1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Positiv fand ich, dass er oft sehr menschlich war und Verständnis für private Erschwernisse gezeigt hat. Er wollte einem fachlich viel beibringen und hat einem mit der Zeit auch viel Vertrauen bei der Arbeit entgegengebracht. Dadurch konnte man selbstständig arbeiten und viel praktische Erfahrung sammeln.
Die teilweise fehlende Gleichbehandlung der Mitarbeiter. Einzelne Mitarbeiter wurden aus meiner Sicht bevorzugt und hatten deutlich mehr Freiheiten als andere. Außerdem empfand ich den Umgang mit Azubis teilweise als wenig respektvoll, insbesondere wenn Fehler vor anderen Mitarbeitern oder Patienten angesprochen wurden. Auch der Umgang mit Arbeitszeiten, Pausen und Überstunden war für mich ein großer Kritikpunkt.
Der Arbeitgeber sollte mehr Abstand zu allen Mitarbeitern halten und alle gleich behandeln. Es sollte keine Bevorzugung einzelner Mitarbeiter aufgrund persönlicher oder privater Nähe geben, während andere ausgegrenzt werden. Für alle sollten die gleichen Regeln, Chancen und ein respektvoller Umgang gelten.
Außerdem sollten Arbeitszeiten und Pausen eingehalten werden – insbesondere bei minderjährigen Azubis, aber auch bei volljährigen Auszubildenden. Überstunden sollten nicht zur Regel werden und nur im zulässigen Rahmen stattfinden. Gerade bei Azubis sollten die gesetzlichen Vorgaben zu Arbeitszeit, Pausen und Ausbildung konsequent beachtet werden.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als sehr stressig und belastend erlebt. Die Arbeit fühlte sich teilweise wie am Fließband an. Es gab ständig Zeitdruck und Hektik, außerdem wechselte das Personal häufig. Für Pausen war im Arbeitsalltag kaum Zeit. Obwohl Pausen im Vertrag festgehalten waren, wurde es nicht gerne gesehen, wenn man diese tatsächlich nahm. Gegessen und getrunken wurde häufig nur kurz zwischendurch, wenn gerade einmal Luft war.
Eher durchschnittlich. Nach der Ausbildung sind die Möglichkeiten in vergleichbaren Praxen grundsätzlich ähnlich. Keine besonderen Aufstiegs- oder Entwicklungsmöglichkeiten, die für mich herausgestochen wären.
Katastrophal. Fast täglich Überstunden, teilweise bis 22 Uhr. Am nächsten Morgen musste man trotzdem wieder pünktlich da sein. Pausen waren zwar vorgesehen, wurden aber im Alltag kaum ermöglicht. Überstunden wurden nach meiner Erfahrung nicht bezahlt.
Die Vergütung war eher im unteren Bereich bzw. auf Mindestniveau und wurde dem Arbeitsaufwand aus meiner Sicht nicht wirklich gerecht.
Mein Ausbilder war gleichzeitig der Chef. Leider habe ich den Umgang mit Auszubildenden als wenig respektvoll empfunden. Fehler wurden teilweise vor Patienten angesprochen und Auszubildende vor anderen Mitarbeitern bloßgestellt oder ausgelacht. Es wurden während der Arbeit am Patienten Belehrungen und Vorträge gehalten, was ich als sehr unangenehm empfunden habe.
er Spaßfaktor war für mich leider eher gering. Der Beruf an sich hat mir grundsätzlich gefallen und die abwechslungsreichen Aufgaben haben mir Spaß gemacht. Das Arbeitsumfeld hat das allerdings stark überschattet.
Durch den ständigen Zeitdruck, die Hektik und die teilweise respektlose Behandlung von Auszubildenden hatte man oft keine Freude an der Arbeit. Besonders wenn man Angst haben musste, wegen eines kleinen Fehlers vor Patienten oder Kollegen bloßgestellt, ausgelacht oder mit einer Abmahnung bzw. Kündigung bedroht zu werden, fällt es schwer, Spaß an der Ausbildung zu haben.
abwechslungsreich. Telefon, Termine, Patienten vor- und nachbereiten, Behandlung unterstützen und Röntgen gehörten zum Alltag. Man musste viel übernehmen, konnte dadurch aber auch sehr viel lernen.
abwechslungsreich. Der Chef wollte einem grundsätzlich viel beibringen und man wurde in viele verschiedene Bereiche eingebunden – von Telefon und Terminen über Patientenbetreuung bis hin zu Röntgen und Assistenz. Dadurch konnte man fachlich viel lernen.
Leider kaum vorhanden, besonders gegenüber Azubis. Fehler wurden teilweise vor Patienten angesprochen oder man wurde vor anderen Mitarbeitern bloßgestellt und ausgelacht. Einige langjährige Mitarbeiter hatten deutlich mehr Freiheiten und wurden anders behandelt. Ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe hat mir leider gefehlt.