13 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
13 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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13 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Familie wird hier groß geschrieben, Gleitzeit ist ein gutes Konzept und stimmt alle zufrieden, die Familie kommt nicht zu kurz, man wird nicht verheizt, die Gesundheit steht an erster Stelle und man merkt rundum die Zufriedenhei
nichts
Unschlagbar
Auf Augenhöhe
Immer und viel Abwechslung
Sicherheit, offenes Ohr, große Vertrauensbasis, sinnstiftend
Wenig Aufstiegschancen
Strukturelle Aufstellung
Wertschätzung von den Chefs, Kollegialität und Unterstützung von den Kollegen
Gleitzeit, Arbeitszeitkonto, Flexibilität bei Freizeitwünschen
Luft nach oben ist beim Umweltbewusstsein immer.
Wenns drauf ankommt, stehen wir zusammen
Stets eine offene Tür, fast immer Zeit, Anerkennung und Wertschätzung
Offen, ehrlich, transparent
Entsprechen meinen Fähigkeiten und Neigungen
Wertschätzung, Kollegialität, Unterstützung
Viel Gestaltungsspielraum.
Hohes Sozialbewusstsein, bei der Umwelt gibt es noch Luft nach oben.
Wertschätzend, unterstützend, klar.
So etwas lässt sich immer optimieren
-Freundliche Kommunikation
-Flexible Arbeitseinteilung
-Selbstständiges Arbeiten
-Schlechte Bezahlung
-Überhaupt nicht dem Arbeitsaufwand angemessene Entlohnung (jede Reinigungskraft verdient mehr)
-zusätzliche Organisation wird den Mitarbeitern aufgebürgt, sodass es fast zum fulltime Job wird
-Attraktivere Vergütung anbieten
Aktuelle Bezahlung ist nicht dem Aufwand angemessen
Die Aufgabe und der Tätigkeitsbereich der Deutschen Herzstiftung werden mit steigender Zahl der Herzerkrankungen in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Leider beschränkt sich mein positiver Eindruck auf diesen Fakt und einigen Sozialleistungen, die durchaus als angenehm gewertet können.
Die Organisation wirkt innerbetrieblich wie ein Relikt aus alten Zeiten. Verkrustete Strukturen und Denkweisen, Silodenken, fehlendes Change Management und eine geschaffene und gelebte Angstkultur machen die weit zurückgefallene Digitalisierung der Organisation in der Praxis unmöglich. Das starre Festhalten an Print schafft eine immer weiter anwachsende Kluft zwischen innerbetrieblichem Status Quo und digitalisierter Welt.
Die Organisation muss dringend einen Paradigmenwechsel vollziehen. Die eigentlich formell angestrebte Digitalisierung muss in wesentlich höherem Tempo vollzogen werden. Da die Unternehmenskultur absolut verkrustet ist, sollte hier ein externer Spezialist notwendige und schmerzhafte Änderungen in möglichst kurzer Zeit vollziehen. Die Öffnung für digitale Inhalte und die damit erstandene Abkehr von der "One-to-many-Kommunikation" muss endlich umgesetzt und auch in den Köpfen der Geschaftsleitung verankert werden.
Der Frustfaktor unter den Mitarbeitern ist weitestgehend riesig, weil Projekte ausgebremst werden, Ideen abgebügelt und einzelne Personen seitens der Geschäftsführung übergangen werden. Viele überflüssige Meetings sorgen zudem für eine mäßige Arbeitsatmosphäre. Die Geschäftsführung selbst sorgt für eine Angstkultur und legt einen direktoralen, autokratischen Führungsstil an den Tag, der selbst in den 70er Jahren kaum modern gewesen sein kann. Die Kollaboration mit den Mitarbeitern selbst ist in Ordnung, auch wenn partiell gegeneinander gearbeitet wird.
Die Deutsche Herzstiftung profitiert von einem hervorragenden Image, das über viele Jahrzehnte mühselig aufgebaut wurde. Dies entspricht in keinem Sinne der innerbetrieblichen Realität. Übrigens auch nicht in der digitalen Außendarstellung - für jeden offen erkennbar.
Die Work-Life-Balance ist vergleichsweise gut. Die Stechuhr sorgt für eine ausgeglichene Berufswoche. Es ist aber damit zu rechnen, dass immer wieder Wochenendeinsätze für Kongresse, Seminare, Ehrenamtstreffen dazu kommen. Das wurde im Bewerbungsgespräch in der Form nicht kommuniziert.
