Herausforderndes Arbeitsumfeld durch fehlende Führungskompetenz
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Wahl des Betriebssystems: MacOS oder Windows.
Junges Team, was an sich “Bock” hat.
Dadurch ergab sich oft eine After work Session.
Ebenso waren die saisonalen Feiern, das monatliche Firmenfrühstück etc. toll.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leichtfertiges Befördern in Führungspositionen ohne Prüfung auf Eignung zum Führen. Keine Schulungen für jene.
Es fehlt an klarer Führung, transparenter Kommunikation und einem stärkeren Fokus auf das Wohl der Mitarbeitenden.
Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen würde ich das Unternehmen nicht weiterempfehlen, insbesondere für Neueinsteiger:innen oder Mitarbeitende, die auf ein unterstützendes Arbeitsklima angewiesen sind.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserung des Onboardings mit einem stärkeren Fokus auf Integration und Einblicke in alle Abteilungen.
Schulungen für Führungskräfte in den Bereichen Kommunikation, Teamführung und Diversität.
Regelmäßige Feedbackgespräche, um Mitarbeitende stärker einzubinden.
Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsklimas und zur Förderung des Teamgeists.
Arbeitsatmosphäre
Die Einstieg war überwiegend angespannt und ernst, was den Einstieg erschwerte, insbesondere als Frau in einer männerdominierten Branche. Das Verhalten der Kolleg:innen wirkte oft distanziert, auch wenn es durchaus hilfsbereite und nette Menschen gab. Dies konnte man vorab jedoch nicht wissen.
Mein direkter Vorgesetzter hat es leider nicht geschafft, ein vertrauensvolles Umfeld zu schaffen. Feedback war selten, und Wertschätzung kam nur in Ausnahmefällen zum Ausdruck.
Image
Während meiner Zeit hatte ich den Eindruck, dass viele Mitarbeitende nur aus Gründen wie Bequemlichkeit oder finanzieller Sicherheit blieben. Ein Wechsel zu einer passenden Stelle schien für einige eine Überlegung zu sein, meinen Gesprächen nach zu urteilen.
Die Art und Weise, wie Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, wirkte auf mich wenig wertschätzend und nicht immer professionell. Hier besteht aus meiner Sicht Verbesserungspotenzial, insbesondere in der Kommunikation und Transparenz bei Trennungsprozessen.
Work-Life-Balance
Obwohl das Unternehmen mit Flexibilität und Homeoffice-Möglichkeiten wirbt, wurde seit dem Umzug zunehmend erwartet, dass Mitarbeitende im Büro anwesend sind. In meinem Fall wurden Homeoffice-Zeiten infrage gestellt, und Überstunden wurden nur anerkannt, wenn sie explizit dokumentiert waren, obwohl es nachweisbar war.
Dadurch wurde gewünscht ein Trackingtool zu nutzen, um einen Nachweis zu haben.
Dies wurde von mir als widersprüchlich wahrgenommen, da die Erfassung zunächst gefordert und später als unnötig bezeichnet wurde, wenn ich zum späteren Zeitpunkt meine Zeiten im Tool nachweisen wollte.
Kollegenzusammenhalt
Ich hatte keine weiteren direkten
Kolleg:innen im Team, auf die ich mich stützen konnte.
Im Support-Team jedoch gab es einen starken Zusammenhalt.
Unterstützung suchte ich mir entweder in anderen Teams oder privat.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhältnis zu meinem Vorgesetzten war belastet. Es fehlte von Beginn an Vertrauen und Offenheit, was dazu führte, dass ich mich zunehmend unwohl fühlte.
Vorschläge oder Anliegen wurden oft abgewiesen. Kritik an meiner Arbeitsweise wurde in einigen Fällen für mich nicht nachvollziehbar vorgebracht, obwohl man von Beginn an klar
über meinen Kenntnisstand informiert war.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung war gemischt: Höhenverstellbare Tische waren Standard, aber die Qualität der Stühle variierte.
Das neue Büro war modern und heller, jedoch gab es akustische Herausforderungen bei vielen anwesenden Mitarbeitenden.
Kommunikation
Informationen wurden nicht immer klar oder zeitnah weitergegeben, sodass man angehalten war sich diese selbst einzuholen. Die Nutzung von Slack war dabei sehr hilfreich.
Feedbackgespräche fanden nicht
regelmäßig statt oder waren unzureichend. Vorschläge meinerseits wurden nicht umgesetzt, was das Gefühl verstärkte, dass meine Stimme wenig bis kein Gewicht hatte.
Interessante Aufgaben
Man hatte nicht genug Zeit für mich.