„Abschreckendes Beispiel für schlechte Führung“
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich kann nur abraten. Wer sich das antut, muss entweder sehr leidensfähig sein oder keinen anderen Job gefunden haben. Pflege darf nicht so aussehen – und dieses Haus ist das beste Beispiel dafür, wie man es nicht macht.
Verbesserungsvorschläge
Dringend eine neue Einrichtungsleitung, die ihren Job versteht, präsent ist und den Mitarbeitenden auf Augenhöhe begegnet – anstatt sich im Büro zu verstecken oder den Tag im Speisesaal zu verbringen.
Die Hauswirtschaftsleitung sollte wieder ihre eigentliche Aufgabe machen und nicht den Laden übernehmen – klare Rollen und Kompetenzen müssen her.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist angespannt, viele Kolleg:innen sind unzufrieden oder schon innerlich gekündigt. Wertschätzung von oben? Fehlanzeige. Man arbeitet eher gegeneinander als miteinander, weil jeder nur versucht zu überleben.
Image
Außen Hui, innen Pfui. Nach außen wird ein gutes Bild verkauft, innen bröckelt alles.
Work-Life-Balance
Überstunden, ständige Dienstplanänderungen, null Planungssicherheit. Wer Familie oder Freizeit braucht, ist hier falsch. Außer man sitzt in der Leitung.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen gibt es hier nur auf dem Papier. Versprochen wird viel, umgesetzt wird nichts. Wer sich weiterentwickeln will, muss das komplett in seiner Freizeit organisieren – Unterstützung von der Leitung? Fehlanzeige.
Gehalt/Benefits
Für das, was man hier leisten muss, eine Frechheit. Versprechen werden gemacht und gebrochen, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird gern mit sozialen Werten geworben, intern zählt davon nichts. Wertschätzung für die eigenen Leute? Nicht vorhanden. Nachhaltigkeit spielt hier keine Rolle – Hauptsache billig und schnell, egal ob bei Material oder beim Essen. Alles nur schöner Schein für Flyer und Homepage.
Kollegenzusammenhalt
Einige wenige retten, was noch zu retten ist – meistens auf eigene Kosten. Gute Leute hauen ab, wer bleibt, schleppt sich durch.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrene Kolleg:innen werden kaum wertgeschätzt. Viele, die seit Jahren den Betrieb tragen, werden übergangen oder einfach ignoriert.
Vorgesetztenverhalten
Von Führung kann hier keine Rede sein. Faktisch hat die Hauswirtschaftsleitung mehr zu sagen als die eigentliche Leitung – und das merkt man auch. Wer glaubt, hier gäbe es klare Ansagen, faire Aufteilung oder Rückendeckung, wird eines Besseren belehrt. Die Leitung duckt sich weg, die Hauswirtschaft verteilt die Macht – der Rest sieht zu, wie er klarkommt.
Arbeitsbedingungen
Personalmangel ist Dauerzustand. Wer Pause will, muss hoffen, dass noch jemand da ist, der einspringt – ist aber meist nicht so.
Kommunikation
Nicht vorhanden. Die Einrichtungsleitung schafft es nicht mal, einen beim Gespräch anzuschauen – wenn man sie überhaupt mal zu Gesicht bekommt. Meist sitzt sie im Büro und ignoriert alles, was außerhalb passiert – oder sie sitzt beim Essen. Entscheidungen? Werden lieber ausgesessen, bis sie jemand anders trifft.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung existiert hier nur auf dem Papier. Gefördert wird nur, wer sich bei der Leitung beliebt macht – wer ihr nach dem Mund redet und ihr den Hintern pudert, bekommt Sonderbehandlungen. Der Rest darf zusehen, wie er klarkommt.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit an sich könnte interessant sein – Pflege ist ein wichtiger und abwechslungsreicher Beruf. Aber hier bleibt davon nicht viel übrig. Meist geht es nur darum, irgendwie den Notstand zu verwalten. Kreative Ideen, Verantwortung oder Entwicklungsspielraum? Fehlanzeige. Wer etwas verändern möchte, stößt sofort an Mauern. Statt interessanter Aufgaben gibt es immer nur mehr Arbeit bei immer weniger Personal
