5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut am Arbeitgeber, finde ich
Die unbefristeten Arbeitsverträge bieten eine grundsätzliche Sicherheit, was in der Pflegebranche nicht selbstverständlich ist. Auch die technische Ausstattung – insbesondere die digitale Kommunikation per Mitarbeiter-Handy – war modern und erleichterte die tägliche Arbeit spürbar. Arbeitszeiten waren in der Regel planbar, und es gab keine willkürliche Überstundenpraxis. Einzelne Kolleg*innen waren engagiert und unterstützend, trotz der angespannten Gesamtlage.
Schlecht am Arbeitgeber, finde ich
Die Führungskultur war intransparent, fachlich schwach und von persönlicher Unsicherheit geprägt. Kritik wurde nicht offen angenommen, sondern als Angriff gewertet. Entscheidungen – besonders Kündigungen – erfolgten ohne Gespräch oder nachvollziehbare Gründe. Weiterbildung wurde nur selektiv ermöglicht, abhängig von persönlicher Sympathie. Eine offene Kommunikation oder echte Wertschätzung gab es nicht – stattdessen herrschte Misstrauen und Angst vor Willkür.
Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber
Die fachliche Leitung sollte gestärkt, professionell besetzt und in ihren Entscheidungen transparent und reflektiert sein. Mitarbeitende brauchen klare Zuständigkeiten, strukturierte Einarbeitung und verlässliche Kommunikation – schriftlich und nachvollziehbar. Kündigungen ohne Gespräch oder Begründung schaden nicht nur dem Teamklima, sondern auch dem Ruf der Einrichtung. Vorschläge und Kritik sollten nicht als Bedrohung, sondern als Chance gesehen werden. Es braucht dringend eine gelebte Fehlerkultur, faire Entwicklungsmöglichkeiten für alle und eine Führung, die Fachlichkeit über persönliche Befindlichkeiten stellt.
Arbeitsatmosphäre: Geprägt von Unsicherheit, Misstrauen und fehlender Gesprächskultur
Die Arbeitsatmosphäre war angespannt und von Misstrauen geprägt. Es fehlte an einer offenen und respektvollen Kommunikation. Kritik wurde selten direkt geäußert, sondern meist hinter dem Rücken – ohne Möglichkeit zur Klärung oder Verteidigung. Mitarbeitende fühlten sich oft allein gelassen und nicht ernst genommen.
Statt einer unterstützenden Fehlerkultur herrschte eine verdeckte Angstkultur: Wer Verbesserungsvorschläge machte oder Missstände ansprach, lief Gefahr, als unbequem zu gelten. Die Führung handelte nicht transparent, Entscheidungen wurden ohne Rücksprache oder nachvollziehbare Begründung getroffen.
Kollegialität im Team war punktuell vorhanden, wurde jedoch durch das Verhalten der Leitungsebene immer wieder untergraben. Insgesamt fehlte es an Vertrauen, Offenheit und fachlicher Klarheit – was sich negativ auf das Betriebsklima auswirkte.
Image des Unternehmens
Die Diakonie tritt nach außen als werteorientierte, sozial engagierte Organisation auf. Dieses Bild wird durch die Öffentlichkeitsarbeit gestützt und genießt in der Gesellschaft grundsätzlich einen positiven Ruf. Intern zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild: Viele Mitarbeitende erleben die Realität deutlich kritischer – insbesondere in Bezug auf Kommunikation, Führung und den Umgang mit qualifizierten Fachkräften. Bewertungen auf einschlägigen Portalen spiegeln das wider: Die Empfehlungsrate liegt je nach Einrichtung teils deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Während das Leitbild Vertrauen und Wertschätzung vermittelt, fehlt es in der Praxis oft genau daran.
Work-Life-Balance: Oberflächlich gewahrt, aber ohne nachhaltige Rücksicht
Auf den ersten Blick wird auf eine geregelte Arbeitszeit geachtet, und es gibt keine offensichtliche Überlastung durch Überstunden oder spontane Dienste. Dienstpläne werden frühzeitig erstellt, was grundsätzlich zur Planbarkeit beiträgt.
