Vielfältige Themen & spannende Aufgabe bei zum Teil schwierigen Arbeitsbedingungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Spannende Projekte und Aufgaben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Hohe Arbeitsbelastung
-Wenig Kommunikation durch die Führungsebene bei Themen, die das ganze Team betreffen (Neueinstellungen/Kündigung/Jahresplanung)
Verbesserungsvorschläge
-Interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen schaffen
-Versuchen eine Kapazitätsplanung einzuführen, um die Arbeitsbelastung in der Belegschaft besser steuern zu können
-Ggf. Technische Karrierefade schaffen, um Kolleg:innen auch ohne Führungsverantwortung Karrieremöglichkeiten zu bieten.
Arbeitsatmosphäre
Tolle Kolleg:innen, das Teamgefühl hat allerdings unter hoher Fluktuation und hoher Arbeitsbelastung gelitten
Image
Durch die Nähe zum DIW und die Möglichkeit für große nationale und internationale Institution zu arbeiten hat die DIW Econ einen sehr guten Ruf.
Work-Life-Balance
Aufgrund von Projektarbeit kaum vorhersehbare Spitzen in der Arbeitsbelastung. In der Vergangenheit leider wenig Bemühungen zur Verbesserung/Einführung einer Kapazitätsplanung.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegsmöglichkeiten waren aufgrund der Größe des Unternehmens begrenzt. Externe Weiterbildungsmaßnahmen gab es keine. Intern bestand die Möglichkeit bei (öffentlichen) Vorträgen/Veranstaltungen des DIW teilzunehmen, wenn die Arbeitsbelastung es zugelassen hat.
Durch Größe des Unternehmens hatte man früh die Möglichkeit Projektverantwortung zu übernehme, wodurch man relativ viel lernen konnte/musste.
Kollegenzusammenhalt
Grandiose Kolleg:innen, die füreinander einstehen!
Vorgesetztenverhalten
Stark von der vorgesetzten Person abhängig. Insgesamt war die Kommunikation zu strategischen Themen intransparent (Neue Projekte/Wechsel von Kolleg:innen). Zum Teil gab es schwierige Aussagen einzelner Führungspersonen, die auch die Teamstruktur belastet haben.
Arbeitsbedingungen
Der Großteil arbeitete im Großraumbüro. Führungskräfte, einige ausgewählte Kolleg:innen und das Backoffice hatten Doppel - oder Einzelbüros.
Technische Ausstattung war in Ordnung (Firmenlaptops für Festangestellte). In der Vergangenheit waren ausgedruckte Anträge notwendig, um aus dem Homeoffice zu arbeiten. Arbeitszeiten waren kaum flexibel, da die Kernarbeitszeit zwischen 10:00 und 17:00 lag.
Kommunikation
Für die Belegschaft relevante Themen, wie beispielsweise Kündigung, Neueinstellungen oder Jahresplanungen wurden zum Teil nicht oder sehr spät kommuniziert/thematisiert.
Gehalt/Benefits
Gehalt war individuelle Verhandlungssache und meines Wissens nach etwas niedriger als bei anderen Beratungsunternehmen oder dem öffentlichen Dienst. Negativ ist dabei, dass zum Teil außerordentlich viele Überstunden notwendig waren, die nicht vergütet wurden und nur schwer in Freizeit auszugleichen waren. Sonstige Sozialleistungen, wie bspw. Zuschuss zum Deutschlandtick oder vermögenwirksame Leistung, gab es keine.
Gleichberechtigung
Aufgrund einer hohen Fluktuation waren es fast ausschließlich jüngere Kolleg:innen. Führungsebene war vollständig männlich besetzt. Inwieweit das der Größe des Unternehmens geschuldet war, mag ich nicht zu beurteilen.
Interessante Aufgaben
Aufgrund der Nähe zum DIW gab es die Möglichkeit spannende Projekte zu bearbeiten. Einige Kolleg:innen sind nach einigen Projekten allerdings in ihrem Bereich "gefangen" gewesen und hatten kaum die Möglichkeit neue Themen zu bearbeiten. Grundsätzlich wurden die Projekte nach Bedarf und nicht nach Interesse zugeteilt.