52 von 213 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kollegen, Umgang mit Mitarbeitern allgemein, Energiecluster, Gehalt
Staffing Chaos und wenig Berücksichtigung von individuellen Entwicklungswünschen
Mehr themenspezifische Weiterbildungen (ie data analytics Konzepte)
D-fine ist eine Beratung - es gibt wie überall sehr schwierige Kunden und Projekte, da kann die Atmosphäre auch angespannt sein. Firmenintern und unter Kollegen ist die Atmosphäre jedoch sehr kollegial und entspannt. Der gemeinsame Hintergrund hilft.
Die Kunden mit denen ich zusammengearbeitet haben schätzen D-fine enorm für die Qualität der Consultants.
Für den Paygrade ist die Balance meistens sehr gut. Natürlich ist aber die Erwartung da Extrameilen zu gehen, denn das gehört zum Job. Dadurch gibt es Phasen wo das Privatleben bei mir zumindest leidet. Es gibt aber auch Kunden und Bereiche wo das besser ist und wenn man thematisch flexibel ist, kann man auch bei D-fine eine Balance finden. Ich persönlich gehe lieber die Extrameile, weil mich meine Projekte bisher stets weitergebracht und interessiert haben.
MBA Programme wurden kürzlich eingeschränkt, sind aber weiterhin möglich.
Auf Consultant Ebene gibt es kaum angebote für Weiterentwicklung die einem aktiv vorgeschlagen werden. Ich habe mich proaktiv gekümmert und dabei festgestellt dass die Firma das meistens unterstützt (Bücher kaufen, Kurse belegen, selbst etwas ausprobieren und die Kosten einreichen…)
Wie oben beschrieben gut.
Meine Manager und Partner waren bisher sehr angenehm.
Die Büros sind zentral und modern und die Reisekostenregelung ist sehr großzügig.
Reisekosten können mit der Firmenkarte bezahlt werden und werden noch vor Abbuchung zurückerstattet. Mein Gehalt kam noch nie zu spät, oft ein paar Tage zu früh.
Firmenhandy kann privat genutzt werden.
Wirklich sehr gut insgesamt.
Überwiegend ist die Kommunikation sehr wertschätzend. Wenn man Infos benötigt findet man immer jemanden der einem weiterhilft. Insbesondere das Backoffice ist hier hervorzuheben. Die Firma könnte sich etwas mehr um die Kommunikation bezüglich Staffings und Beförderungen bemühen. Ich erfahre oft erst wenn das Projekt schon fast losgeht von meinem Staffing.
Trotz kürzlicher Senkung der Gehaltsstruktur ist das Gehalt sehr gut.
Ich habe bisher keine Benachteiligung meinerseits festmachen können. Natürlich gibt es auch hier „unconscious bias“, wie überall. Leider ist der Frauenanteil nicht besonders hoch.
Ich hatte bisher sehr interessante Projekte. Das ist aber nicht zu verallgemeinern, mir kommt schon vor, dass ich auch Glück hatte. Manche Kollegen die ich kenne hängen auch länger mal in Projekten fest, die sehr langweilig sind.
Unbürokratisch, lässt viel Gestaltungsspielraum, forciert und ermöglicht persönliche Entwicklung.
Manchmal sollte strukturierter kommuniziert werden. Durch die oftmals unnötige Kurzfristigkeit entsteht oft ebenso unnötiger Druck oder Stress. Das ist alles im rahmen und handhabbar, aber ich habe das Gefühl das die Ergebnisse manchmal dann ebenfalls besser wären.
Bei d-fine kann ich meine Stärken entwickeln, mit der individuellen Programmen.
Man bekommt alles mit, aber manchmal unnötig kurzfristig.
Eine intensive Feedbackkultur würde das Team, die einzelnen Mitarbeiter, und die Firma stärken. Das sollte professionalisiert und mit entsprechenden Tools unterlegt werden.
Übertreibt ein bisschen mit CSR, manchmal habe ich das Gefühl, dass wir unsere Arbeit nicht mehr richtig erfüllen können, weil uns CSR-Steine in den Weg gelegt werden.
Könnte mehr ungefragtes Feedback geben.
- Hands-on Mentalität
- schnelle Kommunikationswege
Office-Kultur fördern (und zum Teil vielleicht auch fordern).
Der Gehalt war überdurchschnittlich. Flexible Standorte und Homeoffice Möglichkeit.
