Okay zum Miete zahlen
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung unter meinen direkten Kollegen ist in Ordnung, wenn auch von allgemeiner Resignation geprägt.
Image
Außen hui, innen merkt man die langsam mahlenden Mühlen
Work-Life-Balance
Hier gibt es nichts zu beanstanden. Homeoffice wäre schön, doch immerhin: Keine Kernarbeitszeit, auf Mütter wird, so weit ich das mitbekomme, viel Rücksicht genommen.
Karriere/Weiterbildung
Keine offenen Angebote
Gehalt/Benefits
Pro: Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Benefits
Contra: keine Gehaltverhandlungen möglich, viel zu niedriges Gehalt für die Region, kein individuelles Gehalt angepasst an die Qualifikation
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Berge von Papier - mehr muss ich nicht sagen.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der direkten Kollegen okay, darüber hinaus ziemliche Grüppchenbildung.
Umgang mit älteren Kollegen
Bekam schon offene Fälle von Altersdiskriminierung bei Kollegen mit.
Vorgesetztenverhalten
So respektabel die Arbeit der GF, so miserabel der Führungsstil der Abteilungsleitung: Es wird vor anderen MA über MA gelästert, Führungsseminare werden als „Schnickschnack“ abgetan, man hört den MA nur selektiv zu und ist tiefgreifend kritikunfähig. Wagt man es, mal Kritik zu äußern, folgt oft eine Tirade, warum man falsch läge. Abteilungsleitung vertraut ihren MA nicht.
Arbeitsbedingungen
Alte Arbeitsweisen mit großem Unwillen für effizientere Workflows
Kommunikation
Großes Manko. Absprachen erfolgen oft gar nicht oder doppelt, Feedback-Mechanismen gibt es ein Mal pro Jahr, nicht geschimpft ist offenbar gelobt genug. Lange Entscheidungswege bremsen neue Ideen.
Gleichberechtigung
Kollegen werden scheinbar nach Sympathie befördert.
Interessante Aufgaben
Keine Innovation, daher zukünftig sicher unspannend. Berufsbildungsbrache würde eigentlich sehr viel mehr Potenzial bergen.

