20 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das DIL bietet die Möglichkeit, wertvolle Berufserfahrung zu sammeln und Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen. Man lernt, worauf man bei zukünftigen Arbeitgebern achten sollte und kann praktische Fähigkeiten erwerben, die für den Lebenslauf nützlich sind. Gleichzeitig hat das DIL das Potenzial, eine vielfältige und schöne Forschungs- und Arbeitsumgebung zu sein. Dies ist besonders zu Beginn motivierend, kann nach einigen Jahren jedoch frustrierend sein. Die Abteilungsleiter sind sich der schwierigen Rahmenbedingungen bewusst und versuchen ihr Bestes, die Mitarbeitenden zu unterstützen, auch wenn sie nicht über die vertraglichen Bedingungen entscheiden.
Die Vertragsbedingungen sind veraltet, Mitarbeitende werden in ihrer Arbeit und Expertise oft nicht gewürdigt und das Mikromanagement von oben belastet zusätzlich. Es besteht die Pflicht, an politischen Image-Aufpolierungsveranstaltungen teilzunehmen und nach außen ein positives Bild zu vermitteln, obwohl die interne Stimmung schlecht ist. Dazu kommen die Unsicherheit über die langfristige Anstellung, die ungerechte Verteilung von Verantwortung und Aufgaben ohne entsprechende Vergütung sowie die mangelnde Unterstützung für Weiterbildungen und Promotionen.
Gute Arbeit entsteht durch gute Mitarbeitende, gute Mitarbeitende durch Motivation, und Motivation durch persönliche oder finanzielle Anerkennung. Menschen arbeiten daher sowohl in der Akademia als auch in der Industrie gerne. Momentan scheint das DIL jedoch zwischen beiden Welten zu stehen und die negativen Aspekte beider zu vereinen: die hohen Erwartungen und Kontrollmechanismen der Industrie bei den Vertragsbedingungen der Akademia. Deshalb verlassen viele das DIL nach wenigen Jahren und permanent geht Kapital in Form von Wissen verloren. Eine klare Ausrichtung auf eine Seite würde die negativen Effekte zumindest teilweise verringern.
Die Erfahrungen sind gemischt. Wie überall gibt es Kollegen, mit denen man sich gut oder weniger gut versteht. Insgesamt ist die Atmosphäre jedoch stark von Druck, Kontrolle und Unsicherheit geprägt. Das fördert, je nach Abteilung unterschiedlich stark, ein Konkurrenzdenken, anstatt Hilfsbereitschaft. Es besteht die Tendenz, Fehler oder kleinere Verstöße sofort an Vorgesetzte zu melden, anstatt sie direkt gegenbüber der betroffenen Person anzusprechen. Ein Beispiel hierfür wäre: Es wird eine Raucherpause ohne vorheriges Ausstempeln gemacht, Kollegen sehen das, prüfen den Stempelstatus und rufen unmittelbar die Abteilungsleitung an.
Nach außen präsentiert sich das DIL als besonders, wodurch Erwartungen geweckt werden, die intern kaum erfüllt werden können. Wegen der genannten Gründe gibt es nur wenige erfahrene Mitarbeitende. Unter Kollegen wird intern selten positiv über das DIL als Forschungsstandort oder Arbeitgeber gesprochen. Diese negative Grundstimmung ist auch für Außenstehende spürbar, die mehr Verbindungen zum DIL haben als nur die Online-Präsenz. Von externen Projektpartnern habe ich ebenfalls kritische Rückmeldungen erhalten, etwa zu umständlichen Bestellprozessen oder unzuverlässig bzw. nicht umgesetzten Projektabsprachen.
Je nach Anstellung besteht die Möglichkeit, im HO zu arbeiten. Positiv hervorzuheben ist zudem die Gleitzeit. Für Arbeiten am Wochenende ist eine Genehmigung erforderlich, da man sonst keinen Zugang zum Gelände erhält. Das wirkt auf Personen mit universitärem Hintergrund zunächst ungewöhnlich und ist je nach Forschungsprojekt nicht immer praktikabel. Grundsätzlich ist das jedoch als positiv zu bewerten.
Das DIL bietet die Möglichkeit, wertvolle Berufserfahrung zu sammeln und Einblicke zu gewinnen, worauf man bei zukünftigen Arbeitgebern achten sollte. Universitäre Weiterbildungsmaßnahmen, die für die eigene Arbeit relevant sind, werden jedoch nicht als Arbeitszeit angerechnet. Dies erscheint insbesondere für Studierende, Forschende und Lehrende, die ihr Wissen breitgefächert erweitern möchten, wenig sinnvoll.