Der Arbeitgeber könnte durch eine faire Behandlung aller Mitarbeiter, eine freundlichere Kommunikation und die Förderung eines stärkeren Teamzusammenhalts verbessert werden. Es ist wichtig, dass alle Mitarbeiter gleichermaßen respektiert und fair behandelt werden. Eine freundliche Kommunikation trägt zu einem positiven Arbeitsumfeld bei, während eine Kultur des Teamzusammenhalts die Motivation und Produktivität steigern kann. Durch diese Maßnahmen kann das Unternehmen nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen, sondern auch langfristig von einer verbesserten Arbeitsleistung profitieren.
Faire Umgang mit Arbeitnehmern. Freundliche Kommunikation. Teamzusammenhalt Kultur fehlt leider.
Arbeitsatmosphäre war sehr gut. Man kann Homeoffice immer machen.
Arbeitsstunden waren passend.
Der Mangel an Zusammenhalt innerhalb des Teams war bedauerlicherweise deutlich spürbar. Trotz gemeinsamer Ziele und Projekte fehlte es oft an einem Gefühl der Verbundenheit und des Zusammenhalts unter den Mitarbeitern. Dies äußerte sich in einem Mangel an Teamgeist und einer spürbaren Distanz zwischen den Kollegen. In einigen Fällen war die Atmosphäre sogar unangenehm und befremdlich, was das Arbeitsklima negativ beeinflusste. Es schien, als ob die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb des Teams nicht ausreichend gepflegt wurden, was zu einer spürbaren Kluft zwischen den Mitarbeitern führte. Ein stärkerer Fokus auf Teamarbeit, Team Building-Aktivitäten und eine offene Kommunikation hätten dazu beitragen können, ein positives und unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeiter gegenseitig unterstützen und motivieren können.
Im Hinblick auf das Verhalten der Vorgesetzten möchte ich gerne spezifisch auf die Kommunikation eingehen. Es gab Situationen, in denen die Kommunikation seitens der Vorgesetzten als angespannt und unprofessionell empfunden wurde. Dies äußerte sich in einer Reihe von Faktoren, darunter ein Mangel an klarer und effektiver Kommunikation sowie eine gelegentliche Unberechenbarkeit im Umgang mit Mitarbeitern. Die Art und Weise, wie Anweisungen oder Feedback übermittelt wurden, war nicht immer konstruktiv und transparent, was zu Verwirrung und Unsicherheit innerhalb des Teams führte. Darüber hinaus war die Kommunikation zuweilen inkonsistent, was zu Missverständnissen und Fehlkommunikationen beitrug. Eine verbesserte Kommunikation seitens der Vorgesetzten hätte dazu beigetragen, ein positiveres und produktiveres Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Mitarbeiter sich unterstützt und respektiert fühlen.
Die Kommunikation seitens meiner Vorgesetzten war gelegentlich von Spannungen und einem Mangel an Professionalität geprägt. Dies zeigte sich insbesondere in Situationen, in denen klare Anweisungen oder Erwartungen nicht angemessen kommuniziert wurden. Es gab Momente, in denen die Kommunikation unklar oder inkonsistent war, was zu Verwirrung und Frustration bei den Mitarbeitern führte. Darüber hinaus wurde in manchen Fällen Kritik oder Feedback in einer wenig konstruktiven Weise geäußert, was das Arbeitsumfeld belastete und das Vertrauen in die Führungsebene beeinträchtigte. Eine verbesserte Kommunikation von Seiten der Vorgesetzten hätte dazu beigetragen, Missverständnisse zu minimieren und ein produktiveres und harmonischeres Arbeitsumfeld zu schaffen.
In meinem Projekt hatte ich einen Monat lang fast keine Aufgaben.
Im Rahmen meines Projekts gab es während eines Zeitraums von etwa einem Monat eine bemerkenswerte Unterbrechung in der Zuweisung von Aufgaben. Dies führte dazu, dass ich während dieser Zeit nur begrenzte oder gar keine Arbeitsaufgaben hatte. Diese Situation war herausfordernd, da ich meine Zeit und Fähigkeiten nicht optimal einsetzen konnte, um zum Projektziel beizutragen. Es war frustrierend, nicht aktiv am Fortschritt des Projekts beteiligt zu sein und meine Fähigkeiten nicht vollständig einzubringen. Eine kontinuierliche und angemessene Zuweisung von Aufgaben wäre wünschenswert gewesen, um sicherzustellen, dass ich mein Potenzial voll ausschöpfen und einen konstruktiven Beitrag zum Projekt leisten konnte.
