Idee gut, Umsetzung fragwürdig
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Ausstattung und Modernes Design der Einrichtungen
- Entwicklungspotential: viele junge Stellvertretungen und Leitungen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Zu wenig Benefits für Mitarbeiter
- Zu wenig Budget für Teamevents, Geschenke und anderes Wertschätzendes
- Interne Fortbildungen werden oft, kurzfristig verschoben oder ersatzlos abgesagt, online Format muss man mögen, erschwert die Interaktion und Kommunikation
Verbesserungsvorschläge
- angemessene Wertschätzung, auch in Form eines angemessenen Arbeitszeugnisses
- Kontinuität von Absprachen
Arbeitsatmosphäre
- von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich
- Ich habe mich in meinem Team Wohlgefühlt
- In der Verwaltung ist dies abhängig von der Ansprechperson
Image
- der Ruf des Trägers lässt inzwischen zu Wünschen übrig
Work-Life-Balance
- die Erwartungshaltung entspricht folgenden: immer erreichbar sein, auch nach Feierabend, Notdienste am Wochenende organisieren, in Krankheit und Überstundenfrei kontaktiert werden, in Krankheit aus dem Home Office arbeiten
- Kurzfristige außerordentliche Elternabende und Termine mit dem Elternabend (abends)
Karriere/Weiterbildung
- viele junge Leitungen und Stellvertretungen; z.T. auch junge Fachberatungen; die Aufstiegschancen sind definitiv gegeben - die Frage ist zu welchem Preis (eigene Gesundheit)
- Weiterbildung hingegen ist quasi kaum gegeben. Es werden zwar interne (online-) Fortbildungen angeboten; diese variieren jedoch stark von der Qualität. Darüber hinaus existiert kaum Zeit/Kapazitäten zur Weiterbildung
Gehalt/Benefits
- für den Bereich gut; für die Arbeitsbelastung nicht angemessen
Kollegenzusammenhalt
- in Einrichtung gut
- Leitungen untereinander schwierig bis ausbaufähig auf Grund der großen Distanz zwischen den einzelnen Einrichtungen (von Schleswig-Holstein bis Baden Württemberg)
Vorgesetztenverhalten
- abhängig von der entsprechenden Fachberatung
- Vereinzelt kommt viel Unterstützung, bei Krankheit oder Urlaub im Fachberatungsteam kommt es leider schnell zu Überlastung
- Oft war auch meine Fachberatung bzgl. Entscheidungen des Trägers überrumpelt oder durfte nicht offen kommunizieren
Arbeitsbedingungen
- Es besteht die Erwartungshaltung, dass die schlechten Rahmenbedingungen auf Grund von Personalmangel und Krankheitsausfällen durch die Leitung im Kinder- oder Küchendienst aufgefangen wird. Entsprechend bleibt die eigentliche Arbeit im Büro liegen. Man hat kaum Kapazitäten für konzeptionelle Arbeit sowie persönliche Weiterentwicklung.
Kommunikation
- von Führungsebene zu einzelnen Einrichtungen z.T. sehr fragwürdig; Entscheidungen werden zurückgenommen ohne Kommunikation an alle Beteiligten
- Kommunikation erfolgt meist zu spät!
- wenig Transparenz -> daraus entsteht auch die als zu wenig empfundene Wertschätzung
Interessante Aufgaben
- da das Krisenmanagement im Fokus steht, kommt man weniger zu den Wirkich interessanten Aufgaben des Berufs