1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Aktuell nichts mehr. Ich bin menschlich von der Inhaberin sehr enttäuscht und mir fällt dazu nichts mehr ein. Sie ist privat ein ganz anderer Mensch wie sie es als Vorgesetzte ist.
vor allem die Mitarbeiterführung mir gegenüber und die Wertschätzung meiner Arbeit. Ich habe noch nie eine Bewertung in KUNUNU gemacht aber dafür wollte ich mir in diesem Falle die Zeit nehmen. Da es mir nicht ermöglicht wurde ein Abschlussgespräch zu führen durch den Rauswurf, erkläre ich hier in Kununu meine Sichtweise. Die anfängliche Kritik hatte mir zu Herzen genommen und mich in einen Bereich eingearbeitet, für den ich mich gar nicht beworben hatte. Ich bin menschlich sehr enttäuscht von der Inhaberin, denn sie hat mich zwei Wochen nach den schriftlichen Arbeitsanweisungen ohne ein weiteres Feedback Gespräch mit extrem unfreundlichen Worten aus dem Haus geworfen und tatsächlich die Türe hinter mir zugeknallt. Sie hat sich eine Meinung über mich gebildet und es gab für mich keine Möglichkeit mehr diese zu ändern - egal wie sehr ich mich angestrengt habe. Das wurde auch nicht gesehen. Nicht einmal einen sauberen Abschluss und ein ordentliches Abschlussgespräch waren möglich - das ist alles andere als professionell.
Die Menschlichkeit fehlt komplett! Ich hatte noch nie eine Vorgesetzte, die so mit mir umgegangen ist. Ich hatte zuvor noch nie in der Produktion im Bereich Gastro gearbeitet und für mich war daher alles neu. Da hat man viele Fragen. Wenn man sich an bestimmten Verhaltensweisen (z.B. mitdenken, Verbesserungsvorschläge äußern) derart stört, dass diese letztendlich zur Kündigung führen, dann wäre es angebracht den Mitarbeiter im Vorfeld darüber zu informieren wie dieser sich genau zu verhalten hat (am besten Klappe halten und Arbeit stumm nach Anweisung ausführen) anstatt dies vorauszusetzen. Beispiele für meine "Vergehen": bei einem Kunden vor Ort vorzuschlagen den Brotkorb woanders hinzustellen, im Produktionsraum nach dem Reinigen die Schüsseln und Mülleimer vorübergehend umzustellen oder sich Kollegen in der ersten Arbeitswoche gegenüber zu äußern bzgl. der besprochenen Jobinhalte.
Es gibt ein kleines eingespieltes Team mit familiärer Atmosphäre, in dem ich ich mich sehr wohl gefühlt habe. Man sollte jedoch wissen, dass jeder Kommentar direkt an die Chefin weitergetragen wird. Solange man genau macht, was angeordnet wurde, ist alles bestens und die Atmosphäre ist gut. Man kann und soll gerne mitdenken und darf seine Ideen äußern, jedoch sind Änderungen nicht erwünscht. Warum dann also die Mühe?
Das Image ist sicherlich gut. Dekovent arbeitet professionell und die Qualität der Produkte überzeugt. Hier zählt ja auch nur was der Kunde sieht und nicht interne Dinge.
Schwierig in der Lebensmittelproduktion bzw. Gastro. Bei Dekovent jedoch ganz schwierig mit der Planung des Privatlebens. Am Dienstag manchmal auch erst am Mittwoch erhält man den Arbeitsplan für die kommende Woche. Da kann es auch sein, dass man wegen 2 Stunden am Sonntag zur Arbeit kommen soll, die man eigentlich auch auf andere Tage aufteilen könnte. Eine vorherige Absprache bzgl. Arbeitstagen und Inhalten ist nicht wirklich möglich und nachträglich sollte nichts geändert werden was festgelegt wurde. Im Vorfeld wurde mir gesagt ich könne meine Zeit auch einteilen wenn es die Arbeit ermöglicht - in der Praxis wurde dies dann jedoch bemängelt wenn ich es tat.
in dem Bereich nicht möglich - hatte ich auch nicht erwartet.
es wird kein extra Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld bezahlt - das ist irgendwie in den Stundenlohn bereits eingerechnet - dafür gibt es ein Weihnachtsessen. Anstatt eines richtigen Urlaubsgeldes gibt es jedes Jahr den gleichen Firmenausflug. Dem einen oder anderen Mitarbeiter wäre sicherlich mit dem Geld mehr geholfen, denn mit 16€ ist die Gastrobranche nicht überbezahlt zumal es in dem Job auch keine Möglichkeit gibt Trinkgeld zu verdienen.
hier kann ich nur das Thema Mülltrennung beurteilen. Es gibt einen Refood Eimer für Biomüll, der Papiermüll wird separat entsorgt und der Restmüll landet im Plastikmüll.