- Branchenübliche Bezahlung
- Nettes und kompetentes Backoffice
- Der Bewerbungsprozess ist wirklich angenehm und effizient
- Bessere Auswahl der Manager und Partner (Führungskompetenz sollte eine Rolle spielen)
- Sich ehrlicher vermarkten (Schwerpunkt in der Regulatorik offener kommunizieren)
- Einen Karrierepfad (evtl. als Trainee framen) definieren, indem von Anfang an darauf geachtet wird, dass verschiedene Stationen durchlaufen werden (vom anonymen Kreditrisiko Großprojekt bis hin zum kleinen Pharma Projekt)
Die Arbeitsatmosphäre ist natürlich stark projektabhängig. Zum einen ist die Atmosphäre inhaltlich vom Projekt abhängig (herrscht beispielsweise starker Zeitdruck) und zum anderen von den Kollegen und dem jeweiligen Projektmanager. Ich habe hierbei Licht und Schatten erlebt.
Ich hatte ein tolles Team bei dem auch nach der Arbeit das ein oder andere kühle Getränk konsumiert worden ist; ich hatte jedoch auch Projekte ohne jeglichen Zusammenhalt und einer sehr anstrengenden „Führungskraft“.
Wie schon in einigen anderen Bewertungen zu lesen, ist d-fine innerhalb der Finanzbranche ein Begriff. Über die Finanzbranche hinaus wird es schwierig. Man bemüht sich natürlich diesen Umstand zu verbessern und betreibt Projektakquise in anderen Bereichen.
Man sollte sich natürlich vor einem Start bei d-fine vielleicht Gedanken machen, was man im Anschluss machen möchte. Bleibt man in der Finanz- oder Techbranche, dann macht sich d-fine sicherlich sehr gut im CV, möchte man jedoch in einer anderen Branche Fuß fassen hat man es schwieriger.
Grundsätzlich hängt die Work-Life-Balance stark vom Projekt und dem Projektmanager ab. Es gibt Projekte, da kommt man auf eine 40 h Woche; es gibt jedoch auch Projekte mit einer 50 + Stunden Woche inklusive Samstagsarbeit (diesen Tag bekommt man jedoch als Urlaubstag wieder).
Letztendlich erbringt man dem Kunden gegenüber eine Dienstleitung und hat gegenüber ihm ein Leistungsversprechen. Dem Kunden ist es wichtig, dass die Leistung in einem geeigneten Rahmen erbracht wird. Das muss einem Bewusst sein und so sollte natürlich auch gearbeitet werden (meine Erwartungshaltung an einen Unternehmensberater). Es sollte jedoch seitens d-fine darauf geachtet werden, dass ausufernde Überstunden oder Samstagsarbeit nicht in einem unverhältnismäßigen Rahmen vorkommen und das Projekte mit realistischen Stundenkontingente verkauft werden.
Aus meiner Sicht gab es Reisen, die nicht zweckdienlich waren, da es nicht um eine Reisen zum Kunden handelte.
Weiterbildungen werden seitens d-fine angeboten. Vor allem MBA Programme sind sehr beliebt und werden unterstützt. Was mir jedoch fehlt ist ein Karrierepfad, indem man verschiedene Stationen durchläuft. Das bedeutet, dass man bei fachlich verschiedenen Projekten dabei ist (von Kreditrisko bis hin zur Chemie).
Das Folgende ist natürlich mein subjektives Empfinden - einen Kollegenzusammenhalt innerhalb d-fines sehe ich nicht wirklich. Das ist in einer Beratungsfirma natürlich schwierig, weil man die meisten Zeit bei verschiedenen Kunden sitzt.
Jedoch gibt es auf Projekten durchaus einen sehr guten Zusammenhalt. Hierbei kommt es natürlich auch wieder auf einen selbst und auf die Kollegen an, wie kommunikativ man selbst und die anderen sind.
Der disziplinarische Vorgesetzte ist in der Regel ein Partner bzw. Senior Manager , mit diesem hat man jedoch nur in seinem jährlichen Gespräch etwas zu tun.
Der wirkliche Vorgesetzte ist der jeweilige Projektmanager. Hierbei gibt es auch wieder Licht und Schatten. Es gibt sehr gute Projektmanager, die einen fordern und fördern; es gibt jedoch auch Projektmanager, die Micromanagement betreiben und cholerisch Veranlagt sind.
