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kununu Prüfprozess
52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kollegen, Gehalt und Fortbildungen
Das mit Abstand größte Problem ist die katastrophale interne Kommunikation und der damit einhergehende, für mich mittlerweile irreperable Vertrauensverlust gegenüber dem Management. Weiterhin stammen viele der Policies wohl noch aus einer Zeit wo die Firma kleiner, die Wege kürzer und die Hierarchien flacher waren. Insbesondere die Beförderungskultur ist mittlerweile eine völlig intransparente Gleichmacherei.
Das sinnvollste wäre ein Führungswechsel, gepaart mit einer umfassenden Neugestaltung der internen Richtlinien und der internen Kommunikation.
Größtenteils in Ordnung, aber selbstverständlich kundenabhängig. Ein Problem ist, dass aufgrund des fehlenden Office Days extrem wenig Austausch zu anderen Kollegen stattfindet, weswegen man insbesondere auf lang laufenden Projekten absolut keinen Plan hat was sonst so abgeht. Auf langfristigen Projekten kann sich damit eine krasse Monokultur herausbilden.
Nach wie vor gut, und das auch zu recht. d-fine lebt davon, kluge Köpfe anzustellen, was auch gemeinhin bekannt ist und von Kunden sehr geschätzt wird. Die Schwächen im mittleren und oberen Management lassen sich aber teilweise auch nicht mehr vor den Kunden verbergen.
Für Beratung top. Mein Eindruck ist, dass sich die meisten Projekte sich so bei 40-45h/Woche bewegen. Auf familiäre Verpflichtungen o.Ä. wird, sofern ich das beurteilen kann, größtmögliche Rücksicht genommen.
Höchst Problematisch finde das Gießkannenprinzip, mit dem Beförderungen verteilt werden. Ob man schneller befördert wird hängt in erster Linie vom zuständigen Manager und weniger von der tatsächlichen Leistung ab, in der Regel wird man allerdings mit allen Anderen in einen Topf geworfen. Für den Durchschnittsmitarbeiter, der bei d-fine bereits auf einem hohen Niveau arbeitet, mag das angenehm sein, da es so einen gewissen Automatismus gibt der ohne große Diskussionen zu angemessenen Beförderungen führt. Besondere Leistungen werden so aber überhaupt nicht gewürdigt.
Das interne Curriculum wirkt sehr zusammengewürfelt, ich kann beispielsweise mit gut 80% der internen Fortbildungen nicht wirklich etwas anfangen, weitere 15% könnte ich mir falls notwendig problemlos selber aneignen. Weiterbildung von sozialen Kompetenzen (Kommunikation, Präsentation, etc.) sollte hier deutlich mehr Raum einnehmen.
Bezüglich externen Weiterbildungen zeigt sich d-fine weiterhin sehr großzügig, was in meinen Augen einer der großen Vorteile an d-fine is. Kleinere Fortbildungen werden ohne viel Bürokratie gefördert. Die gute Auswahl an großen Fortbildungen (MBAs und andere Master) ist gemeinhin bekannt.
Top, insbesondere im Verhältnis zu den Arbeitszeiten und unter Berücksichtigung der Steigerungen.
Top. Vergleichbare Backgrounds, spannende Gesprächsthemen, größtenteils sehr umgängliche, wenn auch manchmal etwas kauzige Leute. Wer aus dem Mathe/Physik Studium kommt befindet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit unter Gleichgesinnten.
Im Einzelfall vom einzelnden Vorgesetzten abhängig. Es gibt sehr gute, es gibt leider auch sehr schlechte.
Problematisch ist vor Allem, dass Leute ohne Führungs-, Sozial- oder Akquisekompetenz per Automatismus bis zum Manager durchbefördert werden.
Die ursprünglich gute Reisekostenpolicy hat sich in den letzten Jahren massiv zum schlechteren verändert.
Der frühere Leitsatz "use good judgement" ist völlig zur hohlen Phrase verkommen. An verschiedene Kostenpunkte werden teilweise völlig willkürliche und unflexible Grenzen angesetzt, augenscheinlich weil man sich nicht getraut hat, Menschen die ihr "good judgement" etwas zu liberal ausgelegt haben, zurechtzupfeifen. Einige Punkte sind wohl bewusst schwammig formuliert, dem Reisekostenteam werden aber trotzdem nur minimale Kompetenzen in der Auslegung zugestanden. Die Managemententscheidungen zur Auslegung hingegen sind häufig absurd und völlig realitätsfern. Allein der Umstand dass auf Projekten mit sechs-bis siebenstelligem Volumen und vierstelligen Tagessätzen zweistellige Kleckerbeträge regelmäßig zu Diskussionen führen spricht Bände.
Am schlimmsten daran finde ich aber auch hier die Kommunikation - signifikante Änderungen an der Policy und der Auslegung selbiger fanden völlig intransparent und ohne Begründung durch die Hintertür statt. Wertschätzung und Respekt gegenüber den Mitarbeitern wird so nicht gezeigt.