Wir haben bei der Arbeit oft gelacht und hatten Spass. Dabei werden auch mal Dinge bemängelt bzgl. Arbeitsablauf, Anhäufung von Überstunden, fehlende Arbeitsgeräte etc. und das ist auch ganz normal. Nirgends läuft es perfekt. Ich hätte mir gewünscht, dass der Austausch unter den Kollegen nicht immer weitergetragen wird an die Chefin. Denn auch die Kolleginnen haben Dinge bemängelt (fehlende Salatschleuder etc.), die sie nicht weitergeben. Ich habe mir das so erklärt, dass man der Chefin einfach gefallen möchte oder aber das Feedback über mich wurde aktiv angefragt - das weiß ich nicht. Ansonsten ist das Team toll!
Ich hatte die Chefin als Privatperson zuvor kennengelernt und ging davon aus, dass sie als Vorgesetzte genau so ist. Eine Chefin darf stolz auf ihr Unternehmen sein aber die Menschlichkeit sollte dabei nicht verloren gehen. Vorher besprochene Dinge sollten eingehalten werden. Eine zweite Chance gibt es nicht selbst wenn man einen Fehler selbst eingeräumt hat. Dann kann es schon mal sein, dass man in der Probezeit nach nur zwei Wochen einen Liste vorgelesen bekommt mit Arbeitsanweisungen, Kritikpunkten und Wünschen, die zuvor nie erklärt wurden und nicht weiter besprochen wurden, und die man stillschweigend mit "gelesen und verstanden" sofort unterschreiben darf. Rückfragen sind dabei nicht erwünscht. Man werde später darüber sprechen - zu so einem Gespräch mit der Möglichkeit auf Kritikpunkte einzugehen und sich zu erklären kam es jedoch nie. Statt dessen endete das Arbeitsverhältnis nach nur 5 Wochen mit einem Rauswurf und zwar im wörtlichen Sinne: "ich habe keine Lust dies zu diskutieren" wurde die Tür hinter mir zugeworfen. So etwas habe ich in meiner bisherigen Arbeitswelt noch nie erlebt. Soviel Respekt sollte man haben einen sauberen Schlussstrich zu ziehen.
Die Produktion ist aktuell noch im Privathaus. Die strenge Trennung von Privatleben und Geschäftlichem beinhaltet auch, dass die Chefin extremst genervt ist wenn sie das Gefühl hat, dass man ihr Privatleben stört. Es gibt keinen Raum für Mitarbeiter und keinen Pausenraum. Der Produktionsraum ist im Keller ohne Sonnenlicht und wird nicht geheizt. Solange das Wetter noch gut war konnte man sich in der Pause raus in den Garten setzen. Im Dezember war mir das zu kalt und ich habe auf die Pausen verzichtet.
Die Arbeitsstätte ist (noch) im Privathaus. Selbst wenn die Chefin anwesend ist - ist sie nicht mein Ansprechpartner wenn eine andere Kollegin mich in ein Projekt einweist. Dann musste ich auch schon mal die Kollegin in ihrer Freizeit anrufen um etwas Simples zu fragen oder man geht das Risiko ein etwas falsch zu machen. Das finde ich sehr befremdlich - schließlich ist es ihr Unternehmen aber sie ist nicht greifbar und trennt privat strikt vom beruflichen. Es sollte nicht zu Lasten der Arbeit gehen wenn es bisher noch nicht möglich war die Produktion außer Haus zu machen.
Eigentlich wollte ich im Büro administrative Aufgaben übernehmen, jedoch braucht Dekovent vor allem Mitarbeiter in der Produktion. In einem so kleinen Unternehmen macht es auch Sinn, dass jeder Mitarbeiter auch in der Produktion einspringen kann und somit habe ich das als Herausforderung gesehen, mich dort einzuarbeiten. Jedoch hat die Vorgesetzte im Nachhinein vergessen, dass ich der Produktion vorübergehend zugestimmt hatte und nicht dauerhaft. Es empfiehlt sich also Notizen zu machen beim Vorgespräch und sich das ggf. auch schriftlich bestätigen zu lassen falls man sich darauf berufen möchte.