Allerdings fehlt es an echter individueller Rücksichtnahme. Mitarbeitende, die familiäre Verpflichtungen oder gesundheitliche Einschränkungen haben, stoßen schnell an Grenzen, wenn sie Flexibilität benötigen. Es wird zwar signalisiert, dass auf persönliche Belange eingegangen wird, in der Praxis entscheidet jedoch oft die aktuelle Stimmung der Leitung.
Zudem sorgt die ständige Unsicherheit im Team – insbesondere durch häufige Kündigungen ohne Begründung – für psychischen Druck. Das wirkt sich negativ auf die erlebte Balance zwischen Beruf und Privatleben aus, weil viele Mitarbeitende „innerlich auf Abruf“ leben.
Karriere & Weiterbildung
Weiterbildungen wurden nur vereinzelt und selektiv gefördert – vor allem dann, wenn die betreffende Person ins persönliche Bild der Leitung passte. Es gab keine flächendeckende Strategie oder faire Zugänge zu Qualifizierungsmaßnahmen. Wer fachlich weiterkommen wollte, musste Eigeninitiative zeigen – und durfte dabei nicht „anecken“. Objektive Kriterien für Karrierechancen waren nicht erkennbar; entscheidend war oft, ob man persönlich zur Führung „passte“.
Gehalt & Sozialleistungen: Durchschnittlich – Zahlung nur der gesetzlichen bzw. vertraglich vereinbarten Zuschläge
Das Gehalt lag im Branchendurchschnitt – nicht deutlich darüber und auch nicht darunter. Es wurden keine zusätzlichen Leistungszulagen für besondere Qualifikationen oder Verantwortungsbereiche gezahlt.
Bei Zuschlägen beschränkte sich die Einrichtung auf gesetzlich oder vertraglich vorgeschriebene Leistungen:
Es erfolgte Zahlung von Zuschlägen für Nacht‑, Sonn‑ und Feiertagsarbeit, sofern diese entweder tarifvertraglich (z. B. TVöD, AVR Caritas) oder arbeitsvertraglich vereinbart waren – das ist üblich und wurde erfüllt
Weitere Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsmaßnahmen oder Boni wurden nicht erkennbar über die gesetzlichen oder tariflichen Mindeststandards hinaus angeboten.
Umwelt- und Sozialbewusstsein: Digital gut aufgestellt – sozial mit deutlichen Defiziten
Im Bereich der Digitalisierung war der Pflegedienst vergleichsweise gut aufgestellt. Jeder Mitarbeitende erhielt ein Diensthandy, über das per App kommuniziert sowie Arbeitsnachweise, Beobachtungen und Auffälligkeiten dokumentiert werden konnten. Auch im Büro wurden viele Prozesse papierlos organisiert, klassische Aktenordner gab es kaum noch. Diese Form der Digitalisierung war praxisnah und wirkte sich positiv auf die Arbeitsorganisation aus – besonders für die Mitarbeitenden vor Ort beim Patienten.
Allerdings beschränkte sich das Bewusstsein für moderne Strukturen weitgehend auf die technisch-praktische Ebene. Ein übergeordnetes ökologisches oder nachhaltiges Konzept war nicht erkennbar – ebenso wenig ein aktives Umweltmanagement.
Im sozialen Bereich zeigte sich ein deutlicher Widerspruch zum christlich-sozialen Leitbild der Diakonie. Wertschätzung, Gleichbehandlung und ein respektvoller Umgang wurden nicht gelebt, sondern standen im Schatten von Intransparenz, persönlicher Unsicherheit und einer durch Angst geprägten Führungskultur.
Fazit: Digitalisierung wurde dort genutzt, wo sie den A
Kollegenzusammenhalt: Bemüht, aber durch Leitungskultur erschwert
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war grundsätzlich vorhanden – viele bemühten sich um ein respektvolles Miteinander und gegenseitige Unterstützung im Alltag. In der direkten Zusammenarbeit war vereinzelt Verlässlichkeit spürbar.
