3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die angesprochenen "Prestige-Objekte"
Einsatz fragwürdiger Personen, eigene Auslegung des Tarifvertrages was sich in der Bezahlung zeigt und dass unangenehmen Themen gerne ausgewichen wird.
Ich persönlich würde empfehlen sich dem Zeitgeist anzupassen um vernünftige Arbeitsbedingungen und eine hohe Qualität der Arbeitsleistung der MA sicherzustellen. Aufträge bekommt man auch, indem man nicht nur der günstigste Anbieter ist und seine Leistungen stattdessen gut begründet verkaufen kann.
Da es nirgendwo eine vernünftige Einarbeitung gibt, sondern nur einen Crash-Kurs durch einen Mitarbeiter vor Ort, ist die allgemeine Unsicherheit und damit verbundene Willkür sehr ausgeprägt.
Work-Life-Balance wird grundsätzlich vorgespielt. Tatsächlich ändert sich der Dienstplan mehrmals im Monat. Einsätze werden kurzfristig auf andere Objekte umgelegt und Freie Tage verschoben. Ich weiß, dass dies von vielen in der Branche als Standard angesehen wird, jedoch kann ich versichern, dass seriöse Firmen nicht so arbeiten.
An bestimmten Prestige-Objekten, wo die Moral auftragsbedingt hoch ist passt der Zusammenhalt. Mir fiel jedoch auf, dass grundsätzlich jeder dort von sich redet, als sei er der absolute Fachmann (auch wenn er nur die 40stündige Unterrichtung hat, wenn überhaupt) und über nicht anwesende gelästert wird.
Vorgesetzter ist scheinbar jeder irgendwie. An jedem Objekt gibt es jemanden der, vor allem bei neuen Kollegen, vorgibt Objektleiter o.ä. zu sein.
Es wird tatsächlich an bestimmten Objekten erwartet, dass man 10 Stunden auf der Stelle steht. Pausenablösung gibt es selbstverständlich offiziell nicht. Arbeitsplatzergonomie wäre hier das Stichwort.
Die Kommunikation läuft überwiegend über WhatsApp. Bestimmte Themen werden gekonnt ignoriert, unangenehmen Fragen wird ausgewichen und man wird oft vertröstet.
Meiner Beobachtung nach wird ein übertariflicher Grundlohn gezahlt. Jedoch verzichtet man die Zahlung der (allgemeinverbindlich im Tarifvertrag festgelegten) Zulagen für Nachtschichten und Einsätze an Sonn- und Feiertagen.
Wie ich erzählte, gibt es bestimmte Prestige-Objekte. Das Aufgabenfeld dort ist recht ansprechend. Unterm Strich kann man aber sagen, dass es oft nur ein "Hauptsache der Posten ist besetzt" ist. Meist kann man jeden beliebigen Menschen irgendwo positionieren (tatsächlich traf ich selbst auf MA welche nichtmal die geringste Qualifikation im Sicherheitsgewerbe hatten).
Kommunikation, Gehalt, Disposition
Kein Lob oder Anerkennung
Die meisten reden schlecht.
Urlaub kann fast immer beantragt werden. Auf Familie wird wenig Rücksicht genommen.
Keine Förderung
Keine Zuschläge oder Sonderzahlungen.
Kollegen halten zusammen bis auf wenige Ausnahmen.
Muss dran gearbeitet werden.
Man muss allem hinterher laufen. Selbst dann funktioniert es nur teilweise.