Mehr Schein als Sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das internationale Umfeld.
Die sehr freundlichen und solidarischen Kolleg:innen.
Die spannenden Projekte und die internationalen Teilnehmer:innen.
Arbeitsatmosphäre
Die sehr engagierten Kolleg:innen sind immer hilfsbereit. Leider trifft das nicht auf die Führungsebene zu. Da herrscht eher Misstrauen den Angestellten gegenüber und wenig Wertschätzung für die geleistete Arbeit. Ich hatte das Gefühl das Mitarbeiter:innen eher gegeneinander ausgespielt werden.
Work-Life-Balance
Kaum Rücksicht auf die individuelle Situation. Arbeitszeiten und Projekte sind komplett an der Realität vorbei geplant (über Jahre).
Gehalt/Benefits
Überstunden werden nicht bezahlt oder ausgeglichen, sondern "für die gute Sache" geleistet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird versucht nach Außen sich als Umwelt- und Sozialbewusstsein darzustellen, aber intern werden aufgrund der schlechten Organisation viele Ressourcen verbrannt.
Vorgesetztenverhalten
Intransparenz auf allen Ebenen, keine klare Führung, Hauptsache die Projekte sind Shiny damit man sich damit Schmücken kann. Auf Kritik wird nicht eingegangen, sondern ein immer weiter so. Sehr hohe Fluktuation von Mitarbeiter:innen aufgrund der anstrengenden Situation. Während der zwei Jahre dort gab es drei Personen als Marketingmanager:in und drei Personen als Projektleiter:in in einem langjährigen Trainingsprogramm.
Arbeitsbedingungen
So billig wie möglich. Entweder man kümmert sich selber um alles oder nichts passiert. Die Arbeitsbedingungen zeugen nicht von viel Wertschätzung.
Die IT-Infrastruktur war sehr alt und schlecht administriert.
Kommunikation
Organisation heißt hier Selbstorganisation im Chaos von unterschiedlichen Cloud- und Messengerdiensten. Regelmäßige Meetings werden zwar geplant ober am Ende ist der Führung egal, ob sie auch stattfinden.
Gleichberechtigung
Es wird jedem, jeder eine Chance gegeben. Allerdings ist die Gefahr, auszubrennen auch sehr hoch.
Interessante Aufgaben
Der Bereich ist spannend und man lernt interessante Personen außerhalb von Documentary Campus kennen. Allerdings muss man auf jeder Position immer mehr machen als angegeben. Man hat auch viele Freiheiten, so viel das man das Gefühl alles ist allen Egal.
Die Welt der Filmindustrie, hier im Konkreten der Dokumentarfilme und Wissenschaftskommunikation ist sehr Shiny und Fanzy. Das lohnt aber nicht für die schlechten Bedingungen.