37 von 104 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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37 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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37 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Anbindung, Lage, KollegInnen
Personalgespräche und Personalentwicklung als festen Bestandteil der Unternehmens-DNA begreifen und nicht als reines Businessgespräch zum "Drücken des Preises". Das Wichtigste was ihr habt sind die Leute, die bei euch arbeiten - lasst sie das ehrlich spüren anstatt nur von einer Zielvereinbarung zur nächsten zu springen.
Die Arbeitsatmosphäre hing stark davon ab, mit welchen KollegInnen man sich umgeben hat und welche Kunden und Projekte man hatte. Einen positiven Einfluss auf die Arbeitsatmosphäre nahmen im Wesentlichen die Teams und KollegInnen aus der operativen Ebene selbst. Wertschätzung sowie ein von Fairness und Vertrauen geprägtes Betriebsklima hätte ich mir mehr "von oben" gewünscht.
Innerhalb der Agentur war das eigene Image immer sehr wichtig und schwebte insbesondere in den Zeiträumen von Neuausrichtungen (und davon habe ich mehrere miterlebt) wie eine greifbare Doktrin über allem. Außerhalb war das aber relativ bedeutungslos.
Mit Selbst-Wirksamkeit und der Fähigkeit, klare Genzen zu setzen war eine gesunde Work-Life Balance möglich. Leider musste ich das selbst erstmal lernen. Ich bin allen dankbar, die mir dabei geholfen haben.
Gefühlt ist Karriere machen und ein "Aufstieg" zwar möglich, wird aber weniger an die fachliche Eignung zur Position geknüpft als das reine Durchhaltevermögen.
Hier muss ich mich VorrenderInnen anschließen: Unterdurchschnittlich in den allermeisten Fällen. Einen niedrigen Einstieg holt man nicht wieder auf.
Kein wahrnehmbares Umwelt-Engagement außer einer Mitarbeitergetriebene Initiative zum Aufstellen von Mülltrennungsbehältern in den Räumlichkeiten. Positiv hervorheben möchte ich den jahrelangen und noch immer anhaltenden Support für ein Kinderhospiz.
Der einzige Zusammenhalt, den man hier überhaupt finden konnte, war unter KollegInnen.
Stark schwankend. Ältere KollegInnen unterhalb von C- und D-Level hatten wenige "Time to shine" Momente und waren im Tagesgeschäft fest verankert.
Es fiel mir zunehmend schwer, operative Entscheidungen meiner Vorgesetzten in meine Teams zu tragen, da ich fast nie das Gefühl hatte, das "ganze Bild" hinter solchen Entscheidungen zu kennen. Es gab irgendwann bei der letzten (oder Vorletzten?) Neuausrichtung der Agentur einen wahrnehmbaren "Dispatch" zwischen Management und operativer Ebene. Das hat aus meiner Sicht das Fällen kritischer Entscheidungen noch weiter erschwert und weniger nachvollziehbar gemacht. Lob, Anerkennung und Wertschätzung wurden sehr gering dosiert und haben spätestens beim Personalgespräch keine Bedeutung mehr gehabt.
Schöne Räumlichkeiten. Es gab auch Macbooks! Allerdings nicht für BeraterInnen (es sei denn man war mindestens D-Level). Den Grund dafür habe ich nie verstanden.
Auf Team-Ebene: super.
Die großen Agenturmeetings bzw. Townhalls boten die Möglichkeit für einzelne KollegInnen, Erfolge, Positives und operative Impulse zu präsentieren - an sich ist das gut. Gleichzeitig haben sich die anderen Updates im Rahmen der Townhalls über weite Strecken eher nach Propaganda und Happy-Talk angefühlt als nach wirklich wirksamen / bedeutsamen Informationen oder Maßnahmen.
Auch die Kommunikation zu personellen Veränderungen war über weite Strecken nicht gut und wurde teils so lange hinausgezögert, dass es kaum möglich war, die entstandenen Lücken effizient zu schließen. Hier wurde gegen Ende meiner Zeit ein bisschen nachgebessert.
