Sehr durchwachsen, gute langjährige Kollegen, Fluktuation nicht so toll, schlechte Bezahlung. Alles abteilungsabhängig.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Technische Ausstattung, Arbeitsplatz direkt in der Innnenstadt, Dinge wie günstige Fitnesscentermitgliedschaft, Jobrad
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlechte Bezahlung, kein Tarif, wenige und oft zu späte Infos von "oben" an die Belegschaft, kahle Arbeitsumgebung vor Ort, Hirachien nicht so flach wie immer angegeben, exreme Unterschiede bei den Vorgesetzten, Nasenfaktor
Verbesserungsvorschläge
Fangt endlich mit der Wertschätzung der Mitarbeiter an. Einmal loben zur Weihnachtsfeier für einzelne Leute oder Abteilungen reicht nicht.
Anerkennung der Leistung auch ganzjährig und zwischendurch mal.
Achtet auf die Fluktuation, gute Mitarbeiter finden problemlos woanders gut bezahlte Jobs, neu eingestellte brauchen Monate, bis sie eine Hilfe sind. Kollegen sind mit der Einarbeitung zusätzlich gebunden und die Neuen sind dann oft wieder nach kurzer Zeit weg.
Übrigens ist auch eine angemessene Bezahlung eine Wertschätung !
Arbeitsatmosphäre
Wird in letzter Zeit kontinuierlich schlechter. Gute Leute gehen, Chancen oft nach Nasenfaktor, unterbesetzte Abteilungen, schlechte Bezahlung
Image
Intern nicht so gut, von Kundenseite hört man in letzter Zeit auch häufiger negative Kommentare.
Work-Life-Balance
Gut, nachdem die Kernzeit und der Verfall der Überstunden am Monatsende vor einiger Zeit aufgehoben und Homeoffice erlaubt wurden (vor Corona undenkbar).
Karriere/Weiterbildung
Es gibt einen Weiterbildungskalender, aber der ist so lala.
Interne Kurse etc. Aber echte externe fachbezogen Kurse über mehrere Tage nur ganz selten, das ist zu teuer.
Gehalt/Benefits
Gehalt im unteren Bereich im Branchenvergleich, Nullrunden im Jahresgespäch sind permanente Aufreger in der Belegschaft. Manchmal bekommen neue Leute mehr weil man sie dringend braucht. Das spricht sich aber schnell rum und steigert den Ärger.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird langsam besser, zumindest wird das immer wieder versprochen.
Trennung gelber Sack + Restmüll klappt aber z.B. immer noch nicht wirklich.
Kollegenzusammenhalt
Kollegenzusammenhalt in einer Abteilung meistens sehr gut, aber abteilungsabhängig. Zusammenhalt zwischen den Abteilungen ausbaufähig.
Umgang mit älteren Kollegen
Da habe ich keine Probleme erkannt, ausgenommen hin und wieder mal "Boomer"-Sprüche. Aber insgesamt ok.
Vorgesetztenverhalten
Vollkommen abhängig von der Abteilung. In einigenAbteilungen sehr gut, in anderen unterirdisch. Manchmal kommt es auch auf den Nasenfaktor an.
Arbeitsbedingungen
Technische Ausstattung an den buchbaren Arbeitsplätzen dank Haus-IT sehr gut, 2-3 Bildschirme pro Platz, aktuelle Hard- und Software. Das gilt auch für das Homeoffice.
Schecht: Büros kahl, keinerlei Grünpflanzen (außer Kollegen haben sie selbst mitgebracht), nichts gemütliches, keine Sitzecken oder Ruhezonen außer 2 Sofas im Durchgangsbereich einer Etage. Dort wird man aber permanent vom "Durchgangsverkehr" der Mitarbeiter in der Etage auf dem Weg zur Küche oder Toilette gestört. Ansonsten nur in jeder Etagen-Kaffeeküche ein Stehtisch.
Positiv: Kostenlos Wasser + Kaffee, aber das ist eigentlich heutzutage selbstverständlich (genau wie der wöchentliche Obstkorb pro Etage)
Kommunikation
Unter den Kollegen meistens gut, über Entscheidungen von der Führungsebene wird man oftmals kurzfristig informiert nach dem Motto "mach mal schnell". Abteilungen werden kaum in Entscheidungen im Vorfeld eingebunden.
Gleichberechtigung
Eigentlich ok, aber sehr niedriger Frauenanteil in der Firma.
Interessante Aufgaben
Aufgaben sind vielfach interessant, aber die Menge ist oft durch Unterbesetzung viel zu hoch. Auch hier: Abteilungsabhängig.