Der springende Punkt ist, dass Mitarbeiterführung nicht eine Eigenschaft ist, die bei der Beförderung zum Manager oder gar Partner eine Rolle spielt. Überspitzt gesprochen - werden die (Sales)Ziele erreicht wird befördert. Hier muss d-fine handeln. Manager oder Partner sollte nur jemand werden, der auch in der Lage ist, Menschen zu führen. Personen, die es nicht können, sollten in einer Referentenposition verbleiben.
Es wird sich bemüht, die interne Kommunikation zu verbessern. Ich muss jedoch auch sagen, dass man bei langfristigen Projekten bei einem Kunden (Laufzeit > 1 Jahr) die Bindung zu d-fine ein wenig verliert. Hier könnte man mit geeigneten kommunikativen Maßnahmen die Mitarbeiterbindung verbessern.
Für eine Unternehmensberatung zahlt d-fine branchenüblich. Das Gehalt liegt zwischen Strategieberatung und Big4.
Die sogenannte d-fine DNA äußert sich in „analytisch, quantitativ, tech“ die Realität sieht eher so aus „regulatorisch repetitives Coding“. Wer bei d-fine anfängt (Vorsicht - subjektive Meinung) sollte aus meiner Sicht nicht erwarten, dass er auf ein spannendes AI oder QC Projekt kommt. Die Wahrscheinlichkeit ist deutlich höher, dass man auf ein regulatorisch getriebene Projekt kommt und Risikomodelle validieren darf. Die wirklich quantitativ anspruchsvollen Projekte sind rar.
Die Arbeitsatmosphäre für Consultants, die weitestgehend frei von Ellenbogen und meist auf Inhaltliches fokussiert ist
Die unkomplizierten Einstiegsmöglichkeiten für Naturwissenschaftler, auch wenn sie (zu) lange an der Uni waren
d-fine sieht sich selbst als quantitative Management-Beratung, tritt aber zu einem großen Teil als IT-Dienstleister für Risiko-Systeme auf. Meist werden die Mitarbeiter Vollzeit auf Kundenprojekte rund um solche Systeme verkauft, die sich teils jahrelang hinziehen und sehr schnell eintönig werden können. Ein Investment in berufsrelevante Hard oder Soft Skills der Mitarbeiter jenseits des aktuellen Projekts findet kaum statt. Dadurch versperrt sich d-fine selbst den Weg aus seiner Nische herauszuwachsen, selbst in Bereiche wie Data Science oder AI, obwohl jedes Jahr Dutzende geeignete Bewerber rekrutiert werden.
Ausarbeitung klarer Leitlinien, wie sich die d-fine-DNA in Anforderungen an Führung und inhaltliche Arbeit übersetzt
Ausarbeitung klarer Bedingungen, die für eine Beförderung zum Senior Consultant oder Manager erfüllt werden müssen
Ein monatlicher Feedbackprozess, der Mitarbeitenden explizite Hinweise zur eigenen Weiterentwicklung gibt.
Die Arbeitsatmosphäre hängt sehr stark vom jeweiligen Kunden ab. Es gibt Kunden, die eine professionelle und produktive Arbeitsatmosphäre pflegen, die sich dann auch auf die Projekte überträgt. Genauso gibt es aber auch Projekte, die sich anfühlen wie zähe Teergruben oder die immer wieder in unproduktives Chaos verfallen.
d-fine ist außerhalb seiner Nische praktisch unbekannt. Bei den bestehenden Kunden ist das Image positiv und man weiß zu schätzen, dass der typische d-fine-Berater starke analytische Fähigkeiten und IT-Affinität mitbringt. Allerdings beschränkt sich die Wertschätzung auch häufig genau darauf, sodass d-fine für die Implementierung von Risiko-IT-Projekten vielfach gesetzt aber bei fachlichen oder strategischen Fragen schnell außen vor ist.
d-fine ist eine Beratung. Dennoch bleibt für Consultants die Wochenarbeitszeit auf vielen Projekten absolut im Rahmen. Vor Corona kam in vielen Fällen jede Woche die Anreise am Montagmorgen, die Abreise am Freitagnachmittag und die Hotelaufenthalte dazwischen obendrauf. Was nach Corona die übliche Mischung aus Anwesenheit beim Kunden und Home Office ist, wird sich zeigen und vermutlich auch stark vom Kunden abhängen. Die Arbeitsbelastung für Manager ist mitunter sehr viel höher als 40 Stunden, wenn man weiter Karriere in der Firma machen will.
