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Freundliche, verlässliche und faire Führungsspitze mit Feingefühl!

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Mönchengladbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Oben ist gutes wie schlechtes oder weniger gutes aufgeführt und ich denke auch ausreichend Beschrieben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben, aber ganz im Ernst, viel gibt es da aus meiner Sicht nicht.

Verbesserungsvorschläge

Die kennen die Zwei und die ersten Ideen und Anregungen wurden schon umgesetzt oder zumindest intensiver besprochen und geplant.

Arbeitsatmosphäre

Alles in allem ein tolles Team, mit kleinen Schwächen. Ich hätte dort schon vor Jahren angefangen, hätte ich das gewusst.

Image

Wir haben einen guten Ruf, was man so auf der Straße und von den Kunden aufschnappt. Von Google und den anderen Bewertungsplattformen halte ich nicht so viel, ich spreche lieber persönlich mit dem Kunden und habe so schon einen Fuß in der Türe um zu interagieren, sollte doch etwas nicht in Ordnung sein. Der persönliche Kontakt zum Kunden ist Wichtig.
Natürlich gibt es immer Kunden, die warum auch immer, nicht Zufrieden sind; that’s life.
Ich bin auch nicht immer und überall zufrieden mit der gebotenen Leistung oder der Qualität der Produkte oder den Arbeiten oder oder oder, aber ich stehe auf dem Standpunkt, dass ich als Kunde dann auch erkläre was mich stört oder aus meiner Sicht nicht in Ordnung ist und entweder bekomme ich eine plausible Erklärung warum das so und so ist oder ich bestehe auf Nachbesserungen. Dafür muss man aber dann auch vor Ort miteinander sprechen, damit etwas Nachgebessert werden kann. Ich habe das Gefühl, eine negative Bewertung, bei z.B. Goggle, ist dann wohl einfacher und bequemer, als sich einer sachlichen Diskussion oder Betrachtungsweise zu widmen.

Work-Life-Balance

Das ist ein Kritikpunkt, der mich persönlich aber nicht stört oder nicht großartig.
Wir arbeiten in der „Regel“ 52,5 Std in der Woche, ich auch oftmals mehr. Wie gesagt, passt mir das.
Arbeitsbeginn ist Mo-Fr um 08:00 Uhr, von halb eins bis um eins ist Mittag und um 18:00 Uhr ist Feierabend. Samstags haben wir von 09:00 bis 14:00 Uhr geöffnet, arbeiten Samstags im Wechsel, sprich nicht jeden Samstag. Eine Ausnahme bilden Feste Zeiten im Frühjahr und Herbst, während der Radwechsel Saison, da ziehen wir mit dem gesamten Reifenteam 6 Tage die Woche durch, während die Werkstatt in diesem Wechsel bleibt.
Das klingt viel und klingt auch nach anstrengenden und langen Tagen und das ist es auch.
Unsere Führungsspitze ist aber auch immer bemüht, jedem Angestellten eine Wochenarbeitszeit zu ermöglichen, die zu seinem Lebensumständen passt, natürlich im Rahmen eines reibungslosen Betriebsablaufs.
Ein persönliches Beispiel; auf die Zeiten mit meinem Kind wird immer Rücksicht genommen, auch wenn es mal zu einer schlechten oder ungünstigen Zeit für die Firma ist.

Karriere/Weiterbildung

Mir wurden schon die Möglichkeiten gegeben mit unseren Meister zusammen, z.B. an eine Fachveranstaltung über neue Turbolader und deren Regeltechniken teilzunehmen, wohl nach Feierabend.
Aus meiner Sicht ist Weiterbildung Eigenleistung die aus Eigeninitiative kommen muss, auch mal nach Feierabend. Dafür braucht es auch keine großen Weiterbildungen, abgesehen von großumfänglichen Neuerungen oder Änderungen von Sicherheitsvorschriften, die nicht mal eben erklärt sind und wo im Schlimmsten Fall Leib und Leben in Gefahr sind (Elektrofahrzeuge, deren Risiken und persönlichen Schutzmaßnahmen bei Arbeiten an diesen Autos). Zur Karriere?!? Joar, keine Ahnung was ich dazu schreiben soll. Die Hierarchie ist bei uns ziemlich kurz, Senior und Junior bilden die Spitze, gefolgt vom „Hallenmeister“ oder auch „Katschmarek ’us Husmeester“ genannt und anschließend die „Schrauber“ und „Monteure“. Das war’s. Im Prinzip haben die zwei Chefs das sagen, Senior koordiniert aus dem Büro, Junior als Meister hat die Werkstatt unter seinen Fuchteln und der Hallenmeister hat die Aufsicht über die Reifenhalle, die Monteure und ist sozusagen das Bindeglied zwischen allen.