Habe ich als gut in Erinnerung.
Es gab durchaus Möglichkeiten sich den "Hut" für bestimmte Aufgabenbereiche oder Projektaspekte aufzusetzen. Insbesondere wenn es abrechenbar war oder mit persönlichem Einsatz neben dem Tagesgeschäft getan wurde.
Gut war, dass Homeoffice grundsätzlich möglich war und man sich mit der richtigen Strategie eine halbwegs gesunde Work-Life-Balance schaffen konnte. Die technische Ausstattung war solide, die Räume modern und es gab punktuell Kolleg, mit denen die Zusammenarbeit wirklich gut funktioniert hat.
Auch das Agenturnetzwerk kann Chancen bieten, wenn man es richtig nutzt. Das Problem ist weniger, dass alles schlecht ist. Vielmehr entsteht das Gute oft trotz der Strukturen, nicht wegen ihnen.
Schlecht finde ich vor allem die große Lücke zwischen Außenbild und interner Realität. Nach außen modern, flach und wertegetrieben, intern aber oft hierarchisch, intransparent und von alten Agenturmustern geprägt.
Kommunikation, Karriere, Gehalt und Gleichberechtigung wirkten auf mich wenig ehrlich gelöst. Vieles wurde inszeniert, wenig wirklich verändert. Das Management schien stärker damit beschäftigt, das eigene Bild zu schützen, als die Probleme der Belegschaft ernsthaft anzugehen.
Am Ende entsteht eine Kultur, in der man sich taktisch bewegen muss, statt einfach gut arbeiten zu können.
Weniger Fassade, mehr Substanz. Die Agentur sollte aufhören, sich alle paar Jahre neu zu erzählen, und anfangen, intern echte Probleme zu lösen.
Klare Führung, transparente Kommunikation, faire Gehälter und nachvollziehbare Karrierewege wären ein Anfang. Dazu ein Management, das nicht nur Außenwirkung verwaltet, sondern Verantwortung für die eigene Belegschaft übernimmt.
Wer moderne Agentur sein will, muss moderne Kultur auch intern leben; nicht nur auf LinkedIn behaupten.
Nach außen wird Modernität gespielt, intern fühlt es sich für mich nach klassischer Boomer-Agentur an: hierarchisch, selbstbezogen und deutlich weniger fortschrittlich, als man sich gerne darstellt. Die angeblich flachen Strukturen wirkten auf mich eher wie ein Marketingversprechen als wie gelebte Realität. Besonders die Geschäftsführung hinterließ bei mir einen schwachen Eindruck: wenig erkennbare Richtung, wenig greifbarer Mehrwert und viel Unklarheit darüber, was ihre tatsächliche Aufgabe im Unternehmen eigentlich sein soll. Für mich wirkte das weniger wie Führung und mehr wie Selbstverwaltung mit Titel.
Die Agentur versucht sich alle paar Jahre neu zu erfinden, um die nächste große Renaissance auszurufen. In der eigenen Wahrnehmung blickt man auf über 20 Jahre Legacy im Werbe- und Digitalbereich zurück.
In der Realität wirkt das Image deutlich kleiner als die Selbsterzählung. Außerhalb des Scholz-&-Friends-Netzwerks kennt die Agentur kaum jemand wirklich. Viel Selbstinszenierung, wenig echte Strahlkraft.
Work-Life-Balance war möglich, aber stark abhängig davon, wie gut man sich selbst abgrenzt. Typischer Agenturalltag unter einer müden Boomer-Geschäftsführung: Überstunden wurden phasenweise erwartet, besonders bei Pitches.
Mit der richtigen Strategie konnte man sich trotzdem eine halbwegs gesunde Balance schaffen. Modern oder besonders mitarbeiterorientiert wirkte das System aber nicht.
Karriere und Weiterbildung wirkten auf mich wenig strukturiert und stark abhängig davon, wie gut man sich intern positioniert. Wer brav ins Managementbild passte oder laut genug gegen bestehende Strukturen ging, hatte eher Chancen auf Sichtbarkeit.