Innerhalb der Firma ist die Karriere zunächst sehr gut und läuft praktisch automatisch bis zum Manager, auch ohne überdurchschnittliche Leistung. Die formalen Weiterbildungen, die d-fine anbietet, sind interessant und großzügig, ändern beim Absprung aber nichts daran, dass man durch langandauernde und eintönige Projekte wenig relevante Berufserfahrung gesammelt hat. Ein Wechsel zum Kunden, dessen IT-System man inzwischen auswendig kennt, ist in der Regel möglich. Als mögliche Führungskraft kommt man aber nicht in Frage. Die mangelnde Bekanntheit von d-fine macht einen Absprung außerhalb der d-fine-Kunden nicht einfacher.
Das Einstiegsgehalt ist vergleichsweise gering, steigert sich aber über die Zeit in mehr oder weniger fixen Schritten und ist ab Senior Consultant sehr attraktiv.
d-fine ist eine Beratung. Der einzig nennenswerte Umwelteinfluss der Firma ist die Reisetätigkeit. Hier sind Flüge zum Teil unvermeidbar. Wenn es eine Wahl zwischen Flug und Zug gibt, liegt diese im Wesentlichen beim betroffenen Mitarbeiter. Grundsätzlich werden alle Mitarbeiter fair behandelt und gut bezahlt.
Der Zusammenhalt unter den Consultants ist meist okay, da man sich durch den gemeinsamen naturwissenschaftlichen Hintergrund nicht unähnlich ist und der Arbeitsalltag frei von Ellenbogen ist. Letzteres liegt auch daran, dass der Beförderungsprozess bis zum Manager fast ausschließlich von der Verweildauer in der Firma abhängt. Durch den mangelnden Druck stagnieren aber nicht wenige Kollegen professionell und können mitunter unzuverlässig sein. Manager geraten eher in Konfliktsituationen miteinander, wenn es z.B. um das Aufteilen von Umsätzen auf ihre jeweiligen Umsatzziele geht.
d-fine ist eine Beratung. Das Prinzip Up-or-Out wird zwar nicht annähernd so hart gespielt wie in der Strategieberatung und die Mitarbeiterfluktuation ist auch geringer als bei den Big Four. Unterm Strich bleiben aber nur Partner über viele Jahre in der Firma, während der Rest sich bei Zeiten anderweitig umsieht. Eingestellt werden zum Großteil Uniabgänger nach Master oder Promotion. Aber auch langjährige Postdocs finden bei d-fine einen Berufseinstieg außerhalb der Universität.
Der Umgangston bei d-fine ist allgemein freundlich und offene Konflikte mit Vorgesetzten selten. Allerdings investiert die Firma sehr wenig in die Führungskompetenz ihrer Mitarbeiter und befördert auch Mitarbeiter ohne jede Führungskompetenz zum Manager. Sehr viele Manager sind überfordert und lassen die Dinge einfach laufen, was für kleine Teams mit kompetenten Consultants und klarem Projektauftrag angenehm ist, aber unter anderen Umständen schnell im Chaos münden kann.
Der von d-fine gestellte Laptop und das Handy sind absolut angemessen. Im Home Office hat man es selbst in der Hand, beim Kunden vor Ort kann vom Einzelbüro bis zum lärmerfüllten Großraumbüro, das sich im Sommer mangels Klimaanlage auf über 30 Grad erhitzt, alles dabei sein. Dass man sich beim Kunden mit anderen Beratungen, um die Arbeitsplätze streiten muss oder der Kunde einem notwendige Software oder Zugänge vorenthält, kommt auch vor. Das Management von d-fine neigt bei solchen Problemen eher zu Durchhalteparolen als effektiver Unterstützung.
Man arbeitet als Consultant in der Regel Vollzeit für einen einzigen Kunden und hat währenddessen meist keinen Kontakt zu Kollegen auf anderen Projekten oder im Office. Informationen aus der Geschäftsführung werden zwar regelmäßig geteilt, sind aber sehr oberflächlich. Da die Kontaktpunkte so wenige sind, identifiziert man sich mitunter stärker mit dem jeweiligen Kunden als mit d-fine. Für Feedback gibt es einen Regeltermin pro Jahr, der aber nicht immer produktiv ist.
Die Frauenquote bei d-fine ist sehr niedrig, weil fast ausschließlich naturwissenschaftliche Uni-Absolventen recruitet werden, die sich für Beratung interessieren. Daher bewerben sich sehr viel mehr Männer als Frauen. d-fine ist aber für Frauen definitiv offen und behandelt alle Mitarbeiter fair mit Fokus auf die Arbeitsleistung. Die Firma ist insgesamt vergleichsweise egalitär. So gilt zum Beispiel für alle Mitarbeiter vom Neueinsteiger bis zum Partner die gleiche Reisekostenlinie.