Es kommt stark auf die Abteilung an: Innerhalb einer Abteilung ist der Zusammenhalt tendenziell besser als zwischen den Abteilungen. Oft entsteht jedoch der Eindruck, dass sich Abteilungen gegenseitig Steine in den Weg legen und möglichst viele Kosten auf die jeweils andere Abteilung abwälzen möchten. Das Hauptproblem ist aber die hohe Mitarbeiterfluktuation: Kaum hat man die Namen der Kollegen einer Abteilung gelernt, wechseln viele bereits wieder, sei es aufgrund besserer Jobangebote oder nicht verlängerter Verträge. Dadurch entstehen kaum persönliche Bindungen und Unterstützung unter Kollegen gibt es nur selten – oder nur dann, wenn es offiziell zur Arbeitszeit gehört und auf eine Kostenstelle gebucht werden kann. Langjährige Mitarbeitende sind verständlicherweise oft genervt von den ständig neuen Kollegen, die das System noch nicht verstehen, Fehler machen und kostbare Zeit für die Einarbeitung kosten.
Die langjährigen Kollegen sind besonders wertvoll. Sie verfügen meist nicht nur über fachliche Expertise, sondern auch über Wissen, wie man sich am DIL durch die Bürokratie navigiert. Leider kann ich nicht beurteilen, ob sie besonders gewertschätzt werden, da niemand mit mir über ihre Vertragsbedingungen sprechen wollte.
Je nach Abteilungsleitung gibt es auf dieser Ebene meist weniger Probleme. Die Schwierigkeiten beginnen eher auf der nächsthöheren Hierarchieebene, wo über Gehalt, Urlaubstage und Neueinstellungen entschieden wird. Die Art und Weise, wie hier über notwendige Einstellungen und Vertragsbedingungen entschieden wird, sowie die Dauer, die dafür benötigt wird, ist für mich persönlich wenig nachvollziehbar und scheint stark an persönliche Präferenzen gebunden zu sein.
Einige Räume verfügen über Klimaanlagen, andere wie das Großraumbüro nicht. Eine Mensa gibt es nicht, dafür stehen Mitarbeitendenküchen zur Verfügung. Die Laborräume sind relativ modern, mit einer Mischung aus neuen und alten Geräten, die dem Standard deutscher Universitäten entsprechen. Es gibt leider kaum Wartungsverträge für alte und neue Instrumente, daher muss man sich selbst in Reparatur und Wartung einlesen und diese zusätzlich zum Workload übernehmen. Es gibt ausreichend Meetingräume, die von allen gebucht werden können. Das Reinigungsteam leistet hervorragende Arbeit und auch die IT ist bei technischen Problemen sehr gut erreichbar und hilfsbereit.
Im Vergleich zu anderen Unternehmen funktioniert die Kommunikation mit der IT reibungslos. Darüber hinaus hängt die Erreichbarkeit und Bearbeitungsgeschwindigkeit jeder Abteilung jedoch stark von den persönlichen Präferenzen einzelner Mitarbeitender ab. Wichtige Informationen zu großen Events werden teilweise erst einen Tag vorab kommuniziert. Letztes Jahr herrschte große Unsicherheit, denn aus der Presse erfuhr man von potentiellen Stellenstreichungen, während ein offizielles Statement der Geschäftsführung zur finanziellen Lage des Unternehmens erst Wochen später folgte.
Hier würde ich gerne 0 Sterne geben. Das DIL ist vertraglich stark veraltet: 26 Urlaubstage sind im Vergleich zu ähnlichen Anstellungen gering, zudem müssen 1–2 davon über Weihnachten genommen werden, da das DIL dann schließt. Ein 50%-Doktorandenvertrag ist selbst an Universitäten kaum noch zeitgemäß und an einem abgelegenen Standort in einer Kleinstadt, in der es kaum Einraumwohnungen oder WGs gibt, schlicht unzureichend. Zusätzlich gibt es kein Jobticket, sodass weitere Kosten für Bahn oder Auto anfallen, und letztes Jahr wurde das Weihnachtsgeld gestrichen. Für alleinstehende Studierende ohne finanzielle Unterstützung der Eltern ist das Studium am DIL praktisch unmöglich. Gleichzeitig werden Anforderungen gestellt, die eher denen der Industrie entsprechen. Wer eine Gehaltserhöhung oder mehr Urlaubstage anstrebt, darf sich woanders umsehen, um „junge und motivierte Leute ans DIL zu holen“. Dieses systematische Nicht-Würdigen von Wissen und Erfahrung ist meiner Ansicht nach einer der Hauptverursacher der meisten Probleme am DIL. Langfristig kann das nicht wirtschaftlich sein und die Last wird auf die Mitarbeitenden abgewälzt.