Für den Durchschnitt der Mitarbeitenden blieb Entwicklung oft vage: viele Versprechen, wenig konkrete Förderung. Weiterbildung fühlte sich weniger nach echtem Invest in Menschen an und mehr nach etwas, das gut klingt, aber im Alltag kaum Priorität hat.
Gehalt und Benefits wirken auf mich wenig transparent und eher unterdurchschnittlich. Es wurde aktiv versucht zu verhindern, dass sich Mitarbeitende offen über Gehälter austauschen. Dadurch entsteht eine unausgesprochene Schweigepflicht, während die eigentlichen Gespräche im Verborgenen stattfinden.
Entsprechend kann es passieren, dass Kolleg bei ähnlicher Arbeit sehr unterschiedlich verdienen — aus Gründen, die nicht immer mit Kompetenz zu tun haben. Insgesamt wirkte die Bezahlung im Branchenvergleich eher schwach, während Transparenz bewusst klein gehalten wurde.
Umwelt- und Sozialbewusstsein wird aus meiner Sicht vor allem gepredigt, wenn es der Außenwirkung dient. Soziale, politische oder ökologische Themen scheinen besonders dann wichtig zu werden, wenn sich die Agentur darüber positionieren kann oder daraus Geschäft erwartet.
Das sieht man auch in der Außenkommunikation: Themen werden groß gespielt, sobald sie zur eigenen Marke passen. Barrierefreiheit wird zum Beispiel dann relevant, wenn sie gesetzlich vorgeschrieben wird — nach außen klingt es aber, als wäre sie schon immer integraler Bestandteil der Agentur-DNA gewesen.
Für mich wirkt das weniger nach echter Haltung und mehr nach opportunistischer Inszenierung.
Der kollegiale Zusammenhalt war aus meiner Sicht stark vom internen Lagerdenken geprägt. Es gab durchaus einzelne Kolleg, auf die man sich verlassen konnte, aber ein echter, breiter Zusammenhalt konnte in dieser Struktur kaum entstehen.
Durch die gefilterte Kommunikation, die informellen Zirkel und die klare Trennung zwischen Management und arbeitender Belegschaft wirkte vieles eher taktisch als solidarisch. Man musste schnell verstehen, wer mit wem spricht, wer welche Informationen hat und wo man besser vorsichtig ist.
Dadurch entstand für mich keine offene Teamkultur, sondern eher ein Klima aus kleinen Allianzen, Unsicherheit und Misstrauen. Kollegialität gab es punktuell zwischen einzelnen Menschen, aber nicht als gelebte Unternehmenskultur. Dafür war das System zu sehr auf Außenwirkung, Kontrolle und interne Machtspiele ausgelegt.
Der Umgang mit älteren Kolleg wirkte auf mich widersprüchlich. Da ein großer Teil der Belegschaft ohnehin deutlich über 50 ist, hat man es oft entweder mit sehr jungen oder sehr alten Mitarbeitenden zu tun.
Wer älter ist und nicht im Management sitzt, scheint häufig auf repetitiven Aufgaben geparkt zu sein: unterbezahlt, wenig entwickelt und vertröstet mit alten Beförderungsversprechen. Wertschätzung sieht anders aus. Es wirkt eher so, als würde Erfahrung verwaltet statt wirklich genutzt.
Das Vorgesetztenverhalten war für mich stark von Außenwirkung, Hierarchie und taktischem Management geprägt. Nach oben und nach außen musste alles sauber wirken, intern fehlten oft klare Führung, echte Verantwortung und ein ehrliches Interesse an den Teams.
Statt moderner Führung entstand eher der Eindruck von Verwaltung, Selbstschutz und alten Agenturmustern. Wer klare Grenzen setzen konnte, kam besser durch. Wer echte Orientierung oder Rückhalt erwartet hat, wurde eher enttäuscht.
Arbeitsbedingungen waren solider Agenturstandard: je nach Einsatzbereich MacBook oder Dell-Rechner, funktional, aber nicht besonders bemerkenswert.