Es gibt die Projekte zu AI, Data Science usw., mit denen d-fine um Bewerber wirbt, durchaus. Es sind aber vergleichsweise wenige. Ein üblicher d-fine-Projekteinsatz zieht sich über mehr als ein Jahr und dreht sich um Risiko-IT-Systeme, die es einzuführen, upzugraden, oder für irgendeine regulatorische Anforderung zu konfigurieren gilt. Die Projektaufgaben sind dabei eher technisch als fachlich. Monatelange Einsätze als Linienmitarbeiter beim Kunden sind nicht ausgeschlossen.
Motivierende und sehr nette Kollegen. Viele tolle Projekte auch außerhalb des Bankgeschäfts.
Hätte allerdings gerne mehr KI-Methoden angewendet, das Programmieren blieb doch relativ "grundlegend". Das Home-Office war teilweise auch echt anstrengend.
Gehalt, Sonderzahlungen, gesellschaftliche Verantwortung, Weiterbildungen
Projekte, Aufgaben, Führungsqualitäten, Kollegenzusammenhalt
Zuteilung auf Projekte nach Interessen und weniger nach Verfügbarkeit. Es gibt nichts schlimmeres als monatelang auf Projekten festzuhängen, an denen man selber gar kein Interesse hat, weil das Thema langweilig oder uninteressant ist, oder die Aufgaben einseitig, repetitiv oder monoton sind.
Zwingt eure Projektmanager mehr dazu den Teamgedanken in den Fokus zu rücken. Gerade in der Anfangsphase von Projekten. In einem Team arbeitet es sich so viel angenehmer, als wenn es nur eine stumpfe Ansammlung von Kollegen ist, die keinerlei Verbindung zueinander haben und verspüren.
Kaum/Kein Teambuilding, Pandemie-bedingt eigentlich nur aus dem eigenen Homeoffice. Entsprechend unkollegial ist das Arbeiten. All das sorgt für keine angenehme Arbeitsatmosphäre. Wenn man nicht an einem Bürostandort wohnt, hat man quasi auch wenig Möglichkeiten sich zu vernetzen oder mit Kollegen in Kontakt zu kommen.
Man wird beim Kunden schon meist als Nerd wahrgenommen und teilweise belächelt, jedoch für die Qualität der Arbeit geschätzt und geachtet.
Es ist halt auch eine Beratung. Spontane Termine am frühen Morgen oder späten Abend. Wenn Dinge fertig werden müssen, dann geht’s auch bis spät in die Nacht. Man ist Dienstleister und hat sich nach dem Kunden zu richten, auch wenn das am eigenen Ende zu Kompromissen führt.
Man ist bemüht möglichst nachhaltig im Bezug auf die Umwelt zu sein. Trotzdem kenne ich Kollegen, die regelmäßig ins Flugzeug steigen für einzelne Tage beim Kunden.
Sehr sehr striktes Beförderungssystem. Man hat das Gefühl durch gute Arbeit gar nicht so viel bewegen zu können an seiner eigenen Karriere. Das nimmt irgendwo auch die Motivation sich besonders hervorzutun, da das auch selten geschätzt wird, sondern schnell als „normal“ angesehen und abgetan wird.
Die angebotenen Weiterbildungsprogramme sind vielfältig und gut.
Kommt immer drauf an, ob man mit den Kollegen warm wird. Hilfsbereit sind die meisten. Jedoch ist ohne wirkliches kennenlernen auch der Spirit unter den Kollegen extrem eingeschränkt. Es entsteht auch kein wirkliches Team Gefühl, jeder arbeitet für sich. Wenn es Probleme gibt hilft man sich gelegentlich, aber eigentlich auch nur als letzter Ausweg. Die wenigsten Kollegen wollen Schwächen vor anderen Kollegen preisgeben. Private Gespräche finden quasi nie statt, so dass man auch dort nie auf eine andere Ebene mit Kollegen kommt. Eine Verbesserung dieses Zustandes wird auch von kaum einem Manager gefördert oder angeregt.
