11 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
11 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

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11 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vielleicht eine Runde weniger und ggf. ein Gespräch mit den Geschäftsführenden.
Sonst super lieb und schnell! :)
Nachdem meine erste Bewertung gelöscht wurde, so wie viele andere auch, hier nochmal meine Verbesserungsvorschläge. Wieso wurde auf meine erste Bewertung reagiert und ein paar Tage später wurde diese gelöscht?
- Keine unzulässigen oder privaten Fragen stellen. Ich wurde bereits im Telefoninterview nach zeitaufwändigen Hobbys, Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen gefragt. Diese Fragen sind arbeitsrechtlich SEHR heikel…
- Mehr Fokus auf fachliche Qualifikationen statt auf persönliche Lebensumstände oder zeitliche Verfügbarkeit, es sollte stärker auf die tatsächlichen Kompetenzen und Erfahrungen der Bewerber eingegangen werden. Stattdessen wurden meines Empfinden nach unverhältnismäßig viele Fragen zur privaten Situation sowie zur Einstellung von Überstunden und Aktivitäten mit dem Team gestellt. Ist natürlich ein nice to have, jedoch war der O-Ton „Das ist natürlich freiwillig, wir möchten aber schon dass da alle mitmachen“. Red Flag das gleich zu Beginn zu fordern, aber ist nur meine Meinung.
- Ehrlichere und realistischere Kommunikation der Unternehmenskultur. Nach außen wirkt Distart sehr hip und modern („wir sind eine große Familie“), im Gespräch kam dieser Eindruck jedoch nicht authentisch rüber. Auf mich wirkt die ganze Firma sehr performativ, aber auch das ist nur mein Eindruck. Alleine das Gehalt und die super wenigen Urlaubstage sagen etwas anderes, genauso wie eine fehlende Homeoffice-Möglichkeit und das starre Festhalten am 8-Stunden-Tag. An sich ist die Arbeitskultur also eher starr als jung und hip.
—Transparenz bei Stellenausschreibungen schaffen: wenn viele Positionen dauerhaft ausgeschrieben sind, sollte klar kommuniziert werden, ob das an echtem Wachstum, an häufiger Fluktuation oder an anderen Gründen liegt. So lässt sich vermeiden, dass Bewerber den Eindruck von „Scheinwachstum“ bekommen.
Wie gesagt, meine erste Bewertung wurde nach kurzer Zeit gelöscht, ich bin gespannt ob ich diesmal mehr als eine KI-Antwort darauf erhalte.
„Hast du zeitaufwändige Hobbies, zu pflegende Angehörige oder Kinder?“
Hey ,
vielen Dank für die Rückmeldung, auch wenn diese erst nach über 13 Monaten erfolgt. Allein dieser Umstand spricht leider bereits für sich und bestätigt letztlich genau die Kritik, die ich ursprünglich geäußert habe.
Wer einen Bewerbungsprozess und die dazugehörige Kommunikation ernst nimmt, sollte nicht erst nach mehr als einem Jahr auf entsprechendes Feedback reagieren. In Deiner Antwort werden zudem Zeiträume und Situationen miteinander verglichen, die mit meinem konkreten Fall wenig zu tun haben. Im persönlichen Gespräch wurde deutlich, dass es keineswegs ein außergewöhnlich hohes Bewerbungsaufkommen für die betreffende Position gab. Die nun angeführte Darstellung von „teilweise 50 Bewerbungen innerhalb von 48 Stunden“ wirkt daher eher wie eine allgemeine Rechtfertigung als eine tatsächliche Erklärung für den damals erlebten Prozess. Besonders irritierend ist, dass Ihr einerseits betont, aus Feedback zu lernen und Prozesse kontinuierlich zu verbessern, andererseits aber ein Blick auf aktuelle und neuere Bewerber-Bewertungen zeigt, dass sich die gleichen Kritikpunkte weiterhin wiederholen.
Das lässt leider nicht den Schluss zu, dass in den vergangenen Monaten oder sogar Jahren nennenswerte Verbesserungen in Kommunikation und Bewerbermanagement stattgefunden haben. Auch die Aussage zur individuellen Prüfung jeder Bewerbung erscheint vor diesem Hintergrund wenig überzeugend. Wenn sich ähnliche Erfahrungen über einen längeren Zeitraum hinweg häufen, entsteht eher der Eindruck, dass die Probleme struktureller Natur sind und nicht auf einzelne Ausnahmefälle zurückzuführen sind. Darüber hinaus wirkt Deine Antwort leider sehr generisch und austauschbar. Ehrlicherweise entsteht beim Lesen unmittelbar der Eindruck einer KI-generierten Standardantwort, unabhängig davon, ob dies tatsächlich der Fall ist oder nicht. Auf die konkreten Inhalte und Kritikpunkte meines ursprünglichen Feedbacks wird kaum eingegangen. Stattdessen werden allgemeine Formulierungen verwendet, die vor allem den Eindruck vermitteln sollen, dass man Feedback ernst nehme und sich professionell nach außen präsentiert. Genau dadurch entsteht jedoch der gegenteilige Effekt:
Die Antwort wirkt weniger wie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den geschilderten Erfahrungen und mehr wie ein Versuch, die öffentliche Reputation des Unternehmens zu schützen und nach außen ein positives Bild aufrechtzuerhalten. Für die betroffenen Bewerberinnen und Bewerber scheint die tatsächliche Erfahrung jedoch weiterhin von untergeordneter Bedeutung zu sein. Nach über einem Jahr hätte ich mir daher weniger standardisierte Floskeln und mehr ehrliche Selbstreflexion sowie eine konkrete Auseinandersetzung mit den angesprochenen Punkten gewünscht.