Die Räume sind modern, mit viel Glas und etwas Aquarium-Atmosphäre. Platz gibt es genug, vor allem weil ohnehin kaum jemand freiwillig regelmäßig in die Agentur kommt und Homeoffice klar bevorzugt wird. Nach außen wirkt es modern, im Alltag bleibt es eher Kulisse.
Die Kommunikation war aus meiner Sicht vor allem auf Außenwirkung ausgelegt. Nach außen sollte die Zusammenarbeit immer perfekt, angenehm und professionell wirken, weil die Agentur wirtschaftlich vom Netzwerk abhängig war. Intern zählten die Bedürfnisse der eigenen Teams dagegen deutlich weniger.
So entstand eine Kultur der Fassade: nach außen kooperativ und harmonisch, intern geprägt von Lagerdenken, informellen Absprachen und gefilterter Kommunikation. Für mich war die Agentur klar in Management und arbeitende Belegschaft geteilt, mit weiteren kleinen Zirkeln innerhalb dieser Gruppen.
Echte Transparenz oder offene Kommunikation habe ich kaum erlebt. Stattdessen wirkte vieles inszeniert, kontrolliert und strategisch gesteuert. Die nach außen gelebte Kultur war für mich deshalb ein Witz.
Gleichberechtigung wirkte auf mich vor allem wie Fassade. Ich habe hochschwangere Frauen im Sommer 12-Stunden-Schichten arbeiten sehen, während andere längst im Feierabend ihr Bierchen tranken oder gefühlt zum dritten Mal im Urlaub waren.
Strukturell bewegt sich wenig: Gleichstellung hängt an HR, HR hängt am Management, das Management will der Geschäftsführung gefallen. Am Ende schützt das System vor allem sich selbst. Echte Veränderung habe ich nicht erlebt.
nteressante Aufgaben waren eher die Ausnahme. Die meisten Mitarbeitenden blieben im Standard ihrer Jobbeschreibung hängen.
Wer an spannendere Themen wollte, musste sich entweder strategisch ans Management anschmiegen oder bestehende Strukturen laut angreifen. Es ging weniger um Talent, sondern mehr darum, wie man sich im internen Machtgefüge positioniert.
Vor einiger Zeit gab es eine große interne Umstrukturierung, die auf dem Papier sinnvoll klingt, in der Praxis dem Unternehmen glaube ich mehr geschadet als geholfen hat. Viele gute Leute haben das Unternehmen seitdem verlassen, da die Arbeit viel weniger Spaß gemacht hat.
In der Branche sehr unbekannt. Es wird wenig betrieben, um das zu verbessern.
Gut.
Da geht nicht viel.
Agentur-Verhältnisse. Nicht überragend, aber ok.
Es gibt ein bisschen Grüppchen-Bildung, aber alle sind sehr nett.
Recht kühl und wenig empathisch.
Gut
Man bekommt nur mit, was man mitbekommen soll.
Es ist eben Agentur - je nach Kundenlage können die Aufgaben interessant oder langweilig sein.
Angenehm!
Einfach zu unbekannt.
Trotz stressigen Phasen insgesamt total gut.
Muss man selber dranbleiben, sonst passiert wenig
Agentur halt.
Top!
Manche so. Manche so. Insgesamt gut.
Passiert regelmäßig und soweit möglich auch transparent.
Mit etwas Eigeninitiative absolut möglich.
Zwei getrennte Welten zwischen Leitung und Mitarbeiter*innen
Sehr gutes Miteinander zwischen Kollegen
Es wird immer sehr strategisch entschieden wie/was/über wem kommuniziert wird - es fehlt Empathie und Konsistenz - viele übernehmen nicht die Verantwortung die sie sollten, und wird am liebsten zwischen mehrere Managers die Entscheidung verteilt, verstreut, und anonymisiert
Viele 'refurbished' Rechner
Mangelhaft - es wird nur qualitativ kommuniziert wie die Firma performt - keine konkrete Zahlen und Prognose. Man bekommt nicht rechtzeitig wann Kollegen gekündigt haben
Es ist eine klassische Agentur - je billiger ein Mitarbeiter ist, desto mehr Marge für die Firma gibt. Budget ist immer sehr eng
Sehr bunt und menschlich - Women power!