Allerdings wurde der kollegiale Zusammenhalt durch das Verhalten der Führungsebene deutlich geschwächt. Intransparente Entscheidungen, mangelnde Kommunikation und unterschwellige Gerüchte führten zu Verunsicherung und Misstrauen im Team. Besonders neue Mitarbeitende standen häufig isoliert da – ohne echte Integration oder Rückhalt.
Eine offene Teamkultur konnte sich nicht entwickeln, da Eigeninitiative oder Kritik von oben eher blockiert als gefördert wurde. Dadurch blieb vieles an der Oberfläche, und echtes Vertrauen unter den Kolleg*innen konnte sich kaum entfalten.
Umgang mit älteren Kollegen: Respektvoll im Ton, aber ohne echte Wertschätzung
Ältere Mitarbeitende wurden oberflächlich freundlich behandelt, jedoch ohne dass ihre Erfahrung wirklich einbezogen oder wertgeschätzt wurde. Ihre Fachkenntnisse und langjährige Berufserfahrung wurden im Alltag kaum genutzt – weder zur Einarbeitung neuer Kolleg*innen noch bei der Weiterentwicklung von Strukturen.
Statt auf generationsübergreifende Zusammenarbeit zu setzen, blieben viele ältere Kolleg*innen in ihren gewohnten Abläufen. Es gab keine gezielten Maßnahmen zur Förderung oder Einbindung, sondern eher eine stille Erwartung, sich anzupassen – unabhängig vom Hintergrund oder Bedarf.
Insgesamt war der Umgang höflich, aber nicht aktiv unterstützend oder entwicklungsorientiert. Erfahrung wurde als gegeben hingenommen, nicht als Ressource genutzt.
Vorgesetztenverhalten: Intransparent, unreflektiert und von Unsicherheit geprägt
Das Verhalten der Vorgesetzten – insbesondere der Pflegedienstleitung – war von fehlender Fachlichkeit, mangelnder Führungskompetenz und persönlicher Unsicherheit geprägt. Entscheidungen wurden selten nachvollziehbar begründet und stattdessen auf emotionaler oder persönlicher Ebene getroffen.
Es gab keine klaren Strukturen für Mitarbeitergespräche oder Konfliktlösungen. Kritik wurde nicht sachlich geäußert, sondern häufig über Dritte oder durch unterschwellige Bemerkungen weitergegeben. Fachliche Hinweise oder Verbesserungsvorschläge wurden nicht ernst genommen, sondern als Bedrohung empfunden.
Anstelle eines unterstützenden Führungsstils herrschte ein autoritär wirkender Umgangston – geprägt von Kontrolle, Misstrauen und fehlender Selbstreflexion. Führung wurde nicht als Verantwortung für das Team verstanden, sondern eher als Mittel zur Machtsicherung.
Mitarbeitende hatten keine Möglichkeit, auf Entscheidungen Einfluss zu nehmen oder sich gegen ungerechtfertigte Maßnahmen zur Wehr zu setzen – insbesondere in der Probezeit.
Arbeitsbedingungen: Strukturell ausbaufähig, fachlich unklar, atmosphärisch belastend
Die äußeren Rahmenbedingungen – wie Büroausstattung, Diensthandys und Dienstpläne – entsprachen weitgehend dem Mindeststandard. Es gab keine gravierenden Mängel bei der Grundausstattung, jedoch auch keine gezielte Förderung guter Arbeitsbedingungen im Sinne einer professionellen Pflegeumgebung.
Schwieriger waren die organisatorischen und fachlichen Arbeitsbedingungen: Es fehlten klare Prozesse, feste Zuständigkeiten, schriftliche Arbeitsanweisungen und fachlich begründete Entscheidungen. Viele Abläufe waren improvisiert oder basierten auf Tagesform und Führungssympathien.
