Soviel Potenzial, doch Wertschätzung von Mitarbeitern ist bei 0. Vorgesetzte interessieren sich nicht für einen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Büro und Anbindung sind prima. Wobei es wohl Sorgen wegen des neuen Büros der DKB gibt. Direkten Mitarbeiter sind auch angenehm.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Phrasendrescherei auf LinkedIn auf Management-Ebene und Fehlen von spannender Arbeit. Mitarbeiter werden kleingehalten und wer warum in Personalverantwortungen befördert wird, ist kaum bis gar nicht nachvollziehbar.
Benefits sind ebenso gruselig. 12€ Zuschuss für BVG Karte und 50€ für eine Prepaid Karte sind ein schlechter Scherz bei den Geschäftszahlen des Konzern.
Verbesserungsvorschläge
weniger LinkedIn Bingo und mehr Fokus auf die ewigen Probleme in der Firma. Die Geschäftsführung sollte ihre Prioritäten setzen. Potenzial ist vieles da und die Mitarbeiter würden gut gedachte Änderung mit Sicherheit unterstützen, aber bereits am Engineering Manager Ebene beginnt die Politik der reinen Delegierung und je höher man schaut, desto selbstüberzeugter wird es.
Arbeitsatmosphäre
Man "kann" hier arbeiten. Das war's aber auch schon.
Kommunikation
Geschäftsführung kommuniziert mehr auf LinkedIn, als mit den eigenen Mitarbeitern. Änderungen aus dem Mutterkonzern werden miserabel weitergeleitet, sodass ständig die Situation aufkommt, dass die direkten DKB AG Kollegen mehr und früher über wichtige Änderung Bescheid wissen, als die Mitarbeiter in der Code Factory.
Kollegenzusammenhalt
Vlt der beste Punkte. Kollegen auf dem selben Niveau, ohne Führungsverantwortung, sind größtenteils freundlich.
Work-Life-Balance
Ständig werden unrealistische Deadlines gesetzt, die das ganze Team unter Druck setzt. Man hat das Gefühl, dass die Product Owner extra viel gegenüber Etagen darüber versprechen, um gut auszusehen.
Vorgesetztenverhalten
Einzige Katastrophe. Die eigenen Vorgesetzten setzen sich in keiner Weise für einen ein und man wird Sorgen allein gelassen. Man fühlt sich wertlos.
Interessante Aufgaben
Leider sehr wiederholende und langweilige Arbeiten. Es gibt nichts Neueres, was man in der Code Factory probiert. Höchstens das erneute Würfeln der Team-Konstellation, die aber eher mit Stress, als mit interessanten Aufgaben verbunden ist.
Gleichberechtigung
Man bemüht sich, aber die Ergebnisse sind leider nicht lobenswert.
Umgang mit älteren Kollegen
Leider eher die Seltenheit, dass ältere Kollegen hier wertgeschätzt werden.
Arbeitsbedingungen
Man kriegt seinen Arbeitsrechner, aber darüber hinaus muss man sich alles erkämpfen. Zubehör nur auf Anfrage. Abseits der Hardware, ist es auf Seite der Software leider sehr viel schlimmer. Man kämpft sich durch einen Dschungel an Tools, weil die DKB AG und Code Factory nur wenige der Richtungsentscheidungen koordinieren, bzw. sich die CoFa einfach immer fügt/fügen muss. Abteilung XYZ der Bank findet ein Tool klasse, ohne technische Evaluierung? Egal, wir müssen es nun auch nutzen.
Gehalt/Benefits
Ständig muss man drum kämpfen und ist seeeehr fern von üblichen Gehältern in der Bankindustrie. Gibt auch vergleichbare Jobs bei Essenslieferdiensten und co, wo es bessere Gehälter gibt.
Image
grausig. Die DKB ist vielen Entwicklungen hinterher und die CoFa kriegt als Mitarbeiterschaft häufig den Frust ab. Als Mitarbeiter kriegt man viel undankbares Feedback von Freunden und Familien ab.
Karriere/Weiterbildung
nicht mehr existent, nachdem das Fortbildungsbudget stark eingeschränkt wurde. Workshops für Teams muss man erbetteln. Und da die Projektarbeit so eintönig ist, kann man nur erhoffen, dass man halbwegs smarte Kollegen hat, von denen man wenigstens etwas lernen kann