Weiterbildungsträger als Notnagel für Arbeitssuchende
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zahlt kein Honorargehalt. Arbeit war abwechslungsreich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehalt steigt nicht mit Zugehörigkeit. wirkliche Zulagen negativ, minimale Betriebsrente erst seit wenigen Jahren mgl (genau hinschauen bei Abschluss), Arbeitszeiten, Weiterbildungen sind ein Witz wenn man bedenkt das dies ein Bildungsträger ist, Aufstiegschancen gleich Null, Wertschätzung bleibt auf der Strecke, keine Weiterbildung in den Pausen oder nach Feierabend mehr wenn dafür kein Ausgleich
Verbesserungsvorschläge
Die *wirklichen Mitarbeiter* ordentlich bezahlen oder zumindest sich mal um ordentliche Betriebsrente/ Zulagen kümmern. Chefetage sollte seine Standortleiter gezielter aussuchen, dortige Leiter haben oft null Ahnung von der eigentlichen Arbeit als Dozent/ Verwaltungskraft,... , Standortleiter kümmern sich um sich und ihre Eigenpäsentation und manchmal um ihre Zweitfirma/ Bestellung ihres neues Privatfahrzeuges. Gute Auswahl bei Neukollegen nicht dauerhafte Mehrarbeit. Gute Weiterbildung und Weiterentwicklungsmöglichen als WB-Träger auch anbieten.
Wenn schon die Chefs und Standortleiter eine Extrawurst (nicht nur sprichwörtlich) bekommen dann sollte dies nicht öffentlich erfolgen- sieht einfach schlecht ggü den Mitarbeitern aus, die ja z.B. bei längerer Zugehörigkeit ein Blatt mit *Vielen Dank für...* bekommen.
Arbeitsatmosphäre
Firma kümmert sich wenig bis gar nicht um Mitarbeiter. Standortleiter (auch Hauptleitung) interessiert nur finanzielle Erfolg und wie sie sich ggü der obersten Leitung am besten darstellen - Lorbeeren einheimsen. Wie es den Mitarbeitern geht nicht. Kennen die eigentliche Arbeit der Mitarbeiter oft nicht - wissen aber zu kritisieren statt zu schauen an was es liegen könnte das etwas nicht klappt. Einmal jährlich Lobpudelei der Führungsebene. Lob an die Mitarbeiter dabei nur allgemein.
Kommunikation
Für Austausch und Meeting wird gerne die Mittagspause genutzt. Keine Lücke im Arbeitsplan für Gespräche da ja Geld verdient werden muss. Kein Ausgleich dafür.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen, die erkannt haben dass der Arbeitgeber keine Perle ist hat funktioniert. Leider auch hier Kollegen die für Arbeit bei anderen Kollegen sorgen.
Work-Life-Balance
Bei Vollzeit kaum Zeit für Familie (7:45-16:45). Keine Gleitzeit o.ä. Urlaub muss meistens hart verhandeln werden. Wehe man will 3 Wochen da kann es schon schwierig werden. Komisch beim Chef hat es immer geklappt. Bei privaten Vorfällen und früher gehen war i.d.R. ein einsehen.
Vorgesetztenverhalten
Meinst fair. Ideen konnte man äußer wurden teilweise umgesetzt. Mitarbeitergespräche ohne Sinn wenn überhaupt, Standortleitung interessiert sich nicht für die eigentlichen Kunden von der Straße. Leider traf oft zu *Der Blinde spricht von Farbe.*
Interessante Aufgaben
Richtung vorgeben durch diverse Leitfäden, Ausgestaltung dann in Eigenregie z.B als Dozent
Gleichberechtigung
Vorhanden
Umgang mit älteren Kollegen
Einwandfrei
Arbeitsbedingungen
Räume in Ordnung, Technik für WB Arbeit teilweise veraltet
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Könnte gesteigert werden
Gehalt/Benefits
Je nach Aufgabenbereich z.b. Dozent, Verwaltung anders. Gehalt fix. Leichte Anstiege. Kein wirklicher Tarif. Keine Zulagen, kein Weihnachtsgeld. Einzige Zulagen, wenn man daß so nennen kann, Zugriff auf CBenefit, rudimentäre Betriebsrente und ein Weihnachtsessen.
Image
Durchwachsen. Qualität kann man nur liefern bei passenden Mitarbeitern, die auch entsprechend Leistung bringen wenn sie auch wertgeschätzt werden.
Karriere/Weiterbildung
Nur traurig was als WB Anbieter seinen Mitarbeitern angeboten wird. Da sind andere deutlich weiter. Aufstieg auch null möglich.