Über Jahre hinweg enttäuscht, fehlende Wertschätzung und erhebliche Probleme bei der Lohnabrechnung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv finde ich, dass Dr. Hoffmann Menschen unabhängig von ihrer Herkunft eine Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt. Gerade für Menschen mit Migrationshintergrund kann eine solche Beschäftigung eine wichtige Möglichkeit sein, Berufserfahrung zu sammeln, eigenes Geld zu verdienen und sich beruflich zu etablieren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einfach hochscrollen und die Bewertung lesen. Ich denke, mehr muss ich dazu nicht sagen
Verbesserungsvorschläge
1. Zuverlässige und korrekte Lohnabrechnung: Die Arbeitszeiten müssen sorgfältig erfasst und die Gehälter vollständig und pünktlich ausgezahlt werden. Mitarbeiter sollten nicht jeden Monat selbst nachrechnen und fehlende Lohnzahlungen reklamieren müssen.
2. Bessere Kommunikation: Die Personalabteilung, Lohnbuchhaltung und Zentrale müssen für Mitarbeiter erreichbar sein. Auf E-Mails, Briefe und telefonische Anfragen sollte zeitnah reagiert werden.
3. Ausreichende Arbeitsmaterialien: Alle Reinigungskräfte sollten regelmäßig mit geeigneten und hygienischen Reinigungsmaterialien sowie notwendiger Schutzausrüstung versorgt werden.
4. Mehr Wertschätzung für Mitarbeiter: Beschäftigte sollten unabhängig von ihrer Herkunft respektvoll behandelt und für ihre geleistete Arbeit angemessen wertgeschätzt werden.
5. Verbesserte Arbeitsorganisation und Qualitätskontrolle: Es sollte stärker darauf geachtet werden, dass Reinigungsarbeiten fachgerecht und nach einheitlichen Hygienestandards durchgeführt werden.
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn war ich dankbar für die Möglichkeit, dort arbeiten zu können. Mit der Zeit musste ich jedoch feststellen, dass ich zunehmend unzufrieden mit den Arbeitsbedingungen und dem Umgang mit den Beschäftigten wurde.
Über die Jahre hatte ich wiederholt den Eindruck, dass die Mitarbeiter nicht ausreichend wertgeschätzt werden. Wiederkehrende Probleme bei der Lohnabrechnung, fehlende Kommunikation und der Umgang mit Anliegen der Beschäftigten haben mein Vertrauen in das Unternehmen stark beeinträchtigt.
Besonders enttäuschend finde ich, dass sich das Unternehmen in den sozialen Medien nach außen teilweise ganz anders präsentiert, als ich es während meiner langjährigen Beschäftigung erlebt habe.
Gleichberechtigung
Ich weiß, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund auf eine Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt angewiesen sind und dass Dr. Hoffmann solche Beschäftigungsmöglichkeiten bietet. Dafür bin ich grundsätzlich dankbar.
Allerdings habe ich über die Jahre den Eindruck gewonnen, dass die Beschäftigten unabhängig von ihrer Herkunft nicht immer die Wertschätzung und Unterstützung erhalten, die sie verdienen.
Gerade im Umgang mit Mitarbeitern, die auf ihren Lohn angewiesen sind, hätte ich mir mehr Verständnis, Respekt und Verlässlichkeit gewünscht.
Arbeitsbedingungen
Ich habe über fünf Jahre hauptsächlich in einem Ankerzentrum für Geflüchtete gearbeitet und dort Toiletten, Aufenthaltsräume und Schlafräume gereinigt.
Die Arbeitsumgebung war aus meiner Sicht teilweise problematisch, da wir häufig nicht ausreichend mit Reinigungsmaterialien versorgt wurden. Gebrauchte Mops und Putztücher mussten teilweise in den Waschbecken der Kunden ausgewaschen und anschließend wiederverwendet werden.
Besonders während der Corona-Pandemie hatte ich den Eindruck, dass wir nicht ausreichend mit Schutzmaterialien versorgt wurden, obwohl wir einem erhöhten gesundheitlichen Risiko ausgesetzt waren.
Auch die Arbeitsweise einiger Kollegen hat die Hygiene aus meiner Sicht beeinträchtigt. Ich habe beispielsweise erlebt, dass derselbe Mopp ohne ausreichenden Wasserwechsel sowohl für Toiletten als auch für Böden in Aufenthaltsräumen verwendet wurde.
Gehalt/Benefits
Während meiner über fünfjährigen Beschäftigung habe ich wiederholt Probleme bei der Lohnabrechnung erlebt. Ich und meine Mutter, die zeitgleich im Unternehmen gearbeitet hat, erhielten mehrfach nicht den vollständigen Lohn für die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden.
Deshalb mussten wir Monat für Monat unsere Arbeitszeiten selbst nachrechnen und die Abweichungen anschließend bei der Personalabteilung reklamieren. Fehlende Beträge wurden teilweise erst mit der nächsten Gehaltszahlung ausgeglichen.
Besonders enttäuschend war für mich, dass ich mich wiederholt um mein korrekt verdientes Gehalt kümmern musste, anstatt mich darauf verlassen zu können, dass meine Arbeitsleistung ordnungsgemäß vergütet wird.
Was die berufliche Weiterentwicklung betrifft, habe ich in meiner Tätigkeit als Reinigungskraft kaum Möglichkeiten für persönliche oder berufliche Entwicklung wahrgenommen.
Dr. Hoffmann zahlt zwar etwa einen Euro mehr als den Mindestlohn, aber aus meiner Sicht steht dieser geringe finanzielle Unterschied in keinem angemessenen Verhältnis zu dem Stress und den wiederkehrenden Problemen bei der Bezahlung.

