Sehr sehr enttäuschend! GEMEINSAM durch warm und kalt
Verbesserungsvorschläge
Dem Arbeitgeber würde ich dringend empfehlen, sich endlich an die eigenen Werte und Slogans zu halten, die so groß verbreitet werden. Statt nur schöne Worte nach außen zu tragen, sollte man lernen, Mitarbeiter wirklich wertzuschätzen und aktiv in das Geschehen innerhalb der Firma einzugreifen. Wenn es offensichtlich ist, dass bestimmte Personen andere dauerhaft fertig machen oder für ein toxisches Umfeld sorgen, sollte das nicht einfach ignoriert werden. Ein gutes Unternehmen erkennt Probleme und handelt – hier passiert leider genau das Gegenteil.
Image
Zum Image der Firma kann ich nur sagen: Außen hui, innen pfui. Nach außen wird viel geredet, wie toll alles sein soll und wie stark der Zusammenhalt ist – passend zum Slogan „Gemeinsam durch warm und kalt“. Aber meine letzte Zeit dort hat gezeigt, dass das nur leere Worte sind. Menschen werden betriebsbedingt gekündigt, und kurz darauf tauchen online neue Stellenanzeigen für genau diese Positionen auf. Das ist nicht nur widersprüchlich, sondern schlichtweg respektlos. Mit Existenzen so umzugehen ist einfach nur peinlich, und dafür sollte sich das Unternehmen schämen.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance wird hier nicht gerade großgeschrieben. Offiziell sind zwei Home-Office-Tage pro woche, aber wer sie wirklich nutzt, wird schief angeschaut. Stattdessen wird immer wieder betont, wie oft andere ins Büro kommen – nach dem Motto: „Ich bin ja die ganze Woche da“ oder „Ich bin ja nur einen Tag im Home-Office.“ Unterschwelliger Druck und eine unausgesprochene Erwartungshaltung sorgen dafür, dass die vermeintliche Flexibilität eigentlich keine ist.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt wirkt nach außen hin vielleicht gut, aber in Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Hinter dem Rücken wird fleißig getratscht und gelästert – oft sogar über private Angelegenheiten, mit denen hier viel zu leichtfertig umgegangen wird. Besonders einige „Dauergäste“ im Flurfunk scheinen mehr an den Leben ihrer Kollegen interessiert zu sein als an ihrem eigenen. Wer Wert auf ein respektvolles und vertrauensvolles Miteinander legt, wird hier schnell enttäuscht.
Vorgesetztenverhalten
Auch das Verhalten der Vorgesetzten lässt stark zu wünschen übrig. Man wird ohne mit der Wimper zu zucken angelogen, obwohl ganz klar ist, dass sie mehr wissen, als sie zugeben. Gleichzeitig fallen sie sogar ihren eigenen Kollegen oder anderen Vorgesetzten in den Rücken – je nachdem, wie es ihnen gerade passt. Ein Vorgesetzter sollte sich professionell verhalten, ehrlich kommunizieren und hinter seinem Team stehen. Leider scheint das hier nicht der Standard zu sein.
Kommunikation
Leider ist die Kommunikation in dieser Firma so gut wie nicht vorhanden. Mitarbeiter werden wochen- und monatelang im Unklaren gelassen und müssen sich ernsthafte Sorgen um ihre Existenz machen – doch das scheint niemanden zu interessieren. Weder von Vorgesetzten noch von Kollegen kommt irgendeine ehrliche Information oder Unterstützung. Stattdessen wird einem freundlich ins Gesicht gelächelt, während hinter den Kulissen anscheinend einiges geregelt wird. Wer auf Transparenz, Fairness und eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre hofft, ist hier definitiv an der falschen Adresse.
Gleichberechtigung
Zum Thema Gleichberechtigung sage ich besser mal nichts. In der Führungsebene sieht man schnell, wie es hier läuft – alle Chefs sind Männer. Offenbar hat sich daran bisher auch niemand gestört oder etwas ändern wollen.