Fachlich waren alle Vorgesetzten sehr gut. Jedoch merkt man, dass viele kaum Zeit haben und sich auch selten Zeit nehmen für das Team und die alltägliche Arbeit. Man hat kaum Austausch mit seinen Vorgesetzten. Es gibt einmal jährlich Jahresgespräche. Die Bewertung der eigenen Arbeit findet meist auch nur einmal pro Jahr statt und das in einem eher nichtssagenden Gespräch. Teambuilding wurde bereits thematisiert und generell ist die soziale Komponente der Führungsarbeit bei vielen eher schwach ausgeprägt. Wenn etwas nicht nach Plan läuft, oder nicht nach den Vorstellungen des Managers, dann wird das auch gern lautstark und offen kommuniziert, gern auch Mitarbeiter bloß gestellt oder für Fehler verantwortlich gemacht.
Büros sind schick, wenn auch für Leute ohne Wohnsitz am Bürostandort meist nicht relevant. Die bereitgestellten Geräte sind absoluter Standard.
Absolutes Minimum. Einmal im Monat kommuniziert das Top-Management. Projekt intern läuft die Kommunikation auch eher schwierig. Kommunikation außerhalb des Projektes findet eigentlich gar nicht statt.
Gehalt und besonders die Gehaltsanpassungen sind wirklich grandios. Auch die Sonderzahlungen in Krisenzeiten gilt es zu loben.
Zumeist sehr gut. Schwarze Schafe mit gewissen Klischees und Rollenbildern hat man sicherlich überall.
Man kann im wesentlichen das machen, wofür der Kunde gerade keine Leute hat oder abstellen möchte. Viel zu oft sind es langweilige und monotone Aufgaben. Ein ewiges Abarbeiten simpelster Aufgaben, bei denen man sich schon fragt, wofür man hier überhaupt studiert und am Ende sogar in einem quantitativen Fach promoviert hat.
Vor allem da es auch im kompletten Kontrast zu den beworbenen Tätigkeiten und Aufgaben steht.
Toller Bewerbungsprozess, unglaublich interessante und intelligente Kollegen.
Es ist d-Fine eigentlich relativ egal, was ein Einsteiger kann und was er gern machen möchte. Wichtig ist nur, dass der Consultant den entsprechenden quantitativen Background hat, so dass man ihn gemäß der Firmenphilosophie als exzellenten quantitativen Berater teuer verkaufen kann.
Dass man dann als promovierter Physiker/Mathematiker oftmals völlig überqualifiziert oder falsch qualifiziert ist für die Projektaufgaben ist der Firma dabei nicht so wichtig. So wird das erste Projekt (und auch die Folgeprojekte) meist willkürlich zugeteilt, ohne vorher auch nur einmal mit dem Einsteiger über die eigenen Ziele und Wünsche zu sprechen. Hauptsache verkauft gilt dann meist - der Einsteiger hat sich einfach anzupassen, ob es ihm gefällt oder nicht. Er kann ja sonst auch wieder gehen (und einige tun es auch direkt während der Probezeit). Wie viel Potenzial, wie viele gute Kandidaten hat man mit dieser Philosophie vielleicht über die Jahre hinweg schon verloren?
Ist das vielleicht der Grund, warum man gefühlt nur Uniabsolventen einstellt und wenig Leute mit Berufserfahrung? Kann man die vielleicht nicht mehr so gut formen und in eine bestimmte Rolle zwängen?
Kritikunfähigkeit: da werden eigene Erlebnisse und Erfahrungen mit der Firma gemeldet, um sie hier zu verstecken, anstatt diese Kritik anzunehmen und entsprechend darauf zu reagieren.
Karrieregespräche sollten bereits zum Einstieg verpflichtend sein. Dazu sollten solche Gespräche auch wirklich einen Einfluss haben und nicht nur pro-forma durchgeführt werden.
Äußere Darstellung und die Realität sollten besser zusammen passen. So vermeidet man Enttäuschungen und Frustration.
Viel Druck, hohe Belastung. Man muss permanent funktionieren, ansonsten wird einem von gewissen Stellen auch schnell gezeigt, dass man keine Perspektive in der Firma hat. Man geht selten mit Freude zur Arbeit und abschalten geht eigentlich nie so wirklich, da man immer auch noch Mails und Anrufe bekommen kann, die dann möglichst schnell zu bearbeiten sind.
Unter Physiker und Mathematikern ist man einigermaßen bekannt, da es irgendwo immer einen Alumni gibt, der mal bei d-Fine gearbeitet hat. Darüber hinaus ist man für eine Beratung dieser Größe und mit diesem Anspruch häufig gänzlich unbekannt.
