Unklare Entscheidungen, Mangel an Vertrauen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegialer Zusammenhalt, spannende Aufgaben und Option für Home-Office.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vernachlässigen von Weiterbildungen. Blame-Kultur bei Vorgesetzten anstatt gemeinsamen Arbeiten an den Problemen. Intransparenz der Entscheidungen.
Verbesserungsvorschläge
Transparenteres Treffen von Entscheidungen der Vorgesetzten. Mehr Wertschätzung für starken Einsatz bei anstrengenden Phasen im Projekt. Mehr Möglichkeiten zur Weiterbildung, auch bei stressigen Phasen.
Arbeitsatmosphäre
Wertschätzung war leider komplett fehl am Platz nach meiner Erfahrung. Entscheidungsfehler in der Projekt Strategie wurden auf die unten liegende Hierarchie geschoben. Selbst in stressigen Phasen voll mit Überstunden gab es weder physische Kompensation, noch mündliche Wertschätzung für den Einsatz, obwohl beides zuvor in Meetings versprochen wurde.
Work-Life-Balance
Hybrid ist erlaubt unter Abstimmung mit Teamleitung
Karriere/Weiterbildung
Für mich und meine Abteilung gab es eine sehr begrenzte Auswahl an verfügbaren Weiterbildungen. Stressige Phasen wurden genutzt, um Weiterbildungen zu unterbinden. Viele Versprechen wurden gemacht, dass es bald besser werden würde aber passiert ist am Ende nichts zur Veränderung der Situation.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittlich. Ich habe meiner Meinung nach schwammige Argumente bei Gehaltsverhandlungen erlebt um sich aus Erhöhungen rauszuwinden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Habe ich nicht erlebt bei dem Unternehmen.
Kollegenzusammenhalt
Der stärkste Punkt bei dem Unternehmen sind meiner Erfahrung nach die direkten Kollegen - hilfsbereit und freundlich
Vorgesetztenverhalten
Leider nur ein Stern. Nach meiner Erfahrung wurden eigene Fehler nicht eingesehen, stattdessen wurde eine schuldige Partei gesucht, die verantwortlich gemacht wurde für Misserfolge. Getroffene Entscheidungen waren häufig intransparent und selbst wenn begründet, waren diese häufig gefüllt mit Halbwahrheiten, was zu Verlust von meinem Vertrauen führte.
Weiterhin war zuvor das Erfassen von den expliziten Tätigkeitsstunden an bestimmten Aufgabenbereichen keine Pflicht, wurde aber in meinem Bereich durch Vorgesetzte immer mehr in den Bereich der Pflicht gerückt unter der Begründung von reinstem Interesse. Kurz darauf wurden zahlreiche Überstunden angeordnet, da durch die detaillierte Tätigkeitserfassung festgestellt wurde, dass bestimmte Meilensteine mit den zeitlichen Aufwänden von der Schätzung her nicht rechtzeitig erreicht werden können. Dies empfand ich als Ausnutzung des Vertrauens.
Arbeitsbedingungen
Habe ich folgendermaßen erlebt. Wer in den Büroräumen keinen Stammplatz hatte, brachte entweder sein eigenes komplettes Setup mit oder durfte den halben Arbeitstag mit einer Schnitzeljagd nach Utensilien verbringen, um arbeiten zu können. Selbst dann gab es häufige Internetengpässe
Kommunikation
Über Misserfolge wurde meiner Meinung nach mehr berichtet als über Erfolge, was an meiner Arbeitsmoral nagte. Generell aber gab es schon ausreichend Kommunikation über die Ergebnisse und Meilensteine der Projekte.

