Es ist nicht alles schlecht, man muss aber langsam die Kurve kriegen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Bezahlung vom Monatslohn.
Arbeitssicherheit,
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zustand der Anlagen und Maschinen.
Wer wertgeschätzt werden will ist hier fehl am Platz.
Extreme Sparmaßnahmen.
Fehlendes Personal bzw. ständiger Personalmangel.
Zudem fühlt man sich vom Betriebsrat im Stich gelassen, da dieser eher eigene Interessen zu verfolgen scheint als die der Belegschaft
Verbesserungsvorschläge
Mehr aufs wesentliche konzentrieren.
Mehr Wertschätzung und nicht immer alles streichen was geht, das kann auch Wunder bewirken.
Leistung belohnen und nicht Radfahren mit dem Meister
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist stark zweigeteilt. Während das Verhältnis innerhalb der Schichten überwiegend gut ist, spürt man einen massiven „Druck von oben“. Leider leidet auch der kollegiale Zusammenhalt zunehmend unter den Rahmenbedingungen
Image
Wird stetig schlechter.
Früher, bis vor 10-15 Jahren hieß es noch „wenn du da arbeiten kannst, dann mach das, es ist ein super Unternehmen“
Heute sagt man nur noch „lass es lieber sein, da hast du nur Stress, in fast allen Belangen“
Work-Life-Balance
Prinzipiell okay.
Wer in einem 24/7 Betrieb anfängt weiß worauf er sich einlässt.
Ganz großes Problem ist, das Zusatzschichten extrem kurzfristig bekannt gegeben werden, dadurch ist eine familiäre Planung kaum noch möglich. Mit Schichtabsagen verhält es sich genau so.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man einen privaten Draht zum Vorgesetzten hat dann definitiv.
Gehalt/Benefits
Stundenlohn passt und ist angemessen.
Weihnachtsgeld wird regelmäßig gekürzt. Urlaubsgeld wird in Freizeit umgewandelt ohne das es möglich ist aufgrund von zu wenigem Personal.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Positiv: Extrem hohes Niveau in Sachen Arbeitsschutz, am Umweltschutz wird kontinuierlich gearbeitet.
Negativ: Es werden immer mehr Maßnahmen getroffen, Dokumentationen etc. Hauptursache die Statistik wird erfüllt (Vorgabe aus dem Mutterkonzern)
Es wird mehr Zeit benötigt für Bürokratie anstatt für den Stahl, womit das Geld verdient wird.
Kollegenzusammenhalt
In der Schicht ganz ok, verschlechtert sich aber zunehmend.
Umgang mit älteren Kollegen
Wird immer schlechter.
Prämie für lange Betriebszugehörigkeit wird immer mehr minimiert.
Keine Wertschätzung gegenüber denen, die schon einiges erlebt und mitgemacht haben, die alles für das Unternehmen getan haben.
Vorgesetztenverhalten
Wie schon in der Kommunikation beschrieben, eine konstruktive Kommunikation ist nicht möglich da fast alles abgelehnt wird, lieblingssatz ist „das geht nicht, ist zu teuer, zeig Verständnis für die anderen Betriebe“ wobei unser Betrieb alles aufnimmt und sofort handeln muss.
Wertschätzung ist nicht vorhanden, gute Leistung ist „normal, muss sein“
Obwohl der Meister weiß, das schlechte Leistung aufgrund des schlechten Zustandes der Anlagen und der unterbesetzten Mannschaften ist, wird sich nicht davor gestellt sondern noch mehr Druck gemacht
Arbeitsbedingungen
Aufgrund von Sparmaßnahmen werden Anlagen und Maschinen nur noch bis auf ein Minimum gewartet.
Kommunikation
Konstruktive Kommunikation ist kaum möglich. Vorschläge oder Anliegen werden vom Meister oft direkt abgelehnt, ohne in einen Dialog zu gehen. Wertschätzung gegenüber der Belegschaft ist nicht vorhanden.
Gleichberechtigung
Während sich die einen alles erlauben dürfen aufgrund von privaten Verhältnissen zum Vorgesetzten, werden die anderen ausgenutzt oder dauernd kritisiert.
Interessante Aufgaben
Wenn man Interesse hat dann auf jeden Fall.
Produktion bedingt immer das selbe was man aber vorher weiß.