Der Fuchs GmbH als Arbeitgeber

  • Bad Fallingbostel, Deutschland
  • BrancheHandel
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2 von 17 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Auszubildende/r
kununu Score: 2,0Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Keiner dieser Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen.

Theoretisch gesehen war ich Azubi.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende/rHat 2015 eine Ausbildung zum/zur Auszubildende/r im Bereich IT abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die beiden Hunde fand ich ganz cool

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich ist alles schon geschrieben.

Verbesserungsvorschläge

Einfach mal die Meinung anderer anhören ohne diese gleich als Angriff zu werten.

Arbeitsatmosphäre

Da alle Mitarbeiter die Befürchtung haben unter ständiger Überwachung zu stehen ist das Betriebsklima sehr gedrückt. Ebenfalls sollte man gegenüber bestimmten Mitarbeitern aufpassen was man Sagt.

Karrierechancen

Da dieses Unternehmen für Eigenbedarf ausbildet, sind die Übernahmechancen recht gut, allerdings "lernt" man auch nur die Dinge, die für das Unternehmen relevant sind, was bedeutet das man es durchaus schwer haben könnte sollte man das Unternehmen wechseln wollen. Aber solange man nicht zur Familie gehört, sind die Karrierechancen eher schlecht.

Arbeitszeiten

Viele Abteilungen u.a. auch die IT haben Gleitzeiten, ansonsten sind Überstunden ein Muss, diese werden Bezahlt oder Gut geschrieben, da hat man sogar die freie Wahl.
Generell will keiner von oben was von Freizeit höre, man hat stets für das Unternehmen da zu sein, die eigene Interessen sind zweitrangig und werden oft ignoriert.

Ausbildungsvergütung

Miserabel. Was ich im dritten Lehrjahr verdient habe, verdienen andere Auszubildenden in anderen Betreiben im ersten Jahr. Durch Überstunden kann man sein Gehalt allerdings aufstocken. Monatlich gab es die sogenannten Lernziele, das Thema war ne reine Glückssache, meistens aber nicht viel mit dem Berufszweig zu tun. Dadurch konnte man je nach Leistung ebenfalls sein Gehalt ein wenig aufstocken. Die Vorbereitung für diese Lernziele fand zu Hause und nicht im Betrieb statt.

Die Ausbilder

Als ich in dem Unternehmen meine Ausbildung begonnen habe, war die Abteilung nur durch Auszubildende besetzt, eine qualifizierte Fachkraft fehlte, oft war man auf sich allein gestellt wenn man Fragen hatte. Erst später kam neuer Mitarbeiter hinzu der die Stelle eines Ausbilders besetzt hat.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Zeit um neue Sachen auszuprobieren bekam man nicht, es hieß immer nur, "Wir habe da schon so etwas ähnliches, kopiert das einfach und pass es an". Alle Aufgaben die man bekam, egal wie Zeitaufwendig diese waren, sollte man möglich schnell zusammenbasteln, keine Planung gewünscht, weil keine Zeit, später kam dann die Quittung.

Anfangs kam es sehr oft vor das die Auszubildende einfach mal tagelang oder wochenlang im Lager aushelfen mussten.

Variation

In der ganzen Ausbildung war ich nur in zwei Abteilungen, in der Ausbildungsrelevanten Abteilung und in der Logistik. Eine wirkliche Abwechslung gab es da nicht.


Spaßfaktor

Respekt

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona FuchsPersonalwesen

Lieber Bewerter,

danke für Dein Feedback!
Ich stimme dem zu, das die Ausbildung zum Anwendungsentwickler nicht optimal gelaufen ist und trotz Bemühungen einen geeigneten Ausbilder zu bekommen stets gescheitert sind. Ihr hatten dann zwar einen Abteilungsleiter, der jedoch trotz Zusage mit Ausbildung nichts am Hut hatte.
Auch wir haben daraus gelernt und bilden daher den Anwendungsentwickler nicht mehr aus.

Im Anschluss – und auch für alle anderen Leser dieses Kommentars – möchte ich auf die einzelnen von Dir genannten Punkte eingehen:

@Aufgaben/Tätigkeit
Ja, es kommt durchaus vor mal im Lager auszuhelfen, jedoch nicht Wochenlang und die Kollegen im Wechsel aus allen Abteilungen. Wir haben uns immer als Team betrachtet, wo jeder jedem hilft, Abteilungsübergreifend. Es wurde deshalb bei hohen Ausfällen durch Krankheit auch hier und da das Lager mit Personal aus den Büros unterstützt. Früher haben wir dies angeordnet, heute gehen nur noch die Kollegen, die es freiwillig machen. Ich danke den Kollegen, die das auch so als Team sehen.
@Karrierechancen
Es macht mich immer wieder traurig das behauptet wird, man muss zur Familie gehören um etwas zu erreichen. Ja wir haben sehr viele direkte Familienangehörige in unserem Betrieb, diesen haben wir ja auch aufgebaut, doch bei uns hat jeder eine Chance. Auch ich bekomme mein Wort zum Sonntag wenn ich meine Arbeit nicht mache. Wir trennen berufliches von privatem.
@Betriebsklima
Wie kommst Du auf „Überwachung“? – wir schreiben manuell unsere Stunden und haben Gleitzeit.
@Ausbildungsvergütung
Ja, die Ausbildungsvergütung war im unteren Bereich, wurde jedoch für die neuen Azubis bereits verbessert.
@Arbeitszeiten
Überstunden sind freiwillig und es gibt einige Kollegen, die keine Überstunden machen und das ist okay.

