An sich ordentlicher Arbeitgeber. Weiterkommen (Finanziell) ist teils nur mit Jobwechsel möglich.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wichtige Arbeit für das Sozialsystem in Deutschland. Wichtige Forschungsarbeit. Interessante Themen. An sich, ordentliche Gehälter gemessen am öffentlichen Dienst. Sehr gute Kollegen innerhalb der Abteilungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Starre Strukturen beim Gehalt, Aufstieg schwierig.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter wahrnehmen, die den Laden am Laufen halten. Davon gibt es einige. Diese werden durch das starre Verhalten bei Gehältern irgendwann ins Abseits gedrängt. Es muss einen klaren Unterschied geben zwischen Performern und den Leuten, die ihre tägliche Arbeit verrichten gehen, und das merkt man leider zu wenig. Wer seinen Posten am längsten hat, und wer es gelernt hat zu kommunizieren/glänzen, bekommt die besten Gehälter, unabhängig von der eigentlichen Leistung. Das geht besser. Stille Helden gibt es hier viele.
Arbeitsatmosphäre
Kollegen sind teils hervorragend. Manche sind leider in alten Mustern gefangen. Never change a running system! Veränderung ist aber machbar, wenn auch schwierig zu erreichen.
Image
Eher unbekannt. In Fachkreisen aber guten Ruf.
Work-Life-Balance
Sehr gut!
Karriere/Weiterbildung
Die Hinweise beim Gehalt beachten. Weiterbildungsmöglichkeiten werden aber geboten, es liegt tatsächlich an einem selbst, ob man diese wahrnehmen möchte.
Gehalt/Benefits
Man muss durchaus hart um mehr Geld kämpfen. Man muss leider weit über sein eigentliches Können und Wissen hinauswachsen, um überhaupt nur mal ins Gespräch über bessere Gehälter zu kommen. Es hat sich über die Jahre verbessert, hat aber noch Potenzial. Die beste Möglichkeit bietet hier bedauerlicherweise nur der Jobwechsel auf andere Positionen. Ob das gut ist, wenn die besten Leute den Bereich wechseln, sei dahingestellt. Es ist aber machbar und zäh.
An sich ist das Gehalt gemessen am öffentlichen Dienst in Ordnung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man arbeitet für den Kopf der Unfallversicherungen. Sozialbewusstsein ist hier an der Tagesordnung.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut! Innerhalb des Fachbereichs. Dazwischen kann es Probleme geben!
Umgang mit älteren Kollegen
Man wird mit seinen Problemen und Problemchen nicht ignoriert!
Vorgesetztenverhalten
Ich kann nicht klagen! Das ist der Punkt, es hängt vom persönlichen Vorgesetzten ab. Aber das ist wohl immer so, daher kein Abzug.
Arbeitsbedingungen
Was man braucht, wird einem geboten. Homeofficeausstattung ist aber schwierig. Es wird einem das Grundsätzliche geboten. Hervorragend ist hier die Ausstattung für Leute mit körperlichen Behinderungen. Die Ausstattung fürs Homeoffice ist Basis.
Kommunikation
Es wird viel geredet, und nicht genug von dem umgesetzt, was geplant war. Verbesserung dauert Jahre, bis genug Leute zusammenkommen, die ein Ziel oder Veränderung erreichen wollen. Es findet statt, ist aber schwierig und nicht einfach. Wer selbst kommunikativ ist, erreicht hier seine Ziele eher. Hiermit ist aber die Kommunikation innerhalb der Abteilungen gemeint.
Die Außenwirkung ist dagegen hervorragend. Internationale Zusammenarbeit und Forschung wird gelebt.
Gleichberechtigung
Manche Abteilungen sind sehr männlich. Das liegt nicht am Arbeitgeber, sondern eher an der Aufgabe. Das ist ein gesellschaftliches Problem und hängt nicht am Arbeitgeber. Je nach Abteilung und Aufgabengebiet ist es unterschiedlich.
Interessante Aufgaben
Hochschulen, Hotels, Forschungslabore, Krankenhäuser, Verwaltungen, Kongresszentren. Alle müssen betreut werden. Abwechslung gibt es genug.