Die Kommunikation seitens des Managements ist unterirdisch. Die monatlichen Newsletter geben bestenfalls einen extrem oberflächlichen und gefühlt auch manchmal sehr geschönten Überblick über die Situation der Firma. Änderungen in Policys werden stillschweigend durch die Hintertür eingeführt (meistens) oder extrem kurzfristig ohne echte Begründung verkündet. Eine kohärente Strategie des Managements ist, falls existent, von unten nicht zu erkennen. Weiterhin hatte ich häufig den Eindruck, dass Partnerschaft, Cluster und Mainline sich in Kleinkriegen gegenseitig aufreiben, anstatt gemeinsam eine echte strategische Vision zu formulieren. Ich weiss aber leider nicht ob dieser Eindruck tatsächlich der Wahrheit entspricht, da wir keine Infos bekommen. Was nach außen hin präsentiert und dargestellt wird und was man im Berufsalltag erlebt passt aus meiner Sicht nicht gut zusammen.
Damit einher geht das offensichtliche Bestreben des Managements, die Berater von den strategischen Themen und der tatsächlichen Situation der Firma abzuschirmen. Welchen Mehrwert das bringen soll bliebt mir völlig schleierhaft, insbesondere da die meisten Mathematiker und Physiker 1 und 1 zusammenzählen können.
Da Frauen aufgrund der Bewerberauswahl stark unterrepräsentiert sind, habe ich den Eindruck, dass diesen häufig ein höheres Maß an Aufmerksamkeit zufällt. Nicht prinzipiell verwerflich, hat aber das ein oder andere Mal einen sehr faden Beigeschmack hinterlassen.
Stark projektabhängig. Es gibt viele spannende Projekte, es gibt auch einige sehr implementierungslastige Projekte, die dann leider auch in der Regel recht groß und recht langlaufend sind. Insgesamt aber gut.
-Für die Beratung vernünftige Arbeitszeiten mit einem sehr fairen Gehalt
-Sehr gute und fundierte fachliche sowie soziale Entwicklungsmöglichkeiten
-Gelebter Teamzusammenhalt
-Hervorragende interne Abteilungen (IT, HR und Co.). Insbesondere die Schnelligkeit des HR im Bewerbungsprozess sucht seinesgleichen.
-Die unvermeidbaren Downsides der Beratung, die allerdings alle Beratungen betreffen.
Social Events ausbauen, insb. ortsspezifisch
5-Tage-Woche flexibler gestalten (z.B. durch Home Office Möglichkeiten)
Sicherlich maßgeblich abhängig von Projekt und betreuenden Mitarbeitern. Insgesamt wirken die Projekte allerdings zeitlich sehr gut und realistisch durchgeplant, sodass keine exzessiven "Überstundenwochen" notwendig sind wie in anderen Unternehmen.
d-fine genießt einen hervorragenden Ruf unter Branchenkennern als die Lösung für äußerst komplexe Aufgaben.
Grundsätzlich natürlich eingeschränkt durch die Tatsache, dass d-fine eine Beratung ist. Dazu kommt die 5-Tage-Woche beim Kunden, die allerdings eine freie Wohnortwahl sowie vergleichsweise entspannte An- und Abreisezeiten zum Vorteil hat. Im sog. Orange-Track kann man darüber hinaus auch ohne Reisetätigkeit angestellt werden.
Den Mitarbeitern wird ein umfassendes internes Weiterbildungsangebot mit qualitativ sehr hochwertigen Modulen angeboten, die in der Regel auch akutelle Forschungsergebnisse beinhalten.
Angesichts einer effektiven 40-45h Woche ist das Gehalt sehr gut.
Die Reisetätigkeiten werden größtenteils über die Deutsche Bahn durchgeführt, insbesondere Inlandsflüge sind selten.
Die Kollegen schätzen einander, insbesondere wenn Fachexperten für sehr spezifische Fragestellungen gebraucht werden. Definitiv keine Up-or-Out-Kultur und keine Ellenbogenmentalität. Kollegen stehen gerne für Fragen und Hilfe zur Verfügung. Der Umgang ist stets von freundlicher Natur geprägt.
Insbesondere die älteren Kollegen werden dank ihrer langen Erfahrung und ihrem extrem spezifischen Fachwissen sehr geschätzt und es wird sich bemüht, diese zu halten.
Einwandfrei. Es herrscht ein grundsätzlich lockerer Umgangston insbesondere auch mit den Partnern der Firma.
Hängt maßgeblich vom Kunden ab, in den Offices aber in der Regel sehr gut.
Ein gut ausgearbeitetes Intranet, regelmäßige Updates durch die Partner sowie der strukturierte Austausch der Mitarbeiter ermöglichen eine optimale Kommunikation.
Als Praktikant wird man von Tag 1 an voll ins jeweilige Kundenprojekt involviert. Das beinhaltet die wirklich konstruktive Mitarbeit an entsprechenden Programmen/Algorithmen/Fragestellungen, die Teilnahme an internen Meetings sowie Kundenmeetings inkl. Präsentation und Diskussion der Ergebnisse - also sehr wichtige Erfahrungen.
Unternehmenskultur, Gehalt, Fortbildungsmöglichkeiten, Kollegen
Schlecht finde ich nichts. Kritikpunkte siehe in der detaillierten Beschreibung
- Mehr Möglichkeiten für Home-Office
- Flexiblere Reisekosten-Policy bezüglich Messezeiten und Hotelcaps
Ich fühle mich wirklich wohl.
Hohes Ansehen beim Kunden. Wir sind als kompetente Experten geachtet. Wir haben nicht das Image des Laberberaters.
