9 von 17 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Feedback sollte selbsterklärend sein
Nichts
Nichts
Spannendes Umfeld in einer spannenden Atmosphäre
Modernes dynamisches Unternehmen
Viele Spannende Aufgaben in welchen man sich verlieren kann (eher mein persönliches Problem)
Man wird in 1:1 gefördert wenn man dies möchte und sich engagiert.
Marktüblich und immer pünktlich
JA
Extrem Smarte Kollegen welche immer ein offenes Ohr haben und Ihr wissen gerne teilen
Im Kontext der Gleichberechtigung...defintiv positiv
Guten direkter und konstruktiver Austausch
Top
Regelmäßige All-Hands
Definitiv
Man geht mit der Zeit und wendet neue Technologien gerne und mit Verantwortung an.
Flexible Arbeitszeiten und -orte
Fehlende Wertschätzung
Studis werden als billige Arbeitskräfte gesehen
Arbeit besser wertschätzen und den Kollegen mehr zutrauen. Keine ungelernten Arbeitskräfte einstellen, wenn ausreichend Kollegen vorhanden sind, die sich weiterentwickeln möchten.
Anfangs sehr angenehm, verschlechterte sich dann immer weiter.
Spontaner Wechsel zwischen Büro und Home Office möglich, oder auch komplett Remote. Arbeitszeiten werden Teamintern festgelegt mit viel Spielraum. Das Studium konnte immer 1. Priorität sein.
Absolut kein Budget für Weiterbildungen irgendeiner Art. Auch für meine selbst finanzierte Fortbildung musste ich meinen Ehrholungsurlaub opfern.
Teamabhängig. In einzelnen Teams super, in anderen Teams werden Ellenbogen ausgefahren und jeder ist sich selber der Nächste.
Alter spielte nie ein Rolle.
Vorgesetzte der mittleren Ebenen sind ehemalige Kollegen die dorthin befördert werden, dann aber ohne jegliche Schulung oder Strategie ihre eigenen Interessen durchsetzten.
Keine klare Kommunikationsstrategie zu erkennen, es gibt einen Haufen Meetings, die meist ohne ersichtilichen Mehrwert enden.
Fixgehalt an dem man nicht rütteln kann. Arbeitserfahrung und Performance werden nicht gewüdigt.
Vorgesetzte habe eindeutige Favoriten und zeigen das auch.
Werkstudenten wurden teilweise behandelt alsob sie nur halb zum Team gehören.
Als Werkstudent bekommt man nur Standardaufgaben. Auch wenn man bereit ist sich komplexeren Aufgaben zu stellen und ein Bedarf danach besteht, wird man stets klein gehalten.
Sie Vielfalt der Aufgaben und das Arbeitsumfeld ist einfach super Kollegen wie auch das Büro an sich
Das man schon mal länger auf Antworten von Mitarbeitern warten muss. Aber das ist auch kein Vorwurf da wir alle flexibel Arbeitszeiten haben
Verbesserungspotenzial sehe ich in der Kommunikation zwischen den Abteilungen.
Man wird unterstütz und gefördert.
Wenn man möchte kann man Verantwortung übernehmen.
Man ist offen und modern in der Arbeitsweise und den Ansätzen. Man kann aktiv mit gestalten.
Das gesamte C-Level bringt enormen Einsatz mit max. Hingabe...
Jahrzehnte an Erfahrung in Summe...das brauchen wir!!
Ich würde hier gerne etwas zu den anderen Posts schreiben:
Meinung vs. Wissen
Ein Management-Wechsel bedeutet immer einen Kulur-Wechsel.
Das ist normal und nichts persönliches. Wir wollen uns als Unternehmen zukunftssicher aufstellen, dass bedeutet das man Entscheidungen treffen muss. Jedes Start-Up muss durch diesen Prozess (Idee -> Unternehmen)
Man nimmt viele Meinungen in den Kommentaren wahr.
Ist die Kultur besser oder schlechter? ...weder noch...sie ist einfach anders als die vorherige.
Wie wäre es mit einer Niederlassung auf den Bahamas ;)
Top....spannende Aufgaben in Zusammenarbeit mit extrem intelligenten und motivierten Kollegen
Ich lerne jeden Tag neues!
Modern, Offen, Dynamisch
Ok....das ist meine persönliche Baustelle. Aufgaben gibt es genug und ich arbeite gerne. Wenn ich Grenzen kommuniziere werden diese bedingungslos akzeptiert.
Man fördert mich...Danke!
Man hat immer das Gefühl es könnte mehr sein...aber da muss man natürlich auch fair und realistisch bleiben.