Möchte man sich nach draußen als hippe Beratung gemäß der Grundwerte analytisch, technologisch, quantitativ verkaufen und wahrgenommen werden, so sieht die erlebte Realität aber gänzlich anders aus. Man lebt hier mehr vom Ruf der Angestellten und deren akademischen Backgrounds, als von den tatsächlichen Inhalten.
Mails, Telefonate & Meetings früh am Morgen oder spät am Abend, nachdem der Kunde schon im Feierabend ist. Es ist und bleibt eine Beratung. Viel Work - wenig Life. Manche Manager sind bestrebt es gerade den Beratern noch angenehmer zu machen, aber vielen ist das auch völlig egal.
Weiterbildungsprogramme mal außen vor gelassen - wichtiger ist die persönliche Entwicklung. Die meisten steigen als Berater direkt nach dem Master oder der Promotion ein. Somit ist d-Fine oftmals der erste Schritt auf dem Karriereweg. Kommt man eigentlich mit klaren Vorstellungen der Karrieregestaltung in die Firma, kommt es nicht selten vor, dass man erstmal monate- bzw. jahrelang auf den Projekten und Themen herumgereicht wird, die nicht mit den eigenen Vorstellungen zusammen passen. Rücksicht auf individuelle Interessen und Ziele wird dabei nur bedingt genommen. Sieht man dann irgendwann, dass d-Fine einem nicht die gewünschte Perspektive bietet, bleibt einem nur der Weg zur Kündigung, denn die Gespräche führen doch meistens zu nichts.
Auf Consultant Ebene sehr gut, darüber hinaus merkt man auch den Konkurrenzkampf der Manager, der nicht zuletzt auch auf die Berater dann Einfluss hat. Teambuilding gibt es quasi nicht und wenn dann nur auf private Initiative. Aufgrund der wechselnden Projektteams und der allgemeinen Persönlichkeit wirken viele Kollegen sehr verschlossen.
Intern werden ältere Kollegen geschätzt und respektiert, da es meist erfahrene Manager oder gar Partner sind.
Anmerkung:
Leider wird hier scheinbar von d-fine Seite mehrfach versucht durch melden unliebsamer Textpassagen und Erfahrungsberichte Einfluss auf diese Bewertung zu nehmen, nur weil man mehrfach erlebte negative Verhaltensmuster anderer Berater und Manager schildert. Hier wäre eine bessere Kritikfähigkeit von Vorteil.
Manche verdienen 5 Sterne, andere wiederum nicht mal einen Stern. Eine unglaubliche Streuung, was Führungsqualitäten und vor allem soziale Kompetenzen angeht. Gefühlt wird es auch immer schlechter, umso höher der Rang in der Firma ist. Man merkt, dass man bei d-Fine nicht immer Manager oder Partner wird, weil man Teams führen kann, sondern weil man langjährig Sales Ziele erfüllt hat.
Absoluter Standard. Laptop und Handy werden gestellt. Ansonsten hängt es viel vom Kunden oder der eigenen Gestaltung des Homeoffices ab.
Es gibt zwar Ansätze, aber trotz allem fühlte man sich im Homeoffice, während der Pandemie, oftmals auf sich alleine gestellt. Kaum zwischenmenschlicher Kontakt und Austausch.
Man ist nicht mehr konkurrenzfähig, sowohl was die Arbeitsmodelle, die Flexibilität und die Bezahlung angeht. Gerade wenn man sieht, nach was für Profilen d-Fine sucht und was diese woanders verdienen können, ist das Einstiegsgehalt nicht mehr zeitgemäß.
Kann ich leider nicht viel zu sagen. Die Frauenquote liegt unter den Beratern schätzungsweise bei 15%, deshalb begegnet man kaum Frauen. Ich selber habe nie eine Frau in einem Projektteam getroffen. Kunden fragen auch manchmal spöttisch, ob wir denn überhaupt Frauen in der Firma haben. Diskriminierung ist mir allerdings auch nie aufgefallen.
Die größte Enttäuschung! Ich war auf diversen Recruitingmessen und -Veranstaltungen. Immer wurde von Data Science, KI, Mobility, Predictive Analytics, Prozessautomatisierung, Blockchain etc. gesprochen. Realität ist das leider nicht, bzw. nur in Ausnahmefällen. Und wenn man sich in der Firma umhört, geht es vielen so, dass sie enttäuscht und ernüchtert sind, wie der reale Arbeitsalltag aussieht.
So verdient kununu Geld.