Für Consultants im Blue-Track gilt: Montags bis 12 Uhr anreisen, Freitags frühestens um 14 Uhr abreisen. Einen Office-Day gibt es nicht. Home-Office ist selten und hängt vom Projekt ab. Ab Senior-Consultant (nach 2-3 Jahren) kann man sich auf Teilzeit und einen lokalen Einsatzradius bewerben, was aber nicht unbedingt garantiert ist. Die Reisezeit gilt hier nicht als Arbeitszeit. Man verbringt also 5 Tage beim Kunden und 2 Tage daheim. Von der Arbeitszeit komme ich auf 40-42 Stunden Arbeit + 4-8 Stunden Zugfahrt. Ich habe allerdings auch von Kollegen gehört die wesentlich mehr arbeiten müssen (insbesondere Manager). Wahrscheinlich habe ich da bisher Glück gehabt.
Des Weiteren gibt es noch den Orange-Track (Stellenbezeichnung "Analyst"): Diese Leute sind lokal eingesetzt, weswegen die Balance hier (zum Nachteil der Ausbildungsprogramme und Beförderungsmöglichkeiten) besser ist. Da ich aber selber Consultant um Blue-Track bin, kann ich das nicht allzu genau bewerten.
Es gibt etliche interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten. Besondere Schmankerl sind einige MBA Programme und ein Studium für Software-Engineering in Oxford. Diese werden voll bezahlt und man wird teilweise auch von der Arbeit freigestellt. Die Karriereleiter in der Firma ist steil und es gibt gute Gehaltssteigerungen.
Im Vergleich zu den großen Beratungen ist das Gehalt evtl. insgesamt geringer, aber gemessen an den zu leistenden Arbeitsstunden wieder sehr gut. Gehaltssteigerungen sind sehr solide.
Es wird viel gereist. Geschätzte 90% der Reisen finden mit dem Zug statt, 10% mit dem Flugzeug. Des Weiteren produzieren die Berater lediglich etwas CO2. Ich glaube, das ist voll okay.
Tolle Truppe! Man hilft sich, wo man kann. Ego-Trips sind mir noch nicht vorgekommen. Auch auf menschlicher Ebene läuft's.
Ältere Kollegen sind meistens Manager oder Partner. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in dieser Firma Altersdiskriminierung vorkommt. Ich habe auch noch nie davon gehört.
Die Vorgesetzten verhalten sich den Angestellten gegenüber sehr professionell und interessiert. Die Wertschätzung ist auf jeden Fall gegeben. Hier wird nicht leichtfertig die Boss-Karte gespielt.
Im Allgemeinen habe ich nichts zu meckern. Übernachtungen in 4-5-Sterne Hotels sind die Regel. Hier gibt es allerdings auch ein Problem: Zu Messezeiten muss man oft in eher unkomfortablen Herbergen in einer angrenzenden Stadt absteigen, da die Messe-Caps nicht flexibel genug sind.
Entscheidungen wirken meistens gut nachvollziehbar. Vom Manager gibt es oft direktes Feedback. Die Partnerschaft informiert monatlich in einem Newsletter und man hat mindestens einmal im Jahr ein persönliches Gespräch mit einem Partner (in Realität aber viel öfter). Die Kommunikation unter gleichgesetzten funktioniert auch super.
Der niedrige Frauenanteil resultiert m.E. aus dem Geschlechterverhältnis der Mathe- und Physik-Absolventen, die einen großen Teil der Neueinsteiger ausmachen. Ich (als weißer Mann) kann keine Diskriminierung erkennen. Die Gehälter sind transparent und nicht verhandelbar. Nach sexuellen Vorlieben wird nicht gefragt und Kollegen unterschiedlicher Herkunftsstaaten sind vertreten.
Bewerber und Neueinsteiger erhalten oft den Eindruck, als bestünde ein Großteil der Projekte aus Machine-Learning, Blockchain und ähnlich "hippen" Themen. Allerdings ist dies selten der Fall. Die Brot-und-Butter-Projekte der Firma sind die Schnittstellen von klassischer IT und fachlichen (Banking & Insurance) Themen. Auch muss man sich häufig mit fragwürdigen MS-Office-Lösungen des Kunden herumschlagen. Wenn solche Projekte schnell wechseln, fällt dies aber nicht negativ ins Gewicht. Dann macht es Spaß, sich in die bestehenden Infrastrukturen einzuwühlen und zu lernen, wie das Arbeitsklima beim Kunden ist.
Bleibt man aber länger als nur ein paar Monate auf solchen Projekten (was oft vorkommt), fühlt man sich schnell überqualifiziert. Andererseits kann man in lang laufenden Projekten aufgrund eines bestimmten Skills eine Art Guru-Status erwerben, was einen dann zum beliebten Ansprechpartner macht.
Hochintelligente, angenehme Kollegen. Mit Glück sehr spannende und anspruchsvolle Aufgaben.
Kleinliche Reisekostenpolicy. So hält und lockt man nicht die besten Mitarbeiter.
Die Reisekostenpolicy schnellstmöglich anpassen bevor noch mehr Leute wegen geringer Würdigung des Reiseaufwands kündigen. Insbesondere bei "kleinen" Kosten wie Taxifahrten, Parkkosten und ähnlichem. Hier sollten definitiv die absurden kleinen Deckelungsbeträge aufgehoben werden. Ebenso die Hotel-Caps zu Messezeiten sollten abhängig von den Städten angepasst werden oder wenigstens vernünftige Rahmenverträge mit guter Verfügbarkeit ausgehandelt werden.
Die Situation bei den Vertragshotels ist dabei enttäuschend und frustrierend: Zum einen ist in den wenigen guten Vertragshotels die Verfügbarkeit extrem gering (insbesondere zu Messezeiten), zum anderen gibt es da Verträge mit Hotels in denen man wirklich nur im absoluten Notfall übernachten wollen würde.