Die Agentur bleibt an Themen dran. Es läuft nie alles perfekt, das kann es auch nicht. Trotzdem spürt man, dass Themen hinterfragt werden, um diese zukünftig besser zu machen. Auch die Meinungen einzelner werden gerne dazu gehört.
In einigen Fällen könnte die Kommunikation mit Einzelnen besser gehandhabt werden, um die Themen schneller wahr- und aufzunehmen.
Grundsätzlich ein sehr angenehmes Arbeitsklima. Wertschätzendes Miteinander. Probleme und andere Themen gibt es natürlich, diesen wird aber versucht nachzugehen und diese aufzuheben.
Seit letztem Jahr steht dieses Thema hoch im Kurs und ich persönlich freue mich, dass die Sichtbarkeit zunimmt.
In meinen Gesprächen wird offen über Möglichkeiten gesprochen und meine Meinung gehört und berücksichtigt.
Sehr gutes und direktes, teilweise freundschaftliches Miteinander. Die Agentur versucht das durch Formate zu unterstützen.
Es gibt einige ältere Kollegen und auch Neueinstellungen hängen nicht spürbar vom Alter ab.
In der Regel sind die Vorgesetzten nah dran und versuchen auf den Einzelnen einzugehen. Im Alltagsstress leidet das teilweise, wird aber versucht aufzufangen.
Transparente agenturübergreifende Kommunikation zur Situation von deepblue. Auch teamintern wird der direkte Austausch gesucht und gefordert.
Diesem Thema wird viel Aufmerksamkeit entgegengebracht und versucht sich stetig zu verbessern.
Ich kann neben meinen alltäglichen Aufgaben, Selbst Ideen einbringen und diese verfolgen.
Der Einstieg verlief sehr gut und die Aufgabenbereiche, an dem ich beschäftigt war, haben mir gefallen, coole Leute und die Lage top
Wie bereits gesagt, Gehalt, Feedback, Wertschätzung
Ich denke, eine Feedback Kultur einzuführen und diese konstant aufrecht zu erhalten. Mit Regel Termin es fundamental, um Mitarbeitern das Gefühl zu geben, dass sie zumindest gehört und gesehen werden.
Teilweise kurzfristige Aufträge mit Überstunden
12€ die Stunde für Werkstudenten ist zu wenig
Wenn man nicht if die Parties kommt ist man leider etwas außen vor
Zu wenig Feedback und Förderung von Werkstudenten
Mir hat Feedback gefehlt
Viele Partys, Obstkorb.
Prozesse wie vor 20 Jahren, wenig moderne Arbeitsweisen, viel Ego, langweilige Kunden, kaum Frauen im Management.
Weniger Ego bei den Führungskräften, mehr Empathie und Professinalität! Das Management braucht dringend ein Coaching!
Durchwachsen. In manchen Teams ganz gut aber grundsätzlich viel Frust und Überstunden
Deep-wer?
viele Überstunden und Wochenendarbeit
Es gibt e-Learning Methoden
Die Kasse stimmt nicht.
Durch die vielen Partys ganz gut. Man muss aber das feiern mögen.
Gibt es kaum. außer im Management
Wenig Kommunikation, wenig Empathie und zu viele Führungskräfte
Zeitreise gefällig? Hier arbeitet man wie vor 20 Jahren.
Dazu gab ein schon einen sehr guten Kommentar hier.
Hier kommt viel Engagement aus dem Team
Viele Ministerien Kunden
Hier wird freundlich und auf Augenhöhe miteinander umgegangen. Schon in meiner ersten Woche saß ich in Terminen mit der Geschäftsführung und durfte mitreden.
Hier wird deutlich dran gearbeitet, aber es ist auch noch einiges möglich.
Branchenüblich. Man muss für sich und seinen Wert einstehen.
