Wer noch gerne mit Papier arbeitet ist hier richtig.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt so gut wie keine Überstunden. Es sei denn meine eigene Planung sah das vor. Das kann passieren, wenn ein Kunde mich nur außerhalb der Arbeitszeit empfangen konnte.
Gut war auch, dass ich mit meinem Geschäftsführer immer ein offenes Gespräch führen konnte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dazuzugehören. Neue Kollegen haben es sehr schwer Fuß zu fassen und erst recht wenn sie Änderungsvorschläge haben.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte sich bei Marktbegleitern abgucken, wie eine zeitgemäße Kundenfindung und Kundenbindung funktioniert. Umstellen auf papierloses Büro und die Mitarbeiter ermutigen, neue Wege zu gehen. Der alte, ausgetretene Pfad ist nicht immer der beste.
Arbeitsatmosphäre
Jeder macht sein Ding
Image
Ehemals wohl sehr gut, allerdings hat die Konkurrenz in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Firma hat es verpasst, rechtzeitig auf die sich ändernden Kundenbedürfnisse einzuschwenken. Andere Lieferanten haben daraufhin den Markt für sich erobert.
Karriere/Weiterbildung
Ein Besuch beim Torhersteller, div. kleine Lieferantenschulungen im Hause
Gehalt/Benefits
Nach anderthalb Jahren Arbeitslosigkeit, in denen ich meine finanziellen Erwartungen an eine neue Stelle drastisch heruntergefahren hatte, nannte ich bei der Vorstellung meine absolute Schmerzgrenze. Dieses Gehalt habe ich bis zum Ende meines Arbeitsverhältnisses bezogen. Es gab keine Erhöhung, obwohl ich mehrfach darum gebeten habe.
Vorgesetztenverhalten
OK
Arbeitsbedingungen
Musste mir die Stelle als Außendienstmitarbeiter erst freischaufeln. Erst nach einem Jahr bekam ich den Wagen. (1% Regelung). Bis dahin musste ich mit dem Privatwagen zur Firma fahren, Innendienst für eine Stunde (Papierkrieg), dann in den Firmenwagen und auf Tour. Vor Feierabend wieder in der Firma abstellen. Kurz vor Ende meines Arbeitsverhältnisses (nach über 2 Jahren im Außendienst) bekam ich dann einen Laptop mit CRM-System. Bis dahin bin ich mit Leitz-Ordnern herumgefahren.
Das Credo: "Haben wir immer so gemacht" ist Programm. Verbesserungsvorschläge werden kaum angenommen, die großen Fische (Kunden) bedient der Geschäftsführer selber.
Kommunikation
Nur mit dem Chef
Interessante Aufgaben
an die wirklich interessanten Kunden wurde ich nicht rangelassen.