People and Culture machen einen grandiosen Job
Mein Team ist top. Meine Schnittstellen sind top. Meine Vorgesetzten setzen sich für mich ein.
Autsch....also soll ich sagen wie ich behandelt werden :D
Top!
Man hört mir zu. Man gibt mir ehrliches Feedback. Man hilft mir wenn ich Unterstützung benötige. Es wird Raum für persönliche Entwicklung und Entscheidungen gelassen. Ich wüßte nicht was ich vermisse.
Ist damit das Büro in Bonn am Rhein gemeint oder der Remote-Arbeitsplatz von welchem ich aus arbeiten darf? Ganz ehrlich...super schön!
Offener ehrlicher direkter Austausch.
Ich arbeite mit vielen Kolleginnen zusammen. Im persönlichen Umgang werden wir alle gleich behandelt.
Oh ja!! Ein Umfeld in dem Prozesse und ein spannendes Produkt entstehen.
Die fähigen und netten Mitarbeiter.
Die rühmen sich mit positiven Ergebnissen, die auf Verträgen und Strategien der vorherigen Geschäftsführung basieren. Gleichzeitig reden sie vergangenes schlecht. Das empfinde ich als respektlos und arrogant.
Mal auf die Mitarbeiter hören, bevor alle abhauen.
Machtworte, öffentliches Anschreien in Meetings und Verbote schaden dem Klima.
DeepUp kann man als gute Firma betrachten. Allerdings werden die Änderungen seit 2024 offensichtlich von vielen negativ wahrgenommen. Darauf deutet auch die große Kündigungswelle hin.
Das ist wohl das beste an DeepUp. Egal ob remote oder nicht: ich habe noch nie erlebt, dass einer sich negativ dazu äußert, wenn man mal früher weg muss, eine Pause braucht oder auf seine Gesundheit achten muss.
Man muss sich viel Mühe geben sich weiterzubilden. Gefördert wird es nicht. Eher im Gegenteil. Die Geschäftsführung möchte, dass man seinen Kompetenzbereich nicht überschreitet.
Das Gehaltsgefälle ist hardcore. Die Kollegen, die seit Anfang an dabei waren, hatten teilweise 20-30% schlechteres Gehalt als die zweite Generation, bei gleicher Kompetenz und Aufgabenteilung.
Die Armen müssen sich seit Jahren Ausreden anhören, warum jetzt gerade ein schlechter Zeitpunkt für Gehaltserhöhungen ist.
Schwer zu sagen. Die gleichgestellten Kollegen halten zusammen. Aber die neue Geschäftsführung hat ein künstliches Machtgefälle etabliert (mehr disziplinarische Vorgesetzte), was womöglich der Transparenz und dem Vertrauen geschadet hat.
Alter spielt keine große Rolle bei DeepUp.
Kommt drauf an. Auf jedenfalls durchwachsen. Die Dev-Leads fahren alle unterschiedliche Linien. Manche sind nahbarer als andere. Das Verhältnis zwischen Entwicklern und C-Level ist jedenfalls ziemlich angespannt.
Die beiden alten und das neue Büro sind schön und technisch gut ausgestattet. Für die remote Kollegen gab es genug Hardware.
Der Versuch der Geschäftsführung die Dienstwege zu vereinfachen und die Prozesse zu beschleunigen führt dazu, dass sich Teams und Einzelpersonen komplett isoliert fühlen.
Dieses Phänomen wird scheinbar hauptsächlich in der Entwicklung wahrgenommen. Andere Abteilungen nehmen das Problem nicht wahr und leugnen es sogar (wie man es in den Replies auf Kununu erkennen kann).
Kollegial unproblematisch. Allerdings haben Kolleginnen mir von niedrigem Gehalt im Vergleich zu männlichen Kollegen berichtet.
Technisch sehr interessant. Obwohl Teile der Aufgaben viel administrativer geworden sind.
Super angenehmes Klima im Entwickler Department. Vorallem die Start-Up Kultur und das Mitbestimmung bei neuen Prozessen was zu Anfang super.
Keine Gehaltsentwicklung.
Transparente Entwicklungsprozesse etablieren.
Unter den Kollegen herrschte lange Zeit ein gutes Miteinander. Das Engagement der Gründer haben einem das Gefühl gegeben gemeinsam an einem Ziep zu arbeiten. Durch personelle Veränderungen und fehlenden Schutz von unfairer Behandlung vieler Mitarbeiter kippte die Stimmung. Die teils durch Lügen und das gegenseitige in die Pfanne hauen die Stimmung zuletzt zunichte gemacht haben.
Ich höre in meiner neuen Tätigkeit regelmäßig von der Unzufriedenheit der Bestandskunden.