Ich habe hier super Leute kennengelernt, die einen im Bedarfsfall gerne helfen. Ellenbogen untereinander gibt's hier eigentlich nicht.
Sowohl Teamleads als auch Geschäftsführung sind immer gut ansprechbar, nett und fair. Hier wird wirklich auf Augenhöhe miteinander gesprochen.
Es gibt wöchentliche Teammeetings und monatlich Agenturübergreifende Update-Meetings.
Das ist für die Agentur ein wichtiges Thema, an dem hart gearbeitet wird.
Viele verschiedene Kunden mit spannenden Aufgaben. Es darf sich hier jeder einbringen. Auch Auszubildende dürfen, wenn sie sich beweisen, schon sehr schnell vor dem Kunden bei wichtigen Präsentationen mit präsentieren. Außerdem werden auch Wechsel zwischen den Teams oder Kunden möglich gemacht.
Gebt euch bitte mehr Mühe, Talente in der Firma zu halten. Es kommt bei deepblue zu häufig vor, dass erfahrene Mitarbeiter die Agentur verlassen, weil sie sich nicht menschlich nicht wertgeschätzt und finanziell nicht angemessen kompensiert fühlen. Das resultiert dann darin, dass ein Team bestehend aus Trainees, Junioren und jungen Intermediates komplette Projekte ohne Unterstützung eines Senioren oder CDs schmeißen muss. Das wiederum führt dazu, dass die jüngeren Mitarbeiter nicht angemessen gefördert und ausgebildet werden, weil niemand mit Erfahrung da ist, um sie zu betreuen.
Mit dieser Einstellung tut ihr weder der Agentur noch euren Mitarbeitern oder Kunden langfristig einen Gefallen.
Mit Ausnahme von gelegentlichen schlechten, stressigen Tagen herrscht eigentlich immer gute Stimmung. Der Umgang unter Kollegen ist locker und offen.
Nicht sehr bekannt innerhalb und außerhalb der Branche, allerdings ist das, was bekannt ist, meist positiv.
Besser als in der Branche üblich, aber dennoch Luft nach oben. Homeoffice ist grundsätzlich möglich, wird aber von manchen Vorgesetzten nicht gerne gesehen. Überstunden und Wochenendarbeit kommen zwar vor, sind aber eher die Ausnahme als die Regel.
Hunde sind in der Agentur erlaubt (und in großer Zahl vorhanden).
Nach Feierabend bzw. am Wochenende
Kein dezidierter Weiterbildungsplan. Die Teilnahme an Weiterbildungskursen, Seminaren etc. ist zwar grundsätzlich möglich, muss aber von den Mitarbeitern selbst in Eigeninitiative (und mit viel Hartnäckigkeit) angestoßen werden.
Karrieresprünge sind nur schwer möglich. Lautere, extrovertierte Mitarbeiter bzw. solche, die sich privat gut mit den Chefs verstehen, haben es bei Beförderungen leider deutlich einfacher, als ruhigere, introvertierte Menschen. Leistung wird nicht danach bemessen, wer die beste Arbeit erbracht hat, sondern danach, wer am lautesten von seiner guten Arbeit erzählt.
Gehalt meiner Erfahrung nach am unteren Ende des Branchendurchschnitts, wobei es auch hier teils große Unterschiede zwischen den einzelnen Teams gibt. Um eine Gehaltserhöhung von 10% muss man oft monatelang verhandeln. Für eine mehrtägige Weihnachtsfeier im Ausland oder mehrere teure Siebträger-Kaffeemaschinen scheint allerdings genügend Geld da zu sein.
Sozialleistungen sind in Ordnung. Es gibt einen (kleinen) Zuschuss zum ÖPNV-Ticket, Mitarbeiterrabatte bei diversen Shops und eine Betriebliche Altersvorsorge. Weihnachts- und Urlaubsgeld werden grundsätzlich nicht gezahlt, allerdings gibt es Bonuszahlungen für ausgewählte Mitarbeiter bei besonderen Leistungen.
