Viel Arbeit, wenig Anerkennung
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Ich nehme viel Unzufriedenheit wahr.
Work-Life-Balance
Geltung des TVöD, Überstunden können abgefeiert werden. Allerdings für die Meisten sehr viel mehr Arbeit, als in der Arbeitszeit zu bewältigen ist. Die Mitarbeitenden haben die Wahl zwischen entweder die Arbeit ordentlich erledigen in nicht erfasster Arbeitszeit oder vieles weglassen und schlampen.
Karriere/Weiterbildung
Interne Beförderungen sind nicht gewünscht, Führungskräfte werden stets von außen besetzt. Fortbildungen werden grundsätzlich bezahlt.
Gehalt/Benefits
TVöD, VBL, sonst keinerlei Zusatzleistungen außer geringem Zuschuss zum Jobticket, keine Zulagen.
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich viel Hilfsbereitschaft, aber wenn mit einer Person seitens der Führungskräfte schlecht umgegangen wird ducken sich alle weg.
Umgang mit älteren Kollegen
Mal so mal so, unter den Mitarbeitenden tendenziell fein.
Vorgesetztenverhalten
Oberste Führungsebene (Direktorium) interessiert sich aus meiner Sicht primär für die eigene Karriere. Mitarbeitende, die dabei stören könnten oder sachliche Kritik äußern werden von ihren Aufgaben entbunden oder müssen gehen, Gespräche finden nicht statt. Die unteren Führungsebenen sind unterschiedlich - hier gibt es auch wirklich tolle Leitungskräfte.
Arbeitsbedingungen
Für viele Mitarbeitende ist die Arbeit in der Menge kaum zu bewältigen. Inhaltlich mit Wissenschaft kaum zu vereinbarende Vorgaben des Zuwendungsgebers. Ansonsten angenehme und gut ausgestattete Büros.
Kommunikation
Keine interne Kommunikation, Informationen werden meist nur als Flurfunk weitergegeben
Gleichberechtigung
Für Frauen durchaus ein guter Ort