Unter den Kollegen hat sich hierbei mittlerweile schon ein gewisser Zynismus breitgemacht und es wird offen gewitzelt, wann der Moment komme, an dem man regelmäßig mit den Reisebus zum Projekt anreist und dort im Motel-One übernachtet. Dass das schon vorgekommen ist, hört man immer wieder.
Niemand erwartet Inlandsflüge in der Business-Class, aber es sollte klar sein, dass es den Mitarbeitern so angenehm wie möglich gemacht werden sollte die ganze Woche weg von Familien und Freunden am anderen Ende von Deutschland zu arbeiten.
Wenn auch nur einige wenige Mitarbeiter wegen der geringen Wertschätzung, die durch kleinliche Paragraphen in der Reisekostenpolicy ausgedrückt wird, vorzeitig kündigen, steht das in keinem Verhältnis zu den Einsparungen.
Soweit Top. Die Kollegen sind aufgrund ähnlichem Hintergrund sehr umgänglich. Man hat, je nach Projekt, relativ viel Freiraum seine Aufgaben zu erledigen. Wenig Micromanaging.
Es wird viel mit Buzzword-Themen wie "Machine Learning" und "Blockchain" um Mitarbeiter geworben. Die Anzahl solcher Projekte sind allerdings leider (noch) begrenzt.
Ansonsten hat d-fine einen guten Ruf in der Finanzindustrie. Außerhalb habe ich keine Anhaltspunkte.
Man ist 5 Tage die Woche beim Kunden. Homeoffice (z.B. Freitags) ist zwar möglich, aber hat sich noch kaum etabliert obwohl es auf vielen Projekten durchaus möglich wäre. Da sollte man mehr Möglichkeiten und eine Kultur für schaffen.
Mit der 12-14 Regelung (späteste Ankunft ist Montags um 12, Abreise frühestens Freitag 14 Uhr) hat man schon eine sehr wertvolle Regelung gefunden. Da man aus dem Zug oder aus der Flughafenlounge gut noch 1-3 Stunden bei der Anreise arbeiten kann, sollte man diese in jedem Fall beibehalten und gerne intern noch offener kommunizieren und leben.
Es wird sehr viel Wert auf Weiterbildung gelegt. Leider werden einige Weiterbildungsprogramme (Oxford Master Math. Finance) nicht mehr angeboten und durch andere ersetzt. Hier sollte man das Spektrum noch erweitern. Man ist aber auf dem richtigen Weg.
Was noch fehlt ist die Anbindung an Lehrstühle, bei denen eine Promotion für die nicht-promovierten Kollegen möglich gemacht werden kann.
Wenn man Glück mit den Projekten hat, ist der Lohn sehr gut. Wenn man auf eines der Projekte mit langen Arbeitszeiten kommt, ist er nur noch gerade so angemessen.
Außerdem sollte man sich im klaren sein, dass man eigentlich nicht für 5 mal 8-10 Stunden Arbeit bezahlt wird, sondern für 5 mal 24 Stunden, die man in einer anderen Stadt ist.
Viele Kollegen fahren gerne mit dem Zug, da man dort arbeiten kann. Leider ist fliegen manchmal unvermeidlich.
Vor diesem Hintergrund sollte Remote-Arbeiten noch mehr gefördert werden. Wenn man keine echte Arbeitszeit verliert, weil man entspannt auf einer Zugfahrt arbeiten kann, wird das Fliegen deutlich unattraktiver.
Der Zusammenhalt und die Kollegen selbst waren, bis auf wenige Ausnahmen, bisher wirklich herausragend. Durch den ähnlichen Background ist man schnell auf einer Wellenlänge und man ist gerne in der Arbeit. Habe bisher kein Backstabbing oder Ellbogenmentalität erlebt.
Es gibt einige erfahrene Kollegen mit breitem Wissen. Deren fachliche Meinung hat Gewicht.
Man ist aufgrund des flexiblen Wohnortskonzepts 5 Tage beim Kunden. Leider sind die Rahmenbedingungen für diesen enormen Einschnitt in das Privatleben teils extrem unflexibel und kleinlich. Ein paar Beispiele:
1. Man muss mittlerweile fast jede Taxifahrt rechtfertigen und es wird erwartet, dass man selbst größere Distanzen mit mehrfachem Umstieg innerhalb einer Stadt mit Bus und Bahn zurücklegt (inkl. Gepäck und Aktentasche für 5 Tage). Die wöchentlich möglichen Taxikosten sind dabei auf einen mittleren zweistelligen Betrag gedeckelt, mit dem nur auskommt, wenn nah an einem großen Flughafen oder Fernbahnhof wohnt.
2. Die Kosten für Hotelpreise in Nicht-Messezeiten sind ebenfalls gedeckelt. Vertragshotels fast nie verfügbar. Da in manchen Städten andauernd Messe ist, kann es sein, dass man teilweise 50km vom Kunden entfernt in einer Absteige wohnen muss, weil es hier sehr wenig Flexibilität gibt. Da muss dringend etwas geändert werden.
Diese Kleinlichkeiten führen dazu, dass viele Kollegen sich wenig wertgeschätzt fühlen, wenn man bei fünf vierstelligen Tagessätzen pro Woche um 50€ Taxikosten oder ein vernünftiges Hotel zu Messezeiten (oft auch außerhalb) kämpfen muss.