Umweltbewusstsein wurde in letzter Zeit von Mitarbeitern in Eigeninitiative sehr stark vorangetrieben. Es wird der Müll getrennt und darauf geachtet, Papier zu sparen, etc.
Im Sozialbereich engagiert sich deepblue schon seit Jahren und organisiert z.B. ein jährliches Benefizfußballturnier zugunsten eines Hamburger Kinderhospizes.
Top. Mit den meisten Teamkollegen war ich auch privat befreundet. Es wurde sich jederzeit gegenseitig ausgeholfen und keiner hatte Probleme damit, auch mal etwas länger zu bleiben, um dem Kollegen Arbeit abzunehmen, wenn die Deadline näher rückte.
Der Altersdurchschnitt ist zwar sehr jung, allerdings werden die wenigen älteren Kollegen durchweg respektiert und geschätzt.
Die Vorstände waren zwar meist freundlich/locker den Mitarbeitern gegenüber und immer zu Scherzen aufgelegt, jedoch fühlte man sich oft nicht ernstgenommen, wenn man Probleme oder Verbesserungsvorschläge ansprach.
Auf Teamleiter-Ebene kommt es sehr stark auf die einzelne Person an. Ich hatte Teamleiter, die individuell auf jeden Mitarbeiter eingingen und sich wirklich Mühe gaben, für alle eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Allerdings hatte ich andererseits auch solche, die pünktlich um 18 Uhr Feierabend machen und danach nicht mehr erreichbar sind, während ihre Mitarbeiter noch bis spät nachts im Büro sitzen und Layouts schrubben.
Lassen deutlich zu wünschen übrig. Das Großraumbüro im 1. Stock sowie die Büro neben der Küche sind teilweise so laut, dass konzentriertes arbeiten ohne Kopfhörer quasi unmöglich ist. Zumindest gibt es aber einige "War Rooms", in die man sich für Meetings, Besprechungen, Brainstormings etc. zurückziehen kann.
Auf der Südseite des Gebäudes wird es im Sommer leider sehr unangenehm. Wenn man sich bei 37° C Raumtemperatur (ja, wirklich. Wir haben nachgemessen.) in einem Büro ohne Klimaanlage mit den Kollegen um den letzten Ventilator streiten muss, vergeht einem sehr schnell der Spaß an der Arbeit.
Arbeitsmaterial ist für Senioren und Führungskräfte immer aktuell und sehr gut; als Junior muss man schon sehr hartnäckig sein, um einen nicht komplett veralteten Laptop zu bekommen.
Auf dem Wege der Besserung. Zu meinen Anfangszeiten war die Kommunikation zwischen Vorstandsebene und Mitarbeitern noch zu gut wie nicht vorhanden. Personelle Entscheidungen wurden teilweise von den Vorgesetzten überhaupt nicht kommuniziert und man erfuhr z.B. von Kündigungen nur von den betroffenen Personen direkt.
Mittlerweile wird versucht, mehr Transparenz zu schaffen, z.B. durch regelmäßige Meetings mit der gesamten Agentur zusätzlich zu den Teammeeting sowie einem internen Newsletter.
Die Mitarbeiter haben eine Vielzahl an unterschiedlichen Nationalitäten, Religionen etc.
Die Belegschaft ist ca. zur Hälfte weiblich, im Vorstand gibt es allerdings keine Frauen. Außerdem nur eine einzige Teamleiterin (im Gegensatz zu >5 männlichen Teamleitern).
Ich kann natürlich nicht für die gesamte Agentur sprechen, aber zumindest innerhalb meines Teams war es so, dass Frauen sowohl im Account Management als auch im Design durchgehend weniger verdient haben, als ihre männlichen Kollegen.
Wenn man Glück hat und im richtigen Team landet, gibt es 2-3 sehr spannende Kunden mit vielfältigen Aufgaben und kreativem Potenzial. Meistens besteht die Arbeit jedoch aus eintönigem Tagesgeschäft für Kunden, die kreative Ansätze meistens von Anfang an ausbremsen.
So verdient kununu Geld.