Zudem war das Arbeitsklima durch Unsicherheit und Intransparenz belastet. Wer engagiert arbeitete oder Verbesserungsvorschläge machte, musste mit Widerstand oder Isolation rechnen.
Fazit: Die Arbeitsbedingungen waren formal vorhanden, aber nicht fachlich durchdacht und für engagierte Mitarbeitende auf Dauer frustrierend.
Kommunikation: Unklar, indirekt und ohne fachliche Struktur
Die Kommunikation war in weiten Teilen unstrukturiert und intransparent. Wichtige Absprachen wurden nicht schriftlich festgehalten, Protokolle fehlten, und Zuständigkeiten blieben oft unklar. Informationen wurden häufig nur mündlich und selektiv weitergegeben, was zu Missverständnissen und Unsicherheit führte.
Anstatt offene Gespräche zu führen, wurde häufig indirekt kommuniziert – teilweise durch Andeutungen oder hinter dem Rücken. Kritik wurde nicht fachlich oder konstruktiv geäußert, sondern emotional oder abwertend vermittelt. Rückmeldungen auf Fragen oder Verbesserungsvorschläge blieben aus oder wurden als persönliche Angriffe gewertet.
Ein echter fachlicher Austausch oder eine Kultur des Dialogs existierte nicht. Die Folge: Mitarbeitende konnten sich nicht auf verbindliche Aussagen verlassen und wussten oft nicht, woran sie waren.
Gleichberechtigung: Formal vorhanden, faktisch von Loyalität und Sympathie abhängig
Offiziell wird Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden betont – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Alter. Tatsächlich jedoch war der Umgang der Führungskräfte stark von persönlichen Präferenzen geprägt.
Entscheidend war nicht die fachliche Leistung, sondern ob jemand als loyal oder bequem galt. Mitarbeitende, die eigene Ideen einbrachten oder Missstände ansprachen, wurden benachteiligt oder ausgegrenzt – selbst wenn sie hoch qualifiziert waren.
Gleichberechtigung im Sinne gleicher Chancen, fairer Bewertung und transparenter Entwicklungsmöglichkeiten war somit nicht gegeben. Stattdessen herrschte eine selektive Kultur, in der persönliche Nähe zur Leitung mehr zählte als objektive Kriterien.
Interessante Aufgaben: Potenzial vorhanden, aber nicht genutzt
Die grundsätzlichen Aufgaben im ambulanten Pflegedienst bieten eigentlich viel Abwechslung und Verantwortung – insbesondere für Fachkräfte mit Leitungserfahrung oder in der Qualitätssicherung.
In der Praxis wurden diese Potenziale jedoch kaum genutzt. Qualifizierte Mitarbeitende bekamen keine klar definierten Aufgabenbereiche, keine echten Gestaltungsmöglichkeiten und oft auch keine Verantwortung, die ihrer Qualifikation entsprach. Stattdessen wurden sie auf allgemeine Routinen reduziert, die auch weniger qualifiziertes Personal übernehmen könnte.
Neue Ideen oder fachliche Schwerpunkte – etwa im Bereich Pflegequalität oder Strukturaufbau – wurden weder gefördert noch aufgenommen. Fachkräfte, die motiviert waren, Verbesserungen einzubringen, wurden eher gebremst als ermutigt.
Insgesamt blieben die Aufgaben unterfordernd, eintönig und weit hinter den Möglichkeiten zurück, die das Arbeitsfeld eigentlich bietet.
Es gibt kostenfreie Beratungsangebote für die Mitarbeitenden für alle psychosozialen Fragestellungen.
Es wird Weiterentwicklung möglich gemacht
Kollegial und auf Augenhöhe
Es wird nach KTD gezahlt.
Bei Krankheit interresse an Angestellten,, bei rdebedarf und besserungsvorschlägen wird zugehört und wenn machbar umgesetzt, die Arbeitnehmer werden gut behandelt ohne aussnahme, gutes gehalt
Gutes interessantes, soziales zusammen arbeiten
Sehr guter Austausch und sehr gute zusammenarbeit und Unterstützung
Könnt verbessert werden