Als Berater wird man in den ersten Jahren teils ohne lange Vorlaufzeit auf Projekte verschifft. Das ist der Branche geschuldet.
Für Firmeninterna gibt es einen monatlichen Newsletter. Der Rest läuft ausschließlich über Flurfunk.
Feedback-Gespräche abgesehen vom Projektende muss man sich selbst erfragen. Die könnte man dichter takten und eventuell alle 2-3 Monate eines durchführen.
Wenige Frauen aufgrund der Fokussierung auf MINT-Absolventen. Da ich ein Mann bin, kann ich nicht sagen, wie Frauen sich fühlen.
Die Firma versucht aber durch Workshops für Frauen den Anteil an weiblichen Mitarbeitern zu steigern. Das ist gut so.
Extrem abhängig vom Projekt. Die Themenfelder reichen von fachlich anspruchsvollen finanzmathematischen Modellierungen zu extrem langweiliger Datenbankarbeit. Leider sind letztere Projekte relativ häufig. Man muss schon Glück haben.
Keine Ellenbogenmentalität, sondern viel Zusammenhalt und echter menschlicher Umgang. Tolle, smarte, interessante Kollegen. Gute Möglichkeit, Erfahrung bei verschiedensten Kunden zu sammen.
Fehlende Transparenz aus der Partnerschaft (bzw. man merkt die internen Konflikte), mangelnde Wertschätzung und Förderung des einzelnen Mitarbeiters.
Schlechte bis mittelmäßige Mitarbeiter bleiben, während hervorragende Mitarbeiter oder solche, die mehr wollen und somit Innovationskraft hätten, die Firma verlassen, weil sie keine Perspektive mehr für sich sehen. Das sorgt langfristig dafür, dass man nur noch eine breite Masse an Nerds in der Firma behält, die nur eins können: IT-nahe Projekte für Kunden im Bereich des mittleren Managements. Nachhaltiges Wachstum sieht anders aus.
Auseinandersetzung mit der langfristigen Perspektive. Definition einer wirklichen Firmenkultur und Firmenwerten. Mehr Mitarbeiterwertschätzung. Überarbeitung der internen Prozesse. Auch auf die Gefahr hin, dass dann irgendjemand irgendwas will, wofür man keinen Standardprozess hat, auch einfach mal im Sinne des Mitarbeiters denken und handeln. Zahlt sich sicherlich langfristig aus.
Nette Teams, hilfsbereites Back Office, meist relativ bemühte Führungskräfte...
Extern: d-fine läuft Gefahr, als Haufen Nerds gesehen zu werden, die am Kunden vorbei reden.
Intern: Die Firma selbst wirkt etwas ziellos. Es ist eigentlich keinem Mitarbeiter mehr bewusst, wofür die Firma eigentlich steht. Da eher sehr kurz gedacht investiert wird (Projektumsatz), wird hier eine wertvolle Chance verpasst, in die Firmenkultur zu investieren, was letztendlich auch gute Mitarbeiter halten würde, die wiederum gute Mitarbeiter ausbilden.
Es ist immer noch eine Beratung. Im Gegensatz zu anderen Beratungshäusern muss man es mit der Stundenzahl nicht übertreiben. Allerdings ist es utopisch zu denken, dass man neben dem Job noch viel Freizeit hätte. Im Branchenvergleich aber sicherlich im oberen Bereich.
Sehr großzügiges Angebot an Weiterbildungen, für die d-fine die vollen Kosten übernimmt (interne Weiterbildungen als auch MBA-Programm bzw. Oxford-Master).
Sehr gutes Gehalt. Wenn man auf Kollegen von BCG, McKinsey & Co. schielt, muss man beachten, dass diese noch deutlich mehr sogenannte Freizeitstunden investieren müssen. In der Gesamtbetrachtung also wirklich ein mehr als faires Gehalt.
Was soll man sagen, es ist halt eine Unternehmensberatung. Da fliegt man schon mal von Bremen nach München oder von Berlin nach Stuttgart.
Bis auf einzelne Ausnahmen wirklich extrem gut. Hier ist d-fine einzigartig. Man fühlt sich mit den meisten Kollegen sofort wohl und auf einer Wellenlänge. Die Hilfsbereitschaft untereinander ist ebenfalls hervorragend.
Erfahrung wird nach wie vor wertgeschätzt.
In der Regel scheitert es nicht am guten Willen, sondern an den starren Strukturen und der mangelnden Kompetenz. Außerdem ist die Firma sehr schnell sehr stark gewachsen, was leider nicht genügend in den Organisationsstrukturen berücksichtigt wurde, so dass es scheint, als würde in der Partnerschaft reines Chaos herrschen, wo man denn eigentlich gemeinsam (?) hin will.
Im Vergleich zu anderen Unternehmensberatungen sicherlich gut. Allerdings sollten Reisezeiten anerkannt werden. Reisekosten wurden mit der Zeit immer weniger übernommen, was dem Mitarbeiter das Gefühl gibt, er muss sich verrenken, um bloß die Bahn und nicht das Taxi zu nehmen, und wird hinterher noch vor Gericht geprüft, ob er nicht doch ein günstigeres Hotel hätte buchen können. Auch für Übernahme von PC und Handy gibt es sehr strenge Prozesse. Hier stecken meiner Meinung nach Ängste dahinter, bloß niemandem etwas zu gewähren, was dann andere als Argument für ihre eigenen Wünsche aufführen können. Mehr Wertschätzung und Gelassenheit führt allerdings zu verbesserten Arbeitsbedinungen, mehr Mitarbeiterzufriedenheit und damit auch zu mehr Einsatzbereitschaft, Motivation und Identifikation mit der Firma.
