Leistung wird gesehen. Menschen gelegentlich auch
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorheben möchte ich die technische Ausstattung und die eingesetzten Tools, die die tägliche Arbeit grundsätzlich gut unterstützt haben. Auch die Möglichkeit, flexibel remote zu arbeiten, war ein klarer Pluspunkt. Das Office selbst war modern gestaltet und bot grundsätzlich eine angenehme Umgebung. Zudem gab es Kolleginnen und Kollegen, die sich wirklich Mühe gegeben haben, ein gutes Miteinander zu schaffen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schwierig empfand ich vor allem die Führungskultur, die aus meiner Sicht stark von Druck und wenig nachhaltiger Wertschätzung geprägt war. Der Umgangston wirkte teils respektlos, und konstruktiver Austausch trat häufig hinter einseitiger Kritik zurück. Zudem fehlte für mich ein stabiles Gefühl von Sicherheit, offen sprechen oder Fehler ansprechen zu können. Teamdynamiken wurden teilweise eher von individueller Absicherung als von echter Zusammenarbeit beeinflusst. Klare Strukturen und verlässliche Entwicklungswege waren nur eingeschränkt erkennbar, und Zusagen wirkten nicht immer langfristig belastbar.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht könnte das Unternehmen vor allem in folgenden Punkten deutlich profitieren:
• Führungskultur überdenken: Mehr Verlässlichkeit, wertschätzender Umgang und ein konstruktiver Ton würden das Vertrauen nachhaltig stärken. Druck allein ersetzt keine Führung.
• Kommunikationskultur verbessern: Feedback sollte ausgewogen, respektvoll und lösungsorientiert erfolgen. Raum für Dialog statt rein reaktiver Kritik würde das Miteinander deutlich verbessern.
• Psychologische Sicherheit fördern: Ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeitende offen sprechen können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen.
• Teamkultur stärken: Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sollten klarer im Vordergrund stehen als individuelle Positionierung.
• Klare Strukturen schaffen: Transparente Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Entscheidungswege würden Orientierung geben und unnötige Reibung reduzieren.
• Karrierepfade definieren: Entwicklungsmöglichkeiten klar aufzeigen und Zusagen langfristig verlässlich einhalten.
• Arbeitsumgebung optimieren: Mehr Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten würden die Produktivität und das Wohlbefinden erhöhen.
• Work-Life-Balance respektieren: Kommunikation außerhalb der regulären Arbeitszeiten sollte Ausnahme bleiben, um Erholung zu ermöglichen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war leider von Druck und Angst geprägt. Es gab wenig emotionale Sicherheit, und man musste sich häufig respektlosen sowie nicht wertschätzenden Reaktionen aussetzen.
Kommunikation
Die Kommunikation war teilweise angenehm, da sich einige Kollegen wirklich Mühe gegeben haben. Gleichzeitig wurde dieses Bild jedoch durch Personen kaputt gemacht, deren Ton im Umgang sehr respektlos war. Zudem empfand ich die Kommunikation außerhalb formeller Kontexte stellenweise deutlich unter der Gürtellinie.
Kollegenzusammenhalt
Teamgefühl war situativ spürbar, doch nicht durchgehend. Persönliche Absicherungen stand stets im Vordergrund und es wurde auch nicht zurückgehalten, Kollegen vor den Karren zu werfen, um gut dazustehen. Leider auch auf rücksichtslose und unehrliche Art und Weise. Jeder ist sich selbst der nächste!
Work-Life-Balance
Im Großen und Ganzen kann man nicht viel beanstanden. Weniger angenehm war allerdings, auch an Sonntagen unschöne Nachrichten zu erhalten und dabei sofort das Gefühl zu haben, reagieren zu müssen.
Vorgesetztenverhalten
Gute Vorgesetzte, die sich für ihre Mitarbeitenden eingesetzt haben, wurden von anderen Führungskräften ausgebremst oder entfernt, weil diese offenbar nicht damit zurechtkamen, dass man sich schützend vor sein Team stellt. Genau diese Vorgesetzten schienen auch Gefallen an internen Spielchen zu haben. Solange du performst und deine Zahlen bringst, bist du der Beste - performst du nicht, kennt dich plötzlich niemand mehr.
Interessante Aufgaben
Das Produkt an sich ist solide, allerdings wiederholen sich die Aufgaben im Alltag sehr schnell. Wirklich abwechslungsreich oder langfristig spannend habe ich die Tätigkeiten dadurch leider nicht erlebt.
Gleichberechtigung
Ich hatte nicht das Gefühl, dass alle Mitarbeitenden unabhängig von Persönlichkeit oder Haltung gleichermaßen respektiert und behandelt wurden. Abweichende Perspektiven schienen aus meiner Wahrnehmung weniger akzeptiert zu sein, was für mich nicht für ein gleichberechtigtes Miteinander sprach.
Umgang mit älteren Kollegen
Gab keine
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt okay. Die technische Ausstattung war modern, die genutzten Tools haben die Arbeit gut unterstützt und auch das Office war ansprechend gestaltet, sodass man sich grundsätzlich wohlfühlen konnte. Positiv war zudem die Möglichkeit, flexibel remote zu arbeiten. Herausfordernd war für mich jedoch, dass konzentriertes Arbeiten im Büro nicht immer einfach war, da die Arbeitsbereiche sehr offen waren und Rückzugsräume wie Think Tanks recht klein ausfielen, wodurch man sich häufig sehr präsent fühlte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nur weil man Müll trennt ist man nicht sozial!
Gehalt/Benefits
Branchentypisches Gehalt
Image
Es ist nicht alles Gold was glänzt!
Karriere/Weiterbildung
Wenn man sich mit den richtigen Personen gut stellt, kann es durchaus schnell vorangehen. Einen klar definierten Karrierepfad habe ich jedoch nicht wahrgenommen. Zudem hatte ich den Eindruck, dass nicht alle in Aussicht gestellten Entwicklungen oder Zusagen langfristig eingehalten wurden.
