Finger weg SONST Finger weg!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Aufgrund von Personalmangel ergeben sich spannende Möglichkeiten in der Softwareentwicklung.
- Der Arbeitgeber entlässt Mitarbeitende möglichst früh, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, bessere Angebote anderswo wahrzunehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Nach meiner ersten Bewertung erhielt ich folgende private E-Mail vom Geschäftsführer:
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leider muss ich sehen, dass du die Welt am Ärger über die Entlassung via Kununu teilhaben lässt.
Das trifft mich als Arbeitgeber und lässt mich bereuen, dass wir den Vertrag länger haben laufen lassen als es rechtlich möglich gewesen wäre – das halbe Monatsgehalt hätte ich lieber jemandem geben sollen, der es nötiger braucht. Dein verweigerter Handschlag beim letzten Gespräch hat aber schon signalisiert, dass dir jedes Verständnis für den eigentlichen Konflikt gefehlt hat.
Schade.
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- Als Begründung für meine Kündigung wurden unter anderem folgende Punkte genannt:
+ Der Entwickler, mit dem ich zusammenarbeitete, äußerte, er wolle nicht mit jemandem arbeiten, der Fragen stellt; zudem wurde sinngemäß gesagt: ‚Hier stellt man keine Fragen.‘“
+ Derselbe Mitarbeiter setzte Termine ohne konkrete Zeitangabe an und beschwerte sich anschließend, wenn ich zu dem unklar definierten Zeitpunkt nicht verfügbar war.
+ Außerdem stellte dieser Mitarbeiter eine meiner Aussagen verzerrt dar und machte unzutreffende Angaben.“
- Es herrschte eine ‚Mach, was ich sage, nicht was ich tue‘-Mentalität.“
- Selbst kleinste Vorfälle wurden überproportional aufgebauscht.“
- Es kam wiederholt zu Schuldzuweisungen und dem Abschieben von Verantwortung.“
- Es fanden keine Firmenveranstaltungen statt.
Verbesserungsvorschläge
- Mit Ausnahme eines Mitarbeiters war die Zusammenarbeit im Team insgesamt konstruktiv und respektvoll.
- Der betreffende Mitarbeiter befand sich aus meiner Sicht noch auf Juniorniveau und war bei der Erfüllung selbst grundlegender Aufgaben stark auf KI-Assistenz angewiesen.
- Zudem neigte er dazu, seine eigenen Leistungen und Kompetenzen zu überschätzen, während er die Arbeit anderer Kolleginnen und Kollegen abwertete oder infrage stellte.
Arbeitsatmosphäre
Allgemein war meine Erfahrung eher negativ. Die Arbeitsweise empfand ich als toxisch und veraltet. Ich bereue es sehr, mit dieser Firma zusammengearbeitet zu haben.
Kommunikation
Einfach: Abwarten bis Probleme auftauchen -> sich beschweren.
Work-Life-Balance
- Für Homeoffice musste ich eine E-Mail an den Teamleiter sowie an einen weiteren Mitarbeiter senden. Anschließend entschieden sie, ob Homeoffice möglich ist und wie viele Tage genehmigt werden, und gaben ihre Rückmeldung über Teams.
Vorgesetztenverhalten
Stell dir vor, du arbeitest mit einem lügenden Machthaber.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeiten in meiner Abteilung waren inhaltlich interessant und vielseitig.
Gleichberechtigung
- In der Firma bestand eine klare Zweiteilung: Eine ‚gute Seite‘, zu der aus Sicht der Führungskräfte leistungsstarke Mitarbeitende zählten, und eine ‚weniger geschätzte Seite‘.
- Die Organisation war pyramidal aufgebaut: Je höher die Position in der Hierarchie, desto eher wurde unangemessenes Verhalten gegenüber untergeordneten Mitarbeitenden toleriert.
Arbeitsbedingungen
- Es standen nicht genügend Arbeitsplätze zur Verfügung. Mir wurde der Arbeitsplatz einer anderen Mitarbeiterin zugewiesen, ohne dass dies mit ihr abgesprochen wurde. Auf Nachfrage hieß es, die Mitarbeiterin arbeite üblicherweise ohnehin nicht vor Ort.
- Nachdem mein Arbeitsplatz ohne mein Wissen an einen anderen Kollegen übergeben wurde, erhielt ich einen ergonomisch ungeeigneten Arbeitsplatz.
- Es fehlte an grundlegender Infrastruktur für die Softwareentwicklung, z. B. ein Git-Management-System, ...
Gehalt/Benefits
Das angebotene Gehalt liegt auf dem niedrigstmöglichen Niveau.