An der internen Kommunikation kann deutlich gearbeitet werden, sowohl was die Transparenz betrifft als auch Kommunikation als unerlässlicher Skill für Führungskräfte und Mitarbeiter.
Gleichberechtigung ist bei d-fine echt top! Keinerlei Diskriminierung gegen Frauen, Homosexuelle, Menschen mit Migrationshintergrund oder andere Gruppen. Alle werden nach Leistung beurteilt, und nicht nach anderen Kriterien. Es gibt keine dummen oder anzüglichen Sprüche oder Zweideutigkeiten, sondern das Verhalten ist stets sehr professionell. Dass es in höheren Positionen dennoch weniger Frauen gibt als Männer liegt eher an den Strukturen, nicht an der vermittelten Denkweise.
Als (Senior) Berater: Kommt sehr auf das Projekt an. Mit Pech ist es nur Datenbankprogrammierung. Mit Glück hat man fachliche Aufgaben, die einen politisch oder strategisch interessanten Hintegrund haben. Erstere Projekte kommen häufiger vor.
Als (Senior) Manager: Es wird sehr politisch und hektisch. Wenn man seinen Bonus haben will, ist man eigentlich nur am Reagieren und mehr auf Reisen als an einem Ort, alles entgegen der eigenen Werte. Und selbst dann kommt es auf den Gesamterfolg der Firma an. Wenn man seine Arbeit sinnhaft erfüllen will, muss man sich einiges anhören und möglicherweise auf Privilegien verzichten.
Man erwartet einen Haufen starker MINT-Absolventen und man findet sie hier. Sehr viele Top-Leute von denen man einiges lernen kann.
Als Uni-Absolvent ist d-fine ein sehr guter Arbeitgeber, um erste Berufserfahrung zu sammeln. Man verkauft sich aber so, dass man hier auch dauerhaft glücklich werden kann. Das habe ich anders empfunden - am Ende ist man eine Beratung.
Man erwartet einen Haufen starker MINT-Absolventen und man findet sie hier. Das ist aber wahrscheinlich das Hauptproblem.
Das Unternehmen hat sehr viele fähige Leute (fachlich und technisch), aber wenige kompetente Manager. Das äußert sich direkt, wenn komplexe Steuerungsaufgaben nicht mehr vom einfachen Mitarbeiter auf dem Projekt übernommen werden können. Das wird oft verlangt, weil die Manager mit Sales-Zielen beschäftigt sind oder sich in Detailarbeit verlieren. Wenn der Manager keine effektive Unterstützung leisten kann, ist man auf sich allein gestellt. Es gibt keine aktiven Bemühungen, die eignen Manager effektiv und aktiv zu schulen. Vielleicht äußert sich hier ein wenig die Annahme vieler MINT-ler, dass man solche Soft-Skills schon hat ober sich begleitend aneignet...
Man sollte dringend daran arbeiten, die Managementfähigkeiten zu verbessern.
Wenn im Projekteinsatz, vor allem kundenabhängig. Intern hängt es aber stark von den verantwortlichen Managern ab; es kann durchaus schnell deutlich gemacht werden, dass Einsatzbereitschaft gefordert wird oder aus Sicht des Managers die erbrachte Leistung subjektiv nicht ausreicht. Wenn Sales-Ziele und Kundenwünsche im Vordergrund stehen (was eigentlich immer der Fall ist), wird eine Verschlechterung der Arbeitsatmosphäre grundsätzlich in Kauf genommen ("da müssen wir halt durch"). Ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass in solchen Fällen auf den einzelnen Mitarbeiter Rücksicht genommen wird. Im Gegenteil habe ich es erlebt, dass Kündigungen seitens der Mitarbeiter in Kauf genommen werden.
Das Image des Unternehmens bei den Kunden ist größtenteils sehr gut. Gerade bei schwierigen Projekten weiß man, dass man sich auf d-fine verlassen kann. Intern bei den Mitarbeitern leidet aber das Image daran, dass hoch motivierte und hochqualifizierte Mitarbeiter mit dem Versprechen angelockt worden sind, anspruchsvolle und interessante Aufgaben zu bekommen. Vielfach habe ich erlebt, dass weil dieses Versprechen dauerhaft nicht eingelöst wird, Kündigungen rausgeschickt werden.
Erste Bemühungen seitens Geschäftsleitung scheint es zu geben, in meinen Augen aber leidet d-fine aber an einer trägen Geschäftsleitung.
Im vorrangigen Karrieremodel 5-Tage-Woche beim Kunden, wenn man nicht im Management angesiedelt ist. Arbeitszeitenregelungen sind letztlich egal, es zählt nur, dass die Projektziele erreicht werden. Auf Management-Ebene habe ich vielfach erlebt, dass bis spät in die Nacht und am Wochenende weiter gearbeitet wird, um Sales-Ziele und interne Vorgaben zu erreichen. Das gilt nicht für den einfachen Berater, aber wenn man nach oben will, dann weißt man, was auf einen zukommt.
Sehr gut, selbst Masterstudiengänge oder MBAs werden bezahlt. Interne Weiterbildung sehr gut.
Man kann sich nicht beklagen.
Großartige Kollegen. Immer hilfsbereit.
