Außen hui, innen leider pfuie
Verbesserungsvorschläge
Veraltete, fast schon archaische interne Strukturen.
Unfaire Gehaltsstrukturen (starke Variationen bei gleicher Last).
Mangelnde Investition in die Weiterbildung der Mitarbeiter.
Unzumutbare Firmenwagen- und Spesenpolitik.
Vorgesetztenverhalten
Anfragen zu Gehaltsanpassungen wurden konsequent ignoriert, selbst bei der ausdrücklichen Bereitschaft, mehr Verantwortung zu übernehmen. Es herrscht die ungeschriebene Erwartungshaltung, dass man für den Erfolg „alles tut“ (massive Überstunden), ohne dass dies finanziell wertgeschätzt wird. Die interne Kommunikation vermittelt das Gefühl, man solle sich „privilegiert“ fühlen, für ein so modernes Unternehmen arbeiten zu dürfen – die Realität sieht finanziell und strukturell anders aus.
Arbeitsbedingungen
Die Firmenwagenregelung für den Außendienst ist absolut realitätsfern. Das Budget ist für die gestellten Anforderungen (bestimmte Ausstattung, Farbe, Gebrauchtwagen-Zwang) viel zu niedrig. Besonders belastend: Die Versteuerung erfolgt nach der 1%-Regel auf Basis des Bruttolistenpreises, obwohl der tatsächliche Wert des Gebrauchten oft 20.000 € darunter liegt. Zudem musste ich Spesen (Hotels, Kleinteile) oft wochenlang (bis zu 6 Wochen) aus eigener Tasche vorstrecken, was bei ausbleibenden Inflationsanpassungen zu privatem finanziellen Druck führte.
Image
Hinter der modernen Fassade verbirgt sich eine veraltete Unternehmenskultur mit erheblichen Defiziten in der Mitarbeiterfürsorge und Vergütungsstruktur.
Karriere/Weiterbildung
Interne, fachbezogene Schulungen waren praktisch nicht vorhanden. Trotz mehrfacher Nachfrage wurden Wissenslücken nicht geschlossen, was im Außendienst zu unnötigem Stress beim Kunden führte. Man wird mit Aufgaben allein gelassen, während die Workflows ständig geändert und die Anforderungen erhöht werden – ohne jeglichen Ausgleich.