Viele Grüße
Sag nicht, dass ihr eine „Start-up“-Kultur habt, wenn das nicht stimmt. Ach ja, und gib den Leuten Feedback – ignorier sie nicht einfach.
Einladungen erst abzusenden, wenn auch eine Chance besteht, eine Einstellung umzusetzen
Der gesamte Bewerbungsprozess wirkte von Anfang an unkoordiniert und wenig wertschätzend. Nach zwei Gesprächen mit der klaren Erwartung einer Festanstellung (wie ausgeschrieben), erfolgte nachdem ersten Gespräch (08.07.2025) erst am 26.08.2025 eine Rückmeldung bzw. Einladung zum zweiten Gespräch. Nachdem zweiten Gespräch wurde erst nach meiner Rückfrage eine Antwort per Mail geschickt.
Das Ergebnis: Statt der versprochenen Festanstellung wurde plötzlich eine freiberufliche Tätigkeit angeboten – völlig entgegen der Stellenausschreibung und ohne vorherige Kommunikation.
Ein solches Vorgehen ist intransparent, irreführend und respektlos gegenüber Bewerber*innen, die Zeit, Energie und Vorbereitung in den Prozess investieren. Wer sich auf ein Unternehmen verlässt, sollte mit Fairness und Verbindlichkeit rechnen dürfen. Bewerbungsprozesse sollten keine Alibi-Veranstaltungen sein.
- bessere Abläufe
- strukturiertere Abläufe
- weniger Polemik
Ganz viel shiny, happy People großformatig auf der Website und ganz viel Text zu effizienten Prozessen, die bei der Distart angeblich gelebt werden. Wenn es nach 2 Wochen keine Rückmeldung auf eine Bewerbung gibt, ganz unabhängig davon, ob der/die potentielle BewerberIn passt oder nicht, dann stimmt nicht nur etwas mit den Prozessen nicht, sondern dann hat man das mit der Candidate Experience und dem Employer Branding auch ganz und gar nicht verstanden. Angeblich wird auch bereits fleißig mit KI gearbeitet...Die kommenden Bewerber dürfen dann vielleicht auf eine Antwort vom Chatbot und weniger menschlichem BIAS hoffen.
So viele offene Stellen! Aktuell gibt es viele gut ausgebildete, fachlich versierte Leute auf Arbeitssuche. Dennoch verschickt man selbst bei 100% Übereinstimmung in den Anforderungen postwendend nichtssagende Absage-Bausteine und die Stellen bleiben vakant.
Lieber keine Zeit und Herzblut in die Bewerbung stecken, das sieht nach einem Ghost Job-Szenario aus, das Investoren beeindrucken soll. Auch die wenigen Top-Bewertungen auf dieser Plattform, die zudem ganz frisch sind, helfen nicht, diesen Verdacht abzuschwächen.
Gern möchte ich kurz Feedback zu meinem Bewerbungsprozess geben, da mir eine offene und transparente Kommunikation wichtig ist.
Während meines Bewerbungsverfahrens war es leider notwendig, mehrfach eigeninitiativ nach dem aktuellen Stand zu fragen, da es ansonsten keine pro-aktiven Rückmeldungen gab. Statt klarer Kommunikation wurde ich wiederholt vertröstet, sodass ohne mein aktives Nachhaken vermutlich keine Informationen zum weiteren Verlauf erfolgt wären.
Nach einer längeren Wartezeit erhielt ich schließlich eine Absage mit der Begründung, dass ausschließlich berufserfahrene Kandidaten eingestellt werden. Umso überraschender war es dann, als Wochen später über den Social Media Kanal von Distart ein neuer Mitarbeiter für eine ähnliche Position vorgestellt wurde – mit der Aussage, dass er „einfach mal etwas Neues ausprobieren wollte.“ Diese Situation hinterlässt den Eindruck mangelnder Transparenz und wirft Fragen zur Authentizität der Absagebegründung auf.
Selbstverständlich steht es jedem Unternehmen frei, seine Auswahlkriterien individuell festzulegen. Allerdings sollte jeder Bewerber eine faire und ehrliche Kommunikation erwarten dürfen. Eine offene und respektvolle Haltung würde dazu beitragen, dass Bewerber den Prozess auch im Falle einer Absage als professionell und wertschätzend wahrnehmen. Besonders irritierend ist dabei, dass bis heute in der Stellenausschreibung selbst betont wird: „Wichtig ist, was du heute leisten kannst.“ Wenn das wirklich der Maßstab wäre, hätte ich zumindest erwartet, dass meine erneuten Bewerbungen einige Wochen bzw. Monate später noch einmal berücksichtigt werden, da ich die geforderte Expertise für die Stelle mitgebracht hätte. Stattdessen wurden beide Bewerbungen bis heute schlichtweg ignoriert.
Schade, dass der Bewerbungsprozess so verlaufen ist, denn sowohl das Vorstellungsgespräch als auch das Team haben einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Umso bedauerlicher ist es, dass der Recruiting-Prozess letztlich durch mangelnde Transparenz, Unehrlichkeit und Ignoranz einen negativen Beigeschmack hinterlässt.
Ich hoffe, dass mein Feedback als konstruktiver Impuls gesehen wird und künftige Bewerber eine klarere und respektvollere Kommunikation erfahren.
So verdient kununu Geld.