Unterscheidet sich stark von der internen Zugehörigkeit zu den themenbezogenen Einheiten. Ist man in keiner Einheit, ist man letztlich Lückenfüller, wenn es personelle Engpässe bei Projekten gibt. Nach meiner Erfahrung kümmern sich die eigenen Vorgesetzten hier sehr wenig. Das ist in den Einheiten anders.
Das Office in Frankfurt ist frisch modernisiert, sehr angenehm. Aber wann ist man schonmal im Office? Die zur Verfügung gestellte Hardware ist angemessen.
Regelmäßige Kommunikation seitens Geschäftsleitung an die Mitarbeiter. Regelmäßige Kommunikation und durchaus gute Feedback-Prozesse in Richtung der Vorgesetzten, aber wird vielfach von den Mitarbeiters als nicht effektiv erachtet. Ich selbst habe es nicht erlebt, dass meine Rückmeldungen und Gespräche in irgendeiner Form zu Veränderungen geführt haben.
Das Unternehmen hat sehr viele Mitarbeiter, die hoch motiviert und hochqualifiziert sind. Wenn man Glück(!) hat, gelangt man auf ein forderndes Projekt, das spannend und motivierend ist. Das Unternehmen zeigt aber bislang wenig Interesse, aktiv seine Unternehmensstrategie dahingehend auszurichten. Im Fokus steht, das alte Geschäft (vor allem Regulatorik) zu verfolgen, um Geld zu verdienen. Das Kundenumfeld ist (noch) fokussiert auf Banken alter Prägung ("Dinosaurier"), die einfach andere Probleme haben, als sich initiativ mit neuen Themen zu befassen. Und wenn sie es tun, ist d-fine offenbar nicht der Ansprechpartner.
Einfluss auf die Aufgaben hat man kaum, wenn man nicht in einer themenbezogen Einheit ist.
die einigermaßen guten Arbeitszeiten.
Sehr starker Fokus auf Banken und Versicherungen. Oft geht es um Umsetzungen von irgendwelchen Verordnungen. Einfach langweilig.
Weniger "Nerds" einstellen. Echte Führungskräfte einstellen. Vielleicht endlich mal Leute, die bereits Erfahrung haben. Die meisten haben nicht ein Praktikum gemacht.
Mitunter schlechter und unprofessioneller Umgang mit Kollegen.
hat eindeutig den Ruf als Nerdbude.
Reisezeit ist keine Arbeitszeit. Wenn mal der Flug oder Zug Verspätung hat und man erst am späten Nachmittag eintrifft, muss die Zeit trotzdem nachgearbeitet werden. D.h. lange Schichten an den anderen Tagen, damit man freitags noch einigermaßen früh weg kann.
Man kann zwar einen MBA machen, muss dafür einen großen Teil seines wertvollen Urlaubs opfern. Und dieser geht dann über zwei Jahre.
Die wenigen internen interessanten Weiterbildungen sind immer ausgebucht.
in anbetracht der Aufgaben noch akzeptabel.
teilweise doch ganz gut.
gibt keine.
akzeptabel.
aufgrund der langweiligen Aufgaben, nur ein Stern
Aufgrund der Vielzahl der vielen "Nerds" fehlen viele Softskills. Softskillseminare sind leider erst ab Senior-Level vorgesehen und damit viel zu spät.
In meinen mittlerweile zwei Jahren bei der Firma hatte ich bisher nur zwei Projekte (welches immer noch läuft). Die Aufgaben sind sehr stupide und langweilig. Sowas kann man auch mit einer Ausbildung machen. Leute mit Promotion sind dort extrem unterfordert. Nicht wenige wirken depressiv.
Geschäftsmodell von d-fine: Physiker/Mathematiker 5 Tage / Woche aufs Projekt schicken, so 5 Tagessätze pro Woche kassieren. Dort wird Bodyleasing an IT / Risiko(-IT) etc. betrieben.
Sobald den Mitarbeitern auffällt, dass die Arbeit nicht den eigenen intelektuellen Standards entspricht ist es zu spät um einfach aufzuhören - das Beraterabitur (der Manager-Titel) wird benötigt um einen noch anständigen Exit zu schaffen. Das dauert bei d-fine jedoch 5-6 Jahre, für die Beratung sehr lange.
Dieser Käfig wird den Mitarbeitern jedoch durch ein am Ende gutes Gehalt vergoldet (100k+ nach 5 Jahren) - dem eigentlichen Karriereziel ist der Universitätsabsolvent von damals durch mehrjähriges Bodyleasing jedoch nicht näher gekommen.
Offen kommunizieren, welche Projektarbeit am Ende vom Tag 90% der Kollegen bearbeiten dürfen - nicht auf die 10% interessante Projekte mit Scheuklappen schauen.
Auf den ersten Blick gut, auf den zweiten Blick bescheiden. Erster Blick: Hochmotivierte Physiker und Mathematiker, die zusammen etwas in der Wirtschaft bewirken wollen. Zweiter Blick: Resignation, da Projektarbeit typischerweise aus extrem unanspruchsvollen und langatmigen Tätigkeiten besteht - offen ausgesprochen wird dies selten, aber der Effekt ist deutlich beobachtbar.
d-fine kennt niemand - für eine Beratung daher klarer Minuspunkt.
d-fine schickt seine Mitarbeiter 5 Tage pro Woche zum Projektstandort. Dies ist sehr untypisch für Beratungen - der Standard ist 4 Tage pro Woche und am Freitag einen Tag im Office der Beratung / Homeoffice.