Es fällt auf, dass die Arbeitsbelastung sehr ungleich verteilt ist. Es entsteht der Eindruck, dass einige ihre Zeit überwiegend mit Kaffeepausen verbringen oder die Hälfte der Zeit krank sind, während andere wörtlich bis zum Umfallen arbeiten. Angesichts des hohen Maßes an Mikromanagment und Kontrolle im Unternehmen würde man eine ausgewogenere Arbeitsverteilung erwarten. Anderweitig sind mir im Hinblick auf Gleichberechtigung in Bezug auf Geschlecht, Alter, Herkunft etc. weder überwiegend negative noch positive Erfahrungen bekannt.
Forschung und Anwendung sind am Standort räumlich eng beieinander, inhaltlich jedoch weit voneinander entfernt. Das Potenzial ist enorm - der gesamte Prozess von Lebensmittelherstellung zu molekularer und funktionaler Analyse wird abgedeckt. Leider steht nahezu jede neue Idee vor einer finanziellen Hürde. Die Frage „Auf welche Kostenstelle geht das?“ ist nicht nur ein interner Running Gag, sondern wird auch bei kleinstem Arbeitsaufwand ernsthaft gestellt. Dadurch werden vielversprechende Forschungsansätze oft im Keim erstickt. Kreativität wie an einer Universität findet kaum Raum; viele „sitzen ihre Stunden ab“. Schon kurz nach meiner Einstellung hörte ich den Satz: „Leute kommen mit einem motivierten Lächeln und gehen leer und ausgebrannt.“ Wer motiviert ist und seine Arbeit mit Leidenschaft auch über den Feierabend hinaus ausführen möchte, bekommt zu hören, man solle dem DIL bloß nichts schenken. Diese generelle Haltung ist für Menschen, die sich wirklich für ihre Arbeit begeistern, nur schwer tragbar.
Die starke Hierarchie und das Fehlen von Informationen. Ich empfand die zwischenmenschlicher Kompetenz als fehlerhaft und die Kommunikation sehr schlecht.
Mitarbeitermotivation und Kommunikation als neue wichtigste Punkte mit in den Alltag aufnehmen. Zuhören und Verbesserungen in der Arbeitsgestaltung umsetzen.
Anstelle auf ein freundliches Entgegenkommen des Personalbüros zu hoffen, hatte ich das Gefühl der Betriebsrat könnte helfen, was nicht der Fall war.
Nach außen hin häufig gut, innerhalb des Unternehmens gibt es wenige Mitarbeiter die ihren Arbeitgeber noch in Schutz nehmen würden.
Die tiefgreifenden Probleme dürfen hier leider anwaltlich nicht genannt werden.
Gibt es nicht.
Bezahlung ist sehr schlecht aber regelmäßig und pünktlich. Hinter Geldern muss man teilweise sehr lange hinterherlaufen. Sozialleistungen sind zu wenige.
Nicht vorhanden. Alles Restmüll. Lieber wegschmeißen und neu kaufen, als reparieren oder verkaufen.
Kommt sicherlich auf die Abteilung an. Wobei alles zwischen den verschiedenen Abteilungen erschwert wird, zumal das miteinanderagieren während Corona auch vollkommen untersagt wurde.
Keine Förderung, kein Dankeschön, keine Zusatzleistungen.
Entziehen sich der Verantwortung und kritisieren über das eigentliche Thema hinaus. Häufig wird herablassend und respektlos mit den Mitarbeitern geredet.
Man hat was man braucht und bekommt kein bisschen mehr. Keine Benefits, kein Pausenraum, keine Klimatisierung (bei über 30 °C im Büro tatsächlich ein Problem, während die einzelnen Chefbüros Klimaanlagen haben).
Es wird mittlerweile die "KommunikaDIL" genannt, da es beinahe lachhaft ist, dass keine Informationen weitergegeben werden. So kam es schonmal vor, dass manche Dinge nicht vollständig geplant wurden und es für mich zu einem chaosähnlichen Zustand kam, wenn man sich auf andere verlassen hatte.
