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kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Am Anfang hatte das Ganze für mich ein wenig Start-up-Charakter, mit einer guten und offenen Stimmung unter den Kollegen – auch über Hierarchieebenen hinweg. Der kurze Draht zur Geschäftsführung und die insgesamt kurzen Wege habe ich als sehr angenehm und positiv empfunden.
Kritisch sehe ich vor allem die Kommunikation im Zusammenhang mit Trennungen von Mitarbeitenden, die ich mehrfach als wenig wertschätzend erlebt habe. Besonders unangenehm empfand ich, dass nach solchen Trennungen intern teilweise negativ über ehemalige Kolleginnen und Kollegen gesprochen wurde.
Ein regelmäßiges Führungskräfte-Training wäre aus meiner Sicht sinnvoll, da die Qualität der Führung sehr unterschiedlich wahrgenommen wurde. Zusätzlich würde etwas mehr Transparenz von der Geschäftsführungsebene zu den Mitarbeitenden helfen, soweit dies möglich und sinnvoll ist.
Ich war in einer wirtschaftlich offenbar etwas turbulenten Phase dort beschäftigt, entsprechend war die Stimmung teilweise angespannt. Die Vorgesetzten waren grundsätzlich bemüht, positiv zu bleiben und Lob auszusprechen, wo es angebracht war; die Personalpolitik und das teils unterschiedliche Feedback auf gleicher Ebene haben jedoch nicht immer zu einem wirklich vertrauensvollen Gefühl beigetragen.
Das interne Bild der Firma habe ich eher durchwachsen erlebt. Viele Mitarbeitende haben nicht besonders positiv über das Unternehmen gesprochen, und die Corporate Identity wirkte auf mich nicht sehr stark ausgeprägt; das nach außen gepflegte positive Bild bekam intern an einigen Stellen schnell Risse.
Man war grundsätzlich bemüht, den Angestellten entgegenzukommen, auch wenn die Tätigkeit als Dozent durch feste Kurszeiten naturgemäß wenig Flexibilität zulässt. Zusatzarbeiten in anderen Bereichen konnten teilweise freigelegt werden, und auch bei der Urlaubsplanung wurde versucht, passende Lösungen zu finden.
Ich selbst bin aus der hauseigenen Weiterbildung in die Anstellung gekommen, ebenso wie einige Kolleginnen und Kollegen. Insgesamt habe ich das Thema positiv wahrgenommen, da man grundsätzlich bemüht war, Mitarbeitende intern weiterzubilden – was bei einem Bildungsträger natürlich auch ein wichtiger Anspruch sein sollte.
Die Gehälter habe ich insgesamt eher als durchschnittlich wahrgenommen. Positiv hervorzuheben sind jedoch die vielen Benefits (Firmenwagen, HO Prämie) sowie die grundsätzliche Gesprächsbereitschaft der Geschäftsführung bei entsprechenden Themen.
Dazu ist mir nichts besonders Negatives oder Positives aufgefallen. Durch die dezentralen Arbeitsplätze ist der Einfluss vermutlich begrenzt; an der Firmenzentrale gab es jedoch Solar- und Lademöglichkeiten für Elektroautos, und bei Firmenwagen wurden Elektrofahrzeuge offenbar bevorzugt.
Den Zusammenhalt unter den Dozenten habe ich grundsätzlich als gut erlebt, mit offenem Austausch und viel Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen. Auch über Hierarchieebenen hinweg war die Stimmung meist in Ordnung, auch wenn das Ende für mich persönlich einen etwas bitteren Beigeschmack hinterlassen hat.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich sehr unterschiedlich erlebt. Die Spanne reichte von kollegial, unterstützend und nahbar bis hin zu stark kennzahlengetriebenem un-empathischen Verhalten, wodurch der Arbeitsalltag stellenweise schwer einschätzbar und angespannt wirken konnte.
Auch hier kann ich nichts Negatives sagen. Ich habe keine Altersdiskriminierung erlebt; das Alter von Kolleginnen oder Kollegen wirkte weder im Arbeitsalltag noch bei Neueinstellungen wie ein relevantes Kriterium.
Die Kommunikation habe ich eher als Schwachpunkt wahrgenommen. Informationen gingen teilweise zwischen Ebenen verloren oder mussten aktiv eingefordert werden, was gerade bei einem Schulungsanbieter schwierig ist, weil dadurch schnell falsche Erwartungen entstehen können.
Zum Thema Gleichberechtigung kann ich nichts Negatives sagen. Aus meiner Sicht spielte das Geschlecht keine erkennbare Rolle für Karrierechancen oder die Bewertung der Arbeit.
Mein Tätigkeitsfeld war durchaus interessant, da neben der eigentlichen Arbeit auch Themen wie Produktentwicklung und Business Development eine Rolle gespielt haben. Zusätzlich macht die Arbeit mit Weiterbildungsteilnehmern den Alltag abwechslungsreich, weil man immer wieder auf unterschiedliche Menschen, Anforderungen und Schwerpunkte trifft – selbst bei ähnlichen Themen.
Die Kommunikation verbessern. Klare Verantwortungen verteilen. Absprachen einhalten. Widersprüchliche Aufgaben vermeiden. Die angefragte Kritik-Sammlung zu Herzen nehmen.
Entsprechend der gesammelten Angestellten Kritik: nein. Wenn ich mich recht entsinne war je zehn Angestellten ein Angestellter zufrieden.
Es wird sich nicht an Prozesse gehalten. Es gibt mehr widersprüchliche Aufgabenstellungen als gleich bleibende. Es wird nicht nach unten kommuniziert.
Die meisten Informationen erhält man durch Zufall auf Umwegen von Kollegen.
Die Wahrscheinlichkeit dass du die Aufgaben bekommst, die mit dir beim Vorstellungsgespräch vereinbart werden, sind gering.