Zusammenhalt versprochen, Intrigen erhalten
Arbeitsatmosphäre
Der Einstieg beim Unternehmen war vielversprechend – ein gutes Onboarding, motivierte Kolleginnen und ein starker Teamzusammenhalt nach außen hin. Anfangs hatte ich das Gefühl, wirklich angekommen zu sein.
Mit der Zeit offenbarte sich jedoch eine andere Seite der Unternehmenskultur. Hinter der Fassade von Freundschaft und Zusammenhalt herrschten intern oft Intrigen, Flurfunk und mangelnde Transparenz. Entscheidungen wurden nicht offen kommuniziert, Vertrauen baute sich nur schwer auf, und es entstanden Spannungen, die die Arbeitsatmosphäre zunehmend belasteten.
Fazit: Ein guter Ort für den Einstieg, aber auf Dauer entwickelte sich das Umfeld für mich persönlich als toxisch. Wer langfristig bleiben möchte, sollte auf ein starkes Nervenkostüm und viel diplomatisches Geschick vorbereitet sein.
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Intern wie extern besteht großer Nachholbedarf, um Vertrauen und echte Professionalität glaubhaft zu vermitteln.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance – Nur solange es dem Unternehmen passt
Auf dem Papier wird eine gute Work-Life-Balance versprochen – in der Realität sieht es anders aus. Offiziell sollen Überstunden vermieden werden, inoffiziell wird aber erwartet, dass man jederzeit flexibel einspringt, wenn es dem Unternehmen nützt. Die Balance zwischen Berufs- und Privatleben gerät dadurch schnell ins Wanken. Wer pünktlich gehen möchte, muss sich oft rechtfertigen, während Mehrarbeit stillschweigend vorausgesetzt wird. Erholung und Freizeit geraten so leider regelmäßig ins Hintertreffen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen war enttäuschend. Statt Teamarbeit und gegenseitiger Unterstützung dominierten Misstrauen, Lästereien und ein ständiger Konkurrenzkampf. Jeder kämpfte für sich, und echte Zusammenarbeit war eher die Ausnahme als die Regel. Neue Mitarbeitende wurden nur oberflächlich integriert, und Hilfsbereitschaft war selten zu spüren. Ein echtes "Wir-Gefühl" fehlte komplett – stattdessen bestimmte Ellenbogenmentalität den Alltag.
Vorgesetztenverhalten
Die Zusammenarbeit mit der Vorgesetzten war äußerst belastend. Statt professioneller Führung dominierte ein cholerisches Verhalten, das oft in lautem Schreien und impulsiven Ausbrüchen endete. In Stresssituationen vergaß sie jegliche Selbstkontrolle – Respekt und Wertschätzung blieben dabei komplett auf der Strecke. Eine konstruktive Feedbackkultur war nicht vorhanden, Kritik wurde nicht sachlich geäußert, sondern emotional aufgeladen. Dieses Verhalten vergiftete nicht nur das Arbeitsklima, sondern führte auch zu einer ständigen Atmosphäre der Unsicherheit und Angst.