Gehalt/Benefits

Über das Gehalt werde ich mich nur kurz und rudimentär Äußern.
Ein Geselle oder Meister im Handwerk kennt seinen ortsüblichen Stundenlohn oder kann den schnell ohne großen Aufwand ermitteln. Aufgrund dessen hat man einen Anhaltspunkt und kann dann , wenn es zu einer potentiellen Einstellung kommt über sein Gehalt verhandeln.
Eine Aushilfe bekommt den Mindestlohn, außer Er/ Sie/Es verhandeln mehr, ganz einfach.
Ich bin mit meinem Gehalt zufrieden. Klar, es könnte immer mehr sein und auch ich werde zukünftig wieder das Gespräch suchen und auch führen, um meine Arbeitsleistung für mich bestmöglich bezahlen zu lassen und meinem Arbeitgeber meine beste Leistung zu „verkaufen“.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unser Standort ist Inmitten eines Naturschutzgebietes. Um uns herum ist alles grün und bewachsen, wunderschön.
Alleine deshalb müssen wir sehr Umweltbewusst arbeiten und machen das auch.
Die sozialen zwischenmenschlichen Aspekte habe ich weiter oben schon größtenteils erwähnt. Sozialräume sind selbstverständlich vorhanden, alt aber funktional, wobei die Sanitäranlagen vor einigen Jahren erst wieder erneuert wurden. Ein Gemeinschafts.- bzw Pausenraum ist in ausreichender Größe mit einer kleinen Küche und verschließbaren Spinden natürlich auch gegeben.

Kollegenzusammenhalt

Wer Hilfe benötigt, bekommt diese auch. Auch wenn man selbst seine eigene Arbeit dafür kurz Ruhen lassen muss, beim nächsten Mal brauche ich vielleicht eine helfende Hand und bin froh um den Kollegen, der sich dann kurz Zeit für mich nimmt. Sprechenden Menschen kann geholfen werden und die Kunden haben in der Regel vollstes Verständnis für die dadurch, meist auch nur kurz, entstehende Verzögerung.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei uns sind alle Kollegen „gleich“ bzw werden gleich behandelt. Da gibt es keine Unterschiede. Machst Du Deine Arbeit gewissenhaft und gut gibt es ein Lob und machst Du einen zu vermeidenden Fehler, wirst Du auch mal getadelt, wie überall anders auch. Anschließend wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht und gut ist.
Da wird nicht zwischen Jung und Alt unterschieden oder sonst etwas differenziert.

Vorgesetztenverhalten

Ich persönlich, möchte keinen anderen Chef bzw Chefs mehr haben. Sowohl Senior, als auch Junior sind aus meiner Sicht tolle Menschen mit Herz und Verstand. Sie sind ehrlich, direkt, nicht nachtragend und auch nicht hinterrücks oder dergleichen.
Sie kennen auch nicht nur den „Chefsessel“, sondern haben auch malocht. Junior ist unser KFZ-Meister, der nach wie vor auch jeden Tag mit in den Hallen herumläuft und seine Schrauberarbeit verrichtet, wie wir auch.
Wir haben einen sehr lockeren und freundlichen Umgang mit unseren Chefs, sind per Du und hauen uns auch gerne mal ein „Du Blödmann“ oder dergleichen um die Ohren, wenn die Situation es gerade zulässt oder es einfach mal Nötig ist. ABER, immer auf eine achtsame und respektvolle Art und Weise. Mobbing, herabwürdigendes Verhalten oder Schreiereien gibt es bei uns nicht. Es wird auch mal Rau und auch mal Ernst, wenn es sein muss weil Mist gebaut wurde, aber das ist dann auch Sachlich und später steht man zusammen lachend an der Kaffeemaschine.

