2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Geschäftsführerin ist zweifellos ein freundlicher und wohlwollender Mensch. In ihrer Führungsrolle sollte sie jedoch lernen, Entscheidungen stärker aus unternehmerischer Sicht zu treffen und dabei die notwendige Konsequenz zu zeigen.
Aufgrund deutlicher Defizite in der Unternehmensführung, insbesondere im Umgang mit der ebenfalls im Unternehmen beschäftigten Tochter, herrscht ein sehr angespanntes Arbeitsklima.
Die Kommunikation wird teilweise kritisch wahrgenommen. Nach vorliegenden Rückmeldungen empfinden mehrere Zahnärztinnen und Zahnärzte die Gespräche mit der Geschäftsführerin als unangenehm und zeitfressend. Zudem berichtet der Betreiber eines anderen zahntechnischen Labors, dass sie ihn regelmäßig kontaktiert, um sich zu unternehmerischen Fragestellungen beraten zu lassen.
Die Arbeitszeiten werden teilweise sehr flexibel gehandhabt, ohne dass bei Verstößen erkennbare Konsequenzen folgen. Einige Mitarbeitende können ihre erfassten Arbeitszeiten über die Stempeluhr-App nachträglich selbst ändern, wodurch die Nachvollziehbarkeit der Zeiterfassung beeinträchtigt wird. Die Geschäftsführung greift hierbei offenbar nicht ausreichend ein. Dadurch besteht zwar eine gute Work-Life-Balance, jedoch zulasten transparenter und einheitlicher Arbeitszeitregelungen.
Die meisten Kolleginnen und Kollegen halten zusammen und pflegen ein sehr gutes Verhältnis untereinander.
Die Geschäftsführerin ist fachlich eine kompetente Zahntechnikerin, zeigt jedoch Schwächen bei der Kundenakquise, wirtschaftlichen Steuerung und Personalführung. Dies sorgt innerhalb der Belegschaft für Unmut.
Besonders kritisch wird der Umgang mit ihrer ebenfalls im Labor beschäftigten Tochter gesehen. Trotz sehr flexibler Arbeitszeiten wies teilweise deren Zeitkonto offenbar mehr als 200 Überstunden auf. Da Einträge in der Stempeluhr-App nachträglich geändert werden können, bestehen Zweifel an deren Nachvollziehbarkeit. Auch wiederholt beanstandete Arbeiten der Tochter bleiben offenbar ohne erkennbare Maßnahmen.
Zudem wird den Wünschen einzelner Mitarbeitender häufig ohne ausreichende Berücksichtigung der wirtschaftlichen Folgen zugestimmt. So arbeitet ein fachfremd ausgebildeter Mitarbeiter nur noch halbtags im Labor, um nebenbei einen eigenen Kiosk zu betreiben, erhält nach vorliegenden Angaben jedoch weiterhin seine volle Monatsvergütung. Dies verstärkt den Eindruck einer ungleichen Behandlung.
Die Arbeitsplätze sind inzwischen deutlich in die Jahre gekommen und teilweise sehr eng angeordnet. Im Vergleich zu anderen zahntechnischen Laboren könnten die räumliche Gestaltung und die Arbeitsumgebung moderner und ansprechender sein. Auch Teile des Maschinenparks sind veraltet.
Darüber hinaus besteht Nachholbedarf bei der Digitalisierung und der Anschaffung moderner Fertigungstechnik. Entsprechende Investitionen könnten die Arbeitsabläufe effizienter gestalten, die Mitarbeitenden an zeitgemäße Arbeitsverfahren heranführen und die Bearbeitung anspruchsvollerer sowie höherwertiger Aufträge ermöglichen. Dies könnte langfristig auch zu einer Steigerung des Umsatzes beitragen.
Die Geschäftsführerin weist Defizite in ihrer Kommunikation auf. Kritik an Mitarbeitenden äußert sie häufig in deren Abwesenheit, anstatt die betreffenden Punkte offen und in einem persönlichen Gespräch mit ihnen zu klären.
Ungelernte Kräfte werden teilweise genauso gut oder sogar besser vergütet als ausgebildete Zahntechnikerinnen und Zahntechniker.
Siehe hierzu den Abschnitt „Vorgesetztenverhalten“.
Die abwechslungsreichen Auftragsarbeiten bieten Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern ein interessantes und vielseitiges Tätigkeitsfeld.