ansonsten gibt es ja nur Studienabsolventen und Praktikanten.
Davon möchte ich erst gar nicht anfangen, unmöglich!
Anfangs wurde in einer Lagerhalle gearbeitet, wurde dann besser, aber Räumlichkeiten sind nicht alles!
Von den Führubgskräften kommt nichts, und wenn ist es eine ANSAGE! Mitspracherecht: 0
Dieses Wort gibt es nicht im Cube-Vokabular.
Hohe Eigenverantwort (mit allen Konsequenzen) und Eigeninitiative.
Leider kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld, dafür diverse andere, attraktive Vergünstigungen.
Absolut vorbildlich!
In regelmässigen Besprechungen werden die Mitarbeiter über alles, was wichtig ist, informiert.
So verdient kununu Geld.