Engagement wird vorausgesetzt, aber nicht belohnt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Home Office hat man die Chance, die mangelnde Kommunikation und die Überstunden immerhin vom Sofa aus zu erledigen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mangelnde Transparenz und bewusster Ausschluss aus Entscheidungsprozessen, eine Überlastung die stillschweigend erwartet aber nie anerkannt wird, fehlende Wertschätzung trotz enormem Einsatz, und eine Führungskultur die auf Kontrolle statt Vertrauen setzt. Überstunden sind Alltag ohne Ausgleich, und das Gefühl dauerhaft mehr zu geben als man zurückbekommt zermürbt auf Dauer.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz und offene Kommunikation auf allen Ebenen – Entscheidungen gemeinsam treffen, Überstunden anerkennen und ausgleichen, Mitarbeiter als Mitdenkende einbinden statt als reine Ausführende behandeln. Wertschätzung und realistische Ressourcenplanung wären der erste Schritt zu einer gesünderen Arbeitskultur.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist angespannt und von stillem Druck geprägt. Leistung wird selbstverständlich vorausgesetzt, aber selten anerkannt. Wer viel gibt, bekommt mehr Aufgaben – keine Wertschätzung.
Image
Das Startup hat viel Potenzial und muss sich am Markt noch etablieren.
Work-Life-Balance
Überstunden werden stillschweigend erwartet, aber weder ausgeglichen noch angemessen kommuniziert. Trotz flexibler Arbeitszeiten und Home Office, die es einem erlauben sollen, den Alltag gut mit der Arbeit zu verbinden, ist eine gesunde Work-Life-Balance ist unter diesen Bedingungen schlicht nicht möglich.
Karriere/Weiterbildung
Aktuell gibt es weder eine Chance auf Weiterbildungen, noch auf einen zukunftsfähigen Karriereweg.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist in Ordnung, aber sowohl Benefits, sowie Sonderzahlungen oder Weiterbildungsoptionen gibt es nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Leider wird oft auf den sozialen oder ökonomischen Aspekt verzichtet, da man durch mangelndes Zeitmanagement, keine Chance hat, diese Alternativen zu nutzen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter Kollegen existiert, ist aber durch die allgemeine Belastung und das Klima der Unsicherheit begrenzt. Man sagt lieber nichts, aus Angst ein Messer in den Rücken zu bekommen.
Umgang mit älteren Kollegen
Das ist so gut wie nicht vorhanden, da es ein sehr junges Team ist.
Vorgesetztenverhalten
Führung findet hauptsächlich durch Kontrolle statt, weniger durch Vertrauen oder Förderung. Feedback gibt es selten und wenn, dann meist in eine Richtung. Mitarbeiter werden aus relevanten Entscheidungsprozessen herausgehalten, obwohl sie direkt betroffen sind. Das Gefühl, als ausführende Kraft und nicht als Mitdenkende behandelt zu werden, ist dauerhaft präsent.
Arbeitsbedingungen
Durch die flexiblen Arbeitszeiten und das Home Office Angebot hat man viel Potenzial, welches jedoch durch schlechte Kommunikation und ständige Erreichbarkeit gehemmt wird.
Kommunikation
Informationen werden selektiv weitergegeben. Entscheidungen, die einen direkt betreffen, erfährt man oft als letztes oder gar nicht. Transparenz ist kaum vorhanden, was das Vertrauen in die Führungsebene stark belastet.
Gleichberechtigung
Je besser man in die Unternehmenspolitik passt und je mehr man den Ideen blind zustimmt, desto mehr wird man akzeptiert.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben selbst sind inhaltlich durchaus spannend – wer Events liebt, findet hier sein Thema. Das Potenzial der Stelle ist real. Allerdings wird die Freude daran durch strukturelle Überlastung, fehlende Ressourcen und mangelnde Einbindung zunehmend aufgerieben. Am Ende überwiegt das Gefühl, Feuer zu löschen statt wirklich gestalten zu können.