Gute Zeit bei der DEFINET AG – nicht alles perfekt, aber vieles richtig gemacht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang war eigentlich durchweg auf Augenhöhe. Es wurden regelmäßig Events, Ausflüge und andere gemeinsame Aktivitäten organisiert, was für die Stimmung im Team auf jeden Fall gut war.
Auch im Arbeitsalltag hat vieles gepasst: genug Parkplätze, verschiedene Getränke, moderne Räume und mehrere Möglichkeiten für Meetings und Gespräche.
Was ich außerdem positiv fand: Zumindest bei mir gab es keine extreme Kontrolle, was ich den ganzen Tag mache. Es wurde einem vertraut, dass man seine Aufgaben erledigt.
Und ganz ehrlich, wenn man nichts gemacht hätte, wäre das sowieso ziemlich schnell aufgefallen.
Insgesamt war das Arbeitsumfeld angenehm, modern und unkompliziert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wir sind im Guten auseinandergegangen. Es war definitiv nicht alles perfekt, aber auch nichts so schlecht, dass ich grundsätzlich negativ auf die Zeit zurückblicke. Es hat schließlich auch einen Grund, warum ich nach meiner Ausbildung noch im Unternehmen geblieben bin.
Am Ende haben sich die Wege einfach getrennt, das gehört im Berufsleben eben auch dazu.
Verbesserungsvorschläge
Manchmal wäre es gut, Kritik noch etwas mehr anzuhören und auch wirklich anzunehmen. Ich glaube, viele Mitarbeiter haben Ideen oder Punkte, die sie stören, sagen sie aber nicht immer offen.
Da würde es helfen, öfter mal das direkte Gespräch zu suchen und wirklich zuzuhören. Ich kann natürlich nur für meine Abteilung sprechen, aber teilweise hört man von Themen, die Kollegen schon seit Jahren stören und bei denen sich trotzdem wenig verändert hat. Da wäre an manchen Stellen einfach etwas mehr Konsequenz bei Verbesserungen gut.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war durchweg angenehm. Auch in arbeitsintensiven oder herausfordernden Phasen herrschte im Büro stets ein positives und angenehmes Miteinander, was ich persönlich sehr geschätzt habe.
Image
Keine Ahnung, wer dieses Kriterium am Ende wirklich wichtig findet. Das Image ist aus meiner Sicht völlig okay. Die einen reden gut über die Firma, die anderen eben nicht. Neue Leute kommen, andere gehen ganz normales Unternehmensleben eben.
Work-Life-Balance
Die teilweise geschilderten sehr langen Arbeitszeiten bis spät in die Nacht kann ich für meine Abteilung nicht bestätigen. Ich konnte meine Arbeitszeit weitgehend selbstständig und flexibel einteilen, mal früher anfangen und entsprechend früher gehen oder bei Bedarf später starten. Auch die Möglichkeit zum Homeoffice war gegeben.
Für mich blieb neben der Arbeit immer ausreichend Zeit für mein Privatleben und Freizeitaktivitäten, beispielsweise den Besuch im Fitnessstudio. Insgesamt habe ich die Work-Life-Balance daher als sehr gut empfunden.
Karriere/Weiterbildung
Ich wurde eigentlich immer gefördert. Wenn man etwas erreichen oder sich weiterentwickeln möchte, sollte man es einfach ansprechen und selbst die Initiative ergreifen. Ich glaube, da sagen die wenigsten Arbeitgeber grundsätzlich Nein. Wer allerdings still bleibt, nichts anspricht und einfach darauf wartet, dass von alleine etwas kommt, wird vermutlich auch weniger Weiterbildungsangebote bekommen.
Gehalt/Benefits
Wenn man seine Ausbildung im Unternehmen gemacht hat und danach bleibt, hat man manchmal das Gefühl, ein Stück weit der „ewige Azubi“ zu bleiben, auch beim Gehalt. Durch Bewerbungsgespräche merkt man irgendwann recht schnell, welchen Marktwert man eigentlich hat. Diesen bekommt man dann entweder im eigenen Unternehmen, wenn man entsprechend verhandelt, oder eben woanders.
Ob das nur bei mir so war, kann ich natürlich nicht beurteilen, dafür gibt es sicher auch andere Beispiele. Insgesamt würde ich die Bezahlung aber als solide bezeichnen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nichts negatives aufgefallen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war wirklich außergewöhnlich. Ich schätze jeden einzelnen meiner ehemaligen Kollegen bis heute sehr. Eine solche Konstellation im Team erlebt man nicht oft. Für mich war das etwas ganz Besonderes.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab ältere Kollegen auch ältere wurden eingestellt wir jungen konnten von jedem lernen auch von denen die 15+ Jahre mit dabei sind
Vorgesetztenverhalten
Über einen längeren Zeitraum hatte ich keinen direkten Vorgesetzten und stand daher immer wieder im Austausch direkt mit dem Vorstand. Als ich später einen Teamleiter bekam, war die Zusammenarbeit entspannt und professionell. Meine Themen und Anliegen wurden ernst genommen und, wenn sinnvoll, auch aufgegriffen und umgesetzt.
Das Verhalten meiner Vorgesetzten habe ich insgesamt als sehr gut erlebt. Natürlich gab es auch Situationen, in denen man sich dachte: „Das hätte jetzt vielleicht anders laufen können.“ Aber das gehört für mich zum normalen Arbeitsalltag dazu und war nie etwas, das ich grundsätzlich negativ empfunden habe.
Arbeitsbedingungen
Modernes Büro, moderne Ausstattung mir hat eigentlich nichts gefehlt.
Kommunikation
Die Kommunikation war insgesamt solide und bewegte sich im üblichen Mittelfeld. Teilweise wurde sehr gut und transparent kommuniziert, in anderen Situationen wiederum weniger. Insgesamt war dies jedoch nicht außergewöhnlich problematisch, sondern aus meiner Sicht vergleichbar mit vielen anderen Unternehmen.
Gleichberechtigung
Dazu kann ich keine besondere Bewertung abgeben. Frauen und Männer haben ganz selbstverständlich zusammengearbeitet. Daher halte ich diese Kategorie für wenig aussagekräftig.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich und interessant. Von der Vorbereitung von Tagungen über die Durchführung von Webinaren und Schulungen bis hin zu Dienstreisen war vieles dabei.
Auch das tägliche Doing hat mir gut gefallen, da eigentlich jeder Vorgang etwas Neues mit sich bringen konnte. Manche Themen waren anspruchsvoller und herausfordernd, andere wiederum klassisches Tagesgeschäft. Genau diese Mischung hat die Arbeit abwechslungsreich und interessant gemacht.