6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Pro:
Die ursprüngliche Position, für die ich kontaktiert wurde, klang vielversprechend und weckte ehrliches Interesse.
Contra:
Ich wurde von einer Recruiting-Agentur aktiv auf eine offene Stelle dieses Unternehmens angesprochen. Da die Position interessant klang, wurde ein Termin für ein erstes Telefonat vereinbart. Was dann folgte, war eine absolute Enttäuschung und in dieser Form noch nie erlebt: Obwohl ich den Termin am selben Tag ca. drei Stunden vorher noch einmal per E-Mail bestätigt hatte, wusste die zuständige Recruiterin zu Beginn des pünktlich stattfindenden Anrufs weder wer ich bin, noch für welche Position wir sprechen.
Sie musste sich im Gespräch erst orientieren. Von einer professionellen Vorbereitung oder Wertschätzung gegenüber der Zeit des Bewerbers keine Spur – ein großes Glück, dass ich aktuell in einer ungekündigten Position bin und nicht auf einen neuen Job angewiesen war.
Dies ist nur ein Knaller aus dem Gespräch, den Rest erspare ich mir.
Da mir ein transparenter Austausch wichtig ist, versuchte ich den Vorfall einige Tage später telefonisch bei der "People and Culture"-Abteilung des Unternehmens zu schildern.
Die direkte Ansprechpartnerin war nicht erreichbar, weshalb ich mein Feedback einer freundlichen Mitarbeiterin am Telefon erklärte – mit der Bitte um Weitergabe und einer kurzen Rückmeldung, falls Klärungsbedarf besteht. Ein Rückruf erfolgte nicht, was auch in Ordnung ist.
Verbesserungsvorschläge:
Lasst potenzielle Bewerberinnen und Bewerber nicht durch derart unvorbereitete Recruiter einen so negativen ersten Eindruck von eurem Unternehmen gewinnen. Wenn im beauftragten Recruiting so gearbeitet wird, wirft das kein gutes Licht auf die Professionalität des gesamten Hauses – auch, wenn konstruktives Feedback im Nachgang ignoriert wird.
I
Nach den Gesprächen erhielt ich am Freitag eine mündliche Zusage. Da noch Details zum Gehalt offen waren, wurde ausdrücklich vereinbart, dass sich beide Seiten über das Wochenende Gedanken machen und sich im Laufe des folgenden Montags abstimmen. Stattdessen erhielt ich am Montag um 10:30 Uhr eine Absage mit der Begründung, ich hätte mich nicht rechtzeitig gemeldet. Auf meinen sofortigen Anruf hin hieß es, man sei davon ausgegangen, dass ich sowieso absagen würde. Für mich ist absolut unverständlich, wie dieser Eindruck entstehen konnte. Auf weiteres Nachfragen hieß es dann plötzlich, die Stelle werde doch nicht mehr besetzt.
Anscheinend kam für das Unternehmen von Anfang an nur ein starres „Take-it-or-leave-it“ infrage, bei dem ich sofort hätte einschlagen müssen. Dies wurde vorab jedoch absolut nicht so kommuniziert. Wenn sich das Unternehmen kurzfristig für einen anderen Kandidaten entscheidet oder ein interner Einstellungsstopp eintritt, sollte dies ebenfalls offen und ehrlich kommuniziert werden, anstatt die Schuld auf den Bewerber abzuwälzen. Dieses Vorgehen wirkt unprofessionell und unzuverlässig.
Verbesserungsvorschläge: Absprachen einhalten, bei Unklarheiten nachfragen und ehrlich kommunizieren. Eine offene Gehaltsverhandlung gehört zu einem fairen Prozess dazu und sollte nicht einfach übersprungen werden. Wenn kein Verhandlungsspielraum existiert und eine sofortige Entscheidung erwartet wird, muss dies von Anfang an transparent kommuniziert werden.
- Incentivierungen wie Homeoffice sollten offen kommuniziert werden, damit eine Transparenz geschaffen wird
- Wenn Homeoffice in der angebotenen Form nicht gerne gesehen wird, sollte man überlegen das Angebot anzupassen
- Entfernungen zum Arbeitsort sollten im Filter des Bewerbungsprozesses direkt ausgesondert werden, um lange und aufwändige Vorbereitungen beider Seiten zu minimieren
- Zweckgebundene Eignungstests innerhalb der Bewerbung sollten so gewählt sein, dass sich nicht die Skepsis gegenüber eventueller Tippgeber aufbauen kann
- Direkte und offene Kommunikation für eine zielgerichtete Reflexion im Sinne des Bewerbenden, im besten Fall während des Gesprächs