Die Utopischen Versprechen gegenüber den Kunden von Dienstleistungen oder zukünftigen Features musste das Operationsteam mit viel Fleiß kompensieren. Auf entstandene Überstunden wurde konsequent weggeschaut. Was natürlich die Truppe zusammengeschweißt hat, aber ein Paar Kollegen psychisch sehr belastet hat. Schön war 100 % Remote arbeiten zu können.
Fühlt sich super an wenn der GF ohne Absprache disziplinarische Führung etabliert ohne Bewerbungsprozess. Teamkameraden waren plötzlich Vorgesetzte die ohne Führungsschulung ihre eigene Agenda durchsetzen und Machtspielchen ausüben und bei berechtigter Kritik von einem Kollegen die Kündigung nahelegen.
30 % unter dem Marktniveau ohne Weiterentwicklung und Schulungsangebot. Es wurden Mitarbeiter in Aussicht gestellt. Dies wurde jedoch zügig begraben.
Aufgrund von Hardwarekomponente die (zu meiner Zeit) keine nennenswerte Nachhaltigkeitskriterien erfüllten sagt alles.
Ein nicht schaffbarer Berg an Arbeit schweißt zusammen.
C-Level regiert per Dekret und der Vorgesetzte duckt sich weg. Verlässt aufgrund dessen ebenfalls das Unternehmen vor fassungslosigkeit. HR fachte durch Buschfunk das Feuer noch weiter an und untermauerte dadurch den schlechten Eindruck. So gelingt ein Umfeld des Misstrauens.
„Das überleben des Unternehmens hängt davon ab, wenn du das nicht hinbekommst „
Falsche Versprechen bei Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die nicht erfüllt wurden. Trotz mehrfacher Check-Ins mit Vorgesetzten und geleisteter Überstunden, die versprochene Rolle nicht erhalten. Bei „vermeintlichen“ Fehlverhalten geht man lieber bei HR oder beim GF petzten statt eine offene Kommunikation vorzuziehen. Vertrauen vernichten und Mitarbeiter demontivieren auf hohem Niveau.
Monotone Aufgaben die durch das Wegbrechen von Mitarbeitern und utopischen Auftragsvolumina verschärft wurden.
Die Mitarbeiter.
Geschäftsführung & Arbeitsklima.
Ganz klar, Managementwechsel. Die Belegschaft wäre in der Lage das Unternehmen deutlich voran zu treiben, allerdings nicht so lange das aktuelle Management wie ein überdimensionaler Anker das Boot in die Tiefe zieht.
Keiner traut sich irgendwas zu sagen. Ideen und neue Ansätze werden gar nicht erst erwähnt. Wer neue Ideen vorschlägt bekommt statt Lob eine Kündigung und das wortwörtlich und nicht im übertriebenen Sinn. Müsste ich es auf ein Wort begrenzen, wäre dieses wohl -> Diktatur. Alternativ auch One-Man-Show. Die Geschäftsführung gibt den Ton an und jeder muss sich beugen.
Im allgemeinen sehr schade, da die Mitarbeiter untereinander vermutlich viel Freude hätten, würde die GF eine andere sein.
Es redet eigentlich keiner über die Firma und dessen Image. Man funktioniert einfach und das wars auch. Aber wenn das Thema dann doch mal aufkommt dann hört man nichts gutes. Viele reden davon wie gut es mal war, keiner wie gut es derzeit ist.
hier gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Abgesehen von ein paar meiner Meinung nach überflüssigen Regelterminen ist man in seiner Arbeitszeitgestaltung recht frei.
Mir wurde klar gesagt dass in den kommenden Jahren keine Aufstiegschancen bestehen. Wer sich weiterbilden möchte und vor allem Karriere machen möchte, sollte meiner Meinung nach niemals bei diesem AG unterschreiben.
Die Kollegen sind das einzig positive das mir auf Anhieb einfällt. Leider sind aber doch einige von der Geschäftsführung so eingenommen oder gar vermutlich verängstigt dass der Zusammenhalt nicht gegeben ist. Auch hier würde ich sagen, unter anderen Umständen wäre aufgrund der Belegschaft durchaus 5 Sterne möglich. Nach aktuellem Stand leider nicht.
Absoluter Horror. Geschäftsleitung reagiert emotional total über, vergreift sich im Ton und diskreditiert Mitarbeiter einfach weil sie sich persönlich angegriffen fühlt. Das Verhalten gegenüber den Mitarbeitern ist respektlos und sehr von oben herab. Vorschläge, Ideen und Impulse werden sofort abgeschlagen und mit herablassenden Ton in einen Monolog umgewandelt. Keinerlei Selbstreflektion. Ich würde lieber Arbeitslos bleiben als nochmal unter diesem Vorgesetzten arbeiten zu müssen.
