Ihr Unternehmen?

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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Herausforderndes Arbeitsumfeld durch fehlende Führungskompetenz

2,2
Nicht empfohlen
Hat bis 2024 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Wahl des Betriebssystems: MacOS oder Windows.

Junges Team, was an sich “Bock” hat.
Dadurch ergab sich oft eine After work Session.
Ebenso waren die saisonalen Feiern, das monatliche Firmenfrühstück etc. toll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leichtfertiges Befördern in Führungspositionen ohne Prüfung auf Eignung zum Führen. Keine Schulungen für jene.

Es fehlt an klarer Führung, transparenter Kommunikation und einem stärkeren Fokus auf das Wohl der Mitarbeitenden.
Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen würde ich das Unternehmen nicht weiterempfehlen, insbesondere für Neueinsteiger:innen oder Mitarbeitende, die auf ein unterstützendes Arbeitsklima angewiesen sind.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserung des Onboardings mit einem stärkeren Fokus auf Integration und Einblicke in alle Abteilungen.

Schulungen für Führungskräfte in den Bereichen Kommunikation, Teamführung und Diversität.

Regelmäßige Feedbackgespräche, um Mitarbeitende stärker einzubinden.

Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsklimas und zur Förderung des Teamgeists.

Arbeitsatmosphäre

Die Einstieg war überwiegend angespannt und ernst, was den Einstieg erschwerte, insbesondere als Frau in einer männerdominierten Branche. Das Verhalten der Kolleg:innen wirkte oft distanziert, auch wenn es durchaus hilfsbereite und nette Menschen gab. Dies konnte man vorab jedoch nicht wissen.

Mein direkter Vorgesetzter hat es leider nicht geschafft, ein vertrauensvolles Umfeld zu schaffen. Feedback war selten, und Wertschätzung kam nur in Ausnahmefällen zum Ausdruck.

Image

Während meiner Zeit hatte ich den Eindruck, dass viele Mitarbeitende nur aus Gründen wie Bequemlichkeit oder finanzieller Sicherheit blieben. Ein Wechsel zu einer passenden Stelle schien für einige eine Überlegung zu sein, meinen Gesprächen nach zu urteilen.

Die Art und Weise, wie Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, wirkte auf mich wenig wertschätzend und nicht immer professionell. Hier besteht aus meiner Sicht Verbesserungspotenzial, insbesondere in der Kommunikation und Transparenz bei Trennungsprozessen.

Work-Life-Balance

Obwohl das Unternehmen mit Flexibilität und Homeoffice-Möglichkeiten wirbt, wurde seit dem Umzug zunehmend erwartet, dass Mitarbeitende im Büro anwesend sind. In meinem Fall wurden Homeoffice-Zeiten infrage gestellt, und Überstunden wurden nur anerkannt, wenn sie explizit dokumentiert waren, obwohl es nachweisbar war.
Dadurch wurde gewünscht ein Trackingtool zu nutzen, um einen Nachweis zu haben.
Dies wurde von mir als widersprüchlich wahrgenommen, da die Erfassung zunächst gefordert und später als unnötig bezeichnet wurde, wenn ich zum späteren Zeitpunkt meine Zeiten im Tool nachweisen wollte.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte keine weiteren direkten
Kolleg:innen im Team, auf die ich mich stützen konnte.
Im Support-Team jedoch gab es einen starken Zusammenhalt.
Unterstützung suchte ich mir entweder in anderen Teams oder privat.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhältnis zu meinem Vorgesetzten war belastet. Es fehlte von Beginn an Vertrauen und Offenheit, was dazu führte, dass ich mich zunehmend unwohl fühlte.
Vorschläge oder Anliegen wurden oft abgewiesen. Kritik an meiner Arbeitsweise wurde in einigen Fällen für mich nicht nachvollziehbar vorgebracht, obwohl man von Beginn an klar
über meinen Kenntnisstand informiert war.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung war gemischt: Höhenverstellbare Tische waren Standard, aber die Qualität der Stühle variierte.
Das neue Büro war modern und heller, jedoch gab es akustische Herausforderungen bei vielen anwesenden Mitarbeitenden.

Kommunikation

Informationen wurden nicht immer klar oder zeitnah weitergegeben, sodass man angehalten war sich diese selbst einzuholen. Die Nutzung von Slack war dabei sehr hilfreich.

Feedbackgespräche fanden nicht
regelmäßig statt oder waren unzureichend. Vorschläge meinerseits wurden nicht umgesetzt, was das Gefühl verstärkte, dass meine Stimme wenig bis kein Gewicht hatte.

Interessante Aufgaben

Man hatte nicht genug Zeit für mich.


Gehalt/Benefits

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Arbeitgeber-Kommentar

Lisa SchmalzHR-Managerin

Liebe ehemalige Mitarbeiterin,

vielen Dank für deinen Kommentar! Wir nehmen sowohl internes, als auch externes Feedback immer wahr und setzen uns damit aktiv auseinander.
Wir haben im letzten halben Jahr und darüber hinaus aktiv unsere Prozesse durchleuchtet, Verbesserungspotenziale analysiert und viele Aspekte optimiert:

- Zeiterfassung: Zum Jahreswechsel haben wir für alle Mitarbeitenden eine Zeiterfassung eingeführt, sodass hier nie wieder eine Problematik mit dem Nachweis der Zeiten entstehen wird. Zudem kann so aktiv das Überstundenkontigent genutzt und die Arbeitszeit maximal frei gestaltet werden.
- Homeoffice: Wir bleiben bei der flexiblen Nutzung des Arbeitsortes und haben das auch wieder kommuniziert. Wir freuen uns über 2 Officetage pro Woche für das Teamgefühl, aber auch hier sind Ausnahmen möglich.
- On- & Offboarding: Mit der Etablierung eines HR-Bereiches gibt es nun umfangreiche und abteilungsübergreifende Onboardings. Auch Offboardings haben nun einen regulierten Ablauf. Hier streben wir immer an, dass Mitarbeitende mit einem guten Gefühl gehen.
- Feedbackgespräche: Diese werden nun zentral organisiert und finden im sehr regelmäßigen Turnus statt.

Auch dein Feedback (während der Zeit bei uns) hat dazu beigetragen, dass wir uns mit den unterschiedlichen Punkten auseinandergesetzt haben. Wir legen hier immer viel Wert auf die Stimmen aller Mitarbeitenden. Also vielen Dank dir dafür! Wir wollen unbedingt unsere agile Dynamik, den Teamspirit und den Spaß an unserer Arbeit erhalten und weiter ausbauen <3

Wir wünschen wir weiterhin auf deinem Weg alles Gute und viel Erfolg!

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.