Weiterbildungsangebote wurden unterstützt und gefördert. Die Karriere innerhalb der Organisation ist allerdings beschränkt, so dass man damit rechnen muss, lange Zeit auf der initialen Position zu sitzen.
Das Gehalt ist einer gemeinnützigen Organisation angemessen, aber verglichen mit der freien Wirtschaft branchenunterdurchschnittlich. Die Sozialleistungen hingegen sind hervorragend: Essenszulage, Wegezulage, sehr gute Arbeitszeitregelung, Zuschüsse auf ein Fitnessstudio.
Das Umwelt- und Kostenbewusstsein ist kaum verhanden. Ich habe noch nie einen Arbeitgeber gehabt, bei dem so viel verdruckt, verprintet und offline verschickt wurde. Was das Soziale angeht, habe ich die großen Abstriche in den anderen Bereichen schon geschildert. Positiv: Essenszulage, sehr gute Arbeitszeitregelung, Zuschüsse auf ein Fitnessstudio.
Die Arbeitsatmosphäre unter den Mitarbeitern selbst ist in Ordnung, auch wenn partiell gegeneinander gearbeitet wird. Unverständlich bleibt mir, warum das Kollegium trotz viel Frusts und vieler "Baustellen" nicht den Mut hat, einen Betriebsrat zu gründen.
Eigentlich müsste man hier fünf Sterne geben. Aber genau die Überalterung der Strukturen ist das eigentliche Problem der Herzstiftung. Chefredakteure über 80 Jahren beispielsweise sind nur ein Teil der total verkrusteten Organisationsstruktur, die sämtliche Veränderungskultur lähmt.
Da es eigentlich nur zwei Hierarchieebenen bei der Herzstiftung gibt, nämlich "Geschäftsleitung" und den "Rest der Mitarbeiter", hängen alle Entscheidungen an ihr auf. Die Geschäftsführung agiert autokratisch, unflexibel, unehrlich (am Besten alles schriftlich festhalten!), scheut jegliche Veränderung, bremst zuhauf Projekte aus, verweigert dringende notwendige strategische Entscheidungen und versinkt in Bergen von Papier (sowas ist mir noch nirgendswo untergekommen). Das Thema Digitalisierung wird konsequent verweigert - so gut es eben geht.
Die Arbeitsbedingungen als solches müssen als hervorragend bewertet werden: Stechuhr, modernes, klimatisiertes Arbeitsgebäude, sehr gute Lage, helle Büros, moderne Telefonanlage, mir stand zumindest ein neuer PC, Equipment, etc. zur Verfügung.
Der Kommunikationsfluss ist trotz flacher Hierarchieebene (eigentlich gibt es nur Geschäftsleitung und "alle anderen") katastrophal. Zumeist fließen in frühen Projektphasen kaum Infos, dann werden in Meetings übermäßig viele Mitarbeiter in den Kommunikationsprozess eingebunden, was Projekte immer wieder lähmt.
Man spürt im Umgang mit älteren Mitarbeitern, dass da noch Mediziner alter Schule unterwegs sind. Frauen haben es meinem Empfinden nach definitiv schwerer. Auch in der Präferenz von Personen gibt seitens der Leitungsebene ganz klar keine Gleichberechtigung. Die Ideen von einigen gelten als wertvoller, als die von anderen.
Eigentlich ist die Aufgabe der Deutschen Herzstiftung eine gute, wichtige und interessante Aufgabe. Ich habe in der kurzen Zeit meines Wirkens viel gelernt. Rein prinzipiell kann man auch auf diversen Positionen frei wirken. Die Kombination aus Ehrenamt, Hauptamt, Medizin und Aufklärung mutet spannend an, scheitert aber oft am Durchsetzungswillen der Organisation.
Die Geschäftsstelle liegt zentral in Frankfurt.
- Interne Kommunikation ist ungenügend.
- Strukturen und Abläufe sind verschleppt und verkrustet.
- Intransparente Strukturen, Aussagen sind selten bindend.
- Es gibt keine themenübergreifende Kleingruppenmeetings.
Hilfe durch externe Berater, z.B. Supervision.
Arbeitsstrukturen besser abstimmen
weniger Angst vor "Autoritäten"
mutigere Entscheidungen treffen
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