Technik funktioniert nicht richtig, Hardware die für das Daily Business relevant ist, wird teilweise gar nicht erst zur Verfügung gestellt.
Es findet einfach keine Kommunikation statt. Wichtige Infos werden nicht geteilt, Mitarbeitern wird verboten zu sagen dass diese gekündigt haben bis kurz vor knapp. Wichtige Umstellungen oder Prozesse werden einfach per Nacht und Nebel Aktion durchgedrückt. Auf Fragen wird teilweise tagelang einfach nicht geantwortet.
Es gibt ein monatliches Fixgehalt und das wars. Evtl noch eine kleine Bezuschussung zur BAV. Für Berufseinsteiger vielleicht ein gutes Gehalt, ich finde aber dass ich zu wenig verdiene wenn ich es mit meinen bisherigen Gehältern und anderen Stellenausschreibungen vergleiche.
Du machst das, was dir gesagt wird. Ob es sinnvoll ist, einen nutzen hat oder gar rentabel ist, spielt keine Rolle. Du machst es weil die GF es so möchte.
Noch gibt es viele, gut ausgewählte, professionelle und engagierte Kollegen, welche an interessanten digitalen Produkten arbeiten, welche im Tiefbau echte Probleme lösen.
Das neue Management ruiniert die bisherige Arbeitskultur, viele gute Kollegen haben bereits gekündigt und es scheint keinerlei Bereitschaft zu geben, zuzuhören und die Sorgen und Probleme der Belegschaft ernst zu nehmen.
Dem Managementteam würde ich dringend empfehlen, die Kündigungswelle und das Feedback ihrer Mitarbeiter sehr ernst zu nehmen und sich ehrlich zu überlegen, was sie bei sich selbst ändern können und müssen, um den Investoren nicht in 1-2 Jahren einen Schutthaufen zu hinterlassen.
Um Steve Jobs zu zitieren:
"It doesn't make sense to hire smart people and then tell them what to do; we hire smart people so they can tell us what to do."
Im Moment macht der Arbeitgeber leider genau das Gegenteil.
Den Investoren würde ich empfehlen, sich sehr genau anzuschauen, ob die Entscheidungen ihres neu eingesetztes Management wirklich dabei helfen, den Wert von DeepUp zu vergrößern oder ob sie aktuell eher dabei sind, ein ehemals bereits als deutsches Einhorn gehandeltes StartUp komplett zu ruinieren, z.B. indem sie gute und erfahren Mitarbeiter in Scharen vergraulen. Ein StartUp ohne gute und engagierte Mitarbeiter ist am Ende des Tages nur eine Idee. Und davon gibt es viele.
Vor dem Managementwechsel war die Arbeitsatmosphäre von gegenseitigem Respekt, Kommunikation auf Augenhöhe, flachen Hierarchien und schnellen Abstimmungswegen geprägt. Der Fokus lag auf dem gemeinsamen Erreichen von Zielen und dem agilen Lösen von Problemen, der Umgang war locker und trotzdem professionell. Alle MitarbeiterInnen bis runter zu Werkstudenten durften nicht nur ihre Meinungen und Bedenken äußern, sondern es wurde sogar erwartet und wertgeschätzt. Allgemeine Firmenziele wurden klar kommuniziert und die Mitarbeiter wurden bei der Strategie, wie diese Ziele am besten erreicht werden können, intensiv mit eingebunden.
Seit dem Wechsel hat sich das Blatt um 180° gedreht und nun herrscht eine Top-Down-Mentalität mit wasserfall-ähnlichen, hierarchischen Entscheidungsstrukturen. Input oder Bedenken von teils sehr erfahrenen Experten werden ungern gesehen und zum Teil sanktioniert. Die Mitarbeiter behalten jetzt ihre Ideen für sich und halten den Kopf unten um nicht in die Schusslinie zu geraten oder sie kündigen. Die guten und engagierten Mitarbeiter natürlich wie immer zuerst.
Das Image war bisher noch eher gut. Wenn ich mir die anderen Kommentare hier auf Kununu durchlese, frage ich mich allerdings, wie lange das noch so bleibt.
Die Work-Life-Balance war in vielen Bereichen vorbildlich und das hat sich (noch) nicht grundlegend geändert. Allerdings wurden viele ehemalige Mitarbeiter nicht ersetzt und die verbleibenden Mitarbeiter müssen deren Aufgaben übernehmen. Zusätzlich kommen neuen Aufgaben hinzu, die teilweise nur indirekt mit der eigentlichen Rolle zu tun haben, was natürlich zu steigender Arbeitslast führt.