Arbeitsbedingungen

Zunächst, es ist ein Altbau. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es sind mittlerweile ca 70 oder 80 Jahre vergangen, seit der Grundsteinlegung, meine ich mich zu erinnern.
Benötigte Werkzeuge und Spezialwerkzeuge sind vorhanden oder können kurzfristig und schnell organisiert werden. Die Arbeitsmaterialien und Maschinen sind teilweise schon in die Jahre gekommen aber dank unseres Meisters und unserem „Katschmarek“ ist ein langer Ausfall einer unbedingt benötigten Maschine meistens ausgeblieben oder es konnte Zeitnah ein Ersatz beschafft werden. Einen Totalausfall, so das in einem Bereich gar nicht mehr gearbeitet werden kann, gibt es nicht, dafür sorgen die Zwei mit allen Mitteln.
Im Großen und Ganzen sind wir sehr gut aufgestellt, um unsere Arbeiten gewissenhaft, ordentlich und zuverlässig durchführen zu können. Nur gibt es den einen oder anderen Kollegen, dem es nicht ganz so wichtig ist, dass die Werkzeuge wieder an Ort und Stelle zurück kommen oder ein geliehenes Werkzeug zurück gebracht wird, da muss man dann ein bisschen hinterher sein oder man setzt den Meister oder „Katschmarek“ auf die Kollegen an, dann funktioniert das wieder eine Weile.

Kommunikation

Sorgen, Nöte und Anträge, wie man so schön sagt, können immer Vorgetragen werden und es wird sich zeitnah um eine für alle bestmögliche Lösung bemüht.
Der allgemeine Umgang unter den Kollegen ist schon mal rau im Ton (eigentlich auch selten), aber alles in allem führen wir ein sehr harmonisches und homogenes Team, das gut zusammenarbeitet.

Gleichberechtigung

Wir sind, abgesehen von unserer Bürokraft und einer gelegentlichen Aushilfe, ein männerdominierter Betrieb.
Abgesehen von jüngeren und älteren Kollegen sind wir nicht sehr divers, aber auch unser jüngster darf mit den Großen am Tisch sitzen; Spaß beiseite.
Bei uns ist jeder gleich, egal ob grün, gelb oder blau, genauso egal ist es, wo jemand herkommt. Ich bzw wir bieten Freundlichkeit und Respekt im Umgang und so erwarte ich bzw erwarten wir das auch, nicht mehr und nicht weniger.

Interessante Aufgaben

Wir sind ein KFZ-Meisterbetrieb mit angeschlossenem Reifenhandel oder andersherum; kann man sehen, wie man möchte.
Die Aufgaben sind, wie sich die meisten wohl Denken können, im handwerklichen PKW Bereich angesiedelt mit gelegentlichen Ausflügen zu Transporten und WohMoKlo‘s. Wir reden hier von Wartungen und Servicearbeiten nach Herstellervorgaben, Reparaturen jeglicher Art, von der verschlissenen Bremse bis hin zum kompletten Motor oder Getriebe Tausch. Wir machen Achsvermessungen, Klimaservice, TÜV Durchsichten und Vorführungen, kleinere Schweiß.- und Lackarbeiten. Kleinere Felgenbeschädigungen durch z.B. Bordstein Berührungen beheben wir auch wenn es das Felgendesign zulässt, dazu Rad.- und Reifenwechsel, nicht nur bei unseren über 1000 eingelagerten Kunden Radsätzen, die großteils Saisonal gewechselt werden.
Das klingt soweit erstmal, wie bei jeder anderen Werkstatt auch, aber ich glaube wir unterscheiden uns etwas von zum Beispiel Vertragswerkstätten.
Unser Meister möchte, dass wir nicht nur Teiletauscher sind, sondern er sieht uns als ehrliche kundenorientierte Problemlöser. Und sind wir mal ehrlich, nichts anderes möchte der Kunde.

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