Im Betrieb findet keine Ausbildung statt.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende/rHat 2015 eine Ausbildung zum/zur Auszubildende/r im Bereich IT abgeschlossen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die omnipräsente "quick'n'dirty" Mentalität der Führung (die jede Nachhaltigkeit im Keim erstickt) und die seit Jahren veralteten Arbeitsmittel.

Verbesserungsvorschläge

Nach mehr als 10 Jahren Wachstum (und darauf folgend gefühltem Verfall) bewegt sich das Unternehmen immer noch auf dem Niveau eines fünf Personen Betriebs, worunter alleine die Effizienz enorm leidet. Einige fundamentale Dinge sollten geändert werden.

Arbeitsatmosphäre

Mit den anderen Mitarbeitern ist der Umgang unkompliziert und angenehm, das Verhalten der Führung drückt jedoch die Stimmung weitreichend. Seitens der Führung wird jedoch alles als wunderbar dargestellt und Mitarbeiter dazu angehalten, dass sie es auch so sehen und ausdrücken sollen, unabhängig von dem, was sie wirklich denken.

Karrierechancen

Die Karriereleiter im Unternehmen ist ein weite Ebene. Zählt man zum inneren Kreis des Familienbetriebs ist da noch eine Stufe, deren Kante auch den Unterschied zwischen Familie und Angestellte auszumachen scheint. Wer etwas in seinem Beruf erreichen will sollte die Beine in die Hand nehmen.

Arbeitszeiten

Die Gleitzeit ist ein positiver Aspekt. Diese hat jedoch auch ihre Grenzen, spätestens dann, wenn man auf die Mitarbeiter mit den Haustürschlüsseln angewiesen ist.

Ausbildungsvergütung

Nach Vergleich mit den anderen Auszubildenden in der Berufsschule kann ich sagen, dass es sich am unteren Rand der üblichen Spanne bewegt. Überstunden werden jedoch deutlich lohnender vergütet. Sonderzahlungen (zum Beispiel Weihnachtsgeld) gibt es nicht. Die Auszahlung der Löhne erfolgt bedauerlicherweise immer im Folgemonat.

Die Ausbilder

Seit Mitte der Ausbildung war niemand mehr im Betrieb angestellt, der Inhalte des Ausbildungsberufs durch praktische Erfahrung oder anerkannte Qualifikation hätte vermitteln können. Zu Beginn wurden Inhalte vermittelt, doch standen diese fast immer entweder nicht im Bezug zur Ausbildung oder waren so trivial, dass man sie für selbstverständliche Kenntnisse hält, wenn jemand sich für die Ausbildung interessiert.

Spaßfaktor

Wer ausgebildet werden will, ist hier an der falschen Adresse, wer Spaß will, komplett auf dem Holzweg. Das monotone Abarbeiten von Aufgaben mit veralteten und primitiven Mitteln macht definitiv keinen Spaß.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Tätigkeiten haben sich vom ersten bis zum letzten Tag nicht verändert. Arbeiten im Betrieb ist normal, doch ohne den Ausbildungsteil ist man nur eine Arbeitskraft im Ausbildungsverhältnis. Die nicht zum Geschäftsfeld passende Mentalität eines Handwerksbetriebes aus lang vergangene Zeiten ist immer noch zu spüren. Man soll lieber machen als denken, was gerade in manchen Aufgabenfeldern kontraproduktiv ist.

Variation

Es gab im Groben nur zwei Aufgabenfelder: Entweder bestehende Dinge korrigieren, die zwischenzeitlich, warum auch immer, kaputt gegangen sind oder schnell etwas neues machen.

Respekt

Ausgerechnet die Stellen, von denen man üblicherweise vorbildliches Verhalten erwartet, stellen ihre Schwächen im sozialen Bereich zu oft unter Beweis. Mit unangebrachten Sprüchen muss man hier klarkommen können.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona FuchsPersonalwesen

Lieber Bewerter,

danke für Dein Feedback!
Hierzu möchte ich sagen, das zu dem Thema das Gleiche gilt wir in der Stellungnahme zur oberen Bewertung „Theoretisch gesehen war ich Azubi“.

Im Anschluss – und auch für alle anderen Leser dieses Kommentars – möchte ich auf die einzelnen von Dir genannten Punkte eingehen, die in der anderen Stellungnahme noch nicht erwähnt wurden:

@Spaßfaktor
Schade dass Du keinen Spaß auf der Arbeit hattest. Ich denke das hatte auch etwas mit der Einstellung von Dir und Deinen Kollegen aus der IT zu tun, ich kenne andere Abteilung wo sehr viel auch gemeinsam gelacht wird und die Aufgaben nicht monoton und langweilig sind.
@Respekt @ Betriebsklima
In den monatlichen Mitarbeitergesprächen hast Du nicht gesagt was Du denkst. Respektvoller Umgang ist für uns selbstverständlich und wir haben noch nie von unseren Mitarbeitern verlangt uns nach dem Bart zu reden, sondern sind für konstruktive Kritik jederzeit offen.
@Verbesserungsvorschläge @Contra
Ich hätte gerne gewusst was genau mit fundamentalen Dingen gemeint ist. Aus meiner Sicht hat sich in den letzten 10 Jahren sehr viel geändert und es wird sich auch weiterhin entwickeln, sonst wären wir auch heute noch ein Betrieb von 5 Personen und nicht 70.
Ja, die Technik ist veraltet, jedoch ist Dir auch bekannt, dass eine Agentur bereits dabei ist für uns ein neues ERP-System zu programmieren, welches im Lager noch in 2015 aktiviert wird und im Büro Anfang 2016.