Für Weiterbildung wurde kein Geld bereit gestellt, was für ein Startup aber vielleicht auch normal ist.
Karrieremöglichkeiten haben sich seit dem Management-Wechsel für viele verschlechtert, da jetzt wohl eher der Fokus darauf liegt, Geld zu sparen.
Der Zusammenhalt ist nach wie vor gut, auch wenn die Gesamtsituation natürlich die Stimmung drückt und viele jetzt eher für sich die Aufgaben abarbeiten, anstatt sich engagiert auszutauschen.
Wir haben nicht viele Kollegen über 45, die meisten sind in ihren 30gern.
Teile des Management verhalten sich, wie schon beschrieben, zwischenmenschlich absolut unmöglich. Ständiges Unterbrechen, Schlecht machen von Arbeitsleistungen einzelner in großer Runde, 'Bestrafung' von Mitarbeitern, welche den Mut haben, die Missstände öffentlich anzusprechen. Geschichten von 'Ausrastern' machen die Runde, bei denen Mitarbeiter in Meetings so lange angeschrien wurden, bis sie irgendwann aufgelegt haben. Wenn man dies den direkten Vorgesetzten mitteilt, zucken diese z.T. mit den Schultern, da sie sich selbst nicht in die Schusslinie begeben wollen.
Die meisten Mitarbeiter arbeiten full-remote, was gut unterstützt wird und reibungslos funktioniert. Bereitgestellte Hardware und Software ist 1A. Das Büro in Bonn bietet Parkplätze, Kaffee, Getränke und Snacks, allerdings nur wenig Arbeitsplätze.
Die Kommunikation hat sich massiv verschlechtert. Sowohl fachlich wie auch zwischenmenschlich. Interdisziplinäre Teams mit schnellen, eingespielten Abstimmungswegen wurden auseinandergerissen und zu silo-ähnlichen Strukturen neu zusammen gewürfelt. Die Abstimmung zwischen den Abteilungen ist nun sehr viel aufwändiger und dauert aufgrund von Flaschenhälsen länger. Das Management verhält sich in Meetings ungeduldig und zum Teil aggressiv. Mitarbeiter werden ständig unterbrochen, Einwände oder alternative Ideen werden abgeschmettert und teils kritisiert. Allgemeine Firmenziele werden nicht klar kommuniziert, es herrscht eine Need-to-Know-Kultur, bei denen selbst hochrangige Mitarbeiter als rein ausführende Kräfte benutzt werden ohne bei der Strategie mit eingebunden zu werden.
Das Gehalt war gut, zumindest in meinem Fall. Eine berufliche Altersvorsorge wird angeboten.
Keine offensichtlichen Probleme. Einige Mitarbeiterinnen wurden z.T. schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Das sind aber nur Einzelinformationen und könnte auch an Unterschieden in der Arbeitserfahrung bzw. im Verhandlungsgeschick liegen.
DeepUp ist eigentlich eine sehr spannende Firma mit interessanten Produkten und Aufgaben. Einige Fachbereiche haben aber im 'Ansehen' des Management sehr gelitten, sodass die Aufgaben jetzt mehr und mehr auf die reine Ausführung reduziert wurden, anstatt wie vorher auf die pro-aktive Mitgestaltung.
Dass der Umgang mit mir sehr nett und fair ist/war. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich nur ein "Angestellter" bin. Der Arbeitgeber schätzt den Menschen hinter dem Arbeitsverhältnis, und nimmt Rücksicht auf private Umstände.
Ich kann kaum negatives zu DeepUp sagen,
Schon beim ersten Bewerbungsgespräch fand ich die Kommunikation herausragend. Das Ganze wurde dann im Gespräch zu meiner Kündigung noch getoppt. Absolut fair und sehr verständnisvoll ist man mit meinem Wunsch umgegangen. Auf eben so einem Niveau, wie man es sich nur wünschen kann. Man hat meinen Wunsch zur Weiterentwicklung nachvollzogen und mich bestärkt in meiner Entscheidung, was mir verdammt gut getan hat, weil ich mich sonst nicht von DeepUp getrennt hätte.
Ich werde diesen Arbeitgeber und die Kollegen, stets positiv in Erinnerung behalten und dankbar sein, dass ich dort 1,5 wunderbare Jahre verbringen durfte.
Beim Gehalt und Sozialleistungen sowie bei der Weiterbildung könnte man eine Schippe drauf legen. Man darf allerdings auch nicht vergessen dass sich das noch entwickeln kann.