Der Wert eines jeden Mitarbeiters wird unterschätzt.
Wenn man sie denn bekommt und nicht zwangsweise für irgendetwas eingesetzt wird, dass gerade wieder das Image des DIL verbessern soll.
Flexible Arbeitszeit und interessante aufgaben
Vieles. Gehälter, umgang mit den angestellten,...
Mal auf das hören was die Mitarbeiter zu sagen haben.
Die gehälter mussen wirklich mal angepasst werden!
mülltrennung nicht mal überall gemacht
Man erfährt das meiste nur über den flurfunk
Freies arbeiten
Keine Wertschätzung
Modernere Führung
Keine zwei Klassengesellschaft
Bürokratie abbau
Wie in der Überschrift schon angedeutet die Verwaltung demotiviert doch leider sehr
Ganz in Ordnung
Die ist fair
Gibt es nur für ausgewählte Kollegen
So wenig wie irgendwie möglich wird gezahlt
Kein Mülltrennung kein Zulagen kein vernünftiges verabschieden
Die direkten Kollegen sind super
Werden einfach so verabschiedet
Es werden DIL Tassen überreicht
Siehe oben
Kein Geld für Investitionen
Leider nur Flurfunk
Suche oben.
Siehe oben.
Zuhören. Annehmen. Umsetzen. Pretty simple.
Dicke Luft dadurch dass Feedback von Mitarbeitern (so gut wie) nie berücksichtigt wird.
Mehr Schein als sein.
26 Tage Urlaub im Jahr. BARE MINIMUM.
In manchen Bereichen wird WFH angeboten.
Kaffeebecher werden noch immer verwendet.
Kommt auf den Bereich an. In der Forschung bestimmt gute Weiterbildungsmöglichkeiten.
Nette und kompetente Kollegen
Es wird eher diskutiert wie man schlechte kununu Bewertungen rechtlich entfernen kann, als das Feedback anzunehmen und daran zu arbeiten. Verbesserungsvorschläge werden grundsätzlich abgewimmelt. Es kommt zu nichts mit jemanden zu diskutieren der nicht offen dafür ist, seine Meinung zu ändern.
BARE MINIMUM. Noch nie eine Firma erlebt deren Mitarbeiter so wenig Wertschätzung bekommen.
BARE MINIMUM
Gleichberechtigung ist ein Fremdwort fürs DIL. Dadurch, dass das DIL drei „Unternehmen“ hat (e.v., tech, engineering), herrschen für jedes Unternehmen unterschiedliche Bedingungen. Auch wenn man am Ende des Tages zusammen aufs gleiche Ziel arbeitet, haben die Mitarbeiter von einem Unternehmen mehr benefits als die von dem anderen. Den Vorgesetzten ist dies ziemlich egal und es wird mit dem kostenlosen Bier am Sommerfest ein mal im Jahr argumentiert.
Den Ort.
Einiges, es wird immer mehr auf das Äußere geachtet (image), als auf die Arbeitnehmer.
Man kann dort noch einiges verbessern! Zum Beispiel bei den Benefits, ist absolut keine Gleichberechtigung, es ist nicht alles gestattet home-office zumachen oder Diensthandy & Firmenwagen zu nutzen.
Die Firma könnte einiges verbessern, damit man sich als Arbeitnehmer auch ernst und vollwertig fühlen kann. Mehr auf die Arbeitnehmer eingehen und vor allem mal Zuhören! Wertschätzung für das, was jeder einzelne leistet!
Keinerlei Wertschätzung, Absprachen oder Zusammenhalt
War mal besser! Merkt man nichts mehr von (intern)!
für Fortbildungen/Weiterbildungen ist man da offen!
Gehalt ist Okay, aber könnte auch mal angepasst werden, die Zeiten ändern sich! Inflation! Die Firma liegt im unteren Durchschnitt.
Der Ruf der Firma war mal Besser!
Kommt drauf an mit wem, aber besser man passt auf!
Wie oben schon erwähnt, kommt immer drauf an um wen es geht!
Es wird nicht zugehört (bei Problemen) oder gar etwas umgesetzt.
Könnte um einiges Besser sein.
Fehl am Platz, Trotz Mitarbeitergespräche (monatliche Sitzung)
gibt es nicht!
Aufgabenbereich war vielseitig und man kann gerne immer mehr machen (fortbildung etc.)