Die 5 Tage Woche führt dazu, dass der Samstag dazu genutzt wird sich vom Projekt zu erholen und effektiv nur noch der Sonntag voll übrig bleibt. Auch für Beziehung / Partnerschaft ist der eine Tag belastend, 4:3 vs 5:2 (Reisetage:Zuhause) ist ein krasser Unterschied.
Als Weiterbildung werden MBA und ein Master in Oxford angeboten, dies verbessert jedoch m.E. nicht die Ausgangssituation (Fachexperte als Führungskraft ehr ungeeignet)
Für Beratungen nichts besonderes, für die Arbeit die man im Endeffekt erledigt jedoch relativ gut.
Vielfliegen / exzessiv im Taxi / dicker Mietwagen etc. wird hier nicht so ausgelebt wie in anderen Beratungen - ob dies aus Umweltbewusstsein oder Kostenüberlegungen stattfindet lass ich mal im Raum stehen.
Klar, es gibt den Typ Analytiker, dessen bester Freund die Zahlen sind. Die meisten Kollegen sind jedoch ideal dazu geeignet und gewillt, am Abend auch mal etwas zusammen zu unternehmen. Das schlägt sich auch auf den Zusammenhalt auf der Arbeit nieder.
Altersdiskriminierung ist mir nicht aufgefallen.
Da auf relativ wenige Manager sehr viele Consultants kommen können Manager auf größeren Projekten leicht überfordert sein - unterm Strich jedoch auf jeden Fall ein gutes Verhalten der Vorgesetzten.
Laptop ist angemessen, Smartphone ebenso - aber auch nichts besonderes.
Eine Feedback-Kultur, die gut gelebt wird. Hier ist m.E. der Standard von Unternehmensberatungen sogar leicht übertroffen - Mitarbeiter sind stetig dazu bereit, konstruktive Feedbackgespräche zu geben.
Gehaltstechnisch 100%.
Das ist wohl der Knackpunkt an d-fine: Die Arbeit ist extrem langweilig. Viele sind im Nachhinein der Meinung, dass d-fine dort auch bei dem Bewerbungsgesprächen falsche (unabsichtliche?) Versprechungen liefert:
Erwartung (zumindest meine): Komplexe Finanzmodelle optimieren / neu aufstellen, tiefgreifendes Banken-Know-How aufbauen und Entwicklung sowohl fachlich als auch menschlich zur Führungskraft.
Realität: Aufgaben sind extrem einseitig im Bereich der IT angesiedelt (Dokumentation von Datenbanken und Datenschnittstellen, irgendwelche 300-Seiten Fachkonzepte zu schlecht dokumentieren IT-System schreiben die am Ende in den Schubladen der Bank "verschimmeln") - ein tiefgreifendes Verständnis für Banken wird so nicht aufgebaut, ehr Expertentum in einem Bereich (Abteilung) der Bank - als Führungskraft kommt man auch nicht beim Exit in Frage, da Expertenwissen und einseitige Projekte zum glorifizierten Fachbereichsarbeiter qualifizieren.
Sehr wenig.
Sehr viel.
So gut wie alles, insbesondere die arrogante, selbstherrliche oberste Management-Etage.
Es geht nur darum, dass die Partner, insbesondere die Senior-Partner, viel Geld mit einem verdienen.
d-fine kennt niemand und sollte auch niemand kennen.
Überstunden werden erwarten. Reisezeit kann schon mal 8 Stunden pro Woche ausmachen.
Ältere Leute werde eher nicht eingestellt. Wer irgendwann keine Leistungssteigerungen mehr bringt, wird sehr schlecht behandelt.
Zum Teil ist ein hohes Maß an Unprofessionalität vorhanden.
Schrecklich.
Sehr intransparentes und arrogantes Management.
Gemessen an den Qualifikationen der d-fine Berater und den schlechten Arbeitsbedingungen, sowie den ansonsten in der Branche üblichen Gehältern sehr schlecht.
Dass es wenige Frauen in der Firma gibt, hat damit zu tun, dass es wenig Frauen unter den Physik/Mathematik-Absolventen sind, und weniger Frauen als Männer Unternehmensberater werden wollen.
Vorsicht! Es handelt sich bei d-fine um eine Bodyleasing-Firma, die hochqualifizierte Uni-Absolventen tageweise an Firmen verkauft, damit diese, ähnlich wie z.B. bei KPMG oder PwC stupide Tätigkeiten, die sonst keiner machen will, insbesondere in der Regulatorik, ausüben.
Auftritt nach außen ist deutlich verbesserungsbedürftig (zB Homepage, neue Recruiting Kanäle werden nicht genutzt,...)
Ausschließlich positive Erfahrungen mit den unmittelbaren Kollegen und direkten Vorgesetzten. Kritikpunkt: Neuerungen werden nur sehr langsam und oftmals gegen Widerstand durchgesetzt. Hier sollte etwas mehr Agilität und Mut an den Tag gelegt werden.
Für den Consultingbereich vergleichsweise sehr humane Arbeitszeiten
Unterstützende Kollegen und keine Ellbogen-Mentalität
Offener und fairer Umgang mit den Mitarbeiten, sehr kollegiales Verhältnis
Aktuelles Setup nicht mehr entsprechend der Größe des Unternehmens. Insbesondere auf Managerlevel. Hier sollte nachjustiert werden
So verdient kununu Geld.