Die Tätigkeiten sind abwechslungsreich und meist spannend.
Dass Kritik von einem Anwalt angezweifelt wird, um das Image zu wahren.
Keine mehr, da sich eh nichts ändern wird.
Die Abteilung war in zwei Lager gespalten, es wurde gezickt und man hat sich gegenseitig ignoriert. Kein angenehmes Arbeitsklima. Aber mit den Kollegen innerhalb eines Lagers, konnte man zumindest gut zusammenarbeiten. Das Arbeiten wurde oft behindert durch die Unstimmigkeiten innerhalb der Abteilung. Aussage der Vorgesetztin zu dem Thema war, dass ihre Gesundheit ihr zu wichtig sei, um die Streitigkeiten zu schlichten oder sich einzumischen.
So etwas wie Fairness und Vertrauen habe ich dort nicht empfunden.
Ich weiß von vielen, die morgens mit Bauchschmerzen zur Arbeit fahren und sehr unzufrieden sind. Nach Außen stellt das DIL sich aber gerne als toller Arbeitgeber da. Ich denke das zeigt schon eine gewisse Diskrepanz.
Die Gleitzeit ist angenehm und positiv. Zudem muss man zumindest als Nicht-Akademiker nicht unbedingt Überstunden machen.
Als nicht-Akademiker gibt es wenig Weiterbildungsmöglichkeiten, vor allem da das Geld gerne gespart wird.
Das Gehalt ist bescheiden. Es gibt ein kleines Weihnachtsgeld (bei mir waren es 200€) und ein Fest im Sommer und zu Weihnachten.
Es gibt auch ein kleines, firmeninternes Fitnessstudio, das aber Geld kostet.
In wochenlanger Dürre mittags bei 35°C den Rasen zu sprengen und dabei den halben Gehweg gleich mit, sagt denke ich schon viel darüber aus, dass der äußere Eindruck deutlich wichtiger ist als der Umweltschutz. Der Müll wurde zumindest während ich dort tätig war, nicht getrennt.
Sozialbewusstsein wird zumindest nicht gezeigt, falls es vorhanden sein sollte.
Innerhalb der Lager war der Zusammenhalt gut, sonst wurde viel gelästert und ich empfand den generellen Umgang als relativ respektlos. Wobei ich auch sagen muss, dass es durchaus Abteilungen dort gibt, in denen ein besseres Verhältnis unter den Kollegen herrscht.
Meiner Meinung nach herrschte ein Umgangston, der einem zeigt, wie sich ein Fußabtreter fühlt.
Die Labore an sich sind relativ neu. Auf Sicherheit wird jedoch nicht in allen Abteilungen Wert gelegt: Augenduschen z. B. haben teilweise nicht funktioniert, sie wurden auch nicht regelmäßig getestet. Auch nachdem ich dies angesprochen habe, wurde daran nichts geändert.
Die Computer waren zum Großteil sehr langsam und veraltet.
In den Laboren in denen ich gearbeitet habe, gab es keine Klimaanlage, dafür aber eine Belüftung, die für einen teilweise unangenehmen Lärmpegel gesorgt hat.
Ehrliche Kritik an der Kommunikation wird anwaltlich angezweifelt (siehe sämtliche entfernte Bewertungen).
Das Aufgabenfeld ist abwechslungsreich und interessant. Zwar muss man auch mal "langweiligere" Dinge machen, aber dafür hat man kaum mal mehrere Tage, an denen man das Gleiche macht.
Spannende Tätigkeiten, Tolle Kollegen,
Eventuell Teambuilding-Maßnahmen, da sich die Kollegen untereinander nicht alle kennen, das hängt aber auch damit zusammen, dass die Firma sehr groß ist.
Umgang mit meinem Vorgesetzten ist auf Augenhöhe und er hat immer ein offenes Ohr. Die Kollegen sind alle freundlich und aufgeschlossen.
Wenn ich einen Termin habe ist auch mobiles Arbeiten kein Problem.
Wenn man fragt und es Sinn macht, bekommt man auch Unterstützung bei der Weiterbildung.
Wenn ich an einer Stelle mal nicht weiterkomme finde ich immer jemanden der mir hilft.
respektvoller Umgang
Arbeitsbedingungen sehr gut von den Räumen und deren Ausstatung
mangelhafte Kommunikation zu den Vorgesetzten, wie auch zu Kollegen
Probleme offen kommunizieren und nicht aussitzen
So verdient kununu Geld.